Allgemein Die 12-Uhr-Regel und die Frage nach der Logik

Die Abzocke an der Tankstelle geht weiter

Kurz vor 12. Gedränge an der Tankstelle. Autofahrer versuchen noch schnell nachzutanken. Günstig ist der Sprit zwar nicht, aber nach 12 Uhr steigt der Preis in der Regel um 20 Cent pro Liter. Warum? Diese Frage ist absolut berechtigt. Denn mit Marktwirtschaft hat der Preissprung ab der Mittagszeit gar nichts zu tun. Er ist die Folge einer politischen Entscheidung. Um die bislang unerklärlichen dauerhaften Preisbewegungen innerhalb von 24 Stunden zu beenden, setzte der Gesetzgeber durch, die Preise nur noch einmal täglich, und zwar um 12 Uhr mittags zu verändern. Dass dann der Preis künstlich nach oben schnellt, konnte sich jeder ausrechnen. Und dass sie anschließend in Zeitlupe wieder nachgeben, kennt ebenfalls jeder Verbraucher. Was also wurde gewonnen? Mittags verlassene Tankstationen, dafür am nächsten Vormittag Gedränge. Logisch ist das alles nicht. Und dass die Abzocke an der Zapfsäule unverändert seit Jahren anhält, macht ratlos. Das Kartellamt prüft, und prüft, und prüft … Und was war mit der Übergewinnsteuer? Die Ratlosigkeit der Politik und der Verbraucher hält an. Parallel steigen die Gewinne der Mineralölkonzerne ins Unermessliche. Jetzt wird eine Spritpreisbremse von der SPD ins Spiel gebracht. Eine gute Idee. Aber wer kann, bzw. wer will sie umsetzen? Die Ratlosigkeit wird von der gesellschaftspolitischen Ohnmacht, nichts ändern zu können, abgelöst. Der aktuelle Begriff lautet Kapitulation vor Esso, BP, Shell, Total und Co.

Rhader Wochenendgedanken

Veröffentlicht am 15.08.2026

 

Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade …

Geplanter Veranstaltungs- und Treffpunkt Forks Busch nimmt Gestalt an

Nicht wiederzuerkennen ist der westliche Teil von Forks Busch nahe der Ringstraße und parallel zur Lembeckerstraße - in direkter Nachbarschaft zur Raiffeisen-Tankstelle. Die ehemalige Grünfläche wurde von Baumaschinen in eine Freifläche mit sanft ansteigenden Schrägen verwandelt. Bereits gesetzte Steinquader zeigen, dass hier demnächst Publikum verweilen kann, um eventuell kulturelle Angebote zu konsumieren. Rhade verfügt dann über eine kleine Freiluftarena. Bis der Ort, vom Rhader Bürgerforum auch als allgemeiner Treffpunkt vorgesehen, seiner Bestimmung übergeben werden kann, wird es sicherlich noch dauern. Als Ausgleich für die mehrfach kritisierten Rodungen der vorhandenen Vegetation, sollen Ersatzanpflanzungen erfolgen. Wegen der andauernden Hitze und Trockenheit zur Zeit unmöglich.

Veröffentlicht am 14.08.2026

 

Gesellschaft 13. August 1961 - da war doch was

Vor 65 Jahren hat die DDR ihre Bürger eingemauert. Ist das wirklich schon vergessen? Warum wollen dann so viele Ostdeutsche die Partei wählen, die mit vergifteter "OSTALGIE" auf Stimmenfang unterwegs ist?

Rhader Appell an die Wähler im wiedervereinten Deutschland, nicht weiter den falschen Versprechungen der AfD zu folgen, statt dessen das demokratische Deutschland zu verteidigen!

Veröffentlicht am 13.08.2026

 

Christa und Dieter Grasedieck fördern mit ihrer Stiftung lokale Bildungsprojekte Allgemein Aus dem Bundestag, aus dem Sinn?

Bei Dieter Grasedieck, Ex-SPD-MdB ist das ganz anders

Er hat alle Bildungs- und Ausbildungsstufen vom Schlosser bis zum Diplom-Ingenieur durchlaufen. Politisch war und ist die Sozialdemokratie seine Heimat. Als Stadtratsmitglied in Bottrop gestartet, dann Bürgermeister, um 1994 als direkt gewählter Abgeordneter in den Deutschen Bundestag zu wechseln. Viermal (!) direkt wiedergewählt, verabschiedete er sich 2009 in einen spannenden bis heute andauernden Unruhestand. Die Rede ist von Dieter Grasedieck, der während seiner Bundestagszeit auch Dorsten vertrat. Und in Rhade war er darüber hinaus als aktiver Unterstützer des SPD-Ortsvereins ein stets willkommener Freund und Abgeordneter. Besonders beeindruckt haben ihn die selbst gestalteten Plakate, die über viele Jahrzehnte ein Markenzeichen der rührigen Rhader Sozis waren. „Was weiter tun?“, fragten sich Dieter und seine Ehefrau Christa nach der langen Abgeordnetenzeit. Sie gründeten 2012 eine ihren Namen tragende Stiftung, die lokale Projekte im Bildungsbereich fördert. Beeindruckende 45.000 Euro beträgt der jährliche Förderbetrag. Darüber hinaus hat Dieter Grasedieck sein erarbeitetes Wissen über mehrere Jahrzehnte an junge Studierende weitervermittelt. Neben dem Doktorgrad gehört inzwischen auch der Professorentitel zu seinem Lebenslauf. Der rüstige 81-jährige freut sich auf sein nächstes Treffen mit gleichgesinnten Sozialdemokraten in Rhade, teilt er gegenüber SPD SOZIAL mit. „Durch und durch ein Vorbild für unsere Gesellschaft“, so ein langjähriger Wegbegleiter über Dieter Grasedieck.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 13.08.2026

 

Nicht mehr zu übersehen - das Klima setzt Mensch und Natur zu Umwelt Hitzesommer setzt Menschen und Natur dramatisch zu

Stadtverwaltung Dorsten bittet um Wasserspenden für Straßenbäume

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet eine hohe Übersterblichkeitsrate durch die andauernde Hitze. Flüsse führen zu wenig Wasser und fallen als wichtige Transportwege aus. Landwirte versuchen verzweifelt, mit Riesen-Wassersprengern die Ernte zu retten. Wälder brennen und vernichten wertvollen Baumbestand sowie viele Existenzen. Schwitzen und Klagen überall. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Klimawandel, immer noch von einigen Zeitgenossen geleugnet, zeigt immer deutlicher sein schreckliches Gesicht. Nicht zu vergessen, er ist eine Folge unseres Handelns. Egal, ob er durch Industrie, Verkehr oder uns persönlich verursacht wird. Wir alle tragen Verantwortung und müssen die bitteren Folgen tragen. Die so entstandenen Kosten und Verluste führen uns aktuell vor Augen, dass das Zeitfenster zur Rettung unseres Planeten immer kleiner wird. Wie war das noch mit der Verantwortung, die wir gegenüber unseren nachfolgenden Generationen tragen müssen? Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um umzusteuern. Die Dorstener Stadtverwaltung macht mit ihrem Aufruf an alle Bürger, den lebensnotwendigen Baumbestand in unseren Quartieren durch freiwillige Bewässerung zu retten, überdeutlich, dass die Klimauhr fünf vor zwölf zeigt. Wer z. B. mit offenen Augen durch Rhade fährt, wird die irreparablen Schäden an Bäumen und Sträuchern nicht übersehen. Und dass so viele Menschen die Hitze vorzeitig mit ihrem Leben bezahlen, zeigt die andauernde Dramatik.

Mit offenen Augen durch Rhade

Veröffentlicht am 12.08.2026

 

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SPD Sozial

„DU BIST EINZIGARTIG,
ICH ABER AUCH!“

 

Kurt Heinz, Rhader Bürger. 
Früher im Polizeidienst aktiv, hat sich als Künstler der Malerei verschrieben.

 

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