Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Artikel 1 Grundgesetz Gesellschaft Das Grundgesetz (GG) hat Geburtstag

75 Jahre alt und jung geblieben

Das Grundgesetz ist Garant für unsere freiheitliche, demokratische und liberale Grundordnung.  Neben den wichtigen ersten 19 Artikeln, die als Grundrechte gelten, schreiben weitere 126 verbindlich vor, wie alle Menschen in unserem Land leben dürfen/müssen. Im Artikel 20 heißt es: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Rechtsstaat. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Blättern wir weiter und lesen den Artikel 50: „Durch den Bundesrat wirken die Länder bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes und in Angelegenheiten der Europäischen Union mit.“ Wir beenden unsere heutigen Glückwünsche an unser Grundgesetz mit dem Artikel 65 (Auszug): „Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung. … Über Meinungsverschiedenheiten zwischen den Bundesministern entscheidet die Bundesregierung. …

Ein Grundgesetz zu lesen, ist keine leichte Bettlektüre. Aber der Text in allen 146 Artikeln ist so verständlich formuliert, dass der Raum für eigene, nicht dem Gemeinwohl dienende Interpretationen, nicht vorhanden ist. Als Hüter des GG trägt das von der Politik unabhängige Bundesverfassungsgericht alleinige Verantwortung und Legitimation. Auch das ist nachzulesen und findet sich ab dem Artikel 92.

Gut, dass es das Grundgesetz gibt. Wir müssen es kennen, damit wir es verteidigen können.

Rhader Bürger blättern im Grundgesetz. Wird fortgesetzt.   

Veröffentlicht am 24.05.2024

 

Gesellschaft Rhade: „Komm‘ zur Kundgebung und setz‘ ein Zeichen!“

Am Sonntag für Menschenwürde, Demokratie und Respekt eintreten

Es verspricht eine hochkarätige Veranstaltung zu werden. Die Kundgebung vor dem Carola-Martius-Haus für unsere freiheitliche Grundordnung. Dass sie in Gefahr ist, beweisen die täglichen Übergriffe gegenüber anders Denkenden und anders Aussehenden. Verbal und gewalttätig. Am Sonntag besteht die Gelegenheit, mit der Teilnahme an der Kundgebung für Menschenwürde, Demokratie und Respekt, einen starken Gegenpol zu bilden. Das Rhader Bürgerforum tritt als Veranstalter auf. Mit Dirk Gertdenken (Schulpflegschaft Urbanus), Bürgermeister Tobias Stockhoff, Wiebke Triptrap (Jugend), Christian Löer (ev. Kirche), Andreas Richter (Bürgerforum Rhade) und  Pfr. Jürgen Zahn (Kath. Kirche) konnten wichtige Persönlichkeiten für kurze Wortbeiträge gewonnen werden. Musikalisch begleitet wird die ca. einstündige Veranstaltung von Christian Löer auf dem Piano. Als Moderator fungiert Heribert Triptrap, Sprecher des örtlichen Bürgerforums. Der Wunsch der ehrenamtlichen Organisatoren ist, dass viele Bürgerinnen und Bürger die Kundgebung um 15 Uhr besuchen und so ein unübersehbares Zeichen setzen, sich nicht von Ewiggestrigen in die Defensive drängen zu lassen.

Rhader Werbetext für eine gute und wichtige Angelegenheit

Veröffentlicht am 23.05.2024

 

Die Rhader Urbanus-Kirche wirbt unübersehbar für unser Grundgesetz Gesellschaft „Sagen, was man tut, und tun, was man sagt“

Johannes Rau hat vor 20 Jahren seine letzte Grundsatzrede als Bundespräsident gehalten

In dieser Woche steht unser Grundgesetz, das seinen 75sten Geburtstag feiert, im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen, Reden und Kommentare. Grund genug, auch auf dieser Internetseite es zu loben und zu würdigen. Unsere Grundrechte, in den Artikel 1 bis 19 festgeschrieben, bieten Orientierung und fordern Verantwortung von uns allen. Fast unbemerkt jährt sich auch die letzte Berliner Rede des sozialdemokratischen Bundespräsidenten Johannes Rau, die er 2004, also vor 20 Jahren gehalten hat. Wir zitieren nur einen Absatz daraus und erkennen auf einen Blick die hohe Aktualität seiner Worte. Eine sehr passende Ergänzung zu den GG-Feierlichkeiten in dieser Woche: „Und nichts stärkt das Vertrauen der Menschen mehr als die Übereinstimmung von Wort und Tat. Das ist der einfachste Weg, um Glaubwürdigkeit zu gewinnen - und der ist schwer genug: Sagen, was man tut, und tun, was man sagt. Wahrhaftigkeit, Glaubwürdigkeit, aber auch Pflichtbewusstsein und Anstand sind Tugenden, auf die wir nicht verzichten können. Wir müssen darauf vertrauen können, dass jede und jeder, da, wo sie Verantwortung tragen, ihre Pflicht tun, dass sie wahrhaftig sind und sich anständig verhalten.“

Eine Erinnerung an eine wichtige Grundsatzrede von Johannes Rau (SPD)

Veröffentlicht am 21.05.2024

 

Gesellschaft Rhade: Eine Initiative des Bürgerforums verdient, uneingeschränkt unterstützt zu werden!

Das Rhader Bürgerforum bittet, an einer überparteilichen Kundgebung für Menschenwürde, Demokratie und Respekt teilzunehmen.
Sonntag, den 26. Mai 2024 15.00 Uhr
auf dem Kirchplatz vor dem Carola-Martius-Haus

Unsere Demokratie hat mit dem Grundgesetz seit 75 Jahren ein stabiles und freiheitliches Fundament.
Die Dorstener Stadtgesellschaft würdigt mit den jährlich stattfindenden „Tagen des Grundgesetzes“ und dem von Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten „Stadt-Dialog“, diese demokratische Grundlage unseres Lebens.
Wir in Rhade wollen ebenfalls ein starkes und unterstützendes Zeichen für Menschenwürde, für Demokratie und für Respekt setzen.
Wir bitten alle Rhaderinnen und Rhader an der einstündigen Kundgebung, die mit mit wechselnden Redebeiträgen (u.a. Bürgermeister, katholische und evangelische Kirche, Bürgerforum Rhade, Förderverein Schule und Kindergarten) über das genannte Ziel informiert, teilzunehmen und im Vorfeld dafür offensiv zu werben.
Parallel besteht die Möglichkeit, die Ziele des Dorstener Stadt-Dialogs mit eigener Unterschrift anzuerkennen und zu unterstützen.  Siehe auch: www.dorsten.de/stadtdialog

Stellvertretend für das Bürgerforum Rhade 

Heribert Triptrap          Ingrid Becker            Norbert Hörsken

Veröffentlicht am 17.05.2024

 

Gesellschaft Das Grundgesetz wird 75

Der Bestseller gehört auf jeden Büchertisch

„Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.“ Bereits in der Präambel versprechen wir (Deutschland), einem vereinten Europa angehören zu wollen und dem  Frieden der Welt zu dienen. Nun als Vorbild, nachdem unser Land Schreckliches verbrochen hat. Als vor 75 Jahren der parlamentarische Rat, bestehend aus 65 Mitgliedern, intensiv darüber diskutierte, wie dem Frieden in der Welt zu dienen sei, standen die Begriffe „Nie wieder Krieg“ und „Krieg ist verboten“, im Mittelpunkt der Überlegungen. Carlo Schmidt (SPD), einer der geistigen Väter des Grundgesetzes fand für seinen Vorschlag, „Krieg ist kein Mittel der Politik“, keine Mehrheit. Aber, dass ein Land das Recht hat, sich gegen Aggressoren von außen zu verteidigen, war letztlich auch Grundlage für die Wiederbewaffnung (1955) und dem Beitritt zum reinen Verteidigungsbündnis, der Nato. Die Interpretation des Begriffs Verteidigung wurde im Laufe der Jahrzehnte durch Konflikte außerhalb des Bündnisses immer wieder aktualisiert und vom Verfassungsgericht festgeschrieben. Heute, 75 Jahre später, der Krieg steht vor unserer Haustür, muss das GG nicht nur gefeiert, es muss, mit der Präambel beginnend, gelesen werden.

Eine Rhader "Buchempfehlung" auf Grundlage des Kommentars SD-Zeitung "Friedenstüchtig" von Heribert Prantl (10.05.2024)

Veröffentlicht am 14.05.2024

 

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