Allgemein War was?

Iran-Krieg (fast) beendet. Nun alles gut?

Dass der amerikanische Präsident dummes Zeug daherredet, bekommt jeder mit, der ihm zuhört. Er glaubt von sich, der größte, schönste und erfolgreichste Präsident der USA zu sein, den es je gegeben hat und den es so nie wieder geben wird. So sieht Größenwahn aus. Bestärkt wird er von Wegbegleitern, die versuchen ihn zu kopieren und gar nicht abwarten können, ihn zu beerben. Nun haben sie sich total verzockt. Um globale Stärke zu demonstrieren, haben sie den Iran „aus heiterem Himmel“ angegriffen. Ziel sei gewesen, in wenigen Tagen einen Regimewechsel herbeizubomben, das Militär auszuradieren, die Atomproduktion dem Erdboden gleich zu machen. Nach einigen Wochen steht fest, dass kein Ziel erreicht wurde. Stattdessen mussten die USA einem Deal zustimmen, der nichts besser gemacht hat, aber vieles schlechter. Das mörderische Regime im Iran sitzt fester den je „im Sattel“. Zigtausende Häftlinge, die an das Gefasel von Trump, ihnen beim Demonstrieren gegen die iranischen Diktatoren zu Hilfe zu kommen, geglaubt haben, werden aus den Kerkern nicht mehr herauskommen. Iran verfügt weiter über Raketen mit großer Reichweite, und auch die komplette Vernichtung der iranischen Atomproduktion existiert nur im Wunschdenken der USA. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Demütigung der Amerikaner genannt. Dafür wurde er von Trump und seinen Speichelleckern mit Liebesentzug bestraft. Dabei hat er, zwar undiplomatisch, das Richtige gesagt. Tage später wird Trump auf dem G7-Gipfel überschwänglich für seinen Deal gelobt. Heuchlerischer geht es nicht.

Ungeschminkte Rhader Wochenendgedanken 

Veröffentlicht am 20.06.2026

 

Gesellschaft Künstliche Intelligenz (KI) in aller Munde (1)

Kritische Auseinandersetzung dringend erforderlich - Rhader Aufruf, sich zu beteiligen

Neben der technischen Faszination über die explosionsartige KI-Entwicklung, muss parallel über die Gefahren offen und vorurteilsfrei gesprochen werden. Politik und Gesellschaft sind gefordert, dafür Rahmenbedingungen zu formulieren und mit Gesetzestexten Klarheit zu schaffen, um wirtschaftlichen, militärischen und politischen Machtmissbrauch durch das vorhandene Monopol weniger Tech-Konzerne zu verhindern. An dieser Diskussion können sich alle Leser dieser Internetseite mit eigenen Gedanken (max. 200 Worte) beteiligen. Heute Teil 1 mit der Frage an KI, in jeweils 50 Worten die Vor- und Nachteile zu beschreiben.

  • Vorteile: KI spart Zeit, automatisiert Routineaufgaben und hilft, Daten schneller zu analysieren. Sie kann personalisierte Empfehlungen geben, Fehler reduzieren und neue Ideen fördern. In Medizin, Bildung und Wirtschaft unterstützt KI Menschen dabei, bessere Entscheidungen zu treffen und effizienter zu arbeiten.
  • Nachteile: KI kann Fehler machen, Vorurteile verstärken und Datenschutz gefährden. Sie ersetzt manche Jobs, ist oft schwer nachvollziehbar und kann Missbrauch erleichtern, etwa durch Deepfakes oder Desinformation. Außerdem braucht sie viel Energie und kann zu starker Abhängigkeit von Technik führen.

Fazit: Entscheidend ist, das eigene Urteilsvermögen nicht an der „Garderobe KI“ abzugeben. Mit dem Zitat von Immanuel Kant schließen wir Teil 1: „Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist gar nicht abzuhelfen.“

Rhader Aufschlag, über KI kritisch nachzudenken. Antworten auf Fragen an KI durch chatopenai.de

 

Veröffentlicht am 19.06.2026

 

Umwelt HeiDo-Gaspipeline gräbt sich durch Rhade

Neues Wasserstoffnetz führt mehrfach durch Dorsten

Mit HeiDo wird die Trasse zwischen Heiden und Dorsten bezeichnet, auf der zur Zeit riesige Erdarbeiten durchgeführt werden. Hochdruckrohre, die künftig „grünen Wasserstoff“ transportieren sollen, liegen bereits u. a. im Zwischenlager Rhade am Rüther Weg bereit, um dann verlegt zu werden. Mit schwerem Gerät, siehe Foto, graben sich Bagger durch das Erdreich. Dorsten ist ein wichtiger Knotenpunkt im neuen Gasnetz. Zwei weitere Trassen, ebenfalls im Bau, verbinden Marl mit Dorsten und Hamborn mit Dorsten. Ihre Kurzbezeichnungen MaDo und HaDo wirken spielerisch, ihr Hintergrund ist aber sehr ernsthaft. Um unsere Welt vor dem schleichenden Klima-Untergang zu bewahren, muss nach und nach auf alle fossilen Energieträger verzichtet werden. Energieträger der Zukunft sind (fast) ausschließlich Sonne und Wind. Um zum Beispiel grünen Wasserstoff zu produzieren, sind große Mengen elektrischer Energie nötig, die durch Windkraftanlagen erzeugt werden. Diese Politik ist alternativlos, um uns aus der immer erdrückender werdenden Umklammerung der bisherigen fossilen Energielieferanten zu verabschieden. Die hohen Investitionskosten, an denen wir Verbraucher durch hohe Preise und Abgaben mit beteiligt werden, sind zwar ärgerlich, auf Sicht aber für alle nachfolgenden Generationen weitsichtig angelegtes Kapital. Die SPD hat spät, aber nicht zu spät erkannt, den jetzt eingeschlagenen Weg konsequent fortzuführen.

Rhader Anmerkungen zur Energiepolitik

Veröffentlicht am 18.06.2026

 

Jochen Ott Foto: (c) Pascal Skwara Landespolitik SPD in NRW will Gerechtigkeitslücke schließen

Jochen Ott überzeugt Delegierte und wird mit über 96% zum Ministerpräsidenten-Kandidaten gewählt

Der Countdown zur Wahl hat offiziell begonnen. Über 200 Delegierte haben in Düsseldorf die Landesliste der NRWSPD für die Landtagswahl 2027 aufgestellt und Jochen Ott mit 96,2 Prozent der Stimmen als Spitzenkandidat bestätigt.
»Noch ist nichts entschieden. Und genau deshalb beginnt heute etwas. Heute beginnt die heiße Phase auf dem Weg zur Landtagswahl 2027. Heute beginnt unsere Aufholjagd!«, so der Tenor und das Versprechen aller Redner.
Vor der Wahl der Spitzenkandidatur fand eine Talkrunde mit Franz Meurer, einem Pfarrer aus Köln und engem Weggefährten Otts, Prof. Dr. Ulrich Paetzel, dem Vorstandsvorsitzenden der Emscher Genossenschaft, und Berfin Çelik, Asta-Vorsitzende der Universität Duisburg-Essen statt. Das Credo der Talkrunde: Nordrhein-Westfalen muss wieder gerecht werden.
Um das zu schaffen, kündigte Jochen Ott in seiner Rede das größte Entlastungspaket für Familien in der Geschichte NRWs an:
»Wir führen ein kostenloses Mittagessen für alle Kita- und Grundschulkinder ein. Wir schaffen die Kita-Gebühren ab und machen Belastungen nicht mehr vom Wohnort abhängig. Wir führen ein kostenloses Jugendticket ein.«, so Jochen Ott, der seit 2023 Oppositionsführer im Landtag ist. Riesenbeifall, Standing Ovation. Und abschließend:
»Ich freue mich enorm über dieses tolle Ergebnis. Lasst uns zusammen die nächsten Monate kämpfen, damit es im April nächsten Jahres wirklich heißt: NRW, jetzt erst gerecht!«

Auszüge von www.nrwspd.de - Wird in Kürze mit einem Vorort-Bericht unseres Landtagskandidaten Finn Lehmann fortgesetzt.

 

Veröffentlicht am 17.06.2026

 

Gesellschaft Papst Leo XiV und die Enzyklika „Magnifica humanitas“

Gastbeitrag Dr. Hans-Udo Schneider

Der Autor Heribert Prantl bezeichnet sie als „Ein Manifest der Menschheit“. Und in der Tat setzt der Papst mit diesem Lehrschreiben ein Zeichen, das nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die Veröffentlichung erfolgte sehr bewusst an Pfingsten. An diesem Tag, dem Geburtstag der Kirche, feiert die Christenheit die Geistkraft Gottes. Dagegen setzen die Tech-Milliardäre den Geist der Künstlichen Intelligenz (KI). Zwei konträre Menschenbilder - das christlich humanistische Menschenbild und die Ideologie des Transhumanismus. Darin wird der Mensch seiner Verantwortung, Kontrolle, Mitwirkung enthoben. Die KI entscheidet in allen Lebensbereichen, letztlich auch über Krieg und Frieden.
Der Papst nennt das Hybris, Selbstüberschätzung und erinnert in diesem Zusammenhang an die Geschichte vom Turmbau zu Babel. Er lehnt die KI zwar nicht grundsätzlich ab. Aber in ihrem Absolutheitsanspruch sei sie brandgefährlich. Von daher mahnt er Transparenz, Verantwortung und demokratische Kontrolle der Macht an. Sie darf nicht in Händen weniger Oligarchen liegen. Der Papst will also informieren, aufklären, sensibilisieren und die Menschen ermutigen, den Heilsversprechen der digitalen Supermacht KI zu widerstehen.
Anmerkung: Die Enzyklika kann im Netz eingesehen und runtergeladen werden. Im Juli ist sie im Buchhandel erhältlich.

Dr.Hans-Udo Schneider, Pfarrer, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut, Autor mehrerer Fachbücher kandidierte 2009 für das Bürgermeisteramt in Dorsten.

Veröffentlicht am 16.06.2026

 

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SPD Sozial

„Wer nichts verändern will,
wird auch das verlieren,
was er bewahren möchte.“

Zitat Gustav Heinemann. Er wurde 1899 geboren und starb am 7.7.1976. Zwischen 1969 und 1974 amtierte er als Bundespräsident. 

 

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