Allgemein Rhade: Was will uns der Kasper sagen? Ferienspaß am Mittwoch

Ein Puppentheater vermittelt immer auch eine Botschaft

Einmal im Jahr, und das nun schon zum 10. Mal in Folge, besuchen Kasper und Co. das Carola Martius-Haus in Rhade. Wer einmal erlebt hat, wie der Puppenspieler hinter der Bühne agiert und 100 Kinder (und ihre erwachsenen Begleiter) 45 Minuten fesselt, weiß wie wichtig Kulturangebote für Kinder und Jugendliche sind. Die erzählten Geschichten sind klar und leicht verständlich, ohne billig zu sein. So wie im richtigen Leben treffen das Gute und weniger Gute aufeinander und wollen bewertet werden. Und genau hier beginnt das klassische Kasperletheater als Mitmachtheater eine herausragende Funktion zu bekommen. Es sind nämlich die Kleinen, die mit Rufen, Gestik, Trampeln und Klatschen, Kasper helfen, das weniger Gute schnell zu erkennen. Eine bleibende Botschaft und Erinnerung. Brigitte Hartwich hat das Ereignis wieder organisiert, Sponsoren geholfen, den Ferienspaß zum Nulltarif anzubieten. „Kinderkultur für alle“, so das wichtige Motiv auch diejenigen zu erreichen, denen das „nötige Kleingeld“ fehlt.

Mittwoch, 22. August, 15 Uhr, Carola Martius-Haus

Veröffentlicht am 20.08.2018

 

Bundespolitik CSU kann Spurwechsel und Salto rückwärts gleichzeitig

SPD setzt sich mit Einwanderungsgesetz durch

Noch sind es nur Eckpunkte. Am Ende wird es (endlich) ein Einwanderungsgesetz geben, das viele Jahre von der SPD gefordert und ebenso lange von der Union vehement abgelehnt wurde. Ein Erfolg der Hartnäckigkeit und der Logik. Deutschland ist auf Fachkräfte dringend angewiesen, die es auf dem deutschen Arbeitsmarkt in ausreichender Zahl und Qualifikation nicht gibt. Horst Seehofer hat schon mehrfach bewiesen, dass er mit seinen politischen Pirouetten auch im Zirkus auftreten könnte. Um es deutlich zu sagen, nicht die SPD hat ihn umgestimmt, sondern Unternehmer, die bereits heute Aufträge nicht ausführen können, weil es an Personal mangelt. Sie gehören aber auch zu den „Sponsoren“ der Union, nachzulesen im Bericht der Bundestagsverwaltung. Hubertus Heil amtierender SPD-Arbeitsminister ist die Genugtuung förmlich anzusehen, mal wieder die Union beim Spurwechsel und gleichzeitigem Salto rückwärts erwischt zu haben.

Eine Einschätzung aus Rhade

Veröffentlicht am 19.08.2018

 

Landespolitik NRW: Oberstes Gericht übt scharfe Kritik an CDU/FDP-Regierung

Rücktritte wären Zeichen parteipolitischer Hygiene

Diejenigen, die vor nicht einmal 1 ½ Jahren auf den Oppositionsbänken des Düsseldorfer Landtags saßen, sind jetzt in der Regierungsverantwortung. Und sie haben in dieser Zeit erschreckend bewiesen, dass sie es nicht (besser) können. Schärfer geurteilt: Sie sind gescheitert. Wer nämlich „die Grenzen des Rechtsstaates austestet“, so das Oberverwaltungsgericht Münster, legt Hand an unsere demokratische Grundordnung. Und damit hat sich die gesamte Landesregierung disqualifiziert. Die öffentliche Forderung, Konsequenzen zu ziehen und als Minister zurückzutreten, ist mehr als berechtigt. Das betrifft den Integrationsminister und Vizeministerpräsidenten Joachim Stamp (FDP) wie auch in besonderem Maße den Innenminister Herbert Reul (CDU). Und warum schweigen der amtierende Justizminister Peter Biesenbach (CDU) und der Ministerpräsident Armin Laschet (CDU)? Wollen sie den Skandal aussitzen? Nicht vergessen ist, dass die genannten Akteure über Monate auf „allen Kanälen“ die Moralkeule geschwungen und den damaligen Innenminister Jäger (SPD) „gejagt und zur Strecke“ gebracht haben. Nun müssen sie sich an ihren eigenen Maßstäben messen lassen. Die SPD, jetzt auf den harten Oppositionsbänken im Landtag, sollte sachlich aber hartnäckig solange „am Ball“ bleiben, bis Stamp und Reul freiwillig ihren Hut genommen haben. Tun sie es nicht, muss Armin Laschet sie entlassen. Unser Rechtsstaat darf nicht zum Spielball unfähiger Minister werden.

Ein Kommentar aus Rhade (Vergleiche dazu den unten stehenden Sonntagskommentar aus Rhade, der bereits am 22. Juli 2018 auf dieser Internetseite veröffentlicht wurde)

Veröffentlicht am 18.08.2018

 

Kommunalpolitik Urlaubserkenntnisse 2018 – Unsere Stadt kann schöner, liebens- und lebenswerter werden

Ein Blick über den Tellerrand

Dorsten hat etwas. Es liegt am Wasser, ¾ seiner Fläche ist Grün, es ist überschaubar mit seinen 11 Stadtteilen. Dennoch könnte mehr aus dieser Stadt gemacht werden. Den bisherigen Bemühungen zum Trotz. Jeder, der seine Ferien außerhalb der „Stadtmauern“ verbracht hat, bringt etwas mit. Nämlich die Erkenntnis, dass „andere Mütter auch schöne Töchter“ haben. Anders ausgedrückt: Vergleichbare Kommunen im In- oder Ausland investieren mehr in die Stadtentwicklung. Damit sind nicht ausschließlich Finanzmittel gemeint. Kreative Ideen sind in der Regel kostenlos und Auslöser für ein Investitionsprogramm der Zukunft. Leider scheint sämtliche Arbeitskraft der Verwaltung in der Tagespolitik gebunden zu sein. Das scheint auch das Problem (fast) aller Rats- und Ausschussmitglieder zu sein. „Das geht nicht, weil …“, so eine der meistgehörten Begründungen aus dem Rathaus, wenn es um neue Ideen geht. 3 Beispiele:

  • Das Fahrrad (technisch aufgerüstet) entwickelt sich zum gleichberechtigten Verkehrsmittel neben den PKW. Weder gibt es einen Fahrradbeauftragten, noch ein Radwegenetz, dass den neuen Anforderungen entspricht.
  • Lokaler Klimaschutz ist überlebenswichtig. Noch immer gibt es keinen Klimaschutzbeauftragten, der die gefassten Beschlüsse kontrolliert und umsetzt.
  • Kultur ist ein wichtiger Standortfaktor. Das städtische Kultur und Bildungsprogramm konzentriert fast ausschließlich sich auf Erwachsene und Kinder. Wo ist das Programm für die wichtige Gruppe der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren?

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 17.08.2018

 

Stadtentwicklung Dorsten und seine neue Stadtkrone - Teil 4 und Schluss

Maria Lindenhof hat eine interessante Geschichte zu erzählen

Mitten in Dorsten, zwischen Kanal und Lippe, erstreckt sich ein Areal, das lange im Dornröschenschlaf lag und jetzt wach geküsst wurde – Maria Lindenhof. Ein äußerst geschichtsträchtiger Fleck mitten in Dorsten. „Dorsten - einst und jetzt“ lautet ein sehr lesenswertes Informationsblatt des „Vereins für Orts- und Heimatkunde Dorsten e. V.“, das wir in mehreren Teilen veröffentlichen. Die Genehmigung für den Text und die Fotos liegen vor. Die Rhader SPD sagt DANKE! Teil 1 ist am 1., Teil 2 am 6. August und Teil 3 am 11. August auf dieser Internetseite erschienen.

Freizeitpark

Der „nicht anwesenden Öffentlichkeit“ übergab Bürgermeister Lampen im Juni 1978 den Freizeitpark, der im westlichen Teil von Maria Lindenhof angelegt wurde. „Unabhängig davon, ob diese Einrichtungen in dieser Stadtlage auch den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen“, so der Bericht in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vom 24. Juni 1978, bot die Stadt damals zwei Kleinfeldspielfelder für verschiedene Ballspiele, einen Kinderspielplatz mit Palisadenburg, eine Rollschuhbahn, die sich auch für das Skateboardfahren eignete, ein Freilichttheater, verschiedene Sitzgruppen, Freiluftschach für Großfiguren und für den Winterspaß eine Rodelbahn an. Insgesamt investierten Stadt und Land seinerzeit 1, 6 Mill. DM in den Freizeitpark, weitere 200.000 DM waren für ein Betriebsgebäude sowie die Erstausstattung mit Sportgeräten vorgesehen. Die in ihn gesetzten hohen Erwartungen als Freizeiteinrichtung für die Erholung suchende Bevölkerung konnte der Park – leider (!) – bis heute nicht erfüllen. Als D2-Maßnahme im Rahmen des Stadtumbauprojektes „Wir machen MitTe“ soll die Gestaltung des ehemaligen Freizeitparks Maria Lindenhof mit rund 2 Mio. Euro ab 2020 gefördert werden.

Bürgerprozess „Stadtkrone“ 2018/19 ...

Veröffentlicht am 16.08.2018

 

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