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Nachrichten zum Thema Gesellschaft
Gesellschaft Wir müssen jetzt zusammenhalten
Wer könnte meine Hilfe gebrauchen?
Der Rhader und Dorstener Appell:
Frage jetzt bitte nicht, was kann der oder die für mich tun, frage, was kann ich für den oder die tun?
DANKE
Veröffentlicht am 20.03.2020
Gesellschaft Trotz Corona: „Vorwärts - und nicht vergessen, die internationale Solidarität“
Sozialdemokraten standen immer auch auf der Seite der Hilfesuchenden und Ausgegrenzten - Das muss so bleiben
Ja, das Virus macht Angst. Ja, wir stellen fest, fast machtlos zu sein. Ja, wir müssen lernen, mit einer ganz neuen Situation zu leben. Aber, wir sollten dabei den Blick nicht nur auf uns richten. Der Blick über den Tellerrand hat uns Sozialdemokraten seit über 150 Jahren ausgezeichnet. Unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität beziehen gedanklich alle Menschen weltweit ein. Das Godesberger Programm ist seit 1959 unser Grundsatzprogramm. Es lohnt sich, auch 61 Jahre später, da mal (wieder) einen Blick hineinzuwerfen. Daraus können wir nämlich die Energie ziehen, die nötig ist, uns weiterhin gesellschaftspolitisch zu engagieren. „Der Mensch steht im Mittelpunkt“. Ein Anspruch, der sich leicht ausspricht, aber ungeheure Energie verschlingt, um ihn umzusetzen. „Es gibt viel zu tun. Also packen wir es an“. Eine Plattitüde zwar, aber aktueller denn je.
„Die Sozialdemokraten werden gebraucht - heute und morgen“, stellen Rhader Sozis zum Wochenanfang fest
Veröffentlicht am 16.03.2020
Gesellschaft Auf dem rechten Auge blind? Dagegen kann man etwas tun!
Der SPD-Fraktionsvorsitzende im NRW-Landtag hat einen Plan
Liebe Leserin,lieber Leser in Rhade
Bottrop, Essen, Kassel, Halle, Hanau.
Innerhalb von kaum mehr als 12 Monaten hat uns eine Vielzahl schrecklicher Verbrechen vor Augen geführt, dass der rechte Terror in unserem Land wieder an der Tagesordnung ist.
Vor nicht einmal zwei Wochen hat der Generalbundesanwalt zudem eine mutmaßlich rechtsextremistische Terror-Zelle dingfest gemacht, die offenbar die schlimmsten Anschläge in der deutschen Nachkriegsgeschichte geplant hat.
Allein dass sie entdeckt worden ist, lässt aber noch nicht den Schluss zu, dass die Gefahr dadurch gebannt ist. Darauf hatte mein Fraktionskollege Sven Wolf bereits vergangene Woche Dienstag hingewiesen. Und nur zwei Tage später wurden zehn zum Teil noch junge Menschen Opfer einer rassistischen Gewalttat im hessischen Hanau.
Auch wenn diese beiden Ereignisse bzw. Taten nicht im direkten Zusammenhang stehen mögen, so machen sie doch eines deutlich: Sie sind verbunden durch eine menschenverachtende Ideologie.
Diese Ideologie bedroht unsere offene und liberale Demokratie. Deshalb möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen: Niemand kann und darf deshalb mehr von „psychisch kranken Einzeltätern“ sprechen. Die Bedrohung ist systematisch. Und sie ist real.
Wir dürfen jetzt keine Zeit mehr verlieren. Und wir müssen endlich mit dem Stückwerk aufhören, das den Kampf gegen Rechts bisher geprägt hat.
Was wir brauchen, ist ein Masterplan gegen Rechtsextremismus. Einen Entwurf dafür habe ich gestern vor Vertretern der Presse vorgestellt. Wir wollen diesen Masterplan kommende Woche als Antrag für das Plenum beschließen. Dabei haben wir den Antrag bewusst fachübergreifend angelegt, weil wir davon überzeugt sind, dass der Kampf gegen Rechts nur ganzheitlich gewonnen werden kann.
Unser Plan umfasst 55 Maßnahmen aus dem Bereich der Innen- und Justizpolitik, aus dem Bereich von Kinder, Bildung und Jugend sowie aus dem Integrations-, Wissenschafts- und diversen Querschnittsbereichen.
Seit über einem Jahr haben wir als SPD-Fraktion immer wieder diverse Initiativen gegen den Rechtsextremismus im Landtag gestartet. Bisher ohne Reaktion durch die Landesregierung.
Es wird Zeit, dass Schwarz-Gelb endlich handelt.
Jetzt!
Euer / Ihr
Thomas Kutschaty
Die Rhader SPD wird den Masteerplan in den nächsten Tagen auf dieser Seite präsentieren
Veröffentlicht am 03.03.2020
Gesellschaft SPD: Von Hamburg lernen, heißt siegen lernen
Eine Analyse der sozialdemokratischen Basis
Am Anfang kommt es immer auf den Kandidaten oder die Kandidatin an. Wirken er oder sie sympathisch und dazu auch glaubwürdig, sind die wichtigsten Kriterien erfüllt, um bei den Wählern „anzukommen“. Es ist also in erster Linie die Persönlichkeit die überzeugt, und erst in zweiter Linie die Partei. Wenn Persönlichkeit und Partei, sprich Programm, sich nahtlos ergänzen, ist eine erfolgreiche Wahlkampagne fast schon garantiert. Die Parteien beschäftigen und bezahlen ganze Heerscharen von Wahlforschern und Politologen, um das bestätigt zu bekommen, was sie eigentlich schon seit Generationen wissen. Diesmal haben Peter Tschentscher und die Hamburger SPD diesen Beweis eindrucksvoll bestätigt. „Wir haben die ganze Stadt im Blick“, so der überzeugende Slogan, des alten und neuen 1.Bürgermeisters und seiner SPD. Ein Slogan, der Programm ist und mit der Persönlichkeit des Wahlgewinners in absoluter Übereinstimmung gebracht wurde. „Wir haben die ganze Stadt im Blick“ - würde auch als SPD-Wahlaussage in Dorsten passen. Hier werden am 13. September ein neuer Bürgermeister und ein neues Stadtparlament gewählt.
Ein Rhader Zwischenruf zur Hamburg-Wahl
Veröffentlicht am 26.02.2020
Gesellschaft Für Sie gelesen - Ein Blick in unsere NRW-Verfassung
Wir tragen gegenüber unseren Kindern Verantwortung und haben einen Erziehungsauftrag zu erfüllen
Warum? Ein Fragewort, dass immer wieder nach unfassbaren Tragödien und Verbrechen verzweifelt ausgerufen wird. Warum gelingt es unserer Gesellschaft einfach nicht, tolerant und friedlich miteinander zu leben? Machen wir Fehler in der Erziehung unserer Kinder? In unserer NRW-Verfassung gibt es eine praktische Anweisung. Wir sollten sie mal lesen und uns daran orientieren:
NRW-Verfassung - Artikel 7
(1) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.
(2) Die Jugend soll erzogen werden im Geiste der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und Friedensgesinnung.
Sonntagsgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 23.02.2020
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