Nachrichten zum Thema Bildung & Forschung

Bildung & Forschung Die „heimliche“ Expertenregierung

Professoren auf allen Kanälen begleiten und beraten unsere Politiker

Es gab Zeiten, da wurde in Deutschland der Aderlass an bestens ausgebildeten Akademikern ins westliche Ausland beklagt. Forscher liebäugelten häufig mit den USA, Ärzte mit England. Waren es einerseits die Forschungsbedingungen, lockte andererseits die bessere Bezahlung. Heute hat sich die Lage zugunsten Deutschlands anscheinend wesentlich geändert. In allen Nachrichtensendungen und Polit-Talkshows werden Professoren präsentiert, die hier erfolgreich forschen und der Politik als wichtige Berater zur Seite stehen. Unser Bildungssystem, trotz des föderalen Flickenteppichs, kann also so verkehrt nicht sein. Ein Blick über den Kanal - wir erkennen ein katastrophales Gesundheitssystem. Ein Blick über den Atlantik - wir sehen chaotische Verhältnisse, auch im Bildungs- und Sozialsystem. Die SPD hat wesentlichen Anteil daran, dass unser Bildungssystem so geöffnet wurde, dass alle Zugang zum möglichst besten Zertifikatsabschluss haben. Fast alle! Der Satz von Hannelore Kraft, kein Kind zurücklassen, ist nach wie vor ein lebensnotwendiger Auftrag an unsere Regierenden in den Ländern und dem Bund. Lebensnotwendig deswegen, weil wir nur so unsere Zukunft selbst gestalten können. Die Vielzahl* der öffentlich wahrgenommenen Professoren, lässt vermuten, dass wir wohl auf dem richtigen Weg sind.

Sonntagsgedanken aus Rhade

* An deutschen Hochschulen lehren fast 50.000 Professorinnen und Professoren.

Veröffentlicht am 03.05.2020

 

Bildung & Forschung Schwarz und Grün im Süden bilden Egoismus-Koalition

Söder und Kretschmann torpedieren Nationalen Bildungsrat

 

Die Arbeitsteilung zwischen dem Bund und den 16 Ländern hat sich im Prinzip bewährt. Immer dann, wenn aber erkennbar wurde, dass die aktuelle Entwicklung zur Neujustierung zwingt, wurde gehandelt. Solidarisch. Jetzt zeigen Bayern und Baden-Württemberg, sprich deren Ministerpräsidenten Söder und Kretschmann, wie sie Solidarität buchstabieren. Nämlich: Wir zuerst. Mit unglaublicher Arroganz verhindern beide, dass im Bildungssektor die Bedingungen in allen Bundesländern so vereinheitlicht werden, dass die Chancengleichheit in München, Stuttgart und Gelsenkirchen gleichermaßen gewahrt ist. Obwohl im Koalitionsvertrag der GroKo, den auch BW und BAY unterschrieben haben, steht, dass ein Nationaler Bildungsrat darüber beraten soll, wie z. B. vorhandene Defizite in der Lehrerausbildung und der Förderung aller Schülerinnen und Schüler in allen Bundesländern solidarisch ausgeglichen werden könnten, scheren die genannten Ministerpräsidenten aus. Damit ist der Nationale Bildungsrat geplatzt und die Illusion, dass gleiche Bildungsstandards ein parteiübergreifendes politisches Ziel sind.  "Wir befürchten, dass am Ende ein Berliner Zentralabitur das Ziel ist, was eine Verschlechterung des Bildungsniveaus in Bayern bedeuten würde", so Söder. „Arrogant und unsolidarisch“, so müssten die 14 düpierten Länder genauso laut und deutlich reagieren. So wie die NRW-SPD-Landtagsfraktion. Dazu in Kürze mehr. 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 27.11.2019

 

Investitionen in Grundschulen versprechen den größten Bildungserfolg für ALLE Kinder Bildung & Forschung Schule: Schafft endlich mehr Chancengleichheit!

Fakten, Fakten, Fakten

Nach wie vor leistet sich unser Land, besser leisten sich unsere 16 Bundesländer ein Bildungssystem, das von gestern ist. Ideologische Scheuklappen der Politik verhindern „erfolgreich“ Verbesserungen, die die Wissenschaft „alle Jahre wieder“ fordert und mit Fakten unterlegt. Nach wie vor entscheidet die soziale Herkunft über den Bildungserfolg. Der Beweis:

  • Von 100 Kindern mit mindestens einem studierten Elternteil beginnen 74 ein Studium
  • 63 davon schließen mit Bachelor ab, 45 mit dem Masterabschluss, 10 promovieren.
  • Von 100 Kindern, deren Eltern keine Hochschule besucht haben, sind es nur 21, die ein Studium beginnen.
  • Davon schaffen nur 15 den Bachelor, 8 machen weiter bis zum Master und nur eine Person erlangt den Doktortitel.

Während im Durchschnitt die OECD-Staaten 5,2% ihrer Wirtschaftsleistung in Bildung investieren, sind es bei uns nur 4,3%! Es ist aber nicht nur das Geld, das einen Durchbruch zum Besseren verhindert, es ist auch unser Schulsystem. Die wissenschaftliche Forschung nennt 3 Maßnahmen, die eine Wende bringen würden:

  1. Stärkere Investition in die frühkindliche Bildung. Je früher gefördert, je geringer die spätere Benachteiligung.
  2. Die frühe Verteilung der Schulkinder auf unterschiedliche Schularten fördert die Ungleichheit, verhindert die Chancengleichheit der Schüler. Alle wichtigen Industrieländer wären hier Vorbild für Deutschland.
  3. Die Bildungsausgaben fließen nicht gerecht. Anstatt mit der Gießkanne zu verteilen, müssen besonders Grundschulen gefördert werden, so mehrere wissenschaftliche Studien, die sich mit der geschilderten Faktenlage auseinandergesetzt haben.

Es läuft also einiges falsch bei uns. Obwohl wir das wissen, lernen ...

Veröffentlicht am 22.05.2018

 

Blickt irritiert in die Welt der Zukunftsforschung: Dirk Hartwich, Bildungsobmann der Rhader SPD Bildung & Forschung Kein Karnevalsscherz: Ich kann mich nicht erinnern ...

Ein (unheimlicher) Blick in die Zukunft

Heute: Ich treffe zufällig einen Bekannten, tausche belanglose Freundlichkeiten aus – das war’s. 

Morgen: Ich treffe zufällig einen Bekannten, meine Kamera in der Brille erkennt ihn sofort und spiegelt mir parallel auf die Netzhaut: Name, Datum des letzten Treffens und Inhalt des belanglosen Gesprächs.

Zukunftsfantasie? Seit Jahren wird in Übersee und Europa genau daran geforscht, unser Gehirn mit einem externen Speicher leistungsfähiger zu machen, Vergesslichkeit zu minimieren und Vergangenes zu jedem Zeitpunkt präsent zu haben.

In den USA ist es Professor Thad Starner, der die Google Brille mit seinem System kommunizieren lässt, das mit einer 5-Finger-Tastatur in der Hosentasche gesteuert wird und jede Begegnung aufzeichnet und speichert. Seit Jahren! „Die Erweiterung meines Gehirns“, so seine Bewertung.

In Dublin (Irland) forscht Professor Cathal Gurrin, ebenfalls seit Jahren, an dem gleichen Thema, hier Lifelogging genannt. Seine Brillenkamera macht pro Minute 2 Fotos, außer wenn er schläft. Gurrin: „Unser lausiges Gedächtnis speichert so schlecht, wir werfen alles durcheinander, wir vergessen – das, was wir im Kopf haben, ist nicht die Realität.“

Das soll unsere Zukunft sein? Nicht wenige Leser, wie auch der Unterzeichner dieser Geschichte, schütteln sicherlich jetzt den Kopf und fragen sich, ob diese Aussicht unser Leben reicher macht.

Dirk Hartwich

Quelle: ZEIT, Nr. 4, 21.01.2016, Ressort Wissen: Die perfekte Erinnerung von Eva Wolfangel

Veröffentlicht am 08.02.2016

 

Bildung & Forschung Hertener Klimakonzept 2020

Das Hertener Klimakonzept 2020 habe ich besucht.

Da waren die Elektrofahrrad, wie Segway, eine Elektrofahrrad und eine Elektrodreirad. Gefahren habe Sie alle. Der Segway hat mit nicht gefallen, das Elektrofahrrad dagegen sehr. Für die Kinder war eine Bobbycar-Parcour, eine Hüpfburg und eine Bastelprogramm: Strom und Wärme aus Sonne.

Dann waren da einige Stände, die mir alles nichts brachten und Essen gab es auch. Der einige Zelt wo es etwas gab, habe ich mich an drei Stellen informiert. Vaillant hat eine Zeolith-Gas-Wärmepumpe, davon bin ich begeistert, aber funktioniert nur mit eine Fußbodenheizung. Daikin hatte eine Wärmepumpen die Luft ansaugt und die Wärme daraus produziert. Nur Strom braucht mann dafür. Bei 150 m2 1200 €, gegen einen Gasheizung die 1500 € kostet. Dann spart man 300 € pro Jahr ein bei den Kosten von 15.000 €, das rechnet sich nach 50 Jahren. Lohnt sich nicht!
Und dann war da noch eine Elektrofahrrad-Zubehör. Das schau ich mal ich Internet nach.

Klima-Familientag

Veröffentlicht am 18.09.2011

 

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