Stadtverband SPD-Dorsten: Weichen für Zukunft gestellt -Teil 3

„Wir sind die Europa-Partei“

 

Die 43 Delegierten aus den 8 Dorstener SPD-Ortsvereinen vertreten (nur) noch 389 zahlende Mitglieder. Es waren mal über 1000. Ernüchternd und zugleich motivierend. Motivierend, weil genau hier angesetzt werden muss, um stärker zu werden. Nach innen und außen. Dem neuen Vorstand mit Jennifer Schug, Stephan Erbe, Marina Talaga und Daniel Hoffmann ist klar, dass der Erneuerungsprozess auch für Diskussionen und Auseinandersetzungen in den Ortsvereinen führen wird. „Aber“, so ein Delegierter, „haben wir eine andere Chance, um aus dem Tal der Tränen heraus zu kommen?“ Der erste Prüfstein, ob auch kurzfristig mit neuem Elan zahlenmäßig etwas erreicht werden kann, ist nur noch einen Steinwurf vom Parteitag entfernt. In 6 Monaten wird ein neues Europaparlament gewählt. Jens Bennarend heißt der Kandidat, übrigens aus Gladbeck, der eindringlich mahnte, die Wahl nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir sind die Europapartei“, so seine Kernaussage, die er mit Forderungen an das neue Parlament unterfütterte. Vermeidung von Steuerflucht, Kontrolle des Finanzmarktes, Frieden, Wohlstand, Gerechtigkeit. Die durch seinen engagierten Vortrag ausgelöste Diskussion zeigte, dass die Dorstener Sozialdemokraten verstanden haben. Aber verstanden im Sinne von Mitreden. „Europa muss eine Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft, so wie es die Verträge vorsehen, bleiben, bzw. für alle Mitglieder werden“, so abschließend ein Statement, das auch beinhaltete, Mitglieder aufzufordern die Gemeinschaft zu verlassen, wenn sie die Werte nicht aktiv leben (wollen).

Wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 20.11.2018

 

Allgemein Stadtkrone: Gestern STRAHLEN – Heute FUNKELN – Morgen GLÜHEN

Dorstener Bürgerpark nimmt Formen an

 

Der besonderen Atmosphäre konnte sich kein Besucher entziehen. Neben den elektronischen Klängen, Erinnerungen an die Band „Tangerine Dream“ werden wach, ist es in erster Linie das funkelnde Licht in vielen Blautönen, das gefangen nimmt. Eine Aktion, genau 1 Jahr nach dem Startschuss, da war „Strahlen“ in weiß angesagt, um ein Projekt auf den Weg zu bringen, das mit dem Begriff Bürgerpark gut beschrieben ist. Marion Taube, kreative Ideengeberin sieht sich am Ziel. Aus der Idee ist eine Bewegung entstanden, die nicht nur die Stadtverwaltung faszinierte, sondern in erster Linie Bürger wie Du und ich. Nun gilt es, den Park in den nächsten Monaten noch mit stärkerer Einbeziehung von Lippe und Kanal, entsprechend zu gestalten. „Aber“, so Bürgermeister Tobias Stockhoff in seiner Ansprache, „ich bitte sie um persönliches Engagement, damit unser Park auch lebendig bleibt“. Mit dem ehemaligen Leiter der Wulfener Gesamtschule, Johannes Kratz, konnte er einen ehrenamtlichen Mitstreiter finden, der die Ideen aus allen 11 Stadtteilen künftig versucht zu bündeln und konzeptionell umzusetzen. „Ein Glücksgriff“, so ein Besucher zur der überraschenden Mitteilung des 1. Bürgers unserer Stadt, oder wie Marion Taube ihn gerne nennt, den Meister-Bürger. Noch ein Blick in das weite dunkle Rund der Fläche, auf der die vielen Besucher mit ihren mitgebrachten Laternen und bläulich schimmernden Lampen bewegliche Punkte setzen. Ein Symbol für die Zukunft Dorstens? In einem Jahr, wieder am 17. November, werden wir wissen, ob nach der Idee und der in Gang gekommenen Bewegung, Nachhaltiges entstanden ist. Dann nämlich soll nach WEIß und BLAU, die Stadtkrone in ROT zum Glühen gebracht werden.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 19.11.2018

 

Allgemein Wo das Ehrenamt an seine Grenzen stößt

Rhader Sonntagsgedanken

Wer wollte das nicht unterstützen? Das, was plakativ auch Dorstener Appell genannt wird. Ein Bekenntnis zur Demokratie, für Menschenwürde und Respekt. Weitere Schlagworte sind die Freiheit, das Ehrenamt, die Toleranz und das Engagement. Blicken wir heute besonders auf das Engagement und das damit verbundene Ehrenamt. Alle Bürgerinnen und Bürger, das sind in Rhade und Dorsten nicht wenige, die sich in Vereinen, Initiativen, Schulen, Kirchen, Parteien, Nachbarschaften, … einbringen, kennen das Gefühl, manchmal mehr zu geben als leistbar ist. Sie haben sicherlich auch schon erlebt, dass freiwilliges Engagement nicht nur auf Zustimmung stößt. Kritik ist nicht immer konstruktiv, sondern auch verletzend. Und genau jetzt stößt das Ehrenamt an seine Grenzen. Es geht um Respekt, der allen gegenüber aufgebracht werden muss, die sich mit guter Absicht dort einbringen, wo Hilfe und Unterstützung nötig ist. Aktuell berichte ich von einem Bürger, der anklingelte um Fragen loszuwerden, die er im gleichen Atemzug selbst beantwortete, garniert mit Wertungen, die beleidigend waren und Sachverhalten, die nicht stimmten. Alle Versuche, mäßigend und beruhigend einzuwirken, verpufften. Zurück blieb die Frage, wann und wo die Sollbruchstelle beginnt, das freiwillige Engagement für unseren Lebensmittelpunkt einzuschränken oder gar einzustellen. Der Dorstener Appell mit seinen uneingeschränkt zu unterstützenden Zielsetzungen, muss aber auch in unserem Alltag vor Ort gelten. In der Familie, den Parteien, der Nachbarschaften. Eigentlich Selbstverständlichkeiten.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 18.11.2018

 

Allgemein AfD-Spenden an Alice Weidel – Noch Fragen?

Am 3.8.2018 hat Rhader SPD mit folgendem Bericht Gefahren aufgezeigt: Die Rechte organisiert sich – Gefahr nicht unterschätzen – Gesicht zeigen - Stephen Bannon jetzt in Europa unterwegs

Er war der Chefstratege von Donald Trump. Erst im Hintergrund, dann sogar Sicherheitsberater. Stephen Bannon ist der Rechtsaußen der USA mit riesigem Einfluss. Unterstützer und Geldgeber sind milliardenschwere US-Familien. Nun, den Chefposten im Weißen Haus hat er verloren, ist er auf Europatournee, um den nationalistischen, rechten Parteien zu vermitteln, wie sogar ein Donald Trump Präsident werden konnte. Sein Ziel: Das europäische Establishment zu destabilisieren, liberale Parteien zu schwächen, politische Konkurrenten zu Feinden zu erklären. Seine Strategie: Unterstützende Medien berichten nur noch in Form einer Hofberichterstattung, andere Meldungen werden unterdrückt oder als Fake-News (Lügenpresse) mit großem Aufwand verbreitet. Rechte, nationalistische Parteien und ihr Personal werden ideell und finanziell unterstützt. Das anvisierte Ergebnis: Machtübernahme! Wer glaubt, dass Europa mit seinen demokratischen Strukturen gegen die plumpe Rhetorik von rechts immun ist, muss nur einen Blick auf die Reiseroute und die Gesprächspartner von Stephen Bannon richten.

  • Deutschland: AfD Alice Weidel
  • Frankreich: Marine Le Pen
  • Ungarn: Victor Orban
  • Polen: PiS-Partei
  • Österreich: FPÖ – Heinz Christian Strache
  • Schweiz: Christoph Blocher und Roger Köppel

Quelle: Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Berichts „Kitsch und Kampf“ vom 26. Juli 2018

Veröffentlicht am 17.11.2018

 

Gesellschaft Der Dorstener Appell – Unübersehbar am Alten Rathaus angebracht

Wir Dorstener stehen für:

  • Menschenwürde
  • Toleranz
  • Engagement
  • Demokratie
  • Respekt
  • Freiheit
  • Ehrenamt

Und wir Rhader Sozialdemokraten fügen hinzu:

  • Solidarität
  • Gerechtigkeit

Veröffentlicht am 16.11.2018

 

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Jeden 2. Donnerstag im Monat, in der Gäststätte Pierick 18:30 Uhr.

 

Jennifer Schug Stadtverbandsvorsitzende
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Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
fraktion@spd-dorsten.de

Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
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