Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Foto:Internetseite Stoplersteine Dorsten Gesellschaft Dorstener SPD: „Wir dürfen nicht vergessen, wir müssen die Erinnerung wach halten“

Ein Antrag an den Stadtrat und die Geschichte dahinter

 

Ein angesehener Dorstener Bürger wird 1942 von den hiesigen Nationalsozialisten aus seiner Heimatstadt ins KZ Riga (heute Lettland) deportiert und dort ermordet. Einer von 25.000 deutschen Juden. Seit 1988 erinnert eine Straße in unserer Stadt an den letzten Vorsteher der Jüdischen Gemeinde. In Riga wurde 2001 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der lettischen Partnerorganisation eine Gedenkstätte errichtet, um sich zu erinnern und nicht zu vergessen. Unterstützt wird dieses wichtige Anliegen vom Deutschen Riga-Komitee, dem inzwischen viele Städte in unserem Land beigetreten sind. Jetzt hat die Dorstener SPD-Fraktion auf Initiative des Ortsvereins Wulfen beantragt, Dorsten möge dem Komitee beitreten, um so das wichtige Anliegen gegen das Vergessen zu unterstützen. Ergänzend beantragen die Sozialdemokraten jährlich 5.000 Euro in den Haushalt der Stadt einzustellen, um Jugendlichen aus Dorsten den Besuch im Gedächtniswald Riga-Bikernieki zu ermöglichen. Eine wichtige Initiative, die im Stadtrat eine einstimmige Unterstützung finden sollte.

Eigener Bericht

 

Weitere Informationen zu Julius Ambrunn u. a. unter

www.stolpersteine-dorsten.de

www.dorsten-lexikon.de

Veröffentlicht am 15.04.2021

 

Gesellschaft Dorsten darf den 22. März 1945 nie vergessen

Bombenhagel zerstörte die Stadt

Nie wieder Krieg! Ein Versprechen, an das immer wieder neu erinnert werden muss. Es war Nazi-Deutschland, das 1939 die Nachbarstaaten überfiel und für millionenfachen Tod verantwortlich zeichnete. Um den Fanatismus und das Morden der Nazis endlich zu beenden, warfen die Alliierten auch Bomben über deutschen Städten ab. Die Lippestadt wurde heute vor 76 Jahren in Schutt und Asche gelegt. 47 Tage später, am 8. Mai, kapitulierte Deutschland. Der 2. Weltkrieg war zu Ende. Nach und nach wurden die fassungslos machenden Gräueltaten der Nazi-Mörder sichtbar. Wir Dorstener haben die Pflicht, am heutigen 76. Jahrestag der Bombardierung uns in Erinnerung zu rufen, dass „Krieg niemals ein Mittel der Politik sein darf“, Willy Brandt anlässlich der Friedensnobelpreis-Verleihung 1971.

„Der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir uns alle zu bewähren haben“, so auch Gustav Heinmann (SPD), der zwischen 1969 und 1974 unser Bundespräsident war. Ein Vermächtnis, das gleichwertig neben dem beeindruckenden Plakat von Käthe Kollwitz mit der Inschrift „Nie wieder Krieg“ steht.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 22.03.2021

 

Foto: Bernfried Terhardt Gesellschaft Unser Dorf soll schöner werden ...

Ein Anspruch, der alle Rhader einschließt

Hier leben wir, hier fühlen wir uns wohl. Egal ob jung oder älter, männlich oder weiblich, katholisch oder evangelisch, in dieser oder jener Partei oder einem Verein aktiv. Kurz, wir alle sind Rhade. Dennoch sieht jeder, der mit offenen Augen durch unser Dorf geht oder fährt, dass es hier und dort noch etwas zu verbessern gibt. Eine interessante und spannende Gemeinschaftsaufgabe. „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt“, lehrt uns ein griechischer Dichter. Eine passende Zielformulierung für das Rhader Bürgerforum, ein Zusammenschluss vieler Freiwilliger aus unserer Mitte. Hier werden Ideen geboren und umgesetzt. So ist zum Beispiel die Schutzhütte, südlich des Rhader Wiesengeländes gelegen, entstanden. Seit Monaten beliebter Treffpunkt vieler Radler und Spaziergänger, aber auch vieler jüngerer Menschen. “Passt super“, so ein ehrenamtlicher aktiver Bürger, der beim Bau der Hütte tatkräftig angepackt hat. „Aber“, so weiter, „den produzierten Abfall einfach liegen zu lassen, das geht gar nicht“. Recht hat er. Die Bitte, sie darf auch als Appell verstanden werden, lautet: Verlasse den Platz bitte so, wie du ihn vorzufinden wünschst! Bevor jetzt aber der drohende Zeigefinger ausschließlich in Richtung Jugend erhoben wird, sollten sich auch die Raucher unter den Besuchern angesprochen fühlen. Regelmäßig finden sich nämlich hunderte Filterkippen*) auf dem Boden. Auch sie werden, wie der zurückgelassene Müll auf dem Foto, von Rhadern wie DU und ICH eingesammelt und korrekt entsorgt. Denn wir wollen, dass unser Dorf (noch) schöner wird. Und wer will das eigentlich nicht?

Eigener Bericht

*) Weggeworfene Zigarettenkippen enthalten hochgiftige Substanzen, die das Grundwasser erheblich schädigen. Ca. 160 Millionen (!) Kippen landen täglich achtlos weggeworfen, auf Deutschlands Boden, so eine Greenpeace-Schätzung. (greenpeace magazin 2.21)

 

Veröffentlicht am 11.03.2021

 

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Christoph Kopp
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Jeden 2. Donnerstag im Monat, in der Gäststätte Pierick 18:30 Uhr.

 

Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
fraktion@spd-dorsten.de

Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
michael.gerdes(at)bundestag.de