Umwelt Es gibt nichts Gutes – außer man tut es

Müllvermeidung ist direkter Umweltschutz – Müll aufzusammeln, eine gute Tat

 

Wer einen Spaziergang rund um Rhade macht, reibt sich verwundert die Augen. Hier sind es leere Flaschen, dort Plastiktüten, etwas weiter Fast-Food-Verpackungen, nicht zu übersehen weggeworfene Zigarettenschachteln, überall liegt Müll in der Landschaft. Verursacht von Zeitgenossen, die immer noch nicht verstanden haben. Was tun dagegen? Die Besentage der Stadt sind eine Möglichkeit, Gruppen zu motivieren, freiwillig anzupacken, damit „unser Dorf wieder schöner wird“. Mindestens so wertvoll sind private Initiativen, die nicht mehr warten wollen, sondern sofort „anpacken“. Swen Coralic, Wulfen-Barkenberger SPD-Ortsvereinsvorsitzender berichtet in einem Leserbrief von einer Dame, die in Wulfen, nicht nur das aufhebt, was andere einfach in die Landschaft werfen, sondern Vorbeikommenden freundlich auf Fragen antwortet und um Mitmachen bittet. Das hat Swen Coralic so beeindruckt, dass er inzwischen auch nicht mehr am gesichteten Müll vorbeigehen kann, sondern sich der Bewegung der freiwilligen Müllsammler angeschlossen hat. Was in Wulfen geht, wäre auch für Rhade gut. Kehren wir also ab sofort auch vor der eigenen Tür und leben nach der Überschrift dieses Artikels: Es gibt nichts Gutes – außer man tut es.

 

Ein sauberer Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 29.03.2021

 

Bundespolitik Die Nerven liegen blank – Sonntagsgedanken aus Rhade

Wenn ich könnte, würde ich alles anders und besser machen …

 

Eine Pandemie hatten wir noch nicht. Also keine Erfahrungen, wer genau was und wann machen müsste. Der Bund sagt so, 16 Länder antworten 16mal unterschiedlich. Das Ergebnis ist teilweise unerträglich chaotisch. Die Kritik an Merkel und Co. wird lauter. Wer aber mit ihr und den anderen Politikern gerne tauschen würde, weil er oder sie genau wissen, was jetzt  richtig und zu tun wäre, hätte nun die Gelegenheit seine Gedanken einfach mal zu sortieren und aufzuschreiben. Dabei müssen aber folgende unumstößlichen Fakten berücksichtigt werden:

  • unsere demokratischen Strukturen und das Grundgesetz.
  • freie Wahlen entscheiden über eine Regierungszusammensetzung.
  • die Gewaltenteilung (Parlament – Regierung - Gerichte).
  • der Föderalismus. Also die klare Trennung zwischen Bundes- und Landesangelegenheiten.
  • die Beteiligung gesellschaftlich relevanter Gruppen (Kirchen, Gewerkschaften, Verbände, …) an wichtigen Entscheidungen
  • usw.

Damit kein Missverständnis aufkommt: Konstruktive Kritik am Regierungshandeln, egal welche Parteifarbe gerade das Zepter schwingt, ist alternativlos wichtig. Genauso wichtig wäre, wenn diejenigen, die genau wissen wie sie die Pandemie auflösen und die Krise meistern würden, nicht nur von außen ins Spielfeld hinein rufen, sondern den Trainerschein erwerben würden. Jetzt kommst du.

Veröffentlicht am 28.03.2021

 

Bundespolitik 15 plus 1 – das ist unsere Bundesregierung

Heute werfen wir mal den Blick auf Julia Klöckner (CDU)

 

Wenn die Kanzlerin zur Kabinettssitzung ruft, sitzen 15 Ministerinnen und Minister mit am Tisch. 6 Frauen und 9 Männer. Eine von ihnen ist Julia Klöckner. Sie führt das Bundesministerium Ernährung und Landwirtschaft. Während andere Ministerinnen und Minister in ihrem Amt glänzen, gelingt es Julia Klöckner einfach nicht, richtig Fuß zu fassen. Um es sich mit keiner Lobbygruppe zu verderben, entscheidet sie sich immer für das Sowohl als auch. Kommt es besonders dicke, dann rettet sie sich mit dem Hinweis auf Freiwilligkeit. So können aber die offen auf dem Tisch liegenden Probleme nicht bewältigt werden. Ihre krampfhaften Versuche der Land- und Tierwirtschaft Perspektiven zu vermitteln, um die Artenvielfalt, das Tierwohl und die Wirtschaftlichkeit in Übereinstimmung zu bringen, scheitern regelmäßig. Auch eine von ihr eingesetzte Zukunftskommission, bestehend aus Bauernverbänden, Handel, Industrie, Wissenschaftlern und Umwelt- und Verbraucherschützern blickt frustriert nach langer Beratungszeit auf die verantwortliche Ministerin. Denn plötzlich will sie das Ergebnis der Beratungen nicht abwarten, sondern einen „nationalen Strategieplan“ auf den Weg bringen. Und der ist völlig umstritten. Erste Teilnehmer der Zukunftskommission sind enttäuscht ausgestiegen. Und die Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), Kollegin von Julia Klöckner im Kabinett, bezeichnet Klöckners Vorschlag als „absolut unzureichend“. Ist die Ministerin vielleicht überfordert? Das letzte Wort hat jetzt die EU.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 27.03.2021

 

Die Planung und der Aufbau der neuen Schutzhütte ist auch ein Arbeitsergebnis des Rhader Bürgerforums Foto G. Hegemann Kommunalpolitik 5 Jahre Rhader Bürgerforum - Wir gratulieren sehr herzlich.

Eine beeindruckende Bilanz des ehrenamtlich agierenden Teams 

 

Bürgerbeteiligung ist in Rhade kein Fremdwort mehr. Nach jahrelangen Forderungen aus dem politischen Raum, die Rhader SPD darf für sich in Anspruch nehmen dabei immer vorangegangen zu sein, gründeten, unter Mitwirkung der Stadtverwaltung, Rhader Bürgerinnen und Bürger das Bürgerforum. Eine Erfolgsgeschichte. Die Rhader Sozialdemokraten gratulieren herzlich. Wir berichten in den nächsten Tagen über die Bilanz des Organisationsteams ausführllch.Der Originaltext ist auf www.rhade.de nachzulesen. 

 

Veröffentlicht am 26.03.2021

 

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