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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Müssten, könnten, sollten - Politik in der Möglichkeitsfalle
Worthülsen beruhigen vielleicht, ändern aber nichts
Sprechen Politiker auf allen Ebenen, nicht nur die von der Opposition, über die politische Großwetterlage, wird fast ausschließlich im Konjunktiv geredet.
"Wir sollten unsere EU-Außengrenzen sichern".
"Wir könnten eine Lösung erreichen, wenn ...".
"Wir müssten mehr Gemeinsinn aufbringen, um ...".
Es ist nicht selten die nackte Hilflosigkeit, die aus diesen Worthülsen zu erkennen ist. Regierungspolitik ist die Kunst des Machbaren. Je mehr wir aber global vernetzt sind, rückt nicht selten sogar das Machbare in weite Ferne. Ein Teufelskreis, der an der Sprache unserer Politiker aller Parteien erkennbar ist. Um im Thema zu bleiben: "Sie sollten mehr Klartext sprechen".
Ein Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 06.01.2016
Allgemein Die Woche ist um - Knalleffekte zum Jahresende und Anfang
1. "Paul" hat ein Gesicht. Die Dorstener Zeitung zeigt Abstand zur Verwaltung und beweist Größe in fairer, später Berichterstattung.
2. Das Wetter spielt verrückt. Am Nordpol werden Plusgrade gemessen. Fünf vor 12? Der Klimawandel zeigt, dass es bereits nach 12 ist.
3. Die Fluchtbewegung nach Deutschland ist ungebrochen. Angela Merkel dankt den ehrenamtlichen Helfern und wiederholt, trotz scharfen Gegenwinds, besonders aus den eigenen Reihen, "Wir schaffen das".
4. Der Ukraine-Konflikt flackert wieder auf. Frank-Walter Steinmeier (SPD), der unermüdliche Diplomat und Dauerweltreisende, hofft auf Gespräche und Vernunft. Das müssen nur noch Putin und Poroschenko einsehen.
5. Polen schafft sich (demokratisch) ab. Wie anders muss die Einschränkung der Pressefreiheit und der Eingriff in das bisher demokratische Rechtssystem bewertet werden? Polen braucht die Wiederauferstehung der Solidarosc.
6. Saudi-Arabien zeigt sein wahres Gesicht und richtet an einem Tag 47 Menschen hin. Saudi-Arabien ist ein wichtiger deutscher Geschäftspartner und Waffenbruder. Besser nicht drüber nachdenken. Moral ist manchmal ein unaussprechliches Fremdwort.
7. Der Mindestlohn feiert seinen 1. Geburtstag. Eine Erfolgsgeschichte der SPD in der GroKo-Regierung. Muss doch mal so deutlich gesagt werden.
8. Zu guter Letzt: Die CSU wird, wie alljährlich, in Wildbad Kreuth die Backen aufblasen. Wird diesmal nach dem ungarischen Orban der polnische Kaczynski als Special-Guest eingeladen? Dem Seehofer ist alles zuzutrauen. Keine Partei beherrscht den Stammtisch besser als die Bayern. Rechts von der CSU darf kein Blatt Papier passen. Das wird die AFD irgendwann erkennen und sich als neuer Koalitionspartner der Konservativen anbiedern.
Veröffentlicht am 03.01.2016
Allgemein Silvester: Der letzte Tag des Jahres 2015 – Ein positiver Blick nach vorn
Gute Vorsätze? Wir halten uns an das rheinische Grundgesetz und rufen euch zu:
Art. 1 : Et es wie et es.
Art. 2: Et kütt wie et kütt.
Art. 3: Et hätt noch emmer joot jejange.
Art. 4: Wat fott es, es fott. („Was fort ist, ist fort.“)
Art. 5: Et bliev nix wie et wor.
Art. 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
Art. 7: Wat wells de maache?
Art. 8: Maach et joot, ävver nit zo off.
Art. 9: Wat soll dä Kwatsch/Käu? („Was soll das sinnlose Gerede?“)
Art. 10: Drinks de ejne met?
Veröffentlicht am 31.12.2015
Allgemein Nur noch 2 Tage bis 2016 – Was mir so durch den Kopf geht
- Dorsten ist eine liebenswürdige Stadt mit mehreren individuellen Stadtteilen. Warum werden die hier vorhandenen Potenziale so stiefmütterlich behandelt?
- In Dorsten wurden rund ums ehemalige Zechengelände mehrere neue Straßen gebaut. Warum werden in Rhade nicht einmal die Hauptradwege entlang der Lembecker- und Erler Straße saniert?
- In Dorsten wurden inzwischen viele Kreisverkehre in Dienst gestellt. Warum bleiben die Rhader Pläne immer Schubladenpläne?
- Die Dorstener Volkshochschule (VHS) führt rund 12.000 Stunden Weiterbildung in der Stadt durch. Warum wird nicht ein einziger Kurs in Rhade angeboten?
- Wir aus Rhade sind auch Dorsten. Warum wird nach Wulfen, Hervest und Altstadt nicht mal ein Rhade-Jahr ausgerufen?
- Rhade ist Landgemeinde, aber nicht Randgemeinde. Was müssen wir noch tun, um nicht nur angehört zu werden, sondern auch Ergebnisse unserer Ideenschmiede (Rhader Rahmenplan) vor Ort erkennen zu können?
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 30.12.2015
Allgemein Noch 3 Tage bis 2016 – Was mir so durch den Kopf geht
Von Hannelore Kraft bis zu Paul (11)
- „Kein Kind zurücklassen“. Unsere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat diesen Satz geprägt, der gleichzeitig Programm ist.
- Kein Kind zurücklassen, gilt nicht nur für den schulischen Bereich.
- Kein Kind zurücklassen, muss oberstes Ziel in der Familie, der Politik, der Gesellschaft sein
- Kein Kind zurücklassen, gilt auch besonders für Kinder, die mit einem Handicap geboren wurden
- Kein Kind zurücklassen, gilt aber auch für Kinder, die mal aus der Spur geraten sind. Das gilt heute insbesondere für „Paul“. Ein 11-Jähriger wurde auf Veranlassung des Dorstener Jugendamts für mehrere Monate nach Ungarn „verbracht“, um dort pädagogisch betreut und erzogen zu werden. Heute wissen wir, dass den wesentlichsten Vorteil dieser „Hals über Kopf-Maßnahme“ der gewinnorientierte Privatanbieter finanziell eingesackt hat.
- Heute wissen wir, dass im Fall „Paul“ das Dorstener Jugendamt völlig versagt hat. Nicht das Kind stand im Mittelpunkt, sondern das schnelle Abarbeiten eines Aktenzeichens.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 29.12.2015
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