Nachrichten zum Thema Finanzen

Finanzen Grundsteuerreform entwickelt sich zum Albtraum

Wissen sie wirklich, was sie tun?

Das Bundesverfassungsgericht hat vor fast viereinhalb Jahren geurteilt, dass die Grundsteuerberechnung nicht mehr verfassungsgemäß ist. Da die Grundsteuer Ländersache ist, haben 16 Bundesländer 4 Jahre beraten, um dann doch getrennte Wege zu gehen. Nun müssen alle 36 Millionen Immobilienbesitzer in nur 4 Monaten Daten herausrücken und in ein zentrales Datensystem einspeisen, damit die Finanzämter spätestens 2025 mit aktuellen Messbescheiden den Kommunen die Grundlage für den neuen Steuersatz liefern können. Bisher haben nur knapp 20% der angeschriebenen Häuslebesitzer die Auflage erfolgreich abgeschlossen. Ein weiterer Prozentsatz hat nach mehreren Versuchen entnervt abgebrochen. Entweder machte das System schlapp, oder die Kapitulation erfolgte beim Versuch, die Fragen überhaupt zu verstehen. Ein Fiasko bahnt sich an. Obwohl alle Daten bei den Grundbuch- und Finanzämtern vorhanden sind, aber wohl nicht auf Knopfdruck abrufbar, sollen nun die Hausbesitzer in kürzester Zeit dem Staat aus der Bredouille helfen. Der Unmut da unten ist mit den Händen zu greifen. Das Bürokratiemonster lässt grüßen. Der Filmtitel „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ (1955), passt glänzend zur Beschreibung der Lage. Passend auch die Überschrift der Süddeutschen Zeitung: FÖDERAL - DIGITAL - FATAL.

Eine Bürgerkritik aus Rhade

Veröffentlicht am 22.09.2022

 

Finanzen Heil will Klimageld ab 4000 Euro Einkommen

28. Mai 2022

 Schon heute steigen die Preise vor allem für Energie unaufhörlich - und der komplette Umstieg auf Erneuerbare Energien könnte die Kosten noch weiter nach oben treiben. Was soll ein neues Klimageld da bringen?

Veröffentlicht am 29.05.2022

 

Finanzen Die Spritpreise werden gesenkt

Zum 1. Juni tritt die befristete Steuersenkung auf Diesel und Benzin in Kraft. Damit werden insbesondere Menschen im ländlichen Raum entlastet (Stand:19.05.2022). 

Veröffentlicht am 22.05.2022

 

10 Pfennig heute nur noch als Schmuckstück gefragt Finanzen Wer den Pfennig nicht ehrt …

Vor 20 Jahren sagte die D-Mark ade und der Euro kam

Spannend war es schon, als wir 2002 zum ersten Mal das Plastiktütchen mit den neuen Euromünzen in den Händen hielten. Aus 20 D-Mark wurden 10.23 Euro. Eine lange Zeit des täglichen Umrechens begann. War der Euro jetzt doch ein Teuro? Gefühlt ja, statistisch nein. Mit dem Euro kam auch Bewegung in unsere Parteienlandschaft. Die AfD, als Protestpartei gegen das neue Zahlungsmittel gegründet, landete inzwischen am äußersten rechten Rand unserer Gesellschaft. Der Euro dagegen war beständig und stabil. Heute wird kaum noch in D-Mark umgerechnet. Der Euro ist im Portemonnaie und in den Köpfen angekommen. Beim Grenzübertritt innerhalb der Eurozone, muss nicht mehr umständlich die Währung gewechselt werden. Dennoch haben nicht alle EU-Länder den Euro eingeführt. Nur 19 von 27. Dennoch wird er auch in diesen Ländern als zusätzliches Zahlungsmittel gerne angenommen. Der nächste gravierende Wandel steht bereits vor der Tür. Geldscheine und Münzen werden bald der Vergangenheit angehören. Bargeldloses Bezahlen setzt seinen Siegeszug fort. In Deutschland nimmt nur noch die Hälfte der Bevölkerung echtes Geld in die Hand. Tendenz deutlich steigend. Alle die, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, können mit der Volksweisheit „wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“, nichts anfangen. Bei ihnen wird auch "der Groschen nicht fallen." Übrigens sind laut Bundesbank noch mehr als 12 Milliarden (!) D-Mark im Umlauf, bzw. liegen versteckt und vergessen in alten Schränken und unter morschen Holzdielen.

Eigener Bericht auf Grundlage der Veröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung „Das D-Mark-Gefühl“, am 11.01.2022

Veröffentlicht am 17.01.2022

 

Finanzen Geld stinkt nicht – kann aber Geschmäckle haben

Deutsche Firmen spenden für US-Wahlkampagnen

 

Unvergesslich wie 2018 in Davos der Siemenschef Kaeser in Donald Trump förmlich hineingekrochen ist. „Wir werden gerne in Amerika investieren“, so sinngemäß seine unterwürfige, schleimige Botschaft gegenüber dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Gut Wetter macht man in DAX-Konzernen aber nicht nur mit Worten, sondern auch mit Spenden. Das amerikanische Recht verbietet zwar direkte Zuwendungen aus dem Ausland an US-Präsidentschaftskandidaten, nicht aber die finanzielle Förderung von Firmen-Komitees, die von Mitarbeitern zum Zwecke der Wahlunterstützung gegründet werden. Rund 3 Millionen Dollar sind in diesem Jahr so über den Atlantik transferiert worden. Wer hat’s gemacht und mit wie viel? (Eine kleine Auswahl)

  • Deutsche Telekom für Demokraten 546.500.-; für Republikaner 518.500.-
  • BASF für Demokraten 236.750.- ; für Republikaner 186.500.-
  • Fresenius für Demokraten 211.000.-; für Republikaner 202.000.-   
  • Bayer für Demokraten 128.500.-; für Republikaner 185.000.-
  • Siemens für Demokraten 69.500.-; für Republikaner 43.500.-

Eigener Bericht auf Grundlage eines Artikels in der ZEIT vom 5. November 2020 „Wohin das Geld fließt“

Die Redewendung „Geld stinkt nicht“ stammt vom römischen Kaiser Vespasian, der von 69 bis 79 n. Chr. regierte und eine Latrinensteuer einführte.

Veröffentlicht am 13.11.2020

 

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