Das passende Weihnachtsgeschenk für lesende Rhader Bürger
Wer „Rund um Rhade“ besser verstehen will, sollte einen Blick in den neuen Heimatkalender werfen. Auf fast 300 Seiten finden sich ca. 50 Beiträge, die an das Gestern erinnern, das Heute beschreiben und das Morgen fest im Blick haben. Neben fantastischen Farbfotos, Portraits von Menschen aus unserer Stadt wie Du und ich, sind es des Weiteren die vielen Gedichte, die den Heimatkalender zu einem wirklichen Leseerlebnis werden lassen. Seit 100 Jahren existiert der Heimatbund, der von den Heimatvereinen unserer Stadt getragen wird. In dieser Zeit sind 81 Bücher mit dem Titel Heimatkalender erschienen. Heimat so zu definieren, dass nicht selten im Hinterkopf schlummernden Vorurteile wie, „altbacken, konservativ, von gestern“ überwunden werden, gehört mit zum Ziel des Redaktionsteams. So finden sich im Inhaltsverzeichnis neben Hinweisen auf Texte zur Geschichte und Brauchtum auch solche, die unsere Natur und Umwelt in den Mittelpunkt stellen. Im Block Zeitgeschehen sind es hoch aktuelle Beiträge, die fesseln. Unter anderem über die Aufstellung des Kunstobjektes RESPEKT und die damit einhergehende Zerstörungswut anonymer Zeitgenossen. Kritisch wird in einem Beitrag die Rolle des Heimatbundes in der Nazizeit beschrieben. Spätestens hier wird deutlich, dass der Heimatkalender auch Raum für neue Blickwinkel, Erkenntnisse und Meinungsvielfalt bietet. Heimat ist vielschichtig. Das darf als Fazit festgehalten werden.
Eigener Beitrag, wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 03.12.2021
Veröffentlicht am 02.12.2021
Veröffentlicht am 02.12.2021
Die Absichtserklärungen der SPD, der Grünen und der FDP weisen in die richtige Richtung
Der Koalitionsvertrag, also die Grundlage für das künftige Regieren unter sozialdemokratischer Führung, umfasst 176 DIN A-4 Seiten. Bevor wir inhaltlich einsteigen, übernehmen wir immer wiederkehrende Einleitungen, die nur die Richtung angeben. Die Satzergänzung erfolgt in weiteren Teilen unserer Veröffentlichungen:
- Wir wollen …
- Wir werden …
- Wir können …
- Wir brauchen …
- Wir unterstützen …
- Wir stärken …
- Wir bekennen …
- Wir richten ein …
- Wir streben an …
- Wir arbeiten …
- Wir stehen an der Seite …
- Wir fordern …
- Wir kritisieren …
- Wir setzen uns ein …
- Wir führen ein …
- Wir treten ein …
- Wir begrüßen …
- Wir haben ...
Die Rhader SPD ergänzt mit der Bitte: „Nicht nur sagen, was man tun will, sondern auch tun, was man sagt!“
Veröffentlicht am 02.12.2021
Klimaveränderung und Artensterben sind böse Vorboten des Untergangs
Nein, keine Panik. Aber ein realistischer Blick in die Zukunft. Die Erkenntnis, dass ein weiter so wie in den letzten Jahrzehnten die Menschheit bedroht, ist kein Horrorszenario. Wir wissen zwar alles, aber wir wollen es nicht wahrhaben. Dabei tragen wir doch die Verantwortung für unsere Kinder und Kindeskinder. Ein Argument, das uns endlich wachrütteln müsste.
- Es geht nicht nur um den Wal, den Eisbären oder die seltene Wildblume - es geht um den Menschen.
- Es geht um ein Netz, bestehend aus sauberer Luft, sauberem Wasser und allem was da kreucht und fleucht, das Leben überhaupt möglich macht.
- Es geht nicht um Mitleid mit dem selten gewordenen Tiger in freier Wildbahn, es geht um Vernunft. In der Wirtschaft, der Politik und unserem Handeln.
- Es geht nicht mehr nur darum das Bewusstsein für die sich anbahnende Katastrophe zu stärken, es geht um sofortiges aktives Handeln.
- Es geht nicht mehr darum, Klima- und Artenschutzabkommen nur zu unterzeichnen, sondern sie auch einzuhalten.
- Es geht um die wissenschaftliche Erkenntnis, dass Klimaveränderungen und Artensterben sich gegenseitig negativ befruchten und damit die Menschheit bedrohen. Zum Beispiel mit Pandemien.
- Es geht darum endlich zu erkennen, dass nicht nur der Regenwald in Brasilien in Gefahr ist, sondern auch heimische Regionen. Die Katastrophe im Ahrtal wäre durch unsere Eingriffe in die Landschaft und in den Naturhaushalt so nicht möglich gewesen.
- Es geht auch darum, „vor der eigenen Haustür zu kehren“, das Dorstener Klimaschutzkonzept von 2014 umzusetzen und im neuen Dorfentwicklungskonzept Rhade, Klima- und Naturschutz oberste Priorität einzuräumen.
„Alles hängt mit allem zusammen“. Alexander von Humboldt, der große Klima- und Naturforscher hat uns das vor über 200 Jahren ins Stammbuch geschrieben. Warum wollen wir nicht verstehen?
Eigener Bericht auf Grundlage des beeindruckenden ZEIT-Berichts „Unser Aussterben“ vom 25.11.2021
Veröffentlicht am 01.12.2021