Nachrichten zum Thema Arbeit und Wirtschaft

Arbeit und Wirtschaft Azubi-Campus in Dorsten - Ein wichtiges Zukunftsprojekt

Städtische Wirtschaftsfördergesellschaft WINDOR verdient Lob und Unterstützung

„Mitarbeiter gesucht“. Händeringend suchen Unternehmen in unserem Land und in unserer Stadt nach Fachkräften. Eine scharfe Konkurrenzsituation untereinander zwingt alle Akteure zu neuen Ideen. Nun hat der Chef der städtischen Wirtschaftsfördergesellschaft, Markus Funk, den Ratsmitgliedern ein Projekt präsentiert, das jegliche Unterstützung verdient. Aus dem alten Petrinumgebäude könnte ein sogenannter Azubi-Campus entstehen. Noch ist es nur eine Projektskizze, quasi die Grundlage für eine notwendige Machbarkeitsstudie. Mit der Unterstützung des gesamten Stadtrates, der Gewerkschaften, der Unternehmer und der Schulen sollte es gelingen, durch eine zentrale Wohnmöglichkeit vor Ort einen angebotenen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben. Markus Funk wörtlich: „Mit der Verwirklichung dieses Projekts wäre räumliche Distanz kein Grund mehr, einen ansonsten attraktiven Ausbildungsplatz in Dorsten nicht anzunehmen. Wir könnten damit die Ausbildungsmisere in bestimmten Berufsgruppen mindern und den Fachkräftemangel von morgen frühzeitig bekämpfen.“ Wichtig wäre, dass die gute Absichtserklärung in praktisches Handeln umgesetzt wird. Besonders wichtig ist auch, dass den Handwerkern endlich die gesellschaftliche Wertschätzung entgegengebracht wird, die sie schon immer verdient haben. Und dass damit eine gerechte Entlohnung einhergehen muss, versteht sich von selbst. Dass Bürojobs in der Regel immer noch besser bezahlt werden als Facharbeiter in der Werkstatt, ist auch ein Grund für den Fachkräftemangel. Der geplante Azubi-Campus ist ein Zukunftsschlüssel für Dorsten.

Eine Rhader Einschätzung zum möglichen Dorstener Azubi-Campus

Veröffentlicht am 03.05.2023

 

Arbeit und Wirtschaft Mit (Rücken)Wind in die Zukunft

Bürgerwindpark Torfvenn in direkter Nachbarschaft zu Rhade

Nordöstlich vom Michaelisstift tut sich was. Eine riesige Windkraftanlage ist im Bau, die die in die Jahre gekommene „Windmühle“ am bisherigen Standort ersetzen wird. Kräne, Bagger, mächtige Transportfahrzeuge zeugen von intensiver Bautätigkeit. Damit später die Energie der drehenden Windräder ins Stromnetz eingespeist werden kann, wird parallel eine Trasse für das Erdkabel gegraben und gebohrt. Dieses wird dann in der Umspannstation am Rütherweg angeschlossen. Eine Zukunftsinvestition für die wichtige bundesweite Energiewende. Als Investoren und Windkraftunternehmer zeichnet eine örtliche Betreibergesellschaft verantwortlich. Wer seinen Blick in Richtung Heiden schweifen lässt, erkennt weitere, bereits Energie produzierende und im Bau befindliche Windkraftanlagen an der A31. Am Ende werden es 12 Anlagen sein, die das Landschaftsbild entscheidend verändern, aber für erneuerbare Energie sorgen werden.

Rhader Nachbarschaftsbeobachtungen

Veröffentlicht am 16.03.2023

 

Arbeit und Wirtschaft Endelner Feld: Eine E-Tankstelle entsteht in direkter Nachbarschaft zu Avia

Unübersehbar kündigt das Plakat am Bauzaun des Gewerbegebietes Endelner Feld an, dass bereits im Dezember 2022 eine E-Tankstelle mit 8 Ladeplätzen den Betrieb aufnehmen wird.

Veröffentlicht am 28.10.2022

 

Arbeit und Wirtschaft Solidarität mit den Beschäftigten von Vallourec - wir müssen um jeden Arbeitsplatz in der Stahlindustrie kämpfen

Der Stahlkonzern Vallourec will seine Standorte in Düsseldorf und Mülheim schließen. Ende 2023 soll die Produktion eingestellt werden, 2.400 Mitarbeitende sind betroffen. Hierzu erklärt Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

Veröffentlicht am 28.05.2022

 

Arbeit und Wirtschaft Preisexplosion: Ist das noch Marktwirtschaft oder schon Abzocke?

Unverständnis und Wut der Geschröpften gegenüber Multis und Politik

Gestern kam mit der Post die Nachricht, dass sich der Gaspreis für die Heizung von rund 6 Cent/kWh auf ca. 16 Cent erhöht, also fast verdreifacht hat. Täglich ist an der Tankstelle abzulesen, dass der Verbraucher doppelt so tief in die Tasche greifen muss wie vor Jahresfrist. Die Faustformel der Marktwirtschaft lautet: Knappe Ware und hohe Nachfrage lassen den Preis steigen. Verwundert reibt sich der Verbraucher die Augen. Weder sind momentan Öl und Gas knapp, noch kann von einer unerwartet hohen Nachfrage gesprochen werden. Für die Börsianer reicht aber bereits das leichte Husten, um eine schwere Krankheit zu konstatieren - und Kasse mit teils undurchsichtigen Spekulationsgeschäften und Wetten auf steigende Preise zu machen. Der Verbraucher muss das nicht verstehen, er ist der bedauerliche passive und zahlende Mitspieler in dieser Gemengelage. Werfen wir noch einen Blick auf unsere 40 Aktiengesellschaften, die im Dax notiert sind. Sie haben ihre Gewinne 2021 mit 170 Milliarden (!) Euro verdoppelt. Darunter waren nicht wenige, die wegen der Corona-Pandemie mit staatlichem Kurzarbeitergeld gestützt wurden. Also mit Steuermitteln, die wir alle aufbringen. Eigentlich, so die naive Annahme, müsste ein Teil der genannten Gewinne zurück an den Staat und den Steuerzahler fließen. Weder machen die Krisengewinnler entgegenkommende Anstalten, noch schafft es die Politik, steuernd in den undurchsichtigen Zockermarkt einzugreifen. Gäbe es einen börsennotierten Index für Unverständnis und Wut der Verbraucher, er würde auch täglich neue Rekorde melden.   

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 10.05.2022

 

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