Gesellschaft Heute: Weltfrauentag

Dass wir seit 115 Jahren immer noch für Gleichberechtigung werben und kämpfen müssen, zeigt, dass wir vielleicht verstanden, aber die Erkenntnis noch immer nicht 1:1 in praktisches Handeln umgesetzt haben. Das zu ändern ist unser gesellschaftspolitischer Auftrag. Heute und morgen!

Veröffentlicht am 08.03.2026

 

Wahlen Baden-Württemberg wählt - die SPD guckt resigniert zu

Ohne Sozialdemokratie ist aber alles nichts

Die Prognose der ersten Landtagswahl in diesem Jahr sieht die SPD weiter im Abstieg. Eine bittere Feststellung. Alle Versuche, sich programmatisch neu aufzustellen, zeigen momentan  weder unten noch oben eine zählbare Wirkung. Ohne Persönlichkeiten, die überparteilich Ansehen genießen, Kompetenz vermitteln und sympathisch „rüberkommen“, ist heute keine Wahl mehr zu gewinnen. Und genau hier ist das Dilemma der SPD mit den Händen zu greifen. Die erfolgreichen Zeiten der SPD tragen Namen wie Willy Brandt, Helmut Schmidt, Johannes Rau, Jochen Vogel, Hannelore Kraft, Franz Müntefering, Gerhard Schröder und andere, die der alten Garde der deutschen Sozialdemokraten zuzurechnen sind. Die heutige Landtagswahl in BW ist der Auftakt für weitere in diesem Jahr. Rheinland-Pfalz folgt am 22. März. Hier verteidigt die SPD ihre Regierungsmehrheit. Hier regierte lange Jahre eine starke Frau. Malu Dreyer. Ihr Nachfolger, Ministerpräsident Alexander Schweitzer erfüllt die zuvor genannten Kriterien, um erfolgreich Wahlen zu gewinnen. Ein SPD-Lichtblick. Dann Sachsen-Anhalt am 6. September. Böse Vorahnungen begleiten diese Wahl. Mecklenburg-Vorpommern beendet die Landtagswahlen im diesem Jahr am 20.9. Auch Manuela Schwesig hat dort nachdrücklich bewiesen, dass die SPD mit Persönlichkeiten an der Spitze Wahlen gewinnen kann. Die Sozialdemokratie ist zwar in der Krise, aber ohne sie wäre alles nichts.

Rhader Sonntagsgedanken

Veröffentlicht am 08.03.2026

 

Kommunalpolitik Rhade: Wir hatten mal eine beliebte Trimmstrecke

Stadtverwaltung hat vor 50 Jahren SPD-Anregung aufgegriffen und umgesetzt

Um den Breitensport zu fördern und Rhade attraktiver zu gestalten, haben die örtlichen Sozialdemokraten vor 50 Jahren eine Trimmstrecke vorgeschlagen. Der Verwaltung wurde 1975 ein selbst erstellter Plan vorgestellt, der das Sportamt überzeugte. Der Deutsche Sportbund lieferte das Konzept und die entsprechenden Bauanleitungen. Eine Idee, ein Plan und die erfolgreiche Umsetzung. Der ca. 2 Kilometer lange Rundkurs im Norden Rhades (Wellbrockweg/Hakenweg) erfreute sich großer Beliebtheit. Leider wurde die Pflege der Gymnastikstationen vernachlässigt. Heute erinnern nur noch Reste, siehe Foto, an die Rhader Trimmstrecke. Auch der Skaterplatz, nicht weit entfernt, mit viel Energie umgesetzt, hat ausgedient. Statt dessen soll das Sportzentrum am Dahlenkamp für den Breitensport aufgewertet werden und künftig als zentraler Treffpunkt dienen. Ähnliche Vorstellungen, mit erheblichen Finanzmitteln des Landes NRW gefördert, gibt es im Bereich Forks Busch. Wahrscheinlich wäre es viel kostengünstiger gewesen, die Trimmstrecke zu erhalten und die im vorgesehenen zweiten Bauabschnitt vorgesehene Treffpunkt-Hütte, im Nahbereich des Sportzentrums, zu erstellen. Gespannt und kritisch begleiten wir das Experiment Forks Busch und die vorgesehene  Aufwertung des Rhader Sportzentrums, ob daraus ein dauerhafter Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger erkennbar wird.

Ein Rhader blättert im Archiv

Veröffentlicht am 07.03.2026

 

Bundespolitik Der Krieg in Nahost und die Profiteure

Benzin- und Energiepreise explodieren. Soziale Marktwirtschaft oder gnadenlose Abzocke? Ministerin Reiche kündigt Überprüfung durch Kartellamt an. Andere Politiker fordern Übergewinnsteuer anzuwenden. Die bittere langjährige Erfahrung der Verbraucher zeigt, dass bisher weder das Kartellamt die von Mineralölkonzernen in Gang gesetzte Preisspirale anhalten oder zurückdrehen konnte, noch, dass eine Übergewinnsteuer erfolgreich angewendet wurde, also preisdämmend gewirkt hat. Fazit: Es handelt sich aktuell auf dem genannten Gebiet nicht um soziale Marktwirtschaft, sondern um Ausnutzung einer internationalen Krise, sprich, um gnadenlose Abzocke der Verbraucher. Der Regierung wird empfohlen, sich nicht mit Appellen, die ins Leere laufen, zufrieden zu geben.

Ein Zwischenruf aus Rhade in Richtung Bundesregierung und Bundestag

Veröffentlicht am 06.03.2026

 

Paul Sloma, SPD-Vorsitzender in Dorsten, blickt optimistisch nach vor. Kommunalpolitik Ein Dorstener SPD-Neuanfang mit Erfolgsaussicht (1)

Paul Sloma hat die Zukunft im Blick und die Weichen entsprechend gestellt

Die Sozialdemokraten mussten in den letzten Jahren erhebliche Misserfolge verkraften. Auf allen Ebenen wurden Wahlen verloren. In immer kürzeren Abständen wechselte das Führungspersonal, ohne dass sich gravierende Veränderungen spürbar und zählbar bemerkbar machten. Dorsten ist ein passendes Spiegelbild der Gesamtpartei. Nun hat die SPD vor Ort die Lage intensiv (und selbstkritisch) analysiert und gehandelt. Paul Sloma, jung und dynamisch, wurde zum Stadtverbandsvorsitzenden gewählt. Er will, so versteht er seine Aufgabe, die Dorstener SPD wieder sichtbarer und präsenter aufstellen. Zitat: „Wir müssen wieder stärker im Alltag der Menschen stattfinden – nicht nur an Infoständen, sondern auch in Vereinen, Organisationen und im Austausch mit Unternehmen vor Ort.“ Paul Sloma wird dann erfolgreich sein, wenn Mitglieder, Stadtratsfraktion und Ortsvereine ihn ohne Wenn und Aber unterstützen. Will die SPD, auch in Dorsten die Abstiegszone verlassen, muss der Schulterschluss untereinander nicht nur versprochen, sondern auch gelebt werden. Wir stellen hier Paul Sloma und seine Ziele, heute Teil 1, zum Kennenlernen und zur Unterstützung vor.

Zur Person 
Mein Name ist Paul Sloma, ich bin gebürtiger Dorstener, 22 Jahre alt und studiere Geschichte und Politikwissenschaften. Mitglied der SPD bin ich seit 2021. Politisch geprägt hat mich zunächst vor allem die Arbeit bei den Jusos, inzwischen engagiere ich mich insbesondere im Stadtverband der SPD Dorsten. Zum Eintritt in die SPD motiviert hat mich damals vor allem Kevin Kühnert, weil er für eine klare, glaubwürdige und moderne Sozialdemokratie steht.
Beruflich arbeite ich aktuell als studentische Hilfskraft im Büro von Sandy Meinhardt, MdL, wodurch ich zusätzliche Einblicke in politische Arbeit auf Landesebene gewinnen kann.

Wird am 9. und 11.3.2026 fortgesetzt

Veröffentlicht am 05.03.2026

 

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