Eine sich ergänzende Kombination: Links das RESPEKT-Plakat von Brigitte Stüwe, rechts die Botschaft von Kurt Heinz. Allgemein In eigener Sache …

Diese Internetseite, die den Namen SPD-SOZIAL trägt, wird gelesen. Nicht selbstverständlich, berücksichtigt man das vielfältige Nachrichtenangebot, das uns auf den unterschiedlichsten Wegen und ohne Atempause erreicht. Das motiviert, täglich neu, über fast alle Bereiche unseres Lebens zu informieren und die Sachverhalte zu kommentieren. Durch Gastkommentatoren werden  andere Blickwinkel erkennbar, die zum Nachdenken anregen und die eigene Positionierung stabilisieren. Die Rückmeldungen sind überwiegend positiv. Ergänzungen, auch kritische, sind erwünscht. Wichtig: Alle Texte stammen aus eigener Feder. KI-Texte finden sich hier nicht. In der rechten Spalte dieser Internetseite wechselt monatlich ein Zitat. In der Regel stammt es von Prominenten aus Politik und Gesellschaft. Im August wird uns eine wichtige Botschaft begleiten, die uns ein Rhader Bürger geschenkt hat. Kurt Heinz, Polizist im Ruhestand, ist inzwischen auch als Maler öffentlich in Erscheinung getreten. Sein Plakat „DU BIST EINZIGARTIG, ICH ABER AUCH!“ ziert seit einigen Jahren Kitas, Kirchen, Schulen und öffentliche Plätze. Diese Botschaft ist so prägnant und zeitlos, dass sie bestens als Ziel für unser künftiges Handeln gelten kann. Dank an Kurt Heinz, Dank auch allen Lesern dieser ungewöhnlichen Internetseite. Unsere Bitte: „Empfehlen Sie uns weiter“. www.spd-rhade.de

Veröffentlicht am 01.08.2026

 

Bundespolitik Bundesregierung: Es läuft einfach nicht rund

Selbstgemachte Fehler überdecken eingeleitete Reformen

Der Kanzler (CDU) verspricht Besserung. Zum wiederholten Mal. Seine Umfragewerte sind im untersten Kellergeschoss. Unvergessen seine Häme gegenüber dem Vorgänger Olaf Scholz (SPD): „Sie können es nicht.“ Das war 2023. Friedrich Merz wird von seiner Überheblichkeit eingeholt. Selbst in der Union bröckelt sein Rückhalt. Klammheimliche Freude der SPD? Nein, die Sorge wächst, als Koalitionspartner auf Zeit mit in den Abgrund gezogen zu werden. Und diese Sorge ist real. Die sozialdemokratischen Ministerinnen und Minister, Lars Klingbeil (Finanzen), Bärbel Bas (Arbeit und Soziales), Boris Pistorius (Verteidigung), Stefanie Hubig (Justiz), Karsten Schneider (Umwelt), Reem Alabali Radovan (Entwicklung), Verena Huberz (Bau und Wohnen) machen gute Arbeit, finden aber öffentlich kaum statt. Die Schlagzeilen gelten der Konkurrenz. Dass sie überwiegend negativ ausfallen, ist wegen der selbstgemachten Fehler absolut nachzuvollziehen. Die Personalrochade des Friedrich Merz, als Befreiungsschlag geplant, ist durch die Bank danebengegangen. Nicht nur durch Kommunikationsdefizite, sondern auch durch seine Personalauswahl. Carsten Linnemann, gestern noch mit seiner richtigen Selbsteinschätzung, Gesundheitsminister nicht zu können, ist es nun geworden. Räumen wir ihm mindestens 100 Tage ein, sich sachkundig zu machen. Wenn aber morgen schon Bundestagswahl wäre, dann würde auch die SPD einen hohen Preis für das Regierungsstolpern der Union bezahlen. Die Lösung aus Sicht der Sozialdemokraten lautet nicht, sich aus der Koalition zu verabschieden, sondern sie mit selbstbewussterem Auftreten zu stabilisieren.

Nachdenkzeilen aus Rhade

Veröffentlicht am 31.07.2026

 

Allgemein Selbstbedienungskassen schießen aus dem Boden

Nutzer stehen unter Generalverdacht - Ein Selbstversuch mit bitterem Ausgang

Um Personalkosten zu sparen, rüsten nach und nach viele Geschäfte auf. Selbstbedienung nicht nur am Regal, sondern auch an der Kasse. Um die Akzeptanz zu steigern wird suggeriert, dass das selbstständige Scannen der Waren und das Zahlen per Karte/Smartphone unproblematisch sei. Parallel soll die ärgerliche Wartezeit an der noch mit Menschen besetzten Kasse wegfallen. Hört sich gut an, hat aber einen Pferdefuß. Nach ersten Erhebungen wird an den SB-Kassen mehr betrogen, sprich geklaut. Also wird am Kontrollsystem ständig gearbeitet. Im Mittelpunkt aller Überlegungen muss aber die Würde des Verbrauchers stehen, der als Kunde und nicht als potenzieller Dieb eingestuft werden darf. Anders als bei dem folgenden Selbstversuch geschehen. Nach dem Scannen und dem Einstieg in den Bezahlvorgang plötzlich der Bildschirmhinweis: „STICHPROBE, informieren Sie eine mit Personal besetzte Kasse“. Die Aufmerksamkeit aller weiteren Kunden richtete sich nun auf den hilflos und peinlich berührten Verbraucher an der SB-Kasse. Spürbar jetzt die klammheimliche Freude bei den Wartenden an der Bezahlkasse. Der laut und vernehmlich gerufene Kontrolleur verglich nun offen und öffentlich den vom Kunden gescannten Warenbestand mit der auf dem Bildschirm sichtbaren Rechnung. Dass der Kunde die öffentliche Prüfung bestand, sei nur am Rande erwähnt. Die unwürdige Behandlung verdient aber, mit Entschiedenheit zurückgewiesen zu werden. Eine entsprechende Beschwerdemail an die Geschäftsführung des Supermarkts ist unterwegs. Fortsetzung folgt.

Ein (misslungener) Rhader Selbstversuch im Umland

Veröffentlicht am 30.07.2026

 

Unser Rathaus mit Trauerbeflaggung. Foto Stadt Dorsten. Gesellschaft Terroranschlag in Berlin: Wo bleibt der laute Aufschrei der heimischen islamischen Gemeinden?

Fahnen am Dorstener Rathaus auf halbmast

Wut und Trauer sind nicht voneinander zu trennen. Wut auf die Menschen die glauben, Andersdenkende oder Andersglaubende umbringen zu dürfen. Als Begründung dient ihnen die eigene, hasserfüllte Auslegung religiöser Schriften. Trauer über die Menschen, die immer wieder diesem Irrglauben zum Opfer fallen. Die auf halbmast gesetzten Flaggen am Dorstener Rathaus signalisieren neben dem Mitgefühl für die Opfer auch, sich nicht von den Terroristen einengen lassen zu wollen. Hinter dem symbolischen Zeichen der Verwaltung steht unsere gesamte (?) Stadtgesellschaft. Ein starkes solidarisches Zeichen. Es würde noch mehr Wirkung erzielen, wenn sich auch alle islamischen Gemeinden in Dorsten laut und einvernehmlich mit einem öffentlichen Statement gegen jegliche terroristische Gewalt aussprechen würden, die mit dem Islam in Verbindung gebracht wird. Vorbild könnten einige ihrer Religionsverbände sein, deren Statement* so lautet: „Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin verurteilten große deutsche Islamverbände wie Ditib und der Zentralrat der Muslime die Gewalttat scharf. Sie betonten, dass Angriffe auf Menschen wegen ihrer Identität unvereinbar mit dem Islam seien, sprachen den Opfern ihr Mitgefühl aus und mahnten zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und Besonnenheit.“   

Rhader Gedanken zum Terror im Namen des sogenannten IS. Der Text der Islamverbände* wurde dem Internet entnommen.

Veröffentlicht am 29.07.2026

 

Landespolitik Was geht aktuell in den Köpfen vieler ostdeutscher Wähler vor?

Eine Sensation als die DDR kollabierte. Die Menschen in beiden Teilen Deutschlands waren wieder ein Volk. Jubel, Tränen der Freude und Willy Brandts unvergessenes Wort: „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört.“ Endlich frei, endlich reisen, ohne an Stacheldraht-Grenzen aufgehalten zu werden, so der Tenor fast aller Umfragen „am Tag danach“. Heute vor 37 Jahren. Inzwischen ist aus der grenzenlosen Euphorie Ernüchterung gewachsen. Langsam, schleichend, aber stetig. Der Glaube, dass die Portokasse reicht (Helmut Kohl), um das Wohlstandsgefälle zwischen West und Ost auszugleichen, war ein Irrglaube. Die zu wenig ausgeprägte Wertschätzung der Lebensleistung ehemaliger DDR-Bürger, der Begriff Besser-Wessi steht dafür, setzte sich in vielen Köpfen fest und entwickelte eine fatale Eigendynamik. Plötzlich wurde der Unrechtsstaat DDR weichgespült und die auch vorhandenen Fehlentwicklungen in der BRD überbewertet. Parallel wuchs die Sehnsucht nach scheinbar besseren Zeiten hinter dem Eisernen Vorhang. Rechte Parteien griffen den Faden auf und verstärken bis heute den unhaltbaren Mythos von demokratischer Gerechtigkeit im östlichen Teil Deutschlands. Warum, so fragen sich inzwischen Demokraten in ganz Deutschland, wollen so viele Wählerinnen und Wähler in Kürze den „Rattenfängern“ von rechtsaußen folgen? Die Suche nach einer einleuchtenden Antwort befindet sich in einer Endlosschleife.

Rhader Gedanken zu den bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt (6.9.2026), Mecklenburg-Vorpommern (20.9.2026) und Berlin (20.9.2026)

Veröffentlicht am 28.07.2026

 

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SPD Sozial

„DU BIST EINZIGARTIG,
ICH ABER AUCH!“

 

Kurt Heinz, Rhader Bürger. 
Früher im Polizeidienst aktiv, hat sich als Künstler der Malerei verschrieben.

 

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