Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Alles drehte sich geschichtlich um die Rhader Kirche - auch die Bebauung Stadtentwicklung Mit offenen Augen durch Rhade - Ein Osterspaziergang

„Gute Seiten - Schlechte Seiten“

In allen Umfragen der letzten Jahre bestätigt die große Mehrheit der Rhader Bürger, sich hier wohlzufühlen.  Bei Nachfragen wird aber deutlich, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Bei einem Spaziergang von Ost nach West erreichen wir nach 2 1/2 Kilometern über die Lembecker Straße das Dorf, das auf eine über 800jährige Geschichte zurückblicken kann. Beeindruckend auf dem Weg dorthin ist die Baumallee, die leider nach der Bahnlinie riesige Lücken aufweist. Dominant im Dorf die katholische Kirche, die übrigens auch einmal den Protestanten Raum zur Einkehr bot. Ursprünglich gruppierten sich rundherum tiefgeduckte Fachwerkhäuser. Heute sind nur noch einige erhalten. Während westlich der Kirche die ringförmige Anordnung der Gebäude noch deutlich zu erkennen ist, wurde sie östlich durch den Bau der geraden Debbingstraße unwiederbringlich zerstört. Das Herzstück Rhades ist aber der zentrale Kirchplatz. Oder könnte es sein. Solange er komplett als Parkplatz angeboten wird, solange wird kein echter Begegnungsplatz entstehen können. Unser Ostermontag-Spaziergang endet hier mit der Erkenntnis: Wir haben viele wunderschöne Ecken gesehen, die Augen aber nicht vor erstaunlichen Defiziten der Planung, Bebauung und Begrünung verschließen können. Genießen wir noch den Ostermontag und nehmen uns vor, Rhade bei dem neuerlichen Versuch der "Überplanung", kreativ zu begleiten. Dazu sind die guten Seiten zu erweitern, die schlechten endlich zu eliminieren.

Veröffentlicht am 05.04.2021

 

Stadtentwicklung Dorfentwicklung Rhade: Warum herrscht seit Wochen Funkstille?

Aus Anfangseuphorie droht Lethargie zu werden

 

Seit über 8 Wochen ist der Abfrageprozess des extern beauftragten Büros über Rhader (und Lembecker) Zukunftsideen beendet. Eine Zusammenfassung ist auf der Internetseite der Stadt Dorsten zu finden. Mit 200 Vorschlägen haben Rhader Bürger aufgezeigt, was vor Ort besser werden muss. Wer erwartet hat, dass die Stadt als Auftraggeber zeitnah eine erste Analyse des Ergebnisses vorlegt, sieht sich enttäuscht. Funkstille bei einer Verwaltung, die sonst keine Gelegenheit auslässt ihr Tun und Handeln öffentlich zu „verkaufen“. Im Hintergrund, so unsere Recherche, wird über das weitere Vorgehen beraten. Wie sind die Bürgerideen zu bewerten? Welche könnten umgesetzt werden? In welcher Zeit? Wer beschließt letztendlich? Fragen über Fragen. Aber nur für die „Hinterzimmer?“ Wichtig wäre, nicht ausschließlich in Videoschalten mit wenigen Akteuren zu kommunizieren, sondern auch denen gegenüber Rechenschaft abzulegen, die mit ihren Eingaben Beteiligte des Prozesses wurden. Dem Amt für Bürgerengagement wurde übrigens von dieser Stelle vorgeschlagen, mit einer Hauswurfsendung über das Ergebnis und die weiteren Vorstellungen zu informieren. Dass unter den 200 Zukunftsideen für Rhade, so die offizielle Formulierung, eine Auswahl getroffen werden muss, ist nachzuvollziehen. Dass aber nach 2 Monaten nicht einmal eine Zwischenbewertung, siehe gestellte Fragen,  veröffentlicht wird, will dem interessierten Betrachter nicht einleuchten. So schlägt ganz schnell die geweckte Euphorie in Lethargie um.

Auf dieser Internetseite wurden in mehreren Folgen die wichtigsten Bürgereingaben vorgestellt. Und das veröffentlichte Fazit am 12. März ist sicherlich auch für die Verwaltung und das beauftragte Planungsbüro lesenswert.

 

Eine kritische Anmerkung aus Rhade in Richtung Rathaus

Veröffentlicht am 20.03.2021

 

Stadtentwicklung Fazit zur neuerlichen Zukunftsuntersuchung Rhade: Bestätigung des Altbekannten

Wann aber werden die mehrfach dokumentierten Erkenntnisse endlich umgesetzt?

Über Wochen haben wir an dieser Stelle den laufenden „Dorfentwicklungsprozess Rhade/Lembeck“ kritisch begleitet. Dazu haben wir alle 200 eingegangenen Rhader Ideen gesichtet. Insbesondere haben wir geprüft, ob wesentlich neue Anregungen darunter waren, die dem Ziel, „Rhade neu zu denken“, einen Schub nach vorn verleihen würden. Die neue Bürger-Ideensammlung, von einem externen Planungsbüro dokumentiert, verdient gelobt zu werden. Wer aber alle bisher erstellten Planungsunterlagen zu Rhades Zukunft, die in den Rathausschubladen verstauben, liest, kommt im Vergleich zur aktuellen Untersuchung zu der ganz einfachen Erkenntnis: „Hatten wir doch schon“. Die Rhader SPD hat der Verwaltung akribisch aufgelistet, was sie seit 1975 bis heute mehrfach in Auftrag gegeben und anschließend zur Umsetzung beschlossen hat. Wieviel Zeit benötigt sie eigentlich noch, um die letzte Bürger Um- und Abfrage einzuordnen und Rückmeldung zu geben? Wann wird was endlich angepackt? Und kann der Stadtrat dem Prozess Beine machen?

Ein Kommentar der Rhader SPD zum aktuellen Dorfentwicklungsprozess

Veröffentlicht am 12.03.2021

 

Stadtentwicklung Rhade: Bürger bestätigen langjährige Erkenntnisse zur Zukunftsentwicklung (Teil 8 - Schluss)

Umfrageergebnisse ohne Überraschungen – Kein Erkenntnisdefizit sondern Umsetzungsverzug

Der ländliche Raum muss jetzt gestärkt werden. Viel zu lange wurden wichtige Erkenntnisse und Projekte in die Warteschleife geschickt. Nun ein neuer Anlauf. Zum wiederholten Mal haben Ortskundige in Rhade (und Lembeck) der Verwaltung ins Stammbuch geschrieben, was endlich getan werden muss, um unseren Lebensmittelpunkt zukunftsfähig zu gestalten. 200 Rhader Vorschläge wurden aktuell extern gesichtet und zu folgenden Themenschwerpunkten zusammengefasst:

  • Dorfleben + Generationen
  • Freizeit + Naherholung + Tourismus
  • Erscheinungsbild + Öffentlicher Raum  
  • Versorgung + Soziales + Gesundheit
  • Bildung + Erziehung
  • Mobilität + Verkehr
  • Klima + Umwelt
  • Arbeiten + Wohnen

Ergebnis Arbeiten + Wohnen (SPD-Rhade-Kurzfassung): Neue Bebauungspläne - auch für alternative Wohnformen und Behinderten-Wohngruppen; Mobilheimpark (Tiny-House) entwickeln; Neubauten nur noch mit Photovoltaik-Dächern zulassen; Wohnungs-Sharing mit Studierenden; Netz-WGs als ergänzende Kommunikationsform aufbauen; Unternehmen permanent durch Windor unterstützen (fester Ansprechpartner); Schottergärten zurückbauen; ...

Wird am 12.3. mit einem kommentierenden Fazit abgeschlossen

Veröffentlicht am 10.03.2021

 

Stadtentwicklung Rhade: Bürger bestätigen langjährige Erkenntnisse zur Zukunftsentwicklung (Teil 7)

Umfrageergebnisse ohne Überraschungen – Kein Erkenntnisdefizit sondern Umsetzungsverzug

Der ländliche Raum muss jetzt gestärkt werden. Viel zu lange wurden wichtige Erkenntnisse und Projekte in die Warteschleife geschickt. Nun ein neuer Anlauf. Zum wiederholten Mal haben Ortskundige in Rhade (und Lembeck) der Verwaltung ins Stammbuch geschrieben, was endlich getan werden muss, um unseren Lebensmittelpunkt zukunftsfähig zu gestalten. 200 Rhader Vorschläge wurden aktuell extern gesichtet und zu folgenden Themenschwerpunkten zusammengefasst:

  • Dorfleben + Generationen
  • Freizeit + Naherholung + Tourismus
  • Erscheinungsbild + Öffentlicher Raum  
  • Versorgung + Soziales + Gesundheit
  • Bildung + Erziehung
  • Mobilität + Verkehr
  • Klima + Umwelt
  • Arbeiten + Wohnen

Ergebnis Klima + Umwelt  (SPD-Rhade-Kurzfassung): Büsche und Bäume zur Besserung des Mikroklimas nachpflanzen; Gewässerufer und Feldstreifen bepflanzen; Baumalleen ergänzen; Regenversickerung forcieren; Rhader Genossenschaft für eneuerbare Energien gründen; Zielformulierung: Rhade 2050 klimaneutral; ...

 

Wird in Kürze mit Teil 8 (und Schluss) fortgesetzt

Veröffentlicht am 06.03.2021

 

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