Von wegen vom Osterhasen gebracht. Das wurde wahrscheinlich per PKW „angeliefert“. Eigenes Foto Umwelt Ein besonderes „Osterei“ in den Rhader Wiesen entdeckt

Illegale Müllentsorgung nimmt zu

Innerhalb weniger Tage wurde in Rhade an drei verschiedenen Standorten illegal Müll in der Landschaft entsorgt. Das ist dreist. Den Verursachern, den Tätern wäre die passendere Bezeichnung, droht eine empfindliche Strafe, wenn sie denn identifiziert werden. So wird der städtische Entsorgungsdienst tätig werden müssen, um den Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen. Wer allerdings glaubt, dass das kostenlos geschieht, ist auf dem Holzweg. Der so zusätzlich entstandene Aufwand fließt in die allgemeine Müllentsorgungsberechnung ein und wird auf die Gebühren umgelegt. Also (be)zahlen und begleichen wir alle zusammen die Rechnung einiger unverbesserlicher Zeitgenossen. Das sollte Motiv genug sein, herauszufinden, wer immer noch nicht verstanden hat, dass Umweltschutz lebensnotwendig und keine Bagatelle ist.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 04.04.2021

 

Eine gute Idee, Mitnahmebänke in Rhade. Ohne Info-Hauswursendung wird der Erfolg aber ausbleiben. Foto: G. Hegemann Kommunalpolitik 5 Jahre Bürgerforum Rhade (Teil 4)

Sich zufrieden zurückzulehnen, wäre ein Fehler - Ein Kommentar

Die direkte Bürgerbeteiligung vor Ort darf als Erfolgsgeschichte gewertet werden. Die vorgelegte Bilanz  des Organisationsteams ist beeindruckend. Besonders das Ergebnis des Workshops im November 2019 zeigt, dass dennoch viel zu tun ist. Die hier gesammelten Vorschläge spiegeln übrigens die bereits gewonnenen Erkenntnisse des Rhader Rahmenplans von 2014 wider, wie auch die aktuell eingegangenen Ideen, die bei der Befragung der Rhader Bürger durch ein extern beauftragtes Planungsbüro auf dem Tisch liegen. Das heißt in der Konsequenz, dass das Rhader Rad nicht neu erfunden werden muss. Das heißt für das Bürgerforum gegenüber der Verwaltung klar zu machen, dass wir es mit keinem Erkenntnisproblem sondern mit einem gigantischen Umsetzungsverzug zu tun haben. Das heißt 3. für das Bürgerforum, mit der Verwaltung als Partner zusammenzuarbeiten, sich aber nicht als verlängerter Arm des Rathauses vereinnahmen zu lassen. Ganz besonders wichtig ist auch, dass alle aktiven Arbeitskreismitglieder, deren ehrenamtliches Engagement an dieser Stelle nochmals besonders gewürdigt werden soll, nie das Ganze aus den Augen verlieren dürfen. Damit ist gemeint, dass jede Anregung immer dahingehend überprüft werden muss, welche Auswirkungen in anderen Bereichen entstehen (könnten). Übrigens ist das die klassische Begründung des Rhader Rahmenplans. 5 Jahre Bürgerforum = 5 gewonnene Jahre für Rhade im Konzert der 11 Dorstener Stadtteile. Gratulation!

Das Orga-Team: Christa Dymke, Ludger Kuhlmann, Wilhelm Loick, Hans-Peter Steffens, Heribert Triptrap. E-Mail-Kontakt: buergerforum@rhade.de

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 03.04.2021

 

Auch ein Ergebnis des Bürgerforums - Infotafel in Rhade mit neuer Radspange Kommunalpolitik 5 Jahre Bürgerforum Rhade - Eine Erfolgsgeschichte (Teil 3)

Orga-Team zieht positive Bilanz

Bürgerbeteiligung wird in Rhade groß geschrieben. Jeder kann mitmachen. Eine gute Ausgangsposition, um unseren Lebensmittelpunkt zukunftsfähig zu machen. Das Bürgerforum Rhade (BFR) schloss genau die Lücke, die zwischen der Stadtverwaltung und den auf kommunaler Ebene gewählten Parteien unübersehbar klaffte. Nun, nach 5 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit hat das sogenannte Orga-Team eine Bilanz vorgelegt, die sich sehen lassen kann. Wir stellen in loser Folge einige beeindruckenden Aktivitäten vor:

  • 13 öffentliche Veranstaltungen und Bildung mehrerer Arbeitsgruppen
  • 800 Jahre Rhade - Ein Volksfest im wahrsten Sinne des Wortes
  • Vorstellung des gültigen Rhader Rahmenplans
  • Erarbeitung eines Fahrradwegenetzes mit Informationstafeln und einer Schutzhütte
  • Begleitung der Rhader Glasfaserverlegung
  • Stärkung der Katholischen Bücherei mit neuen Medien und Spielen
  • Fach-Referate zur kommunalen Demografieentwicklung, dem Dorstener Klimaschutzkonzept und von der städtische Gesellschaft Windor, um heimische Unternehmen zu unterstützen und Bauland bereitzustellen
  • Aktion Mitnahmebänke in Rhade und Lembeck
  • Workshop zur Reflexion der bisherigen Arbeit und zur Bündelung neuer Ideen
  • usw.

Die Rhader Sozialdemokraten, die einen wesentlichen Anteil daran haben, dass das Thema direkte BÜRGERBETEILIGUNG in Dorsten gelebt wird, gratulieren dem Orga-Team sehr herzlich für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.

Wird mit einem Kommentar in den nächsten Tagen fortgesetzt

Veröffentlicht am 02.04.2021

 

Allgemein Rhade bekommt Outlet-Center ROC

Geheimverhandlungen erfolgreich abgeschlossen

Während sich die Rhader Bürger noch den Kopf zerbrachen, wie ihr Lebensmittelpunkt weiter entwickelt werden könnte, wurde im „Hinterzimmer“  bereits über die Ansiedlung eines großen Outlet-Centers verhandelt. Eine einköpfige Taskforce in Person des Bürgermeisters (BM-ROC) ließ jetzt die Katze aus dem Sack. Das gesamte Gelände zwischen Mühlenteich, Stuvenberg und Kalter Bach wird dazu mit Fachwerkhäusern bebaut. Namhafte Firmen haben begeistert zugesagt. „Der direkte Autobahnanschluss ist Gold wert“, so ein Schweizer Investor, der nicht genannt werden will. Interessant ist auch, dass RWE sofort bereit war, die durchs Gelände verlaufenden Hochspannungsleitungen durch Erdkabel zu ersetzen. Baubeginn ist im Mai, die Eröffnung des ROC, Rhader-Outlet-Centers für Anfang 2022 geplant. „Rhade neu denken“ hat das extern beauftragte Planungsbüro Frauns empfohlen. Der Bürgermeister hat das sofort be- und aufgegriffen. Dass er weder sein Planungsamt, den Stadtrat und das Bürgerforum mit ins Boot nahm, wird sicherlich noch für Kritik sorgen. Am Ergebnis ändert sich nichts mehr. Die Verträge sind unterschrieben.

Veröffentlicht am 01.04.2021

 

Kommunalpolitik 5 Jahre Bürgerforum Rhade (2)

Mit offenen Augen Rhade neu denken

 

Als sich vor 5 Jahren das Bürgerforum Rhade (BFR) gründete, wurde eine neue Form der direkten Bürgerbeteiligung in Dorsten geboren. Es war ein weiter und schwieriger Weg dahin. Bislang vermittelten i. d. R. Stadträte und Bürgermeister, was gut für eine Stadt, einen Stadtteil oder ein Quartier ist. Die Bürger wurden im besten Fall informiert, später auch angehört, aber eine Beteiligung am Entscheidungsprozess war weder vorgesehen noch gewünscht. Der zwischen 1975 und 1998 öffentlich tagende Bezirksausschuss Rhade/Lembeck, dem in der Mehrheit sachkundige Bürger mit Ortskenntnis angehörten, darf als erster Wendepunkt zum Besseren in Dorsten angesehen werden. Dass er 1998 vom Stadtrat kassiert wurde, muss als gravierender Rückschritt bewertet werden. Es war die Rhader SPD, die bis heute den Finger in diese kommunalpolitische Wunde legt und den Mehrheitsbeschluss des Rates, flankiert von der Verwaltung, als Fehler mit Langzeitwirkung benennt. Konstruktiv hat sie aber parallel für neue Ideen zur direkten Bürgerbeteiligung geworben. Das vor 5 Jahren gegründete BFR verdient daher uneingeschränkte Anerkennung. Es lebt nämlich direkte Bürgerbeteiligung wie es sich die SPD vor Ort vorgestellt hat. Und zwar parteiunabhängig. Das ist beispielhaft. Heute richten wir den Blick auf das Selbstverständnis und die beschlossenen Regeln des BFRs, die zur Richtschnur für das Handeln der letzten 5 Jahre war (Auszug):

  • Freier, öffentlicher Meinungsaustausch für alle Bürger
  • Bürger beschließen, welche Themen behandelt werden sollen
  • Ein Organisationsteam wird jeweils für 2 Jahre gewählt
  • Alle Treffen werden protokolliert und öffentlich zugänglich gemacht
  • Das Miteinander ist von Fairness geprägt

Wird fortgesetzt   

Veröffentlicht am 31.03.2021

 

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