Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Dorsten und der „Masterplan Wohnen“

Arbeitsgruppe wird wiederbelebt

Bezahlbarer Wohnraum fehlt an allen Ecken und Kanten. Seit Jahren wird dieser Zustand beklagt. Seit Jahren wird versprochen, das zu ändern. Begriffe wie Bauturbo signalisieren, da tut sich was. Tatsächlich sinken aber die prognostizierten Neubauzahlen. In der Folge steigen die Preise weiter explosionsartig. Die instabile Inflationsrate lässt kaum eine seriöse Finanzplanung zu. Nun will die Stadt Dorsten mit einem „Masterplan Wohnen“ gegensteuern. Die dazu genannten Rathaus-Ideen, mit denen sich eine Arbeitsgruppe aus Verwaltung, Stadtrat, Experten und Bürgern beschäftigen soll, sind nicht neu. Dennoch verdienen sie schnellstens aktualisiert zu werden, um endlich auch vorzeigbare Ergebnisse, sprich bezahlbaren Wohnraum in der Lippestadt anbieten zu können. Übrigens soll auch so das gleich lautende Ziel der Landesregierung NRW erreicht werden, nämlich bis 2040 für alle Bevölkerungsschichten ein bezahlbares Wohnraumprogramm anzubieten. Der genannten Arbeitsgruppe ist zu empfehlen, dazu einen Bebauungsplan mit Modellcharakter zu entwickeln. Dann könnten mit unterschiedlichsten Haustypen das soziale Nebeneinander gefördert, die Klimaneutralität angestrebt und eine saubere Energieversorgung umgesetzt werden. Selbst sichere Verkehrswege ohne Vorrang für das Kfz wären ein Muss. Ein Blick zur „Innovation City Bottrop“ wird helfen, das Rad in Dorsten nicht wieder neu erfinden zu wollen. Erinnert sei auch an die Initiative der SPD-Stadtratsfraktion, die die genannten Rhader Anregungen für den künftigen Bebauungsplan „Gerhart-Hauptmann-Realschule“ eingebracht hat.

Rhader Gedanken zum Dorstener Masterplan Wohnen        

Veröffentlicht am 15.06.2026

 

Kommunalpolitik Eine Hand wäscht die andere

Wenn Bürger und Verwaltung zusammenarbeiten, dann ...

Die Dorstener Stadtverwaltung ist der größte Arbeitgeber in der Lippestadt. Über 1000 Menschen decken dort 50 unterschiedliche Berufsfelder ab. Wer mal hinter die Kulissen des Rathauses geblickt hat, weiß, dass fast alle dort Beschäftigten hoch motiviert und engagiert sind. Sie müssen ständig alle Gesetze, Verordnungen und Vorgaben im Blick haben, Beschlüsse des Stadtrates bewerten und umsetzen, der Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen, sowie in der Lage sein, den Bürgern bereits „heute“ von den Augen abzulesen, was sie „morgen“ unbedingt umgesetzt haben wollen. Und, nicht zu vergessen, sie müssen sparsam mit unseren Steuergeldern umgehen. Spätestens jetzt wird klar, dass das nur funktionieren kann, wenn sich alle Bürger in der Stadt als freiwillige Kooperationspartner der Verwaltung verstehen. Das heißt, nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben. Viele positive Beispiele des Ehrenamts könnten jetzt aufgeführt werden. Aber da ist auch noch Luft nach oben. Wer nämlich mit offenen Augen durch unsere Stadt geht, sieht immer auch „offene Baustellen“, die zu schließen übersehen wurden. So z. B. der Grünstreifen der Lembecker Straße in Rhade. Trotz rot-weißer Baken wird er immer wieder überfahren. Eine Gefährdung für Fußgänger und Radfahrer. Also kooperieren wir mit der Verwaltung und bitten um Verbesserung, indem wir diesen Text direkt ins Rathaus weiterleiten.

Mit offenen Augen durch Rhade

Veröffentlicht am 10.06.2026

 

Kommunalpolitik Es war einmal eine natürliche Grünanlage

Forks Busch wird geglättet

Die Idee, in Rhade einen Treffpunkt für alle Generationen zu schaffen, ist richtig, ohne Einschränkung zu unterstützen und daher mit finanziellen Mitteln der Stadt und des Landes und weiteren möglichen Strukturfonds zu fördern. Wichtig ist aber, für dieses geplante Begegnungszentrum den richtigen Standort auszuwählen. Das Sportzentrum am Dahlenkamp wäre nach Vorstellungen vieler Bürger dafür der richtige Ort am richtigen Platz gewesen. Dafür liegen entsprechende Pläne seit langer Zeit vor. Rhader Rahmenplan 2014: "Ziel ist es, die Sportanlage ... zu einem Freizeit- und Begegnungszentrum weiterzuentwickeln." Und im Dorfentwicklungsplan 2021 heißt es: "Ziel ist, die Entwicklung eines konsistenten Sport- und Freizeitkonzepts ... für alle zu schaffen." Dass von engagierten Bürgern parallel der natürliche und ökologisch wertvolle Forks Busch als Standort ausgeguckt wurde, fand nicht nur Befürworter. Frühzeitig machten kritische Bürger auf die genannten Doppelaktivitäten aufmerksam und warben ebenso engagiert für den Erhalt des natürlichen Wäldchens. Leider erfolglos. Nachdem bereits für den Spielplatz mehrere große wertvolle Bäume weichen mussten, haben nun Motorsägen, Planierraupe und Bagger das Kommando übernommen, um eine weitere Fläche von jeglichem Grün zu befreien. Hier also soll das neue „Kultur- und Begegnungszentrum Rhades“ entstehen. Noch ist dafür kein tragbares Konzept erkennbar. Und dass der Ort neben der Lembecker Straße und der fast ausschließlich motorisiert aufgesuchten Raiffeisen-Tank- und Raststätte der beste für Rhade sein soll, will einfach nicht überzeugen. „Da wird Geld in den Sand gesetzt“, äußert ein kritischer Zeitgenosse sein Unverständnis am aufgestellten Bauzaun.

Dirk Hartwich - Mit offenen Augen durch Rhade

Veröffentlicht am 08.06.2026

 

Kommunalpolitik Der beeindruckende Besuch des Bundespräsidenten in Dorsten wurde im Film festgehalten

Um die besondere Atmosphäre festzuhalten, die der Besuch des Bundespräsidenten mit seiner Frau in der Lippestadt ausgelöst hat, hat die Verwaltung einen Film drehen lassen. Er beeindruckt durch die Natürlichkeit, die alle Akteure, die in der Dokumentation zu Wort kommen und zu sehen sind, auszeichnen. Insbesondere muss hervorgehoben werden, dass der Bundespräsident bewusst in Dorsten auf seiner "Grundgesetz-Werbetour", die ihn durch ganz Deutschland führt, hier die erste Station eingelegt hat. Seit mehreren Jahren wird nämlich in unserer Stadt auf vielen Ebenen mit hochmotivierten Ehrenamtlichen dafür geworben, das Grundgesetz, also unsere Verfassung, nie aus den Augen zu verlieren. Genau diese kreativen Aktivitäten in Dorsten sind dem Bundespräsidialamt in Berlin nicht verborgen geblieben. Die Auszeichnung, so durch den Bundespräsidenten gewürdigt zu werden, hat die Verwaltung und die aktive Zivilgesellschaft absolut verdient. Auf dem YouTube-Kanal der Stadt Dorsten ist der Film unter folgendem Link aufzurufen. Empfehlung: Sehenswert!

https://youtu.be/JVXiiIAa0Fo

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 05.06.2026

 

Kommunalpolitik Es ist wichtig, immer mal wieder über den Tellerrand Rhades zu blicken - diesmal nach Italien

Ein besonderer Reichtum Rhades ist seine Natur. Nicht nur Wiesen, Bäche und Waldflächen, sondern auch seine Baumalleen längs der Lembecker- und Erler Straße. Darüberhinaus sind hier und da in den Wohnsiedlungen auch Straßenbäume gepflanzt worden. Sie sind wichtig für das Kleinklima, spenden Schatten und bieten wichtigen Lebensraum für viele Vögel. Und um diese Bäume geht es. Sie benötigen Aufmerksamkeit und Pflege, um in der gepflasterten und asphaltierten Nachbarschaft ihre volle Kraft und Pracht zu entfalten. Während es einige Zeitgenossen verstanden haben, dass der Baum vor der eigenen Haustür ein Gewinn für unsere Umwelt darstellt, ärgern sich andere über fallende Blätter und eingeschränkten Parkraum. Während diejenigen, die verstanden haben, eigenhändig die wahrlich kleine Baumscheibe pflegen und im heißen Sommer für ausreichend „Trinkwasser“ sorgen, versuchen Ewiggestrige die Fläche unbedingt als zusätzlichen Parkraum zu gewinnen. Hier kommt nun unsere Verwaltung ins Spiel. Seit Jahren versuchte ein Anwohner in Rhade, „seinen“ Straßenbaum durch kontinuierliche Pflege in seinem Wachstum zu stabilisieren. Die Bitte, diese kleine Fläche durch entsprechende Maßnahmen vor dem Überfahren und Parken dauerhaft zu sichern, wurden zwar immer positiv bewertet, praktisch tat sich bis "heute" nichts. Halt! Korrektur! Seit 2 Tagen sichern nun doch zwei Poller den Baum. Zurück zum heutigen Text: In einer kleinen Stadt in Italien, gleiche Einwohnerzahl wie Rhade, denkt man weiter. Selbst die kleine Minifläche rund um eine Straßenlaterne, wird eingefasst und bepflanzt. Nachbarn kümmern sich um die Pflege und freuen sich über das kleinste Detail Umweltschutz vor ihrer Haustür. Ein gutes Beispiel, um auch in Rhade/Dorsten mehr als bisher umzusteuern.

Ein Rhader Blick über den Tellerrand 

Veröffentlicht am 26.05.2026

 

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