Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Dr. Karola Martius – Eine Nachlese

In Rhade wird weiter diskutiert – Welche Schreibweise ist richtig?

Die Inschrift auf dem Grabstein ist real. Karola mit K. Diese Beobachtung, siehe Foto, führte in Rhade und bei der Dorstener Zeitung zu Diskussionen und Nachfragen. Interessant ist, dass der Heimatverein sicher ist, dass es Carola Martius heißen müsste, so wie das nach der 1973 verstorbenen Landärztin benannte Gemeindehaus der katholischen Kirche. Eine Postkarte der Tochter, so Walter Köster, verantwortlich für das Rhader Heimatvereinarchiv, weist eindeutig auf die Schreibweise mit C hin. Heute meldet sich eine Lasthausener Bürgerin, die nicht nur damalige Patientin war, sondern darüber hinaus mit Karola Martius auch außerhalb der Praxis korespondierte. Nach der Presse – Berichterstattung hat sie eine Postkarte gefunden, Ende 1972 aus dem Marler Krankenhaus, vermutlich von der Tochter Isolde geschrieben, die die Unterschrift Karola Martius trägt. Mit K wie auf dem Grabstein. Eine interessante Geschichte, die aber nicht dazu führen wird und soll, das Carola Martius Haus (CMH) umzubenennen.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 12.01.2018

 

Allgemein Rhader Neujahrskonzert: Ein Feuerwerk der guten Laune

2 Orchester der Schützenkapelle begeistern

Die Turnhalle Rhade hat sich, wie in den Jahren zuvor, in einen ansehnlichen Konzertsaal verwandelt. Hunderte Zuhörer warten gespannt auf das traditionelle Neujahrskonzert der über 100 Musiker der Schützenkapelle Rhade. Und sie werden nicht nur nicht enttäuscht, sie zeigen sich rundherum begeistert über das hohe Niveau der Musiker und die scheinbar grenzenlose Bandbreite der präsentierten Musikstücke. Zu Beginn das Jugendorchester. Ein Einstieg, der das Publikum staunend mitnimmt. Beim „Hallelujah“ von Händel und dem „Bolero“ von Ravel wird wirklich die immer mal wieder zitierte Gänsehaut beim Zuhörer erzeugt. Die jungen Musiker werden mit „Standing Ovation“ gefeiert. Absolut verdient! Da war das Hauptorchester der Schützenkapelle schon stark gefordert, die Begeisterung des Publikums hoch zu halten. Der Dirigent Christoph Weigel, ein Energiebündel mit Taktstock, motivierte die Musiker zur Höchstleistung. Marsch, Polka, Walzer, Schlager, Pop- und Filmmusik – eine atemberaubende Bandbreite kreativ ausgewählter Musikstücke ließen die Füße im Zuschauersaal im Takt mitwippen und am Ende des jeweiligen Stückes brandenden Applaus hervorrufen. Das Konzert wurde von Claudia Soggeberg wie immer launig, kenntnisreich und informativ moderiert. Am Ende dann beide Orchester mit dem Stück „Guten Abend, gute Nacht“. Dabei wanderte der Taktstock von Jörg Pelzer, dem Dirigenten des Jugendorchesters zu Christoph Weigel. Ein Bild voller Symbolik und bester Zusammenarbeit. „Mit Musik geht alles besser“, so ein Besucher am Ende eines unvergesslichen Musikgenusses. Das Jahr 2018 konnte besser nicht starten. Dank und Respekt an die Musiker der Schützenkapelle Rhade und das dahinterstehende Team.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 09.01.2018

 

Gebannte und begeisterte Zuhörer der Rhader Schützenkapelle. Foto: privat 2013 Allgemein Rhade: Neujahrskonzert der Schützenkapelle

„Mit Musik geht alles besser“ – Ein guter Start ins Jahr 2018 ist garantiert

Traditionell lädt die Rhader Schützenkapelle zum Neujahrskonzert alle Rhaderinnen und Rhader in die örtliche Turnhalle, die dann zum großen Konzertsaal eingerichtet wird. An 6. und 7. Januar wird jeweils ab 17 Uhr erst das Jugendorchester, danach die gesamte Schützenkapelle in großer Besetzung für beste Stimmung sorgen. Ein kulturelles Highlight in unserem Stadtteil. Die große Nachfrage nach Karten, es kommen nämlich viele Besucher auch aus der gesamten Region, hat bereits eingesetzt. Die Rhader Sozialdemokraten wünschen den Musikern viel Erfolg und einen Riesenapplaus der Besucherinnen und Besucher. Verdient haben sie ihn bereits im Vorfeld.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 05.01.2018

 

Lesenswert: Der Dorstener Heimatkalender Allgemein „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ (Teil 3)

Ein Versuch, das Phänomen der Nachbarschaftsbeziehungen zu verstehen

Was macht eine gute Nachbarschaft aus? Wo und warum tauchen Probleme auf? Wer hilft, wenn es hakt? Ein Aufsatz von Dirk Hartwich, der im neuen Heimatkalender veröffentlicht wurde, versucht Antworten auf die gestellten Fragen zu finden. Wir veröffentlichen Auszüge daraus in 3 Abschnitten:

Teil 3 und Schluss: Der Bürgermeister

Zurück nach Dorsten. Lambert Lütkenhorst kennt die Lippestadt und seine Bewohner wie kaum ein anderer. Immerhin hat er 14 Jahre als Bürgermeister die Entwicklung unserer Stadt maßgeblich mitgestaltet und zahllose Bürgergespräche tagaus, tagein geführt. Gehörten auch häufig Nachbarschaftsklagen dazu? Nein, Lambert Lütkenhorst stellt den Dorstenern in Bezug auf gutnachbarschaftliches Zusammenleben ein unauffälliges Zeugnis aus. „Klar, gab es auch mal Probleme unter einzelnen Bürgern zu besprechen, sie waren aber nicht dominant in meiner Amtszeit“.

Die Polizei

Kann diese positive Einschätzung des Bürgermeisters von der Polizei bestätigt werden? Britta Müller, Polizeihauptkommissarin stellt fest:

  • Im Großen und Ganzen wird die Polizei in ländlichen Gegenden wie Lembeck und Rhade signifikant seltener zu Nachbarschaftsstreitigkeiten gerufen als in innerstädtischen Ballungsräumen. Die Bereitschaft zu gegenseitiger Rücksicht und Nachsicht ist auf dem Lande, wo man sich kennt, deutlich größer als in der anonymen Stadt.

Auf Presseartikel angesprochen, die über Polizeieinsätze mit aggressiven Personen, auch in unserer Stadt berichten, schreibt die Hauptkommissarin:

  • Da jeder Streit anders ist, gibt es kein festgeschriebenes Handlungskonzept.

In erster Linie ist die Polizei immer bemüht, Streit durch Gespräche zu schlichten. Oft gelingt es, als neutrale Person zwischen den streitenden Parteien zu vermitteln. Am Wochenende kommt es häufiger zum Streit als ...

Veröffentlicht am 04.01.2018

 

Der Grabstein von Dr. Karola Martius Allgemein CMH - Carola Martius-Haus in Rhade ein Begriff

Ist die Schreibweise CMH falsch? 

Dr. Karola Martius, so lautet die Inschrift auf ihrem Grabstein auf dem Rhader Friedhof. Sie war langjährige Hausärztin in Rhade. Aber Karola mit K und nicht mit C. Demnach müsste das Gemeindezentrum neben der Urbanuskirche eigentlich KMH heißen. Karola Martius, gebürtige Schermbeckerin, kam 1951 nach Rhade und praktizierte 2 Jahrzehnte in ihrer spartanisch eingerichteten Praxis. Sie war handfest und nicht zimperlich in ihrer Kritik über neumodische Dinge, wie Stöckelschuhe, Babynahrung in Gläsern und zu kurze Wäsche für Mädchen. Nach ihrem Tod 1973 wurde die Praxis übergangsweise von dem persischen Arzt Dr. Kaksar geleitet. Die Rhader SPD setzte sich mit einer viel beachteten und unterstützten Unterschriftensammlung für den dauerhaften Verbleib des neuen Arztes ein. Letztlich vergeblich, weil sein Aufenthalt in Deutschland nur befristet war. Nochmals hatte Rhade eine Zeitlang keinen Arzt im Ort. Erst als Dr. Schmidt-Dossi sich niedergelassen hatte, war Rhade wieder ärztlich versorgt. Zurück zu Karola Martius. Als das neue Pfarrhaus im Dorf gebaut wurde, erinnerten sich viele Rhader an die erste Landärztin vor Ort und nannten das Gemeindehaus Carlola Martius-Haus. Warum die Schreibweise mit C von der Grabsteininschrift mit K abweicht, ist (bisher) nicht bekannt.

Eigener Bericht mit Rückgriff auf www.dorsten-lexikon.de

Veröffentlicht am 03.01.2018

 

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