Treffpunkt war und ist immer das Carola-Martius-Haus Kommunalpolitik Vor 10 Jahren startete das Bürgerforum Rhade

Die erste Einladung im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 20. August 2015 trafen sich im CMH Rhade mehr als 70 Rhader Bürgerinnen und Bürger auf Initiative unseres Bürgermeisters Tobias Stockhoff, um über die Einführung einer sogenannten Rhade-Konferenz zu beraten. Diese Konferenz könnte als „Stimme der Bürgerschaft“ Gruppenmeinungen zu öffentlichen, politischen oder auch anderen Themen von öffentlichem Interesse und des unmittelbaren Lebensumfeldes erfassen und ggfs. in Partnerschaft mit der Stadtverwaltung Lösungen zu offenen Fragen erarbeiten. Das sich in der Auftaktveranstaltung gebildete Organisationsteam hat in intensiven Gesprächen die möglichen Inhalte und Vorschläge zu konkreten Zielsetzungen dieser Konferenz erarbeitet. Wir laden Sie herzlich ein, an der 1. Rhader Konferenz am 15. Februar 2016 um 19:30 Uhr im CMH Rhade teilzunehmen. Wesentliche Themen werden natürlich Diskussionen und Abstimmungen über das Selbstverständnis und die zukünftigen Ziele der Konferenz und deren Teilnehmer sowie erste Auseinandersetzungen mit Projektideen sein. Auch aufgrund der aktuellen anspruchsvollen Situation rund um die Flüchtlinge in Dorsten wurde Bürgermeister Tobias Stockhoff als Gast geladen. Er wird zu seinen Erkenntnissen und Erwartungen bezüglich der Flüchtlingssituation in Dorsten für heute und morgen referieren. 
Mit freundlichen Grüßen Im Namen und Auftrag des Organisationsteams Bürgerforum Rhade
Britta Faust

Dieser Text wurde mit dem Foto am 7.2.2016 auf www.spd-rhade.de veröffentlicht. Ein persönlicher Kommentar über die neue Form der Bürgerbeteiligung folgt in den nächsten Tagen.

Veröffentlicht am 04.02.2026

 

Der Ortsname Rhade ist eine Ableitung von roden. Die tote Baumwurzel steht im Mittelpunkt des Wappens Kommunalpolitik Forks Busch: Was sagt die Verwaltung zur Kritik an „Kahlschlagsrodung“?

Offizielle Rathaus-Stellungnahme an Dorstener Zeitung und www.spd-rhade.de

„Die Beobachtung von Dirk Hartwich ist zutreffend. In nicht wenigen Fällen wird im Rahmen solcher Arbeiten festgestellt, dass einige Bäume schwerwiegende Schäden aufwiesen. Daraufhin wurde eine Kontrolle sämtlicher Bäume im Randbereich beauftragt. Bei dieser Kontrolle wurden neun Bäume identifiziert, die nicht mehr standsicher waren, deshalb gefällt werden mussten. Im Wäldchen selbst wurden keine Bäume gefällt.
Der mutmaßliche Hintergrund: Die Fläche wurde früher beweidet, die Bäume standen am Rand der Weidefläche und die Rinden wurden einseitig von den Weidetieren angebissen, so dass ein nachhaltiger Schaden (z. B. Eindringen von Feuchtigkeit, Pilzbildung usw.) entstand. Die Notwendigkeit, hier Bäume fällen zu müssen, ist auch für uns bedauerlich, da die Stadt immer versucht, innerstädtische Baumbestände bestmöglich zu schützen und zu erhalten. Wenn die Stand- und Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, stößt dieses Leitziel einer ökologischen Stadtentwicklung aber an Grenzen, wenn wirksame Maßnahmen zur Förderung der Standsicherheit nicht mehr möglich sind.
Die Grundzüge der Planung für das Parkgelände selbst wird davon nicht berührt. Die Rodung ist insofern eine Momentaufnahme, die in der ohnehin kahlen Winterzeit natürlich besonders augenfällig ist. Innerhalb der Umsetzung der Maßnahme werden aber selbstverständlich entsprechende Neupflanzungen von Bäumen an geeigneten Standorten berücksichtigt.“

Ludger Böhne, Pressesprecher der Stadt Dorsten am 29.01.2026

Veröffentlicht am 03.02.2026

 

Allgemein Der Frieden ist der Ernstfall – ihn gilt es zu bestehen!

Dr. Hans-Udo Schneider mit beeindruckender Rede am Holocaustgedenktag (Auszüge):

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz von der Sowjetarmee befreit. Aus Anlass des 50. Jahrestages der Befreiung erklärte Deutschland den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das war 1995. … Erinnern und nicht vergessen! Das hat uns hier heute zusammengeführt. … Es geht um Gewissenschärfung, um die Verteidigung von Recht und Freiheit.
Denn wie schnell sich neue Abgründe auftun können, das zeigt die Entwicklung der letzten Jahre: Der Krieg in der Ukraine, der Krieg im Gaza-Streifen, die vielen vergessenen Kriege auf dem afrikanischen Kontinent. Der Frieden ist der Ernstfall – ihn gilt es zu bestehen! …
Demokratie, soziale Errungenschaften müssen täglich erkämpft und verteidigt werden, sonst gehen sie schleichend verloren. …
Wie konnte das geschehen? Wo liegen die ideologischen Wurzeln?
Judenhass, Judenfeindschaft ist über Jahrhunderte tief verankert, nicht nur in Deutschland, aber hier ganz besonders. Das zieht sich durch unsere Geschichte wie ein roter Faden. …
Die Nazis definierten, wer sein Leben verwirkt hatte und bezeichneten Juden, Sinti, Roma, Behinderte, Homosexuelle, Zeugen Jehovas als minderwertig, als Volksschädlinge, als unnütze Esser. Sie gehörten nicht zur Volksgemeinschaft, sie waren vogelfrei. Sie konnten gedemütigt, enteignet und umgebracht werden.
All das passierte nicht irgendwo, weit weg. Nein es passierte vor unserer Haustür, in unserem Ort, in unserer Stadt. …
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wenn wir das hier feststellen als Menschen von denen die allermeisten nach dem Krieg geboren sind, dann kommen wir natürlich an einer Frage nicht vorbei: wie hätte ich, wie hätten wir damals gehandelt? Wären wir mutiger gewesen? Hätten wir unsere jüdischen Mitbürger geschützt? Hätte wir psychisch Kranke vor dem Tod gerettet?
Eine Antwort darauf gibt es nicht. Trotzdem lohnen sich die Fragen, weil sie zu einem Auftrag in heutiger Zeit ermutigen: wachsam sein, Zivilcourage zeigen, den Anfängen wehren.

Die ganze Rede kann per E-Mail bei dirk.hartwich@t-online.de oder Hans-Udo Schneider, sch-uh@t-online.de , angefordert werden

Veröffentlicht am 02.02.2026

 

Allgemein In eigener Sache …

Um politische Zusammenhänge richtig zu verstehen, kommen wir um das intensive Studieren von Geschichte nicht herum. Eine Selbstverständlichkeit für alle verantwortungsvollen Politiker. Nur so steigt die Chance, Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Darüberhinaus gibt es Weisheiten, vielfach von Philosophen, Poeten und herausragenden Politikern, die in einem Satz Orientierung bieten. Im Monat Februar wird uns so Václav Havel (1936 - 2011), ehemaliger tschechischer Staatspräsident, Schriftsteller und engagierter Menschenrechtler, begleiten. Siehe rechte Spalte.

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“

Um außer Kontrolle geratenen Politikern Einhalt zu bieten, die dabei sind unsere demokratischen Strukturen zu zerstören, kommen wir ohne eine klare Haltung nicht herum. Diese kann zwar zu momentanen Nachteilen führen, macht aber auf Dauer Sinn. So interpretiert der Unterzeichner in Hinblick auf das Lavieren gegenüber den Trump-Drohungen, an dem sich alle europäischen Regierungen beteiligen, den Václav Havel-Text. Willy Brandts Regierungserklärung des Jahres 1969, "wir wollen mehr Demokratie wagen", darf als passende Ergänzung des Havel-Zitats gewertet werden.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 31.01.2026

 

Senioren Rhade: Wahlen zum Seniorenbeirat - Bitte heute mitentscheiden!

Wahlberechtigt sind alle Personen, die im Orteilsteil Rhade wohnen, mindestens 60 Jahre alt und nicht allgemein vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Das Wahllokal ist von 16 bis 18 Uhr im Carola-Martius-Haus, Urbanusring 17, geöffnet.

Der Seniorenbeirat stellt sich auf seiner Internetseite www.seniorenbeirat-dorsten.de vor:

„In Dorsten gibt es seit 1999 einen Seniorenbeirat. Auch wenn die Gemeindeordnung des Landes NRW die Einrichtung von Seniorenbeiräten noch nicht zwingend vorschreibt und sie weiterhin eine freiwillige Einrichtung der Städte und Gemeinden sind, gewinnen sie für unsere Kommunen immer stärker an Bedeutung. Es geht um eine notwendige Beteiligung bei der Gestaltung eines lebendigen Gemeinwesens in unseren Städten für alle älteren Bürgerinnen und Bürger. Die Mitglieder des Seniorenbeirates kennen die besonderen Bedarfslagen und Probleme älterer Menschen und bringen sie in die Entscheidungsprozesse der Gemeinden ein. Außerdem helfen sie den Seniorinnen und Senioren ganz praktisch vor Ort mit Tipps, Informationen und persönlichem Einsatz.“  

Veröffentlicht am 30.01.2026

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 006402248 -

SPD Sozial

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“

Václav Havel (1936 - 2011)
 ehemaliger tschechischer Staatspräsident, Schriftsteller und engagierter Menschenrechtler

 

Counter

Besucher:6402249
Heute:686
Online:6