Veranstaltungen Der Kulturtipp – Gasometer Oberhausen

Der schöne Schein

Es sind nur noch einige Wochen. Ende Dezember schließt der Gasometer seine metallenen Pforten. Der schöne Schein ist dann Geschichte. Die Atmosphäre im Industriedenkmal nimmt jeden gefangen. Dazu eine Ausstellung, die einmalig ist. Und das alles nur wenige Kilometer von Dorsten und Rhade entfernt. Es sind nicht nur die Kopien der über 200 Bilder und Skulpturen, es ist auch die einmalige Installation „320° Licht“ im riesigen Rund des Gasometers, die den Besucher gefangen nimmt. (Mo. – Fr. 8 bis 22 Uhr, Sa. und So. 9 – 20 Uhr).

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 28.10.2014

 

Philip Grabowski, rechts, mit der Dorstener Jusogruppe. Hans-Peter Müller, SPD-MdL, (mit Schnauzbart) als Gast Jusos Dorstener Jusos sind bestens aufgestellt

Philip Grabowski und Tim Klose einstimmig zu gleichberechtigten Sprechern gewählt

Gut, dass es sie gibt. Die Dorstener Jungsozialisten, kurz Jusos. Sie gelten als die Jugendorganisation der SPD, sind aber in ihren Beschlüssen unabhängig. Die Zukunft gehört eindeutig ihnen. Auf der einen Seite leiden Parteien, Vereine, Kirchen, Gewerkschaften … unter einem dramatischen Mitgliederschwund, andererseits gibt es Mut machende Ausnahmen. Dazu zählt ohne Zweifel Philip Grabowski. Er hat in den letzten Jahren eine „Juso-Truppe“ mit aufgebaut, die hochpolitisch, engagiert und verlässlich ist. Und so wundert sich der Beobachter von außen nicht, dass er jetzt auf der Vollversammlung einstimmig, wie seine Mitstreiter, gewählt wurde. Die Rhader SPD gratuliert herzlich und sagt den Dorstener Jusos alle Unterstützung für ihre gesellschaftspolitische Arbeit zu.

Der Bericht über die Wahlen im Wortlaut: Vollversammlung der Jusos Dorsten: Weiter so!

Veröffentlicht am 28.10.2014

 

Schule und Bildung Hätten Sie es gewusst?

Studentenzahlen waren nie höher als heute

Als vor 150 Jahren die SPD begann, gegen Ungerechtigkeit und Ausbeutung zu kämpfen, spielte die Bildungspolitik eine führende Rolle. In so genannten Arbeiterbildungsvereinen holten sich die Sozialdemokraten das entscheidende Rüstzeug, um mitreden und mitregieren zu können. Später war es besonders Johannes Rau, der die Universitäten zu den „Arbeitern“ ins Revier brachte. Und Hannelore Kraft hat heute mit dem Slogan „Kein Kind zurücklassen“, den Kreis vorerst geschlossen. Die Ergebnisse sind erstaunlich:

  • Heute studieren 2,6 Mio. Studenten an unseren Hochschulen.
  • Die Zahl der Auszubildenden, die eine Lehre machen, ist geringer
  • 70% der Studenten an der Hochschule in GE kommen aus Nichtakademikerfamilien
  • 40% haben einen Migrationshintergrund
  • Ein Hochschulabsolvent verdient danach im Berufsleben ca. 2,3 Mio. Euro
  • Ca. 1 Mio. Euro mehr als ein Arbeitnehmer mit klassischer Berufsausbildung
  • Durchschnittliche staatliche Kosten pro Student: 60.000 Euro
  • Unterm Strich steht ein staatliches Plus von knapp 200.000 Euro durch Steuern und Sozialbeiträge
  • Die Abbruchquote bei den Studenten beträgt ca. 1/3

Fazit: Das sozialdemokratische Ziel, die beste Bildung für alle, ohne Ansehen des Elternhauses, der Herkunft und des Geldbeutels zu gewähren, ist (fast) gelungen. Dass es auch Fehlentwicklungen gibt, soll hier nicht unter den Tisch fallen. Fortsetzung folgt.

Eigener Bericht. Grundlage: DIE ZEIT, 23.10.2014 „ Müssen jetzt alle studieren?“

Veröffentlicht am 27.10.2014

 

Ortsverein In eigener Sache

Liebe Leser von www.spd-rhade.de,

es macht Spaß, täglich diese Internetseite zu aktualisieren. Meist werden eigene Texte eingestellt oder andere mit einem „passenden Vorwort“ versehen. Mehr als 200 Klicks täglich zeigen, dass diese Form der kurzen, schnellen und aktuellen Information (ohne Parteibrille) angenommen wird. Verantwortlich für diese tolle Plattform zeichnet die Rhader SPD. Ein Ortsverein, der seit über 40 Jahren beweist, was man mit Kontinuität, Seriosität und Kreativität erreichen kann. Bevor ich Sie bitte, über Ihre Netzwerke auf unsere Internetseite aufmerksam zu machen, muss ich auf ein Problem hinweisen. Damit dieser SPD-Ortsverein so rührig bleibt, müssen junge und jung gebliebene  Frauen und Männer für die gesellschaftspolitische Arbeit in einer offenen und liberalen Partei gewonnen werden. Eine Mitgliedschaft wäre schön, ist aber keine Voraussetzung zur Mitarbeit. Wir brauchen Sie! Über eine erste Kontaktaufnahme mit Hans-Willi Niemeyer, unserem Vorsitzenden, würden wir uns freuen.

Nun also noch mal zu „unserer Seite“. Wenn Sie dazu sagen: „Daumen hoch“, dann bitten wir Sie, Ihren Freunden und Bekannten diesen Link www.spd-rhade.de mit dem Hinweis, „guck doch mal hin“, zuzusenden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen schönen Sonntag.

Ihr Dirk Hartwich

Übrigens erscheint morgen ein kurzer Artikel mit der Überschrift: Hätten Sie es gewusst? Eine Information über erstaunliche Entwicklungen an unseren Hochschulen.

Veröffentlicht am 26.10.2014

 

Das Finanzloch wird immer tiefer. Die Forderungen nach einem Schuldenschnitt immer lauter. Kommunalpolitik Blick in die Tageszeitung - 2 Meldungen, 2 Anmerkungen

Es wird ernst. Die Finanzkrise hat die öffentlichen Haushalte immer fester im Griff. In Berlin feiert Wolfgang Schäuble die schwarze 0, den Ländern und Kommunen steht das Wasser bis zum Hals – und steigt weiter..

Dorstener Zeitung, Seite 1 und 2:

  • Das Saarland ist praktisch pleite, wird die Schuldenbremse nicht einhalten können und fordert dazu auf, Bundesländer zusammenzulegen. Aus 16 mach 6!

Anmerkung: Das gesamte föderale System gehört auf den Prüfstand. Beispiel Bildung: 16 Bundesländer „gönnen“ sich immer noch 16 unterschiedliche Bildungssysteme.

Dorstener Zeitung, Kommunalteil, Seite 1:

  • SPD droht mit „zivilem Ungehorsam“. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass das ganze Sparen mit den drastischen Steuererhöhungen und den dramatischen Leistungseinschränkungen, trotz der NRW-Stützungsaktionen, die Misere nicht beenden wird. Vergleiche dazu auch unseren Artikel vom 20.10.2014: Kommunale Finanzkrise lähmt Parteien und Gesellschaft

Anmerkung: Die Länder und Kommunen wie Dorsten, die schuldlos in die finanzielle Abwärtsspirale geraten sind, brauchen einen Schuldenschnitt. Komisch, dass wir das bei den „privaten“ Banken hinbekommen haben. Vor Jahren hat der heutige Landrat Cay Süberkrüb mal angeregt, eine so genannte Badbank auch für unsere Kommunen zu gründen. Die Altschulden werden auf Zeit „ausgelagert“, die Gemeinden sind wieder lebensfähig. Kann man doch mal drüber nachdenken.

Eigener Bericht SPD-Rhade

Veröffentlicht am 25.10.2014

 

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