Ortsverein Heute: SPD-Rhade trifft sich

Gasthaus Pierick, Lembecker Straße, 18.30 Uhr

Sich informieren, kritisieren, mitdiskutieren, Anregungen geben!

 

Veröffentlicht am 08.11.2018

 

Veranstaltungen „Volles Haus“ beim 9. Bürgerforum Rhade

Informationsinteresse ungebrochen (Teil 1)

Wilhelm Loick, Sprecher des Rhader Bürgerforums zeigte sich zufrieden über den nach wie vor ungebrochenen großen Zuspruch der Rhaderinnen und Rhader beim zwei bis 3 drei Mal im Jahr stattfindenden Informations- und Meinungsaustausch. Mehr als 80 Bürger hatten den Weg ins Carola Martius-Haus gefunden, um 2 ½ Stunden zuzuhören, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Neben Berichten von freiwillig gebildeten Arbeitsgruppen, dazu später mehr im Teil 2, wurde von der Dorstener Verwaltung über den Bebauungsplan „Alter Sportplatz“ an der Lembecker Straße und über die im Bau befindliche Tankstelle in unmittelbarer Nähe der ausgewiesenen Baufläche in unterschiedlicher Intensität informiert. Josef Haddick, Geschäftsführer der Windor, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Dorsten, übernahm den Part „Bebauungsplan Alter Sportplatz“. Ausführlich erläuterte er die Planung und das Verfahren für 13 Einfamilien (EFH)- und 2 Mehrfamilienhäuser (MFH). „Rhade für Rhader“, so lässt sich auf den Punkt bringen, was Stadtrat und Planungsamt vorgegeben haben. Interessant war, dass sich 113 Interessenten für die 13 EFH gemeldet haben, aber nur 8 übrig blieben, die alle Kriterien erfüllten. Nun kommen für die restlichen Bauplätze Dorstener außerhalb Rhades zum Zug. Ähnlich die Situation bei den MFHn. Nur 2 von 9 Interessenten werden in Kürze das OK der Windor erhalten, um im Jahr 2019 mit dem Bau beginnen zu können. Fragen zu den Baulandpreisen, eine „Hausnummer“ lautet 200 Euro pro qm, dem Klimaschutz und der Integration von z. B. Behinderten im Baugebiet, rundeten die Erläuterungen ab. Ganz anders die Verwaltungspositionierung zum Tankstellenneubau. Das existierende Baurecht verhindere, so der zuständige Amtsleiter, eine eigene Vorstellung der Planung. Das sei Sache des Investors. Punkt! Verwundert wurde nachgefragt. Insbesondere interessierte die Verkehrsplanung rund um die beiden Bauvorhaben im Kreuzungsbereich der Lembecker-/Erler Straße. Auch hier keinerlei Aufklärung. Ein Hinweis, dass das aber durch den einstimmig verabschiedeten Rhader Rahmenplan gedeckt sei, wurde nur schulterzuckend kommentiert. „Völliges Unverständnis und eine absolute Enttäuschung“, so ein Zuhörer und Diskutant.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 08.11.2018

 

Allgemein Aktuell: Schildaufstellung wurde bereits korrigiert

Das kritisierte Informationsschild wurde bereits um 40 cm abgesenkt, so die Mitteilung der Stadt Dorsten. Danke für die schnelle Reaktion - sagt die Rhader SPD.

Veröffentlicht am 07.11.2018

 

Allgemein Der Rhader Schildbürgerstreich

Infotafel für Radfahrer und Wanderer nur mit Leiter zu lesen

Was haben sich die Aufsteller dieses wichtigen Schildes am Rhader Bahnhof wohl dabei gedacht, als sie es so weit oben montiert haben? Gut, dass es das Schild gibt. Es soll die Bemühungen unterstützen, die Naherholung und den sanften Tourismus in Rhade zu fördern und zu unterstützen. Nur lesbar müsste es sein. Ein Appell an die Stadt Dortsen: Bitte tiefer hängen!

Veröffentlicht am 07.11.2018

 

Justiz und Inneres Helmut Kohl und eine halbe Million Euro Bargeld im Schließfach

Maike Kohl-Richter richtet Konten ein - Staatsanwaltschaft stellt Fragen

Ein Pressebericht in der ZEIT (31.10.2018) liest sich wie eine Räuberpistole. Danach hat die Kohl-Witwe 2013 bei der Hypo-Vereinsbank in Mannheim ein zusätzliches Konto auf ihren Namen eröffnet. 2 gemeinsame Konten mit Helmut Kohl existierten bereits. Schon 2008 wurde von ihr in dieser Bank ein Schließfach angemietet. Das war übrigens das Jahr, in dem Helmut Kohl in seinem Haus stürzte und sich schwer verletzte. Am 29.1.2013 hat Maike Kohl-Richter dem Schließfach 300.000 Euro in Scheinen entnommen und 100.000 auf das gemeinsame, die restlichen 200.000 auf ihr eigenes neues Konto eingezahlt. Im Mai 2013 wiederholte sich der Vorgang. 200.000 Euro wechselten in bar vom Schließfach auf ihr alleiniges Konto. Diese 400.000 Euro wurden danach auf ein Konto der Deutschen Bank in Bad Godesberg, das auf ihren Namen geführt wurde, überwiesen. Die Deutsche Bank fragte, den verbindlichen Vorgaben entsprechend, nach der Herkunft des Geldes. Das Landeskriminalamt Rheinland Pfalz wurde eingeschaltet und hakte auch bei der Hypo-Vereinsbank/Unicredit AG nach. Und weil eine Managerin dieser Bank im April 2018 vom Oberlandesgericht Frankfurt wegen der nicht rechtzeitig gemeldeten Finanztransaktion der Maike Kohl-Richter zu einem Bußgeld verurteilt wurde, hat die Öffentlichkeit, übrigens zuerst die WELT, darüber berichtet. Woher das Geld stammt, interessierte dann auch die Staatsanwaltschaft. Diese hat wegen des Verdachts der Untreue ermittelt (Aktenzeichen 5677 JS 21572/13). Das Verfahren wurde aber eingestellt, nachdem der Rechtsbeistand der Kohls mitteilte, er habe persönlich mit Helmut Kohl gesprochen und dieser habe geantwortet: Nein, das sei alles so zwischen ihm und seiner Frau abgesprochen. Woher das Geld stammt, bleibt unklar, lässt aber weiter Raum für Spekulationen zu.

 

Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Berichts „Schließfach voller Scheine“, Nr.  45,Wirtschaft, Seite 29

Veröffentlicht am 06.11.2018

 

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