Abertausende verlieren ihr Leben – „Nie wieder“ muss unsere Antwort lauten
Um Japan, nach Deutschland, auch zur Kapitulation zu zwingen und damit den 2. Weltkrieg zu beenden, griffen die Amerikaner zu einer Vernichtungswaffe, die alles bisher Bekannte in den Schatten stellte. Sie warfen am 6. August 1945 eine erste Atombombe über Hiroshima und 3 Tage später über Nagasaki ab. Der Feuerball war so gewaltig, dass sofort ca. 100.000 Menschen, fast ausnahmslos Zivilisten, starben. Mehr als die gleiche Anzahl an den Folgen im gleichen Jahr. Beide Städte waren jahrzehntelang unbewohnbar. Japan kapitulierte einen Monat später. Heute gedenken wir der Opfer und versuchen eine politische Botschaft zu formulieren. Atomwaffen gehören abgeschafft. Weltweit. Heute wissen wir, dass die Atommächte USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Pakistan, Indien, Israel, … so viele Atombomben besitzen, dass, würden sie eingesetzt, unser Globus von jetzt auf gleich mehrfach eliminiert werden würde. Ein Grund, sich so gegenseitig in Schach zu halten? Und wenn eine Atommacht durchdreht? Oder irrtümlich auf den roten Knopf drückt? Wir dürfen diesen Fragen nicht ausweichen, sondern unermüdlich fordern, diese Vernichtungswaffen abzuschaffen. Hiroshima und Nagasaki mahnen uns dazu. 75 Jahre danach.
Eigener Rhader Beitrag
Veröffentlicht am 06.08.2020
45 Tage vor der Wahl – ein Lebenszeichen
Dieser Artikel will nicht boshaft daherkommen. So nach dem Motto – ist ja von der Rhader SPD. Nein, er will auch nicht herabsetzen sondern einfach nur über einen Sachverhalt berichten. Nämlich, dass die örtliche CDU seit langer, langer Zeit nicht stattgefunden hat. Weder gab es Berichte über Aktivitäten und Aktionen, noch hat sich ein Funktionär mit irgendeiner Positionierung zu Rhade öffentlich hervorgetan. Jetzt ist es aber doch passiert. 45 Tage vor der nächsten Kommunalwahl geht es um die örtlichen Spielplätze. Eine Aktion, über die nicht gemeckert werden soll. Bemerkenswert und daher berichtenswert ist aber, dass die Rhader Christdemokraten aufgewacht sind. Der 13. September steht vor der Tür. Gäbe es diesen Termin nicht, hätten sie total verschlafen. Von außen rufen wir ihnen zu: „Die Spielplatzaktion ist Ausdruck eines schlechten Gewissens, kein Beweis einer kontinuierlichen Bürgerarbeit.“
Ein aktueller Kommentar der Rhader Sozis
Veröffentlicht am 05.08.2020
Ferienende heißt Schulanfang – Sind wir vorbereitet?
Die Ratlosigkeit ist mit den Händen zu greifen. Das Virus ist noch da, ein Impfstoff noch nicht. Die Gefahr sich zu infizieren und damit andere, ist seit dem Ausbruch der Epidemie in keinster Weise geringer geworden. Eher ist das Gegenteil richtig. Und nun stehen die Schulöffnungen bevor. Das ist Ländersache. Eine einheitliche Vorgehensweise der 16 ist nicht in Sicht. Klare Entscheidungen? Fehlanzeige. Klar ist, Schule muss wieder beginnen. Aber sicherlich ganz anders als gewohnt. Unterricht in kleinen Gruppen, versetzte Anfangs- und Pausenzeiten, die AHA-Regel stets beachtend. Und natürlich regelmäßige Tests der Pädagogen. Sicher ist, dass es trotzdem zu Infektionsausbrüchen kommen wird. Dann ist gruppen- oder klassenweise zu isolieren. Eine komplette Schulschließung und sporadischer Online-Unterricht ist gegenüber der jetzigen Schülergeneration nicht dauerhaft zu verantworten. Was sagt die schwarz-gelbe NRW-Landesregierung? Was die bayerische? Was die übrigen? Wahrscheinlich wird es wieder 16 unterschiedliche Regelungen geben. Der Föderalismus stellt sich im Bildungswesen wieder mal selbst in Frage.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 04.08.2020
Michael Hübner, SPD-MdL, kandidiert am 13. September, um Landrat zu werden
Es ist gut, dass Michael Hübner, der auch stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Düsseldorfer Landtag ist, sich zur Wahl stellt. Der Landrat im Kreis Recklinghausen, quasi der Oberbürgermeister von 10 Städten, trägt riesige Verantwortung, kann aber auch sehr kreativ gestalten. Und das ist die gute Nachricht für Rhade und Dorsten. Kein Landtagabgeordneter kennt unseren Stadtteil und die Lippestadt so wie Michael Hübner. Beste Voraussetzungen also, um unsere Interessen, die häufig auch Kreis-Angelegenheiten sind, im Blick zu haben.
Michael Hübner:
Was ich als Landrat erreichen möchte.
Allein im Kreis Recklinghausen – dem größten Kreis Deutschlands – leben über 600.000 Menschen. Ihre Heimat ist Castrop-Rauxel, Marl, oder Herten, Gladbeck, Dorsten oder Haltern am See, Waltrop, Datteln, Oer-Erkenschwick oder Recklinghausen. Im Ruhrgebiet gibt es insgesamt 53 Städte. Aber als Ruhrgebiet sind wir eins. Ich will, dass wir endlich auch so Politik machen, denn dann können wir jede Krise meistern. Wir brauchen dafür keine großen Strukturreformen, in der man Verwaltungen zusammenlegt, neue Institutionen schafft oder einen Ruhrgebiets-Bürgermeister wählt. Wir brauchen ein gemeinsames Ziel. Das ist für mich das Ruhrgebiet von morgen: Zentrum eines menschlicheren Gesundheits- und Sozialwesens. Europas Vorbild für eine neue, saubere Industrie. Mobil, nicht Region des Stillstands. Metropole der starken Städte.
Deshalb möchte ich ...
Veröffentlicht am 03.08.2020
Trump beleidigt Deutschland permanent - Rücksichtnahme ist fehl am Platze
Unsere Verteidigungsministerin will neue Kampfjets in den USA bestellen. Sie sollen in Deutschland stationiert werden, um die hier lagernden amerikanischen Atombomben im Falle eines Krieges in Feindesland zu „transportieren“. Gerade hat der amerikanische Präsident angeordnet, mit einem gravierenden Truppenabzug Deutschland, seinen NATO-Partner, zu demütigen. Da passt nichts mehr zusammen. Rolf Mützenich, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag hat vor kurzem gefordert, die amerikanischen Atombomben abzuziehen. Jetzt hat er sich wieder klar und unmissverständlich positioniert. Sinngemäß: „Solange nicht klar ist was Trump eigentlich will, solange sind Rüstungsgeschäfte in Milliardengrößenordnung mit diesem Amerika nicht abzuschließen.“ Widerstand kommt aus Teilen der Union. Richtig ist, dass Diplomatie alternativlos ist. Richtig ist aber auch, dass ein souveränes Land wie Deutschland seine Selbstachtung bewahren muss. Die SPD ist gut beraten, Rolf Mützenich genau zuzuhören und auch in dieser Frage innerhalb der GroKo klare Kante zu zeigen.
Sonntagsgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 02.08.2020