Kommunalpolitik Der beeindruckende Besuch des Bundespräsidenten in Dorsten wurde im Film festgehalten

Um die besondere Atmosphäre festzuhalten, die der Besuch des Bundespräsidenten mit seiner Frau in der Lippestadt ausgelöst hat, hat die Verwaltung einen Film drehen lassen. Er beeindruckt durch die Natürlichkeit, die alle Akteure, die in der Dokumentation zu Wort kommen und zu sehen sind, auszeichnen. Insbesondere muss hervorgehoben werden, dass der Bundespräsident bewusst in Dorsten auf seiner "Grundgesetz-Werbetour", die ihn durch ganz Deutschland führt, hier die erste Station eingelegt hat. Seit mehreren Jahren wird nämlich in unserer Stadt auf vielen Ebenen mit hochmotivierten Ehrenamtlichen dafür geworben, das Grundgesetz, also unsere Verfassung, nie aus den Augen zu verlieren. Genau diese kreativen Aktivitäten in Dorsten sind dem Bundespräsidialamt in Berlin nicht verborgen geblieben. Die Auszeichnung, so durch den Bundespräsidenten gewürdigt zu werden, hat die Verwaltung und die aktive Zivilgesellschaft absolut verdient. Auf dem YouTube-Kanal der Stadt Dorsten ist der Film unter folgendem Link aufzurufen. Empfehlung: Sehenswert!

https://youtu.be/JVXiiIAa0Fo

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 05.06.2026

 

Bundespolitik Der Star ist die Mannschaft

Was beim Sport Normalität ist, sollte auch für Regierungen möglich sein

Blicken wir zum Fußball. In Kürze treten unsere ausgewählten Spieler bei der Weltmeisterschaft an, um sich mit anderen Teams zu messen. Gewinnen wird die Mannschaft, die am besten zusammenspielt und zusammenhält. Die bereit ist, sich in gefährlichen Situationen gegenseitig zu helfen. Teamwork halt. Relativ einfach zu verstehen. Auch eine Kopie für erfolgreiches Abschneiden in allen persönlichen Lebensbereichen. Nur innerhalb der demokratischen Parteien und der von ihnen gebildeten Regierungen scheinen sehr häufig andere Regeln zu gelten. Nehmen wir als Beweis unsere Bundesregierung. Drei Parteien mussten sich zu einer Koalition zusammenschließen, um überhaupt eine Regierungsmehrheit zu erlangen. Der Trainer heißt jetzt Kanzler. Seine Minister bilden die Mannschaft. Anpfiff. Die Akteure finden schwer ins Spiel. Sie scheinen völlig überrascht zu sein, dass die Konkurrenz auch etwas von Politik versteht. Statt offensiv dagegenzuhalten, lassen sie sich in die Defensive drängen. Befreiungsschläge landen oft im Aus. Der Trainer scheint nicht die richtigen Worte zu finden, um seine Regierungsmannschaft auf Erfolg zu trimmen. Unerklärlich ist, dass sogar untereinander gefoult wird. Wenn das CDU/SPD/CSU-Team es kurzfristig nicht schafft kollegial zusammenzuspielen, dann ist der Abstieg vorprogrammiert. Das wäre dann auch für die Demokratie eine bittere Niederlage. Vom erfolgreichen Fußball lernen, heißt siegen lernen.

Rhader Gedanken zum Erscheinungsbild der Bundesregierung, der SPD und weiterer demokratischer Parteien.

Veröffentlicht am 04.06.2026

 

Zwei Sozialdemokraten. Zwei Generationen. Ein Ziel! Finn Lehmann trifft Frank-Walter Steinmeier in Dorsten Landespolitik Finn Lehmann auf dem Weg nach Düsseldorf

Mit Elan und Kreativität ist Wahlkampagne angelaufen

Er ist jung und dynamisch. Er straft alle Lügen die glauben, politisches Engagement ist langweilig oder von gestern. Finn Lehmann (20), Student der Psychologie, hat seinen Hut in den Ring geworfen und die Delegierten überzeugt, den Landtagswahlkreis 71, direkt gewinnen zu können. Inzwischen tourt Finn Lehmann durch die Ortsvereine seines großen Wahlkreises in Datteln, Marl, Haltern und Dorsten, um die Sozialdemokraten mitzunehmen. Mitzunehmen, die Lethargie zu überwinden und sich offensiv den Wählerinnen und Wählern persönlich zu präsentieren. Nur so wird es gelingen, wieder in die Erfolgsspur früherer Landtagswahlen zurückzufinden. Parallel kann man ihn aber auch auf Social Media begleiten. Ein Newsletter ergänzt Finn Lehmanns Verständnis, auf allen Ebenen und Kanälen für sozialdemokratisches Denken und Handeln zu werben. Er ist überzeugt, dass ihm das mit entsprechender Unterstützung der Sozialdemokraten gelingen wird. Am 13. Juni findet der Landesparteitag der NRW-SPD in Düsseldorf statt, der als früher Startschuss die offizielle Landtagswahlkampagne 2027 einleiten wird. Und Finn Lehmann ist dabei. Die Dorstener Sozialdemokraten blicken erwartungsvoll und stolz auf ihren jungen Kandidaten, der die neue Generation der SPD verkörpert. Wer mit Finn Lehmann Kontakt aufnehmen will orientiert sich an folgenden Daten:

Finn Lehmann
46286 Dorsten-Wulfen
Napoleonsweg 12
Telefon 01577-3548374
E-Mail finnlehmann2005@gmail.com

Veröffentlicht am 03.06.2026

 

Bundespolitik Revitalisierung oder Exitus?

Die Existenzkrise der SPD (Teil 5 und Schluss) - Gastbeitrag Friedhelm Fragemann

Es gab in den letzten Jahren und Jahrzehnten genug Anstöße, innerhalb und außerhalb der Sozialdemokratie, der sich zuspitzenden parteilichen und gesamtgesellschaftlichen Krisensituation zu begegnen. Entsprechende Konsequenzen wurden allerdings nicht oder nur unzureichend gezogen - entweder infolge Realitätsblindheit und bzw. oder mit dem Ziel der Beschwichtigung. Diese Kardinalprobleme der SPD kann man bestenfalls mit Nietzsche als „Feigheit des Idealisten vor der Realität“ bezeichnen. Wenn jetzt nicht endlich die ja durchaus vorhandenen Problemlösungsansätze sowie durchgreifende Reformen – gemeinsam mit den Regierungspartnern - angegangen werden, setzen wir unsere demokratische Grundordnung auf´s Spiel, wie nicht zuletzt der Aufstieg der AfD zeigt. Ohne den Mut, traditionelle Sichtweisen und eingefahrene Gleise zu verlassen und sich auf existenzielle Fragen zu konzentrieren und dabei notfalls auch weitgehende Kompromisse mit Regierungspartnern zu schließen, werden wir scheitern. Der Grundsatz „Erst das Land und dann die Partei“ muss uneingeschränkt gelten oder in den Worten Willy Brandts: „Wenn die Politik der Partei den Menschen dient, ist sie gut. Sonst kann sie mir gestohlen bleiben.“
Die „fürsorgliche“ Gängelung der Gesellschaft und der Versuch einer bloßen Fortschreibung einer traditionellen SPD-Politik sind jedenfalls eine Sackgasse. Bisher sind leider nur zarte Ansätze einer Neuausrichtung der Sozialdemokratie erkennbar. Die SPD bedarf aber einer grundlegenden auf der Realität basierenden Neuorientierung in Theorie und Praxis, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden. Ohne den Mut, sich hinsichtlich der notwendigen gesamtgesellschaftlichen Reformen mit allen Lösungs- und Reformvorschlägen offen – also unvoreingenommen – auseinanderzusetzen und auf das häufig formulierte „Nicht-mit-uns-Dogma“, von dem allerdings auch die Union und insbesondere Herr Söder gerne Gebrauch machen, zu verzichten, wird „das Elend der Sozialdemokratie“ (Peer Steinbrück) nicht oder aber im Exitus enden.

 

(Wird in Kürze mit einer persönlichen Positionierung von www.spd-rhade.de vorläufig abgeschlossen. Teil 1 wurde am 4.4., Teil 2 am 18.4.2026, Teil 3 am  28.4. und Teil 4 am 13.5.2026 veröffentlicht und kann hier weiter nachgelesen werden)

*Friedhelm Fragemann fungierte viele Jahre als Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Dorsten. 2024 erhielt er für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz. Sein Beitrag, mehrere Teile umfassend, ist von der Sorge über den momentanen Zustand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands geprägt und als persönliche Meinung zu werten. Sie, in Teilen mit provokantem Unterton, soll motivieren, einen offenen, nicht verletzenden Meinungsaustausch auf dieser Internetseite zu beginnen. Weitere Gastbeiträge, die diesen Aspekt berücksichtigen, sind über die E-Mail-Adresse dirk.hartwich@t-online.de einzureichen.

Veröffentlicht am 02.06.2026

 

Foto: Bundesarchiv, Bild 146-2007-0037 / Bauer, Georg / CC-BY-SA 3.0 Gesellschaft „Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“

Dieses Zitat von Gustav Heinemann* betont die Notwendigkeit, Veränderungen anzustreben, um das zu bewahren, was wichtig ist. Das gilt auch aktuell für die SPD, die das Traditionelle (zu) gerne pflegt und dabei nötige Weiterentwicklungen des Erreichten zu spät einleitet. Es ist nämlich in unserer schnelllebigen Zeit unumgänglich, aktiv zu werden, um Verantwortung für den Erhalt von Werten und sozialer Sicherheit zu übernehmen, anstatt passiv darauf zu hoffen, dass alles so bleibt wie es ist. Wenn wir dazu nicht bereit sind, riskieren wir tatsächlich das zu verlieren, was wir eigentlich bewahren möchten. Gustav Heinemann hat uns in einem Satz ein sozialdemokratisches Programm für die Zukunft genannt. Das Zitat wird die Leser dieser Internetseite im Monat Juni (rechte Spalte) begleiten.

Rhader Gedanken über einen großen Sozialdemokraten, der nicht vergessen werden darf. Vergleiche hierzu den morgigen 5. Text von Friedhelm Fragemann über die existenzbedrohende Lage der SPD.

*Gustav Heinemann wurde 1899 geboren. Er starb am 7.7.1976. Zwischen 1969 und 1974 amtierte er als Bundespräsident. Gustav Heinemann war besonders bürgernah, damit anders als seine Vorgänger im Amt Theodor Heuss und Walter Lübke. Dazu ein weiteres Zitat, das in Erinnerung des Bürgerpräsidenten bleibt: "Ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau."

Veröffentlicht am 01.06.2026

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007423853 -

SPD Sozial

„Wer nichts verändern will,
wird auch das verlieren,
was er bewahren möchte.“

Zitat Gustav Heinemann. Er wurde 1899 geboren und starb am 7.7.1976. Zwischen 1969 und 1974 amtierte er als Bundespräsident. 

 

Counter

Besucher:7423854
Heute:145
Online:4