Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Stadtentwicklung Bezahlbarer Wohnraum?

Ein Blick über den städtischen Tellerrand nach Nordkirchen (Kreis Coesfeld)

Wer heute für seine Familie eine Wohnung sucht oder ein Haus bauen möchte, muss tief in die Geldbörse und den Sparstrumpf greifen. Nicht selten wird schnell klar, dass der Traum bereits vor dem ersten Spatenstich ausgeträumt ist. Eine Alternative wären sogenannte Tiny-Häuser. Klein und flexibel, aber nicht besonders kostengünstig. Einige Städte, Dorsten gehört nicht dazu, haben diesen Weg beschritten und dafür entsprechende Flächen ausgewiesen. Einen anderen, aber viel interessanteren und kostengünstigeren Weg, hat auf Initiative des sozialdemokratischen  Nordkirchener Gemeinderatsmitglieds Lothar Steinhoff, der „im richtigen Leben“ Architekt ist, Nordkirchen beschritten. Die Idee, aus einem klassischen Bebauungsplan für 6 Einfamilienhäuser durch neue Zuschneidung der Flächen Platz für 11 feste kleine Häuser zu schaffen, wurde inzwischen umgesetzt. Ein Vorzeigeprojekt, das bundesweit Aufmerksamkeit gefunden hat. Die Überschrift, „Kleiner wohnen - schöner wohnen“, macht neugierig. Vielleicht schwappt die Neugier bis ins Rathaus der Lippestadt und den Stadtrat und löst auch hier neue kreative Ideen für bezahlbaren Wohnraum aus.

Eine Anregung aus Rhade, mal wieder über den städtischen Tellerrand zu blicken

https://www.youtube.com/watch?v=-F5LGea67lw

Veröffentlicht am 22.04.2024

 

Könnte noch Werbung für einen Drogeriemarkt angebracht werden. Stadtentwicklung Dorsten „kämpft“ mit Nachbarkommune Heiden um Drogeriemarktansiedlung

Stadt befürchtet negative Auswirkungen in Rhade und Lembeck

Das Rhader Einkaufszentrum ist ein Einkaufsmagnet mit begrenztem Sortiment. Grund ist, dass die Geschäftsräume komplett ausgelastet sind. Neben einer Erweiterung könnte ein Drogeriemarkt den Standort erheblich stärken. Da Lembeck aber befürchtet, „abgehängt“ zu werden, empfiehlt ein städtisches Gutachten die Ansiedlung dort zu planen. Im Gegensatz zu Rhade, kann Lembeck aber bisher (noch) kein passendes Grundstück präsentieren. Nun plant Heiden ebenfalls einen Drogeriemarkt auf 700 qm Verkaufsfläche zu genehmigen. Dorsten ist darüber nicht amüsiert und macht erhebliche Bedenken wegen eines möglichen Kaufkraftabflusses aus dem Dorstener Norden geltend. Vorliegende Gutachten aus Dorsten und Heiden kommen, wenig überraschend, zu gegenteiligen Erkenntnissen. Noch ist aber, wegen der offenen Lembecker Grundstücksfrage nicht entschieden, ob Lembeck oder doch Rhade der bessere Standort für einen Drogeriemarkt wäre. Ob dieses Abwarten einer Selbstblockade gleich kommt, die die Nachbarkommune Heiden dankend annimmt, soll hier nicht vertieft werden. Richtig ist aber, dass im konkurrierenden Geschäftsleben derjenige Erfolg hat, der zur richtigen Zeit, die richtige Idee hat und die Umsetzung nicht auf die lange Bank schiebt. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, so eine politische Weisheit, die für die Dorstener Wirtschaftsförderung und gleichermaßen für die Stadtentwicklung gilt.

Ein Rhader Zwischenruf auf Grundlage des DZ-Berichts Ende Januar, „Stadt kritisiert Bau-Pläne in Nachbarstädten“

Veröffentlicht am 23.02.2024

 

Stadtentwicklung Mit offenen Augen durch Rhade

Kinder sind unsere Zukunft

Wer von der Ruhrstraße kommend in den Lahnweg einbiegt, zeigt sich von der Aufteilung des Straßenraums beeindruckt. Bäume zu beiden Seiten sorgen für gutes Binnenklima. Gehen, Fahren und Parken ergänzen einander. Ins Auge fällt ein Schild der Anlieger, die daran erinnern, dass hier Kinder Vorrang haben. Ein Hinweis ohne erhobenen Zeigefinger - aber einprägsam. Ein gutes Beispiel, wie in einem Straßenzug oder einer Siedlung, besonders an Kinder gedacht wird. Nachmachen erwünscht. Kinder sind unsere Zukunft. Wer wollte das infrage stellen?

Die Serie "Mit offenen Augen durch Rhade" wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 13.10.2023

 

Versteckt, zugeparkt, verschmäht - die Mitnahmebank auf der Debbingstraße Stadtentwicklung Mitnahmebänke: Eine gute Idee gerät in Vergessenheit

Mit offenen Augen durch Rhade

Wer es sich leisten kann, fährt in Rhade mit dem Pkw. Umweltbewusste nutzen zusätzlich oder ausschließlich das Fahrrad, um innerorts von A nach B zu gelangen. Aber es gibt Menschen unter uns, die kein Auto besitzen und nicht fit genug sind, um zu radeln. Sie sind auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen. Darüberhinaus haben kreative Köpfe des Bürgerforums eine zusätzliche kostenlose Mitnahmemöglichkeit aus der Taufe gehoben - die Mitnahmebänke. Von der Volksbank gesponsert, von Jugendlichen gestaltet, von der Verwaltung im Dorf, nahe der Bahn und im Stuvenberggebiet aufgestellt, fristen sie ein trauriges Dasein. Still gammeln sie vor sich hin, selten benutzt und als Mitnahme-Haltestelle verschmäht. Der Grund: Auf halben Weg stehen geblieben. Die Idee mit der Umsetzung/Aufstellung war perfekt, die Rahmenbedingungen dagegen nicht. Weder gab es von Verwaltungsseite eine erklärende Information an alle Haushalte, noch blieben wichtige Versicherungsfragen ungeklärt. So verwundert es nicht, dass wir im Rhader öffentlichen Raum über drei bunte Sitzbänke zusätzlich verfügen, der eigentliche Zweck konnte aber nicht erzielt werden. „Leider“, so ein an der Idee Beteiligter auf Nachfrage. Ob es eine neue Initiative zur „Auferstehung“ geben wird, steht in den Sternen. Leider!

Die Serie "Mit offenen Augen durch Rhade" wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 05.10.2023

 

Stadtentwicklung Mit offenen Augen durch Rhade - Villa weiter im Dornröschenschlaf

Es gibt kein vergleichbares Gebäude in Rhade. Es ist alt, aber architektonisch hochinteressant. Es ist ein Denkmal und deswegen geschützt. Aber es ist unbewohnt. Seit vielen, vielen Jahren. Unbewohnt heißt, ungepflegt. Ein Anziehungspunkt für Vandalen. Aber auch für Kaufinteressenten? Tatsächlich gibt es immer wieder Meldungen, dass ein Liebhaber gefunden wurde. Mal ist es ein früherer Fußballer, dann ein Bauunternehmen oder eine Immobiliengesellschaft. Begleitet von aufgestellten Baugerüsten und vollmundigen Versprechen, das Rhader Denkmal aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Nun hat es gewaltige Neubau-Nachbarn bekommen. Die bisher privilegierte Lage in der Lembecker Straße hat dadurch sicherlich gelitten. Keine gute Voraussetzung, das besondere Gebäude vor dem weiteren Verfall zu schützen. Ob es gerettet werden kann, ist fraglicher denn je. Sollte „morgen“ die Abrissbirne übernehmen, wäre das ein weiterer Verlust an alter Bausubstanz in Rhade. Die Betonung liegt auf VERLUST!

Die Serie „Mit offenen Augen durch Rhade“ wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 03.10.2023

 

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