Gesellschaft Für Sie gesehen: Frau Winkler verlässt das Haus

Ein Kinofilm zwischen großer Ernsthaftigkeit und amüsanten Phasen. Am Ende erfasst den Kinobesucher eine tiefe Nachdenklichkeit. Der Inhalt: Eine inzwischen allein lebende ältere Frau versucht in einem viel zu großen Haus mit ihrer Einsamkeit fertig zu werden. Selbstbewusst, aber unzufrieden. Erwachsene Tochter mit Enkelkind sind zwar in der Nähe, versuchen aber ihr eigenes Leben zu leben. Dann ein häuslicher Unfall, und Frau Winkler wird zum Pflegefall. Deutlich wird nun die völlige Überforderung der Tochter. Ein Pflegedienst übernimmt. Bis hierhin zeigt der Film den bitteren Alltag vieler betroffener Familien in Deutschland. Nun die Überraschung, vom Kinobesucher als skurrile Wendung wahrgenommen: Der Pfleger ist ein mit KI gefütterter und sprechender Roboter. Frau Winkler ist entsetzt, will keine Maschine. Aus der verständlichen Ablehnung und ihrem Kampf gegen Tochter und Pflegedienst wächst langsam die Erkenntnis, ohne fremde Hilfe nicht mehr in den eigenen vier Wänden leben zu können. Sie arrangiert sich notgedrungen mit dem Roboter, gibt ihm einen Namen, lässt sich helfen und unterhalten. Plötzlich kann sie wieder lachen und kämpft sich mit Pawlowitsch, so nennt sie ihren Pfleger, ins Leben zurück. Klappe. Das Ende wird nicht verraten. Klar wird, dass „Pawlowitsch und Co.“ keine Fata Morgana ist, sondern wachsende Realität in unserem Leben. Ein Film mit grandiosen Schauspielern. Sehr sehenswert.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 01.11.2026

 

Allgemein In eigener Sache …

„Ich schwöre, dass ich nach bestem Wissen die reine Wahrheit gesagt und nichts verschwiegen habe." Was vor Gericht gilt, muss auch in der Politik gelten. Der Volksmund ergänzt: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …“. Wahrheit hat also etwas mit Vertrauen zu tun. Wer aber heute die Nachrichtenlage versucht zu bewerten, muss fast gegenüber jeder Meldung skeptisch sein. In der Folge geben sich Skepsis, Verunsicherung und Abwendung vom politischen Geschehen die Hand. Die Demokratie wackelt. Bleiben wir bei der Wahrheit und stützen so unsere Grundwerte. Alle Artikel auf dieser besonderen Internetseite mit dem Namen SPD SOZIAL sind handgeschrieben und frei von KI. Jeder Text wird entweder als persönliche Meinung oder als Meldung mit Quellenangabe versehen. Seit 15 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Erich Fromm (Psychoanalytiker, Philosoph, Sozialpsychologe - 1900 bis 1980) definiert den Begriff WAHRHEIT, an dem wir uns hier uneingeschränkt orientieren, so: „Ich glaube, dass die Erkenntnis der Wahrheit nicht in erster Linie eine Sache der Intelligenz, sondern des Charakters ist“. Diese Weisheit, eigentlich eine Selbstverständlichkeit unter aufrechten Demokraten, wird uns im November in der rechten Spalte begleiten. Herzlichen Dank an alle Leser verbunden mit der Bitte: „Empfehlen Sie uns weiter“.

Veröffentlicht am 31.10.2026

 

Gesellschaft Blick in unsere demokratischen Parteien (2)

Heute: Christlich Demokratische Union Deutschlands - CDU

Viele Jahrzehnte haben Christdemokraten das Führungspersonal im Kanzleramt gestellt. Aktuell sind sie mit Bundeskanzler Friedrich Merz „ganz oben“. Was „gestern“ noch stabil galt, bröckelt „heute“ und kann „morgen“ schon zum Alteisen gehören. Der Zerfall der demokratischen Stabilitätsanker hat auch die CDU erreicht. Sinkende Zustimmung setzt dem Führungspersonal erheblich zu, schlechte Wahlergebnisse schwächen die Partei erheblich. Für unsere Demokratie wäre mehr Stabilität ein Gewinn. 

Blick nach Dorsten: Hier ist die CDU dominierend. Sie stellt nicht nur den Bürgermeister, sondern auch die absolute Mehrheit im Stadtrat. Die Parteibasis hat an Präsenz erheblich eingebüßt, kann sich aber hinter dem omnipräsenten Bürgermeister noch gut verstecken.

Blick nach Düsseldorf zur Landes-CDU: Als NRW-Wahlsieger regiert sie in einer Koalition mit Grünen. Geräuschlos und lange mit Sympathiebonus unterwegs. Die Opposition hat es schwer, gehört zu werden. Aktuell brechen auch auf Landesebene die Umfragewerte der CDU ein. Die nächste Wahl findet in 6 Monaten statt.

Blick nach Berlin zur Bundes-CDU: Der Parteivorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz wird in den eigenen Reihen infrage gestellt. Der Glaube, dass ein Personalwechsel „da oben“ die heile Welt von gestern zurückbringt, ist ein Irrglaube. Verlorenes Vertrauen ist in erster Linie durch gerechte Politik zurückzugewinnen. Die CDU muss dazulernen, will sie weiter ganz oben „mitspielen“.

Ein Rhader Versuch, die demokratischen Parteien zu verstehen. Wird in Kürze mit Teil 3 und den Grünen fortgesetzt.

Veröffentlicht am 30.10.2026

 

Oliver Göttlich, Geschäftsführer DWG. Foto Webseite der DWG Ortsverein SPD Dorsten Nord trifft sich heute

Bezahlbares Wohnen steht im Mittelpunkt - Dorstener Wohnungsgesellschaft stellt sich vor

Am heutigen Donnerstag, 29. Oktober, wollen die Sozialdemokraten aus Barkenberg, Wulfen, Lembeck, Rhade und Deuten, die sich zum SPD-Ortsverein Nord zusammengeschlossen haben, über die Lage auf dem Wohnungsmarkt diskutieren. Fragen wie: Was heißt bezahlbares Wohnen? Wie positioniert und präsentiert sich die Dorstener Wohnungsgesellschaft (DWG)?, werden im Mittelpunkt der Versammlung im Gemeinschaftshaus Wulfen stehen. Als Gast wird Oliver Göttlich, Geschäftsführer der DWG über den örtlichen Wohnungsmarkt berichten und Projekte der DWG vorstellen. Die Versammlung beginnt um 18 Uhr. Interessenten sind willkommen.

Veröffentlicht am 29.10.2026

 

Bundespolitik Das Berliner Trio Infernale - Ein Kommentar von Friedhelm Fragemann  

Dass die Berliner SPD gemeinsam mit den Grünen der Berliner Linken - einem Konglomerat aus radikalen Ideologen, teilweise antisemitisch orientierten und Clan-affinen Putin-Verstehern - die Hand zu ernsthaften Koalitionsgesprächen reicht, ist eine moralische Bankrotterklärung und vor allem demokratiegefährdend. Der Stadtstaat Berlin, nahezu ein Failed State, in dem ohnehin nicht mehr viel funktioniert, würde im Falle eines Zustandekommens dieser Koalition in Grund und Boden gewirtschaftet und das nicht nur wegen der vorgesehenen Vergesellschaftung von großen Wohnungsunternehmen, für die man ja durchaus Sympathien empfinden könnte. Aber eine solche Maßnahme, selbst wenn sie rechtlich durchsetzbar wäre, würde weder kurz- noch mittelfristig das Wohnungsproblem lösen und ist im Übrigen nicht finanzierbar.
Das in den Sondierungsgesprächen gemachte Zugeständnis der Berliner Linken an SPD und Grüne, auf eine Reduzierung des Polizeiapparates und die Abschaffung des Landesverfassungsschutzes zu verzichten, als Erfolg zu feiern, ist grotesk. Die Akzeptanz von Selbstverständlichkeiten ist kein Entgegenkommen. Auf der anderen Seite will man die erst kürzlich beschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen Berlin und der Bundeswehr beenden und Diskussionen über Sicherheit mit Bundeswehroffizieren in den Schulen untersagen. Dafür allerdings haben die Linken die „Queere Bildungsarbeit“ für Grundschulen auf ihrer Agenda. Das Vorhaben der potenziellen Koalitionäre, allen Menschen, die seit 5 Jahren in Deutschland leben, in Berlin das Wahlrecht zuzugestehen (u.a. also auch geduldeten und ausreisepflichtigen Personen), schlägt dem Fass den Boden aus. Hier ist ein Trio Infernale am Werk, gestützt von in Wohlfühlvierteln Berlins lebenden blauäugigen Grünen und einer seit vielen Jahren maroden Berliner SPD, bei der man den Eindruck hat, sie macht mit radikalen Kräften gemeinsame Sache, weil ihre Protagonisten eher an Posten als an nachhaltigen Problemlösungen interessiert sind. Geht in Euch, Genossen!

Friedhelm Fragemann fungierte viele Jahre als Vorsitzender der Dorstener Stadtratsfraktion

Veröffentlicht am 28.10.2026

 

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SPD Sozial

„Ich glaube, dass die Erkenntnis der Wahrheit
nicht in erster Linie eine Sache der Intelligenz, sondern des Charakters ist“. 

Erich Fromm (Psychoanalytiker, Philosoph, Sozialpsychologe 1900 bis 1980

 

 

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