Allgemein Dorsten und seine neue Stadtkrone - Teil 2

Maria Lindenhof hat eine interessante Geschichte zu erzählen

Mitten in Dorsten, zwischen Kanal und Lippe, erstreckt sich ein Areal, das lange im Dornröschenschlaf lag und jetzt wach geküsst wurde – Maria Lindenhof. Ein äußerst geschichtsträchtiger Fleck mitten in Dorsten. „Dorsten - einst und jetzt“ lautet ein sehr lesenswertes Informationsblatt des „Vereins für Orts- und Heimatkunde Dorsten e. V.“, das wir in mehreren Teilen veröffentlichen. Die Genehmigung für den Text und die Fotos liegen vor. Die Rhader SPD sagt DANKE! Teil 1 ist am 1. August auf dieser Internetseite erschienen.

Landesaufnahmeheim und Reservelazarett

Nach dem Verkauf von Maria Lindenhof an den Landesfürsorgeverband Provinz Westfalen, Abt. 1 a wurde der Gebäudekomplex der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder von Montabaur ab 1937/38 als Landesaufnahmeheim für verwahrloste und gefährdete Kinder und Jugendliche genutzt. Im 2. Weltkrieg richtete die Wehrmacht darin ein Reservelazarett ein.

Die Gründung von „Groß-Dorsten“ 

Zahlreiche Vertreter von Staat und Partei feierten im Juni 1943 ...

Veröffentlicht am 06.08.2018

 

Allgemein Das Sonntagsgedicht

Hitzewelle

Ich sitze in der Sommerhitze
Beweg mich kaum, und doch - ich schwitze
Die Temp'raturen steigen munter
Auf 40 Grad und leicht darunter

Auch uns're Bauern hört man klagen
Wie sie die Hitzewellen plagen
Ganz ausgetrocknet Flur und Feld
Erhoffen sie sich Steuergeld

Der Ernteausfall sei zu groß
Das sei für sie der Todesstoß
Und die Regierung will beraten
Auf Basis aller Erntedaten

Da prescht die CSU schon vor
Die stets für Bauern hat ein Ohr
Verspricht ein Subventionsgesetz
Mit Namen "Ernteausfallnetz"

Doch damit sei es nicht getan
So Dobrindt, Söder und Jens Spahn
Der hohen Temp'raturen Flut
Sei zu bekämpfen mit mehr Mut

Auch SPD und CDU
Stimmen ihren Plänen zu
Nun gibt's im Sommer wie im Lenze
Für Hitze eine Obergrenze!


Engelbert Volks

Die Rhader SPD bedankt sich für die Genehmigung, das Gedicht auf www.spd-rhade.de einzustellen. 

 

Veröffentlicht am 05.08.2018

 

Daniel Hoffmann, Juso-Vorsitzender aus Dorsten Jusos Hoffnung durch Hoffmann – Juso-Vorsitzender stellt sich vor

Die Zukunft der SPD ist jung und dynamisch

Heute stellt sich Daniel Hoffmann vor. Er ist Beisitzer im Kreisverband der SPD und kommt aus Dorsten. "Zur SPD gekommen bin ich 2009. In den SPD-Kreisverband bin ich nun zum ersten Mal gewählt worden. Allerdings bin ich auf Juso-Ebene bereits seit einigen Jahren im Kreis aktiv. Parallel bin ich auch Juso-Vorsitzender in Dorsten. Wenn ich nicht gerade dabei bin Politik für die SPD zu machen, engagiere ich mich beim BSV Wulfen, einem Basketballverein in meinem Heimatort. Politik ist für mich die Möglichkeit Dinge zu ändern, die mir nicht gefallen und die meinen Prinzipien widersprechen. Außerdem ist Politik für mich auch ein Hobby. Denn Politik kann auch Spaß machen!"

Die Rhader SPD gratuliert herzlich und wünscht Daniel Hoffmann weiterhin Spaß und Erfolg beim Umsetzen seiner politischen Ziele. Die Unterstützung der Rhader Sozialdemokraten ist ihm dabei sicher.

Veröffentlicht am 04.08.2018

 

Gesellschaft Die Rechte organisiert sich – Gefahr nicht unterschätzen – Gesicht zeigen

Stephen Bannon jetzt in Europa unterwegs

Er war der Chefstratege von Donald Trump. Erst im Hintergrund, dann sogar Sicherheitsberater. Stephen Bannon ist der Rechtsaußen der USA mit riesigem Einfluss. Unterstützer und Geldgeber sind milliardenschwere US-Familien. Nun, den Chefposten im Weißen Haus hat er verloren, ist er auf Europatournee, um den nationalistischen, rechten Parteien zu vermitteln, wie sogar ein Donald Trump Präsident werden konnte. Sein Ziel: Das europäische Establishment zu destabilisieren, liberale Parteien zu schwächen, politische Konkurrenten zu Feinden zu erklären. Seine Strategie: Unterstützende Medien berichten nur noch in Form einer Hofberichterstattung, andere Meldungen werden unterdrückt oder als Fake-News (Lügenpresse) mit großem Aufwand verbreitet. Rechte, nationalistische Parteien und ihr Personal werden ideell und finanziell unterstützt. Das anvisierte Ergebnis: Machtübernahme! Wer glaubt, dass Europa mit seinen demokratischen Strukturen gegen die plumpe Rhetorik von rechts immun ist, muss nur einen Blick auf die Reiseroute und die Gesprächspartner von Stephen Bannon richten.

  • Deutschland: AfD Alice Weidel
  • Frankreich: Marine Le Pen
  • Ungarn: Victor Orban
  • Polen: PiS-Partei
  • Österreich: FPÖ – Heinz Christian Strache
  • Schweiz: Christoph Blocher und Roger Köppel

Es ist bereits bittere Realität, dass liberale Richter in EU-Ländern vorzeitig in den Ruhestand „versetzt“ und missliebige Journalisten ausgegrenzt werden. Die Aufgabe aller Demokraten, also unsere Aufgabe ist, dagegen zu halten. Nicht wackeln, nicht ängstlich sein. „Gesicht zeigen“, so lautet eine Aktion des früheren Pressesprechers der Bundesregierung mit Gerhard Schröder – Uwe-Karsten Heye. Nehmen wir diese Botschaft ernst und leben sie!

Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Berichts „Kitsch und Kampf“ vom 26. Juli 2018

Veröffentlicht am 03.08.2018

 

Bundespolitik Kurt Schumacher – Willy Brandt – Andrea Nahles …

Die 1. Vorsitzende der SPD ist 100 Tage im Amt – Ein kurzer Zwischenruf aus Rhade

Bisher waren es immer Männer, die in der über 150jährigen Geschichte der SPD den Vorsitz inne hatten. Darunter große Persönlichkeiten. Seit 100 Tagen amtiert Andrea Nahles. Selten war die Lage der stolzen Partei schwieriger als heute. Die SPD sucht seit geraumer Zeit ihren Platz in der größer gewordenen Parteienlandschaft. Dazu kommt, dass die Mitgliederzahlen, wie bei allen anderen Konkurrenzparteien, kontinuierlich sinken. Andrea Nahles steht vor einer Mammutaufgabe.

  • SPD stabilisieren
  • SPD programmatisch neu aufstellen
  • SPD sympathisch und attraktiv anbieten
  • SPD als Gewinnerpartei präsentieren

Das kann sie nie und nimmer alleine schaffen. Sie ist auf die Solidarität der gesamten Führung und der Mitglieder angewiesen. Sie benötigt Zeit, um die Defizite der letzten Jahrzehnte (!) anzusprechen und Verbesserungen einzuleiten. Die Öffentlichkeit, die veröffentlichte Meinung, selbst nicht wenige SPD-Mitglieder stellen hier unerfüllbare kurzfristige Forderungen an Andrea Nahles. Sie hat sich in den letzten Jahren Respekt von allen Seiten hart erarbeitet. Ihre Zeit als Ministerin wird als Erfolgsgeschichte parteiübergreifend gewertet. Geduld und konstruktive Begleitung aller SPD-Mitglieder sind jetzt ein Muss, um aus der Talsohle herauszufinden.

Veröffentlicht am 02.08.2018

 

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