Vor überholten Prognosen wurde frühzeitig gewarnt
Wenn über 30 Kinder in einer Grundschulklasse sitzen, kann nicht von fortschrittlicher Schulpolitik gesprochen werden. Das ist aber Realität in Dorsten, weil die Schulentwicklungsplanung überholt ist und weil auf frühzeitige Hinweise der Dorstener Sozialdemokraten im Rathaus falsch reagiert wurde. Statt Schulschließungen, die trotz erheblicher Bürgerproteste „durchgezogen“ wurden, wäre ein neues Konzept mit größerem Raumangebot für weniger Kinder in einer Klasse die richtige Antwort gewesen. So die SPD-Fraktion im Schulausschuss der Stadt vor Weihnachten. Plakativ nannte sie die Klassenenge Käfighaltung. Um aber den „Schwarzen Peter“ nicht nur dem städtischen Schulverwaltungsamt, das personell viel zu knapp besetzt ist, zuzuweisen, nehmen Dirk Groß und Friedhelm Fragemann, Vorsitzende der SPD-Fraktion, die Landesregierung und das von der FDP geführte Ministerium ins Visier ihrer Kritik. Genau hier ist die Überforderung mit den Händen zu greifen. In dieser schwierigen Pandemiezeit wurde in Düsseldorf immer zu spät, zu widersprüchlich, zu wirklichkeitsfremd gehandelt. Weder in Düsseldorf noch in Dorsten wird die Erkenntnis, dass unsere Kinder unsere Zukunft sind, so umgesetzt, dass ein nachhaltiger Erfolg sichtbar wird. Die Kritik der SPD sollte als Startschuss zum Umdenken aufgefasst und aufgegriffen werden.
Ein Rhader Zwischenruf zum Jahresende
Veröffentlicht am 28.12.2020
Ein kleiner Ausschnitt aus 366 eigenen Artikeln im Jahr 2020 - www.spd-rhade.de - täglich aktuell
- JANUAR
- Unser erster Artikel am 1. Januar trug die Überschrift WILLKOMMEN 2020. Wir haben versprochen, positiv zu denken, aufeinander zu achten, uns gegenseitig zu helfen, Verantwortung zu übernehmen, unsere Zukunft zu gestalten
- Eine Radverbindung zwischen Rhade und der Römer Lippe-Route wurde auf den Weg gebracht
- Eine persönliche Erinnerung an das Wirken der Dorstener Ehrenbürgerin Schwester Johanna
- Kritik an CDU/FDP im Stadtrat, dass Eltern für Schüler-IPads zahlen sollen
- FEBRUAR
- Wir warten seit 14 Jahren auf die beschlossenen Kreisverkehre in Rhade
- Die Bundes-CDU ist führungs- und orientierungslos
- Das schnelle Internet ist seit Jahren für Rhade versprochen. Die Umsetzung ist eine lahme Ente
- MÄRZ
- Die Dorstener SPD stellt sich neu auf. Die Kommunalwahl im September ruft
- Im Stadtrat wird nach dem Neuaufleben einer Baumschutzsatzung gerufen. Die Rhader SPD erinnert an das Klimaschutzkonzept mit genau dieser Forderung
- APRIL
- Wer soll das bezahlen? Corona zwingt zum Schuldenmachen, um Arbeitsplätze und Unternehmen zu retten
- Der Baum RHADE in Dorsten blüht, der Baum DORSTEN in Rhade auch
- Dorstener Parteien in der Corona-Schockstarre
Veröffentlicht am 27.12.2020
Veröffentlicht am 24.12.2020
Auf einer Rhader Fensterbank gefunden
- USA: Donald Trump begibt sich in Dauerquarantäne
- England: Boris Johnson zieht auf eine einsame Insel
- Polen/Ungarn: Kaczynski und Orban treten gemeinsam ins Kloster ein
- Russland/USA: Putin lässt sich von Elon Musk (Tesla) auf den Mars schießen
- Berlin 1: Angela Merkel wird ab Oktober Königin und Stellvertreterin von Steinmeier
- Berlin 2: Olaf Scholz wird neuer Bundeskanzler
- NRW: Armin Laschet gibt auf und wechselt nach Bayern ins Exil
- Dorsten 1: Der Bürgermeister erkennt plötzlich auch andere Ideen als ganz entfernte theoretische Möglichkeiten für Dorstens Zukunft an
- Dorsten 2: Die Dorstener SPD wird wie Hoppeditz aus dem Schlaf erweckt, wählt neue Regenten und übernimmt das Zepter
- Rhade: Mit einem unerwarteten Geldsegen wird der vorhandene Rahmenplan umgesetzt und Rhade entwickelt sich zum Dorstener Modellstadtteil
Die Rhader Sozialdemokraten wünschen allen ein entspanntes Weihnachtsfest und, dass der politische Wunschzettel nicht verlorengeht.
Veröffentlicht am 24.12.2020
Ein Weihnachtsgeschenk mit Langzeitwirkung
Der Buch-Dauerbrenner der „Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten“ ist wieder aktuell erschienen. Mit Stolz wird vermerkt, dass es sich bereits um den 80sten Jahrgang handelt. Ein Buch, ein Kalendarium, das uns in den nächsten 12 Monaten begleiten und unterhalten wird. Nach dem Lesen aller 250 Seiten soll die folgende (sehr) kurze Buchkritik die noch Unentschlossenen motivieren, 10 Euro in den Kauf zu investieren. Besser, sie erwerben gleich mehrere Exemplare, und ersparen sich so die jährlich wiederkehrende Frage: „Was schenke ich nur diesmal?“ Blicken wir zuerst auf die Fotos, Sie zeigen die Tafeln der Geschichtsstationen in unserer Stadt. Es sind 40! Hätten Sie es gewusst? Ist das nicht gleich ein interessantes Motiv, sie nacheinander zu besuchen und in die Geschichte der Lippestadt einzutauchen? Neben den 40 Texten von 30 Autoren, in ihrer Bandbreite sehr unterschiedlich, aber immer lesenswert, sollen die vielen Gedichte zwischen den Texten erwähnt werden. Darunter solche, die dem Leser sofort „zufliegen“ und weitere, die so anspruchsvoll sind, dass sie sich auch nach längerem Nachdenken nicht sofort erschließen. Stellvertretend für die Textbeiträge, wird vom Unterzeichner einer herausgegriffen, der durch seine Thematik, Emotionalität und Sprache besonders aufgefallen ist. „Der Barloer Busch ohne Lobby“, überschreibt Bernhard von Blanckenburg, der frühere „Stadtförster“ seinen Beitrag. Sehr lesenswert! Wenn nun die Neugier auf ein besonderes Lesebuch geweckt wurde, sollte der Kauf Formsache sein.
Dirk Hartwich
Herausgeber: Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e. V.
Veröffentlicht am 23.12.2020