Pressekonferenz mit Yasmin Fahimi
In der Diskussion um den Umgang mit der rechtspopulistischen Pegida lehnt die SPD das Gespräch mit Rassisten und Neonazis ab – und auch mit den Organisatoren der ausländerfeindlichen Bewegung. Selbstverständlich führe die SPD aber den Dialog mit besorgten Bürgerinnen und Bürgern, betonte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi am Montag.
Die Haltung der SPD ist eindeutig: Einen Dialog mit den Organisatoren und mit dem harten Kern der Repräsentanten der Pegida-Bewegung soll es nicht geben. „Wer rechtsextremes Gedankengut schürt, kann für die deutsche Sozialdemokratie kein Gesprächspartner sein“, machte SPD-Generalsekretärin bei einer Pressekonferenz am Montag deutlich. „Wir werden die Repräsentanten und Organisatoren nicht dadurch aufwerten, indem wir sie salonfähig machen.“ Ebenso klar sei aber, dass bei den Demonstrationen auch Menschen mitlaufen, die Alltagssorgen beunruhigten. Mit denen werde die SPD selbstverständlich das Gespräch suchen.
Motivation für Protest unterschiedlich
Veröffentlicht am 28.01.2015
Auch Dorsten hat sich mitschuldig gemacht
70 Jahre nach der Befreiung des Nazi-Vernichtungslagers Auschwitz 1945 stellt sich noch immer ein Schaudern, ein Frösteln, ein Kopfschütteln ein. So brutal und menschenverachtend sollen unsere Väter und Großväter Menschen aus unserer Mitte „ins Gas“ geschickt haben? Ja, wir müssen zu unserer Geschichte stehen. Wir dürfen nicht vergessen. Wir können nur bitten und hoffen, dass das Wort Vergebung von den Opfern ausgesprochen wird. Wir können und dürfen aber nicht erwarten, dass dieses mörderische Tun jemals vergessen wird. Dorsten hat seine eigene dunkle Geschichte. Nachzulesen u. a. in den Büchern „Dorsten unterm Hakenkreuz“. Die heutige Generation trägt eine große Verantwortung, sich unserer jüngeren Geschichte nach wie vor zu stellen. Daraus können wir nicht entlassen werden. Wir können unseren Kindern und Kindeskindern aber dabei helfen, indem wir ihnen heute am Holocausttag vermitteln:
Eine Kollektivschuld? Nein! – Eine Kollektivscham? JA!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 27.01.2015
Konservative Politiker und Unternehmer blasen zum Angriff
Eine längst überfällige Reform wurde durch die SPD in der Bundesregierung endlich umgesetzt. Die Ungerechtigkeit, voll zu arbeiten und dennoch „Stütze“ zu beantragen war und ist schreiendes Unrecht. Der Versuch von den ewig Gestrigen, die Reform zurückzudrehen, muss von einer selbstbewussten SPD verteidigt und zurückgewiesen werden. Den folgenden Bericht haben wir von der Seite www.spd.de übernommen.
Mindestlohn - Trickser werden kontrolliert:
Veröffentlicht am 26.01.2015
Rhader SPD stark vertreten
Die Terroranschläge in Paris gaben den Ausschlag, auch in Dorsten ein Zeichen zu setzen. Mit brennenden Kerzen, wurde der Opfer würdevoll gedacht. Das Migrationsbüro der Evangelischen Kirche hatte aufgerufen, nach Hervest auf den Brunnenplatz zu kommen. Waren es 200 oder 300 Dorstener, die die Möglichkeit wahrnahmen, für Meinungsfreiheit und mehr Toleranz weltweit zu demonstrieren? Es waren auf jeden Fall viel zu wenig, so einige Besucher enttäuscht. Dennoch war es ein würdevoller Rahmen, der von den Anwesenden, darunter Mitglieder der Kirchengemeinden, der Stadtspitze, Vertreter der Parteien sowie mehrerer Initiativen, gebildet wurde. Auffällig war, dass viele Rhader SPD-Mitglieder dem Aufruf gefolgt sind. „Hätten aus anderen gesellschaftlichen Gruppen anteilmäßig so viele teilgenommen wie aus dem Rhader SPD-Ortsverein, hätte der Brunnenplatz wegen Überfüllung geschlossen werden müssen“, so ein Teilnehmer aus Hervest, dem Stadtteil, der als „Gastgeber“ der Demonstration ausgewählt wurde. Fazit: Es ist gut, dass in Dorsten ein Zeichen gegen Gewalt und für mehr Toleranz gesetzt wurde. Jetzt gilt es, unsere Grundwerte, die im Grundgesetz in „Stein gemeißelt“ sind, im Alltag zu leben. Überall und von jedem Bürger in unserer Stadt.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 25.01.2015
Premiere mit wenigen Besuchern
Tobias Stockhoff, seit einigen Monaten Bürgermeister der Lippestadt kam gestern nach Rhade, um zuzuhören und Fragen zu beantworten. „Bürgermeister vor Ort“ nennt er seine Rundreise durch Dorsten. Eine gute Idee, die mehr Zuspruch verdient hätte. Es waren nämlich nur ca. 10 Interessierte, die den Weg ins Rhader Heimathaus gefunden haben. Dafür konnten aber in den angesetzten 90 Minuten viele Themen angesprochen und Anregungen ausgetauscht werden. Dass der Bürgermeister den Zeitrahmen deutlich überschritt, zeigt, dass er sich Zeit nahm und sehr ausführlich auf alle Hinweise einging. Die desolate Dorstener Haushaltslage zwingt aber auch ihn, mehr Goodwill zu machen, als Zusagen zu verkünden. Ein Dilemma, das alle Kommunalpolitiker gleichermaßen einengt.
Die angesprochenen Themenfelder (verkürzt):
Veröffentlicht am 24.01.2015