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Nachrichten zum Thema Kreistagsfraktion
Kreistagsfraktion Sozialer Wohnungsbau muss wiederbelebt werden
Verkauf des „Tafelsilbers“ rächt sich bitter - SPD im Kreis RE will umsteuern
Bezahlbarer Wohnraum ist die Grundvoraussetzung für Zufriedenheit, Familienplanung und soziale Sicherheit. Gemeinnützige Wohnungsgesellschaften in den Bundesländern und größeren Städten bauten und verwalteten mit entsprechender staatlicher Förderung entsprechenden Wohnraum. Dann begann eine neue wirtschaftspolitische Denkweise. Ausgelöst auch durch anwachsende Finanzierungsprobleme des Bundes, der Länder und Kommunen. So trennte man sich schrittweise vom eigenen Wohnungsbestand und vernachlässigte den sozialen Wohnungsbau. Börsennotierte Gesellschaften zahlten, übernahmen und versprachen das „Blaue vom Himmel“. Nämlich weiter fürsorglich und sozial zu agieren. Die Wirklichkeit sieht vielfach ernüchternd aus. Mieter klagen über fehlende Ansprechpartner, vernachlässigte Substanzerhaltung und unverhältnismäßig steigende Kosten. Die berechtigten Unzufriedenheit führt u. a. dazu, dass inzwischen rechte Populisten Wahlen in Wohnvierteln mit überwiegendem Mietwohnungsbau deutlich gewinnen. Eine Schwächung also auch der Demokratie. Die Sozialdemokraten haben verstanden, dass die Liberalisierung des Wohnungsbaus ein gravierender Fehler war. Besonders aktiv ist derzeit die SPD im Kreistag Recklinghausen. Ihre Forderung, eine Kreiswohnungsbaugesellschaft zu gründen, trifft auf offene Ohren nicht weniger kreisangehöriger Städte. Ihre Analyse lautet:
- Bezahlbare Wohnungen fehlen
- Der Markt allein löst das Problem nicht
Die Forderungen:
- Wohnungsbau, der die Menschen, nicht die Rendite in den Mittelpunkt stellt
- Zusammenarbeit mit allen bestehenden städtischen Wohnungsgesellschaften, dazu zählt auch die Dorstener Wohnungsgesellschaft DWG
- Der Start einer Kreiswohnungsgesellschaft soll mit 10 Millionen Euro aus Bundesinvestitionsmitteln gefördert werden
Zu wünschen ist, dass die SPD-Initiative der Kreistagsfraktion parteiübergreifend unterstützt wird.
Eigener Bericht - wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 19.05.2026
Kreistagsfraktion Aktuelles zum Neubau des Kreishauses in Recklinghausen
"Nach einem Jahrzehnt der ständig wiederkehrenden Diskussion hat der Kreistag am 11. Juni 2018 eine Entscheidung zur Zukunft des Kreishauses gefasst. Den Argumenten der Verwaltung folgend hat eine Mehrheit diesen Beschluss gefasst. Nicht gelungen ist es aber, von diesem Beschluss eines Neubaus auch die Bürgerinnen und Bürgern zu überzeugen. Ohne ein breite Mehrheit im Kreistag und ein von dieser Mehrheit geschaffenes Verständnis in der Bevölkerung kann dieses Bauvorhaben nicht gelingen. Das haben wir verstanden."
Veröffentlicht am 25.09.2018
Kreistagsfraktion Rathaus des Kreises RE – Abriss und Neubau oder Sanierung?
Pro und Contra – Der Versuch einer Zusammenfassung
Das Kreishaus ist erst 38 Jahre alt. Nach Ansicht des Landrates (Oberbürgermeister des Kreises) und der Mehrheit des Kreistages (u. a. SPD) ist es sicherheitstechnisch so marode, dass ein Abriss und Neubau die kostengünstigste Variante wäre. 130 Millionen Euro wurden dafür veranschlagt. Das können mehrere Bürgermeister der 10 kreisangehörigen Städte, eine große Minderheit im Kreistag, sowie viele Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehen. Ihre Präferenz lautet: Sanierung in Teilabschnitten und damit Reduzierung der von Sachverständigen errechneten Gesamtkosten. Ein Bürgerentscheid läuft inzwischen, der diese Variante unterstützen soll. Jetzt hat der Kreis ein Positionspapier veröffentlicht, dass „Werbung“ für die große Lösung machen soll. Hier einige Argumente in Kurzform:
- Es gibt Brandschutzmängel, die eine Nutzung des Gebäudes nur noch eingeschränkt zulassen
- Ein Neubau wird derzeit mit 149 Mio. Euro angesetzt, eine Komplettsanierung läge bei 154 Mio. Euro und eine Sanierung Stück für Stück würde 233 Mio. Euro verschlingen
- „Statt eines Neubaus des Kreisrathauses sollte in Schulen und Kindergärteninvestiert werden“. Diese Forderung wird wie folgt beantwortet: Der Bau und die Unterhaltung von Schulen und Kindergärten ist einzig und allein Aufgabe der Städte
Die Rhader SPD hat sich mehrfach mit der Problematik beschäftigt. Sie erkennt an, dass durch Versäumnisse bei der Instandhaltung eine schwierige Entscheidungslage entstanden ist. Sie fordert aber auch unmissverständlich, nicht gegen den Bürgerwillen eine Entscheidung durchzusetzen. „Noch ist nämlich nicht erkennbar, dass die Argumente der Kreisverwaltung durchgängig „unten“ angekommen sind“, so ein Wortbeitrag in der Rhader SPD-Monatsversammlung.
Eigener Beitrag – wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 14.08.2018
Kreistagsfraktion Rhade/Lembeck: Die gute Nachricht aus Recklinghausen
Radweg entlang der Kreisstraße wird saniert
Wer will, dass dem örtlichen und ortsteilverbindenden Radverkehr ein höherer Stellenwert als bisher eingeräumt wird, der muss auch attraktive Radwege anbieten. Attraktiv heißt, nicht nur abseits vom motorisierten Verkehr, sondern auch in einem Zustand, der sicheres und flottes Fahren ermöglicht. Mitarbeiter der Kreisverwaltung Recklinghausen, zuständig u. a. für die Kreisstraße 13 die Rhade mit Lembeck verbindet, haben jetzt bei einer Ortsbesichtigung festgestellt, dass Teile des genannten Radwegs saniert, bzw. instand gesetzt werden müssen. Nicole Wölke, SPD-Kreistagsmitglied aus Dorsten nahm am Ortstermin teil und konnte sich überzeugen, dass da dringend Handlungsbedarf besteht. Sie berichtet nun, dass bereits im Juli/August mit den Reparaturarbeiten begonnen werden soll. Eine gute Nachricht für Rhade und Lembeck und für alle Radfahrer, die sich noch täglich über die holperige, in Teilbereichen auch nicht ungefährliche Radfahrbahn ärgern. Die Rhader SPD, die bereits mehrere Konzepte zur Verbesserung des städtischen Radverkehrs vorlegt und einen Fahrradbeauftragten gefordert hat, zeigt sich zufrieden, dass es „Stück für Stück voran geht“.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 02.06.2018
Kreistagsfraktion Kreishaus: Abriss, Neubau oder Sanierung? (Teil 2)
Die Entscheidung naht
120 Millionen Euro. Kein Pappenstiel. Der Kreis Recklinghausen, sprich der Landrat, die Kreisverwaltung und die 72 Abgeordneten des Kreistages ringen seit Monaten um die richtige Entscheidung. Das „Rathaus“ des Kreises Recklinghausen ist zwar erst 38 Jahre alt, entspricht aber nicht mehr dem heutigen technischen Standard. Das liegt u. a. daran, dass notwendige Sanierungen wegen der angespannten Haushaltslage immer wieder verschoben wurden. „Kaputt gespart“ wäre der passende Begriff. Nun also naht die Entscheidung. 2 Möglichkeiten stehen zur Abstimmung. Abriss und Neubau für ca. 1600 Mitarbeiter, oder eine Komplettsanierung. Bauexperten rechnen vor, dass beide Varianten etwa gleich teuer werden. Nämlich stolze 120 Millionen Euro. Keine leichte Entscheidung. Besonders weil die kreisangehörigen Städte, darunter Dorsten, sich an den Kosten beteiligen müssen. Heute treffen die SPD-Fraktionsvorsitzenden der 10 kreisangehörigen Städte im Kreishaus neben der Verwaltungsspitze die Baufachleute. Ziel: Soviel Informationen zu erhalten, um in den Städten für eine sachliche Bewertung einzutreten. Und sicherlich werden auch Alternativen angesprochen, wenn es sie denn gibt.
Eigener Bericht - Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 16.05.2018
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