Nachrichten zum Thema Ortsverein

Ortsverein 50 Jahre SPD-Rhade – Wir werfen einen Blick in die Jubiläumszeitung

Molkerei Borgmann sucht neuen Standort

Das war Ende 1981 eine Hiobsbotschaft für Rhade. Die Geschäftsleitung der Molkerei Borgmann suchte einen neuen Standort, um sich zu vergrößern. Alle Bemühungen, Borgmann in den Dorstener Stadtgrenzen ein passendes Grundstück anzubieten, waren erfolglos. Die Molkerei wanderte mit vielen Arbeitsplätzen nach Coesfeld ab. Ein herber Verlust für Rhade und die Lippestadt. Die Aussage der Geschäftsleitung, „in keinem Fall wird an eine vollständige Stilllegung des Rhader Betriebes gedacht“, stellte sich als „Beruhigungspille“ heraus. Heute ist die Molkerei Borgmann nicht nur in Rhade Geschichte. Die Molkerei, ursprünglich 1929 gegründet und 1959 von Heinrich Borgmann als OHG geführt, wuchs kontinuierlich und beschäftigte in den 70er Jahren an mehreren Standorten fast 500 Mitarbeiter, existiert nicht mehr. Weder in Rhade, noch in Coesfeld und anderen Standorten. Das dominante Rhader Molkereigebäude wurde abgerissen. Stattdessen beherbergt heute ein Neubau an gleicher Stelle viele pflegebedürftige Personen.

Veröffentlicht am 25.10.2019

 

SPD - „Messebesatzung“ Rita Zumbrink links und Heike Wessel. Ortsverein 50 Jahre SPD-Rhade – Wir werfen einen Blick in die Jubiläumszeitung

SPD Rhade wird ausgezeichnet: „LEBENDIGER ORTSVEREIN“

 

Nur 12 Jahre nach der Gründung des SPD Ortsvereins Rhade wurde auf vielen Ebenen registriert, dass da vor Ort eine neue Form der politischen Bürgerarbeit erfolgreich praktiziert wird, die Vorbildcharakter hat. Vom damaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Ulrich Steger motiviert, entwarfen die Rhader einen „Messestand“, um beim Bundesparteitag 1982 in München am bundesweiten Wettbewerb „LEBENDIGER OERTSVEREIN“, teilzunehmen. Die Jury zeigte sich beeindruckt und sprach eine besondere Anerkennung aus. Der Preis wird noch heute nach dem ehemaligen Schatzmeister der Partei, Wilhelm Dröscher benannt. Sein Sohn, Prof. Michael Dröscher wohnt übrigens in Wulfen-Barkenberg und verfolgt höchst interessiert, was die Rhader Genossen auch heute noch so „auf die Beine

stellen“. 

Veröffentlicht am 22.10.2019

 

Ortsverein 50 Jahre SPD-Rhade – Wir werfen einen Blick in die Jubiläumszeitung

Wir für Rhade (1978)

Erste Tempo 30-Zone in Stuvenbergsiedlung

Es war die SPD-Landesregierung, die den Städten vorschlug, Tempo-30-Zonen in

Wohngebieten zu errichten, um mehr Sicherheit zu erzielen und Erfahrungen darüber zu sammeln. Die Rhader SPD hat diese Empfehlung sofort aufgegriffen und im Bezirksausschuss dafür geworben. Mit Dr. Bals, dem damaligen Kämmerer der Lippestadt, hatte die Rhader SPD einen wichtigen Unterstützer gewonnen. Er stellte, nachdem der Bezirksausschuss einen einstimmigen Beschluss gefasst hat, den entsprechenden Förderantrag für die Siedlungsstraße Am Stuvenberg. Mit Fahrbahnmarkierungen, Baumpflanzungen, Beschilderungen und einer Aufklärungsaktion sollte so eine Verkehrsberuhigung in einer reinen Wohnsiedlung erreicht werden. Erfolgreich, wie wir heute wissen. Das Beispiel Rhade wurde zum Vorbild für die gesamte Stadt Dorsten.

 

Die Rhader SPD-Vorsitzenden

• Günter Finke von 1969 bis 1972

• Helmut Ruprecht von 1972 bis 1973

• Günter Finke von 1973 bis 1974

• Werner Sander von 1974 bis 1977

• Peter Kernbach von 1977 bis 1978

• Alfred Zeien von 1978 bis 1979

• Peter Kernbach von 1980 bis 1984

• Dirk Hartwich von 1984 bis 1996

• Egon Volkmann von 1996 bis 1998

• Michael Jäger von 1998 bis 2002

• Hans-Willi Niemeyer von 2002 bis 2016

• Christoph Kopp von 2016 bis heute

Veröffentlicht am 14.10.2019

 

Ortsverein 50 Jahre SPD-Rhade – Wir werfen einen Blick in die Jubiläumszeitung

Rhade wäre beinahe Zechenstandort geworden

Als die Planung und der Bau der Autobahn A31 auch die Rhader Bürger dauerhaft beschäftigte, machte eine Information die Runde, die zusätzlich aufschreckte. Der Eschweiler Bergwerksverein verfügte auf nördlich gelegenem Rhader Gebiet über Flächen, die für den nordwärts wandernden Kohleabbau bedeutsam waren. Die A31 wäre für die Erschließung und den Bau eines Rhader Zechenstandorts wichtig gewesen. Ein Schreiben des Eschweiler Bergwerksvereins, datiert vom 16. August 1976, erreichte die Dorstener Verwaltung und die politischen Gremien. Die Forderung: Die Straßenplanung im Zuge des A31-Baus mit dem Zechenbetreiber

abzustimmen. Der Bergbau und der Eschweiler Bergwerksverein sind heute Geschichte.

 

1978 – 1. Rhader Kultur- und Infowoche der Rhader SPD

Das Programm in einer Woche !!!:

  • Live-Rockkonzert auf dem Schulhof der Urbanusschule
  • Seniorennachmittag in der Gaststätte Nienhaus
  • Bürgerversammlung in der Gaststätte Kolde Becke
  • Live-Folkmusik an der Endelner Schule
  • Willi Weiland informiert über Chile im Jugendheim
  • Tanzabend im Gasthaus Pierick
  • Großes Kinderfest auf dem Bolzplatz Am Stuvenberg.

Veröffentlicht am 11.10.2019

 

Ortsverein Heute: SPD-Rhade trifft sich

Auf welche Fragen werden Antworten gesucht?

  • Wer soll die SPD künftig als Doppelspitze führen?
  • Welche Reaktionen liegen über die Jubiläumszeitung vor?
  • Wer macht bei der geplanten „Tour de Buur“ in Rhade und Lembeck mit?
  • Sind wir schon optimal auf die im nächsten Jahr stattfindende Kommunalwahl vorbereitet?
  • Was brennt uns in Rhade noch unter den Nägeln?

Neugierig geworden? Wir treffen uns heute um 18.30 Uhr im Gasthaus Pierick, um gemeinsam Antworten zu finden. Christoph Kopp, Vorsitzender würde sich über eine gute Beteiligung von Mitgliedern und Interessenten freuen.

Veröffentlicht am 10.10.2019

 

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