Nachrichten zum Thema Schule und Bildung

Schule und Bildung VHS findet weiter nicht in Rhade statt

Ein Briefwechsel versucht Licht in das Dunkel zu bringen (1)

Alle Jahre wieder … So könnte das Fazit nach Durchsicht des aktuellen VHS-Programms lauten. Alle Jahre wieder macht das interessante Programm einen Bogen um Rhade und andere Außenbereiche. Da wollen wir doch mal nachfragen. Ein erster Brief aus Rhade, siehe unten, wurde auf den Weg gebracht. Im Teil 2 werden wir in Kürze die Antwort der VHS veröffentlichen.

Guten Morgen Herr Feldhoff,

ich bereite gerade einen Artikel für www.spd-rhade.de vor, der sich mit dem neuen VHS-Programm auseinandersetzt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie kurzfristig und kurz folgende Fragen beantworten würden:

  • Das Programmangebot auf 78 Seiten ist sehr vielfältig und interessant. Wieviele Stunden werden davon vom Land NRW mit welchem Betrag gefördert?
  • In welchen „Quartieren“ wurde das Angebot, „VHS im Quartier“, bereits erfolgreich in welchem Umfang, von wem, angefordert und umgesetzt?
  • „VHS auf Bestellung“ war früher der Versuch, flächendeckend in Dorsten VHS-Weiterbildung zu platzieren. Gibt es dazu eine Bilanz?
  • Im neuen Programm werden als Veranstaltungsorte nur Hardt, Hervest und Altstadt genannt. Ist die, u. a. von mir mehrfach vorgetragene Bitte/Forderung nach Berücksichtigung „aller“ Dorstener Stadtteile, endgültig vom Tisch?
  • Wenn ja, wie lautet dazu die fachliche Begründung?

Ich bin gespannt auf Ihre Antworten. Herzliche Grüße aus Dorsten-Rhade.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 17.02.2023

 

Ein Blick in die Morgen- und Wochenzeitung Schule und Bildung Kein Kind zurücklassen – Kinder sind unsere Zukunft

Beeindruckender Bericht in Dorstener Zeitung

 

Hannelore Kraft (SPD) hat 2012 als NRW-Ministerpräsidentin einen wichtigen Satz gesagt, der zum Programm wurde - Kein Kind zurücklassen. Seit dieser Zeit gab es viele erfolgreiche Ansätze besonders frühzeitig auch Kinder zu fördern, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurden. Nach positiven Zwischenbilanzen muss heute, fast 10 Jahre später konstatiert werden, dass es weiterhin erhebliche Defizite in unserer föderal geprägten Bildungslandschaft gibt Das unübersichtliche mehrgliedrige Schulsystem trägt ebenfalls dazu bei. Claudia Engel, Journalistin der Dorstener Zeitung hat gestern in einem beeindruckenden Artikel geschildert, dass die Neue Schule in Holsterhausen (Sek.1) einen erfolgreichen Sonderweg mit wissenschaftlicher Begleitung eingeschlagen hat, unerkannte Fähigkeiten bei Schülerinnen und Schülern früh zu erkennen, um dann mit zielgerichteter Förderung die beste Entwicklung der Kinder, die unsere Zukunft sind, zu erreichen. Chapeau! Dieses Beispiel darf es aber nicht nur an einer oder wenigen Schulen geben, es muss der Standard aller Schulen sein. Es gehört nämlich zur bitteren Wahrheit dazu, dass nach dem Pisa-Schock vor 20 Jahren, die eingeleiteten Förderprogramme nur 10 Jahre einen Aufwärtstrend ermöglicht haben, der aber seit 2010 nach Auswertung aller standardisierten Testversionen klar und unmissverständlich abwärts zeigt. Zu wünschen ist, dass die Dorstener Kommunalpolitiker und die Verwaltung den Bericht und Kommentar von Claudia Engel so lesen, dass sie sich jetzt nicht selbstgerecht als Geburtshelfer der Neuen Schule auf die Schulter klopfen, sondern aktiv für die Gleichbehandlung aller Schulen und Kinder eintreten.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade auf Grundlage des Berichts in der Dorstener Zeitung (19.10.2021) und des ZEIT-Berichts „Der nächste Bildungsabsturz“ vom 07.10.2021

Veröffentlicht am 20.10.2021

 

Schule und Bildung Dorsten: „Ein Stuhl - ein Mensch - eine Chance“

Beeindruckende Aktion verdient Unterstützung - Heute zwischen 10 und 14 Uhr

Kein Kind zurücklassen. Das war und ist nach wie vor eine der wichtigsten Aussagen unserer ehemaligen NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Nun erinnern uns Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Förderschulen sowie der Neuen Schule kreativ daran, dass für eine positive Weiterentwicklung nach der Schulzeit, Praktikums- und Lehrstellen entscheidend sind. Auf 80 künstlerisch gestalteten Stühlen sitzen deswegen heute zwischen 10 und 14 Uhr Schülerinnen und Schüler der genannten Schulen, um  für sich zu werben. Um die Chance zu erhalten, sich und der Gesellschaft zu beweisen, ohne Wenn und Aber dazuzugehören. Eine ungewöhnliche und beeindruckende Aktion, die verdient, unterstützt zu werden. Dorstener Unternehmen, von denen nicht wenige händeringend nach Auszubildenden suchen, werden auch von dieser Stelle herzlich gebeten, die ungewöhnliche Bewerbungsaktion junger Menschen zu besuchen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu verhelfen. Die folgende Pressemitteilung der Stadt Dorsten zu dieser Aktion enthält weitere Informationen und Kontaktdaten. Die Genehmigung zur Textübernahme liegt vor:

Veröffentlicht am 02.10.2021

 

Schule und Bildung Schule hat begonnen - Sind wir jetzt besser vorbereitet?

Corona wütet weiter und NRW Schlusslicht bei Bildungsausgaben

Die Bilanz ist wenig schmeichelhaft für die schwarz-gelbe Landesregierung. Zur Erinnerung: Der Chef trägt den Titel Ministerpräsident und heißt Armin Laschet. Seine Schulministerin nennt die FDP ihre politische Heimat. Werfen wir einen Blick hinter die Kulissen. Dirk Groß, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Dorstener Stadtrat hat von unserer Verwaltung einen aktuellen Sachstand über angeschaffte oder geplante raumlufttechnische Anlagen in Dorstener Schulen und Kitas angefordert. Hintergrund ist, dass Corona besonders jetzt unter den jungen Menschen grassiert. Eigentlich hätte die Verwaltung zum Schulbeginn nach den Ferien unaufgefordert einen entsprechenden Erfolgsbericht vorlegen müssen, gäbe es ihn denn. Des Weiteren wirft die Meldung, dass NRW bei den Bildungsausgaben die rote Laterne, also Platz 16 der Bundesländer trägt, ein besonders negatives Licht auf den Mann, der für die Union als Kanzlerkandidat antritt und für NRW verantwortlich ist. Zwei Meldungen die zeigen, dass zwischen politischem Gestaltungsanspruch und der Wirklichkeit, Welten klaffen. Schule hat wieder begonnen. Unter den bekannten Problemen leiden weiter Schüler und Pädagogen. Im Zeugnis für die schwarz-gelbe Landesregierung findet sich die entscheidende Bemerkung: Versetzung in die nächsthöhere Klasse abgelehnt. Unterschrift: Der Wähler - die Wählerin!

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 21.08.2021

 

Schule und Bildung Kinder sind unsere Zukunft - SPD kritisiert Dorstener Schulpolitik

Vor überholten Prognosen wurde frühzeitig gewarnt

Wenn über 30 Kinder in einer Grundschulklasse sitzen, kann nicht von fortschrittlicher Schulpolitik gesprochen werden. Das ist aber Realität in Dorsten, weil die Schulentwicklungsplanung überholt ist und weil auf frühzeitige Hinweise der Dorstener Sozialdemokraten im Rathaus falsch reagiert wurde. Statt Schulschließungen, die trotz erheblicher Bürgerproteste „durchgezogen“ wurden, wäre ein neues Konzept mit größerem Raumangebot für weniger Kinder in einer Klasse die richtige Antwort gewesen. So die SPD-Fraktion im Schulausschuss der Stadt vor Weihnachten. Plakativ nannte sie die Klassenenge Käfighaltung. Um aber den „Schwarzen Peter“ nicht nur dem städtischen Schulverwaltungsamt, das personell viel zu knapp besetzt ist, zuzuweisen, nehmen Dirk Groß und Friedhelm Fragemann, Vorsitzende der SPD-Fraktion,  die Landesregierung und das von der FDP geführte Ministerium ins Visier ihrer Kritik. Genau hier ist die Überforderung mit den Händen zu greifen. In dieser schwierigen Pandemiezeit wurde in Düsseldorf immer zu spät, zu widersprüchlich, zu wirklichkeitsfremd gehandelt. Weder in Düsseldorf noch in Dorsten wird die Erkenntnis, dass unsere Kinder unsere Zukunft sind, so umgesetzt, dass ein nachhaltiger Erfolg sichtbar wird. Die Kritik der SPD sollte als Startschuss zum Umdenken aufgefasst und aufgegriffen werden.

Ein Rhader Zwischenruf zum Jahresende

Veröffentlicht am 28.12.2020

 

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