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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Das wird eine wichtige und spannende Woche
- Montag: Das 3. Rhader Bürgerforum findet um 19.30 Uhr im CMH statt. Themen: Demografiewandel, Rahmenplan und 800 Jahr-Feier
- Dienstag: USA-Präsidentenwahl. Clinton oder Trump? Was gestern noch als unmöglich galt, könnte Wirklichkeit werden. Ein unberechenbarer Kandidat zieht ins Weiße Haus.
- Mittwoch: 9. November 1938. In der so genannten Reichsprogromnacht wurden jüdische Bürger gedemütigt, geschlagen, beraubt, ermordet - auch in Dorsten! Um 15 Uhr denken wir im Garten des Jüdischen Museums an die Opfer und an die in unserem Namen durchgeführten Verbrechen. Unser Schwur kann nur lauten: Nie wieder!
- Mittwoch: USA. Das Wahl-Ergebnis liegt wahrscheinlich vor. Weltweit wird heftig diskutiert und analysiert.
- Donnerstag: Rhade. Die örtlichen Sozialdemokraten treffen sich um 19.30 Uhr im Gasthaus Pierick. Sicherlich wird engagiert über das Bürgerforum und die Wahl in Übersee und über dies und das diskutiert.
- Samstag: Der Dorstener SPD-Stadtverband geht ganztägig in Klausur, um über wichtige Zukunftsfragen zu beraten. Die Rhader SPD ist natürlich dabei.
- Samstag: Das Weltcafe öffnet um 15.00 Uhr seine Tore im CMH. Ein wichtiger Treffpunkt für Rhader, Lembecker, die Flüchtlingshelfer und natürlich für die Menschen, die zur Zeit bei uns Schutz und Hilfe erfahren.
- Sonntag: Einfach mal in sich gehen. Einfach mal alles sacken lassen. Einfach mal zufrieden sein...
Veröffentlicht am 07.11.2016
Allgemein Das Sonntagsgespräch
„Das Glück fällt nicht vom Himmel“
- Was haben wir ein Glück. Wir sind gesund, unsere Kinder sind ok. Wenn ich die Nachrichten sehe, wird mir ganz anders. Krieg, Elend, Tod. Und dann die traurigen, leeren Kinderaugen …
- Ja, aber denke bitte mal 75 Jahre zurück. Da gab es das Elend bei uns und vor unserer Haustür - selbst verursacht. Aber es gab auch die Erkenntnis: „Nie wieder“.
- Und was heißt das jetzt, hier und heute?
- 1. Das Glück, das du beschreibst, ist nicht vom Himmel gefallen. 2. Es waren verantwortungsvolle Männer und Frauen in der Nachkriegszeit, die die Grundlage für unser heutiges Glück gelegt haben. 3. Parteien, wie SPD und CDU haben sich Programme gegeben, die Orientierung boten. 4. Aber ohne die Unterstützung, ohne das Vertrauen der Staaten, die durch unsere Taten gelitten haben, wäre ein erfolgreicher Neuanfang unmöglich gewesen. 5. In der Folge gab es dann das deutsche Wirtschaftswunder.
- Kann uns das zufrieden stellen, wenn es uns heute mehrheitlich gut geht, aber „den Nachbarn“ nicht?
- Nein, wir haben die moralische Pflicht etwas davon zurückzugeben, das wir erhalten haben. Sich im warmen Sessel zurückzulehnen, alles besser zu wissen und die Politiker gnadenlos zu kritisieren, hilft nicht, ist unsolidarisch und letztlich verantwortungslos.
- Vielleicht wird man so, wenn man unsere eigene Geschichte vergessen hat.
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Aufzeichnung eines Sonntagsgesprächs am Frühstückstisch
Veröffentlicht am 30.10.2016
Allgemein Unser gutes Recht – Schutz vor Abzocke
Seniorenbeirat Dorsten organisiert wichtige Verbraucherkonferenz
Ein Blick in die Tageszeitung reicht, um zu erkennen, dass mit krimineller Energie ständig Bürger um ihre Gesundheit, manchmal sogar um das Leben und regelmäßig um ihre Ersparnisse gebracht werden. Worauf muss ich achten, um nicht leichtfertig in die Betrugsfalle zu tappen? Die Antwort darauf wird am 17. November zwischen 9 und 13 Uhr im neuen Soziokulturellen Zentrum LEO in Dorsten Hervest gegeben. Organisator ist der Seniorenbeirat Dorsten. Heidrun Römer, Vorsitzende, konnte u. a. dazu die Verbraucherinitiative Berlin und das Landeskriminalamt gewinnen. Erstere wird vom NRW-Ministerium für Verbraucherschutz unterstützt. Zur kostenlosen Teilnahme bittet Heidrun Römer um Anmeldung: Tel.: 02866-4376 oder per E-Mail: heidrun.roemer@gmx.de
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 26.10.2016
Allgemein Hätten Sie es gewusst? – Der Missbrauch einer Fahne
Am heutigen Montag laufen sie wieder. Rechte Demonstranten in Dresden. Sie laufen hinter einer Fahne her, die eine demokratisch, freiheitliche Bedeutung hat. Ob das alle wissen, die „blind“ hinter der Fahne und Pegida-Bewegung herlaufen? Die Geschichte:
Zum Kreis des Hitler-Widerstands um Stauffenberg gehörte auch Josef Wirmer. Er hat die Flagge entworfen, die neben den Farben schwarz-rot-gold auch das so genannte christliche Philippus-Kreuz in der Mitte trägt. Als Kontrapunkt zum Hakenkreuz. Als Symbol für eine freiheitliche und tolerante Gesellschaft. Josef Wirmer setzte sich dafür ein, dass die Grund- und Menschenrechte, die 1933 von den Nazis außer Kraft gesetzt wurden, wieder Geltung bekommen. Am 8. September 1944 wurde Josef Wirmer hingerichtet. Dass seine Freiheitsfahne von der falschen Seite vereinnahmt wird, schmerzt heftig. Wahrscheinlich kennen die wenigsten Mitläufer in Dresden diese Geschichte.
Eigener Bericht. Grundlage: Artikel der ZEIT vom 13.10.2016, „Die Erbschleicher“
Veröffentlicht am 24.10.2016
Allgemein Ein Besuch im Dorstener Jüdischen Museum
Portraitausstellung beeindruckt und macht nachdenklich
Dorsten kann stolz sein. Mitten in der Stadt lädt das Jüdische Museum Westfalen dazu ein, mehr über jüdisches Leben in und um die Lippestadt zu erfahren. Jetzt ist es eine Ausstellung, die den Besucher tief beeindruckt und nachdenklich entlässt. Neben Fotoportraits bekannter Persönlichkeiten, sind es die Aussagen über Religion, Diskriminierung und Vernichtung, die uns nachhaltig daran erinnern, dass wir, die Nachgeborenen der Täter, Verantwortung unserer Zukunft zu tragen haben. Der 1916 in Halle geborene Philosoph und Rabbiner Emil Fackenheim:
„Die Deutschen der jüngeren Generation sind nicht schuldig, das ist keine Frage. Aber sie haben eine besondere Last zu tragen, ob sie wollen oder nicht. Zumindest für einige ist auch selbstverständlich, daß man, obwohl man keine Schuld hat, doch Verantwortung hat. Die deutsche Jugend trägt die Verantwortung dafür, daß die Zukunft anders wird, als die Vergangenheit war. Ich glaube, daß es wieder deutsche Denker geben muss, die fragen: Was ist denn passiert in Deutschland, das mit Dichtern und Denkern, von Kant und Hegel, begann und mit Hitler als Denker endete?“
Die Ausstellung: Jüdische Portraits, Fotografien von Herlinde Koelbl, noch bis zum 18. Dezember 2016
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 23.10.2016
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