Allgemein Und willst du nicht mein Bruder sein, dann …

Gibt es ein Recht des Stärkeren?

Weder in der Familie oder dem Freundeskreis, noch in Unternehmen, Gewerkschaften oder den Kirchen, auch nicht in der Politik oder innerhalb von Regierungen, also nirgendwo, gibt es ein verbrieftes Recht des Stärkeren. Theoretisch. Real ist aber gar nicht so selten zu beobachten, dass diejenigen die Richtung des Handelns vorgeben, die sich scheinbar in der stärkeren Ausgangslage befinden. Kurzfristig sind damit auch Erfolge zu erzielen. Mittelfristig hat sich auf allen Ebenen aber die sogenannte „WIN - WIN - Situation“ bewährt. Der Volksmund hat dafür den passenden Begriff „leben und leben lassen“ geprägt. Trotzdem müssen wir aktuell fassungslos registrieren, dass der russische Präsident wirklich glaubt, das Recht (des Stärkeren) zu haben, Verträge zu brechen, Gesetze zu missachten und Menschen umbringen zu lassen. Nun schließen sich viele zusammen, um gleich stark oder stärker zu sein. Das ist die einzige Sprache, die Menschen, in diesem Fall Diktatoren, verstehen, die sich ins Unrecht gesetzt haben. „Gemeinsam sind wir stark“, noch so eine Volksweisheit, die jetzt helfen kann, Putin und Co. die rote Karte zu zeigen und ihn vom internationalen Strafgerichtshof zu verurteilen. Der amerikanische Präsident Jo Biden hat dazu die richtigen Worte gefunden : „Um Gottes willen, dieser Mann kann nicht an der Macht bleiben“. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Rhader Sonntagsgedanken

Veröffentlicht am 10.04.2022

 

Allgemein Der Rhader Wochenrückblick am Samstag

  • Russland: Krieg ist kein Mittel der Politik sondern endet immer als Verbrechen.
  • Ukraine: Das Land und die Menschen haben alle Solidarität der Welt verdient.
  • Berlin: Bundeskanzler Olaf Scholz: „Putin darf den Krieg gegen die Ukraine nicht gewinnen!“
  • Weltwirtschaft: Lieferketten reißen, Vertragspartner brechen weg. Die Folgen: Rezession, Inflation, Arbeitslosigkeit, Wohlstandseinbruch.
  • UNO: Die Weltgemeinschaft sitzt am runden Tisch, um weltweit Frieden zu organisieren. Aktuell beweisen Russland und China, dass der auch von ihnen unterschriebene Völkerrechtsvertrag wertlos ist.
  • Weltklima: Die galoppierende Klimakatastrophe nimmt keine Rücksicht auf die benannten Krisen und Kriege.
  • Berlin: Bundesgesundheitsministerin Karl Lauterbach darf wegen seiner Corona-Kommunikationspanne kritisiert werden.
  • NRW: In 5 Wochen wird ein neuer Landtag gewählt. Die Umfragen sind für die SPD positiv. Es gilt aber, „Stimmungen sind noch keine Stimmen“.
  • Rhade und Dorsten: Wächst da wirklich was zusammen, was zusammen gehört? Gute Ansätze, viele Absichtserklärungen, aber auch kritische Stimmen. Wenn den Worten Taten folgen, kann die Eingangsfrage im städtischen Archiv abgelegt werden.

Veröffentlicht am 09.04.2022

 

Landespolitik NRW-Landtagswahl: Schwarz-gelb verspricht, Straßenbaubeiträge abzuschaffen

Seriöses Versprechen oder Trick 17?

Eine Straße, egal ob sie der Kommune, dem Kreis, dem Land oder dem Bund gehört, ist ein öffentlicher Raum, den alle Bürger benutzen können. Kostenlos! Die Benutzung ist aber immer auch mit Abnutzung verbunden. Wenn also der von allen öffentlich genutzte Raum saniert werden muss, um den Wert des öffentlichen Guts zu erhalten, sind die damit verbundenen Lasten, sprich Kosten, von allen zu tragen. Also allen Steuerzahlern. Was logisch klingt, wird in der Praxis völlig unterschiedlich angewandt. Es gibt Bundesländer, die genauso verfahren, andere beteiligen ausschließlich Anlieger an den Kosten. Dorsten ist so eine Kommune. Dass die betroffenen Bürger auf die Barrikaden gehen, ist absolut nachzuvollziehen. Gerechtigkeit sieht anders aus. An allen Versuchen, das unfaire Abkassieren abzuschaffen, haben sich Bürger und Teile der im Landtag vertretenen Parteien die Zähne ausgebissen. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat zwar mit „Rabatten“ versucht, die Gemüter zu beruhigen, musste aber jetzt einsehen, dass das nicht reicht, um wiedergewählt zu werden. Wenige Tage vor der Wahl nun die Kehrtwende und das Versprechen, sich bessern zu wollen. Dass das Versprechen mit der Aufforderung verbunden ist, nochmals schwarz-gelb zu wählen, gehört zur Wahlkampfrhetorik, auch Trick 17 genannt. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten die umworbenen Wähler besser auf die Parteien zurückgreifen, die sich bereits in den letzten Jahren für eine Abschaffung eingesetzt haben. Die Sozialdemokraten gehören dazu. Ihre klare Positionierung, die durch engagierte Parteimitglieder und durch viele Bürgerinitiativen gewachsen und gebildet wurde, ist Garant für eine Umsetzung nach dem 15. Mai.      

Ein Rhader Zwischenruf zur Landtagswahl

Veröffentlicht am 08.04.2022

 

Landespolitik NRW aktuell: Hochwasserstrudel zieht CDU-Umweltministerin in die Tiefe.

Auch die Heimatministerin und weitere Kabinettsmitglieder sind in schweres Wasser geraten. Regierungschef Wüst als Rettungsschwimmer ungeeignet. Fortsetzung folgt.

Veröffentlicht am 07.04.2022

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007889773 -