Kommunalpolitik CDU Dorsten: Da scheint etwas aus dem Tritt geraten zu sein

Altbürgermeister nicht mehr gefragt

 

Ein neues Magazin der Dorstener Zeitung, das sich mit führenden (Unternehmer)Köpfen der Lippestadt beschäftigt, sorgt für Aufsehen. Die erste Überraschung ist das Titelbild. Es zeigt den langjährigen Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, CDU. Er passt nur indirekt in die Reihe der dann vorgestellten Unternehmer, so auch der Hinweis im Vorwort des Magazins mit dem bezeichneten Titel „Köpfe“. Aber, so der Redaktionsleiter, er (Lütkenhorst) hat seinen eigenen Kopf. Und das wird dann auf der Seite 48 mehr als deutlich. Nämlich, als er sein heutiges Verhältnis zur CDU beschreibt. Lütkenhorst, der 15 Jahre Bürgermeister der Lippestadt war, merkt an, dass es kaum noch Kontakte zu seiner Partei und wohl auch nicht nach ganz oben ins Rathaus gibt. Erstaunlich. Die Dorstener Christdemokraten, die keine Gelegenheit auslassen, der SPD in der Stadt jede kleinste Unstimmigkeit untereinander bereits als Zerstrittenheit anzukreiden und öffentlich über sie herzufallen, sitzen selbst im Glashaus. Und bekanntlich sollte man dann nicht mit Steinen werfen. Wir wissen nicht (genau), welche Rolle bei diesem Zerwürfnis der langjährige Vorsitzende der Lippestadt-CDU spielt, oder gespielt hat. Er hat es geschafft, Lütkenhorst als Bürgermeister abzulösen. Nun hat er das Sagen - im Rathaus. Aber auch immer noch in der CDU?

 

Eine kritische Anmerkung aus Rhade

Veröffentlicht am 02.10.2019

 

Umwelt Das Klima und die Grünen

Sie müssen (sich) entscheiden – darauf sind sie nicht vorbereitet

 

Das Dilemma der Grünen ist mit den Händen zu greifen. Einerseits haben sie es geschafft, der Bevölkerung „einzureden“, sie alleine wären die Erfinder des Umweltschutzes, andererseits müssen sie nun endlich auch sagen, was sie konkret tun würden, wenn … Ja, wenn sie in der Regierungsverantwortung wären. Tatsächlich signalisieren die stabilen Umfragewerte, dass das möglich ist. Bisher konnten sie locker von außen rufen: „Zu wenig und zu zaghaft.“ Nun will die Öffentlichkeit wissen, was sie, die Grünen, denn sofort anders machen würden, säßen sie oben und nicht auf den harten Oppositionsbänken. Zur Erinnerung: Die Sozialdemokraten haben den Begriff KLIMA schon definiert, als es die Grünen noch gar nicht gab. Sie haben dabei nicht alles richtig gemacht, aber alles falsch auch nicht. Mehr Selbstbewusstsein der SPD wäre hilfreich, um die Grünen jetzt zu stellen. Nur dann kann den Wählerinnen und Wählern auch verdeutlicht werden, dass das von der SPD-Umweltministerin und der Bundesregierung geschnürte Klimapaket ein wichtiger Schritt in die richtige Zukunftsrichtung ist. Bleiben die Grünen bei ihrer Position „Alles oder nichts“, wird am Ende das „Nichts“ stehen.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

(Auf der Internetseite www.spd.de kann das Klimapaket der Bundesregierung nachgelesen werden.

Veröffentlicht am 01.10.2019

 

Allgemein Rhader Radspange wird Naturparkroute

Ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft

 

Das Rhader Bürgerforum, ein freiwilliger überparteilicher und unabhängiger Zusammenschluss der Bürgerinnen und Bürger tagt 2-3 Mal jährlich vor Ort. Zwischendurch suchen Mitglieder von gebildeten Arbeitskreisen Wege und Lösungsmöglichkeiten, den Rhader Rahmenplan Stück für Stück umzusetzen. Die Ergebnisse werden dann im Rahmen des Bürgerforums vorgestellt und zur Abstimmung gestellt. Eine Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, Rhade für den sanften Tourismus zu öffnen und attraktive Angebote dazu zu erarbeiten. Radfahren ist in. Leider, so die Erkenntnis, wird Rhade, trotz zweier überregionaler Radwege, eher nur gequert. Daher wurde mit Unterstützung der Stadt und des Naturparks ein Fahrradweg gesucht und gefunden, der die 100-Schlösser-Route im Norden mit der Römer-Lippe-Route im Süden verbindet. Die Rhader Radspange wurde jetzt vom Naturpark Hohe Mark ins eigene Radwegenetz aufgenommen und trägt nun den wichtigen Titel Naturparkroute. Neben der Schutzhütte und ersten Informationsschildern, ein weiterer Mosaikstein, Rhade aufzuwerten und auch wirtschaftlich durch Gäste, die sich hier stärken und übernachten, zukunftsfähiger zu machen.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 30.09.2019

 

Allgemein Angst darf kein Begleiter der Politik sein! - Richtig oder falsch?

Sonntagsgedanken aus Rhade

 

Es ist ein Standardsatz der Politiker und Kommentatoren, dass Angst nichts in der Politik zu suchen hat. Angst würde den Blick trüben und falschen Entscheidungen Tür und Tor öffnen. Ganz anders dagegen die Psychologen, die Angst für etwas Normales halten. Nämlich, dass es sich um einen wichtigen natürlichen Warnhinweis handelt, vorsichtig zu sein, nichts zu überstürzen, überlegt zu handeln. Wer einen Donald Trump (USA) oder einen Boris Johnson (GB), oder einen Jair Bolsonaro (BRA) nüchtern betrachtet, muss Angst haben. Angst vor Entwicklungen, die uns alle in eine ungewisse Zukunft mitreißen. Also, Warnlampe an, vorsichtig sein, nichts überstürzen und überlegt handeln. Die hohe Kunst der Diplomatie ist gefragt. Unsere Bundesregierung tritt hier wohltuend und beruhigend auf. Wenn aber Diplomatie scheitert, gibt es nur noch ein entscheidendes Korrektiv, nämlich, das des Wählers. Hoffen wir, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten in den USA, in Großbritannien und in Brasilien Angst vor ihren momentanen „Führern“ haben. Hoffen wir, dass sie überlegt handeln und so ein neues Kapitel der internationalen, friedlichen Zusammenarbeit aufschlagen.  

Veröffentlicht am 29.09.2019

 

Bundespolitik SPD: Wir wählen eine neue Spitze

Vorsitzenden-Kandidaten „on Tour“ – jetzt in NRW

 

Damit hatte keiner gerechnet. Das ungewöhnliche Auswahlverfahren der SPD um ein neues Vorsitzenden-Tandem zu küren, stößt auf riesiges Interesse der Parteibasis. Die bisher stattgefundenen Regionalkonferenzen, auf denen sich die Interessenten vorstellen und in kurzen Statements ihre Vorstellungen von einer „neuen SPD“ darlegen konnten, waren überlaufen. Nun stehen 3 Termine in NRW an. Eine gute Gelegenheit, die Kandidaten zu sehen, zu hören, zu fragen. 7 Teams sind dazu bereit. Heute in Kamen morgen in Troisdorf und am 6. Oktober in Duisburg, jeweils um 10.30 Uhr.

  • Klare Geywitz und Olaf Scholz
  • Saskia Esken und Norbert WalterBorjans
  • Hilde Mattheis und Dierk Hirschel
  • Gesine Schwan und Ralf Stegner
  • Petra Köpping und Boris Pistorius
  • Christina Kampmann und Michael Roth
  • Nina Scheer und Karl Lauterbach

Eigener Bericht. Hinweis: Auf der Seite www.spd.de ist mehr über die Kandidaten und ihre Ziele nachzulesen.

Veröffentlicht am 28.09.2019

 

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