Umwelt Prima Klima in Rhade?

Global denken - lokal handeln

Gerade ist die 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow zu Ende gegangen. Delegierte aus 200 Ländern haben tagelang miteinander gerungen, um unseren Planeten vor dem Kollaps zu bewahren. Darunter auch Svenja Schulze, unsere geschäftsführende SPD-Umweltministerin. Das dokumentierte Fazit  besteht überwiegend aus Absichtserklärungen, künftig mehr zu tun, um die galoppierende  Erderwärmung zu stoppen. Besser als nichts, aber viel zu wenig. Wir müssen aber gar nicht bis ins schottische Glasgow blicken, sondern sollten vor der eigenen Haustür endlich damit beginnen, das was wir global denken, auch lokal umzusetzen. Dorsten hat ein Klimaschutzkonzept. Dorsten hat sogar einen Klimaschutzmanager. Dorsten hat schon viel für unsere Umwelt und unser lokales Klima getan. Aber es reicht nicht. Weder gibt es einen klimaneutralen Bebauungsplan, noch spielt die Klimaentwicklung beim aktuell diskutierten Dorfentwicklungsplan Rhade eine Rolle. Wo bleibt die Intervention des Dorstener Klimaschutzbeauftragten?

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 17.11.2021

 

Gesellschaft Grundgesetz Artikel 3: Männer und Frauen sind gleichberechtigt

Vera Konieczka, langjährige Gleichstellungsbeauftragte im Dorstenber Rathaus blickt zurück und beantwortet Fragen der Rhader SPD (Teil 3 und Schluss)

Frage: Ein Blick in die Zukunft nach 2050. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Führungspositionen auf allen Ebenen (Privat; Politik; Wirtschaft) paritätisch besetzt?

Vera Konieczka: Im Jahr 2050 sind die Babyboomer aus den Corona-Jahren fast dreißig Jahre alt. Die Frauen verübeln ihren Müttern und Großmüttern, dass sie die Quote nicht verteidigt haben, sondern glaubten, es reiche aus, genauso gut, am besten besser als Männer qualifiziert zu sein. Um Familie und Beruf zu vereinbaren, hatten Mütter und Großmütter alle Möglichkeiten des Homeoffice ausgeschöpft. Sie waren zur fittesten Frauengeneration an Computern geworden, die die Bundesrepublik je hatte, zumal sie alle technischen Mängel selbst beheben mussten, denn den Unternehmen war die Fernwartung zu teuer geworden. Man sagte Frauen nach, externe Arbeitsplätze seien besonders gut für sie geeignet, weil sie dem weiblichen Arbeitsvermögen entsprächen: familiennah, zeitlich enorm flexibel bis in die Nacht, genauso wie sie es von Kinderbetreuung und Pflege schon immer gewohnt seien. Unternehmensinterne Arbeitsplätze waren derweil zu Männerdomänen geworden, die Männer engagiert zum Ausbau ihrer Netzwerke nutzten. Natürlich fiel bei Beförderungen als erstes das Auge auf sie, die Frauen im Homeoffice waren unsichtbar geworden und wurden bei Lohnerhöhungen einfach vergessen. Kein Wunder, dass die firmeninternen Arbeitsplätze immer begehrter wurden. Im Jahr 2050 beginnen die Corona-Babyboomerinnen sich zu empören, sie fordern eine Frauenquote für interne Arbeitsplätze und gleiche Bezahlung. Ihr Motto: Future for Quote und Equal Pay.

Veröffentlicht am 16.11.2021

 

Kommunalpolitik Rhade: Neuer Aufruf, sich an Zukunftsplanung zu beteiligen

Dorfentwicklungskonzept mit Leaderprojekt koppeln - lautet die Anregung von unten

Noch ist das seit Monaten diskutierte Dorfentwicklungskonzept Rhade nicht einmal offiziell den Bürgern vorgestellt worden, schon liegt der nächste Aufruf auf dem Tisch, Zukunftsideen für unseren Lebensmittelpunkt zu entwickeln. Diesmal vom Naturpark Hohe Mark. Die interessierten Bürger, die immer geliefert haben, fühlen sich langsam aber sicher genervt, vorsichtig ausgedrückt. 2012 haben sie sich beim Rhader Rahmenplan eingebracht. 2014 hauchten sie dem 1. Leaderprojekt Leben ein. 2020/2021 produzierten sie nochmals mehrere hundert Ideen, um die Zukunft Rhades zu gewährleisten. Nun sollte einfach mal das umgesetzt werden, was in den Rathausschubladen seit Jahren schlummert. Zurück zum neuen Aufruf, sich am Leader-Projekt zu beteiligen. 2014, als die Dorstener Ideen im Wettbewerb der Regionen sich nicht durchsetzen konnten, lautete das Versprechen der Stadtverwaltung: "Nichts war umsonst. Wir werden unsere Bürgerprojekte aus anderen Fördertöpfen nach und nach verwirklichen". Weder haben die engagierten Bürger seit 2014 eine Rückmeldung erhalten, noch ist erkennbar, dass diese Ideen in irgendeiner Form durch die Verwaltung in den aktuellen Dorfentwicklungsprozess eingebracht wurden. In diesem Zusammenhang wird an folgenden Bürgervorschlag von 2014 erinnert.                   (Bitte "mehr" anklicken)

Veröffentlicht am 15.11.2021

 

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