Kommunalpolitik Die Reaktion: Radfahren in Rhade unzumutbar

Probleme werden eingeräumt

 

Der Pressesprecher der Stadtverwaltung, Ludger Böhne, hat mit einigen Hinweisen zu unserem Bericht über mangelhaft gesicherte Baustellen in Rhade verdeutlicht, bei wem die Verantwortlichkeiten liegen. Auszüge aus dem Statement:

  • Auftraggeber der Tiefbauarbeiten ist nicht die Stadt Dorsten, sondern Deutsche Glasfaser (DG)
  • Die Stadt Dorsten ist Genehmigungsbehörde
  • Verantwortlich für Baustellensicherung ist der Auftraggeber, also Deutsche Glasfaser
  • Die vor Ort arbeitende Tiefbaufirma wurde von DG beauftragt
  • Verzögerungen im Baufortschritt durch neue Bauleiter bei DG und der Tiefbaufirma
  • Es soll bereits Gespräche zur Mängelbeseitigung vor Ort gegeben haben
  • Mit dem Beginn, so DG, soll noch in dieser Woche begonnen werden
  • Das Frostwetter kann aber zu weiteren Verzögerungen führen
  • Die wichtige Infrastrukturverbesserung für Rhade ist mit Bautätigkeit und Einschränkungen verbunden, die mit „verringertem Komfort“ einhergehen
  • Baustellenkontrollen finden fortlaufend statt
  • Die Lembecker Straße ist eine Kreisstraße. Die Zuständigkeit ist klar geregelt. Die Stadt Dorsten unterstützt den Kreis bei der Baustellenüberwachung

Die Rhader SPD nimmt die Stellungnahme entgegen, bleibt aber dabei, dass die Baustellensicherungen nicht fortlaufend kontrolliert werden/wurden und das es dabei zu akuten Verkehrsgefährdungen, insbesondere für die „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer kommt. Dazu zählen Fußgänger und Radfahrer. Der SPD-Vorschlag: Ein gemeinsamer Ortstermin mit Stadt, DG, Tiefbaufirma und Presse, um die Situation zu klären.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 25.01.2019

 

Ortsverein Wichtiger Hinweis: Das Jahresanfangsfest der Rhader SPD beginnt um 19 Uhr!

Samstag, 26. Januar 2019, Gasthaus Pierick, 19 Uhr

 

Veröffentlicht am 24.01.2019

 

Bundespolitik Tempolimit auf Straßen: Gegen jeden Menschenverstand?

Bundesverkehrsminister Scheuer hat nichts verstanden – eine Fehlbesetzung der GroKo

 

Was für einen verheerenden Preis zahlen wir täglich durch zu schnelles Autofahren? 7200(!) von der Polizei erfasste Unfälle ereignen sich täglich(!) auf unseren Straßen. Dabei sterben 9 (!) Menschen und 1100 (!) werden verletzt. TÄGLICH! Da kann man doch mal nachfragen, ob zu hohe Geschwindigkeit der KFZ-Lenker mit verantwortlich ist. Das Statistische Bundesamt*) listet auf: 1/3 aller Verkehrstoten und entsprechend viele Schwerverletzte sind auf zu schnelles Fahren zurückzuführen. Bevor wir uns in Zahlen verlieren, halten wir einfach fest: Wer will, dass die Unfallzahlen weiter sinken, kommt an einem Tempolimit nicht vorbei. Wir müssen nur über unsere Grenze schauen, um festzustellen, dass Deutschland ohne generelle Tempobeschränkung ein Alleinstellungsmerkmal hat, auf das wir wahrlich nicht stolz zu sein brauchen. Tragisch ist, dass wir uns einen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) leisten (müssen), der anscheinend Kraftstoff in den Adern hat. Dieses Gift führt u. a. dazu, dass das Denken und Handeln nicht mehr vom gesunden Menschenverstand gesteuert wird.

Ein Einwurf zur aktuellen Diskussion aus Rhade und der Statistik von 2017 

*) https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2018/verkehrsunfaelle_2017/Pressebroschuere_unfallentwicklung.pdf?__blob=publicationFile

Veröffentlicht am 24.01.2019

 

Kommunalpolitik Aktuell: Radfahren in Rhade unzumutbar – Ein Erfahrungsbericht

Baustellen nur unzureichend gesichert

 

Montagabend zwischen 18 und 20 Uhr in Rhade. Es ist dunkel, der Boden leicht gefroren. Mehrere Radfahrer sind trotzdem entlang der Lembecker Straße in beiden Richtungen unterwegs. Teils auf dem Radweg, teils gezwungen auf der Fahrbahn. Durch Erdarbeiten, die sich schon seit Monaten hinziehen, bzw. ruhen, mussten Baustellensicherungsmaßnahmen getroffen werden. Diese bestehen aus rotweißen Baken und wenigen gelb blinkenden Warnleuchten. Die offenen, noch zu befahrenden Radwegeflächen befinden sich in einem unhaltbaren, gefährlichen Zustand. Provisorisch verlegte Pflastersteine machen das Radfahren zu einem Vabanquespiel. Hinzu kommt, dass einige Warnleuchten nicht blinken, andere abmontiert am Boden liegen. Klare Indizien dafür, dass es wohl keine Baustellenkontrolle gibt. Wer fühlt sich, bzw. wer ist verantwortlich? Der Auftraggeber? Das wäre die Stadt Dorsten. Die beauftragte Tiefbaufirma? Wo hat sie ihren Sitz? Wer wäre Ansprechpartner? Fragen, die unter den Nägeln brennen. Es geht um Sicherheit, um Verkehrssicherheit. Und diese betrifft nicht nur den KFZ-Verkehr sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer, Fußgänger, Kinder, Rollstuhlfahrer, … Die Rhader SPD hat mehrfach auf die geschilderte Problematik hingewiesen. Jetzt muss aber endlich gehandelt werden. Die Zeit des Beklagens ist vorbei. Sicherheit zuerst!

Veröffentlicht am 23.01.2019

 

Ortsverein Rhader SPD trifft sich – zum Jahresanfangsfest

Am Samstag, 26. Januar treffen sich die Rhader Sozialdemokraten um 18 Uhr mit ihren Familien und Freunden, um das Jahr 2019 zünftig zu begrüßen. Bei gutem Essen und frischen Getränken soll im Gasthaus Pierick an die vielen Aktivitäten, die im Jahr 2018 von Rhadern für Rhade stattgefunden haben, erinnert werden. Gastgeber ist Christoph Kopp, Vorsitzender. Interessenten an dem gemütlichen Zusammensein unter Freunden sind willkommen.

Veröffentlicht am 22.01.2019

 

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