Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Heute: Holocaust Gedenktag

Wir dürfen nicht vergessen ...

Der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, wurde im Jahre 1996 in der Bundesrepublik Deutschland als Gedenktag für die Opfer des NS-Regimes ins Leben gerufen. Heute erinnern wir uns zum 73. Mal an die Befreiung von Auschwitz.

Veröffentlicht am 27.01.2018

 

Gesellschaft Oxfam: Studie beweist, dass SPD-Slogan „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ hoch aktuell ist

Hilfsorganisation rüttelt mit neuer Untersuchung auf

Jährlich untersucht die angesehene Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam, ob sich die Schere zwischen arm und reich schließt. Erschütternd und enttäuschend müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass das Gegenteil richtig ist. Wie schon im Vorjahr. „Fette Gewinne für wenige, schmale Kost für viele“ titelt Oxfam auf der Internetseite www.oxfam.de. 82% des 2017 erwirtschafteten Vermögens weltweit floss in die bereits übervollen Taschen von dem einen (!) Prozent der Superreichen! Dass die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ganz leer ausging, sei nur noch ergänzend erwähnt. Folgerichtig fordert Oxfam die deutsche Politik, hier konkret die möglichen Koalitionäre CDU/CSU/SPD auf, etwas zu tun.

  1. Steuervermeidung von Konzernen und Superreichen stoppen
  2. Faire Einkommen für Männer und Frauen durchsetzen
  3. In Bildung und Gesundheit für alle investieren

Forderungen, die ernst zu nehmen sind. Zeit für mehr Gerechtigkeit ist nach wie vor hochaktuell und ein Auftrag an alle Politiker und Parteien.

Eigener Beitrag auf Grundlage der Oxfam-Studie

Veröffentlicht am 24.01.2018

 

Gesellschaft Die Tafel – eine Erfolgsgeschichte

Satire trifft Realität

Kurz vor dem Fest gehen die Tafeln mit einer guten Nachricht an die Öffentlichkeit: wegen der guten Auslastung, der wachsenden Nachfrage und immer mehr Klientel wird Tafel Deutschland demnächst an der Börse gehandelt werden. Die hervorragenden Zahlen dürften Aktionären den Anteilskauf schmackhaft machen: mehr als 1,5 Millionen regelmäßige Kunden haben die Tafeln, und es werden immer mehr. Vor allem Kinder und Jugendliche zeigen sich offenbar immer begeisterter vom Angebot. Aber auch eine Gruppe, die bisher den Weg zu den Tafeln eher gemieden hat, konnte endlich gewonnen werden: Rentner. Jochen Brühl, neuer Vorstandsvorsitzender der Tafel Deutschland AG, sagte kürzlich, dass mittlerweile jeder vierte Tafelkunde Rente bezieht. „350.000 Rentner, vor allem Rentnerinnen, kommen regelmäßig in eine unserer 925 Filialen.“ Das sei der bislang höchste Wert. Insgesamt könne man mit der Entwicklung sehr zufrieden sein. „Wer einmal unser Kunde ist, der lässt uns so schnell nicht wieder links liegen.“ Kaum ein Unternehmen habe eine so ausgeprägte Kundenbindung. Erfreulich auch: Kinder und Jugendliche bleiben auch als Erwachsene den Tafeln treu. Da liegt es nah, zu expandieren. „Ab Februar 2018 werden wir deshalb an der Frankfurter Börse gehandelt werden“, so Brühl. In allen Bereichen werde man sich breiter aufstellen, um der steigenden Nachfrage Herr zu werden. Auch das Personal werde aufgestockt. „Wir haben wirklich jetzt schon alle Hände voll zu tun, deswegen brauchen wir natürlich auch viel mehr Mitarbeiter.“ 

Pünktlich zum Jahreswechsel endlich mal eine erfreuliche Nachricht von einem anonymen, engagierten Verfasser, der unserer Gesellschaft immer mal den Spiegel vorhält und seine Beiträge ins Netz stellt. DANKE aus Rhade.

Weitere reale Informationen unter www.tafel.de

Mitmachen: Tafel Deutschland e.V.; Bank für Sozialwirtschaft

BIC: BFSWDE33BER; IBAN: DE63100205000001118500

Veröffentlicht am 30.12.2017

 

Gesellschaft Morgen ist Weihnachten – schnell noch ein politischer Blick über den Tellerrand

Wohin wir auch blicken, es kriselt. Durch Internet, Medien und sogenannte soziale Netzwerke sind wir grenzenlos informiert. Aber auch manipuliert. Der erste Verlierer in Konfliktfällen ist immer die Wahrheit. Mit Falschmeldungen, neudeutsch Fake-News, wird Stimmung gemacht, gelogen und gehetzt. Es ist sehr schwierig, seriöse Meldungen von manipulierten Nachrichten zu unterscheiden. Das müssen wir immer im Blick haben, wenn wir Stellung beziehen, wenn wir uns einmischen, wenn wir wählen, also auswählen.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 24.12.2017

 

Dr. Hans-Udo Schneider spricht Klartext. Die Wulfener SPD kümmert sich Gesellschaft Wulfen: Privat vor Staat? Wenn Vermieter zu Spekulanten werden

Ein Lehrstück über die Gier, Zynismus und fehlende Moral

„Altro Mondo“ – Andere Welt

Wie Mieterinnen und Mieter zum Spielball der Gier werden – von Hans-Udo Schneider

Die andere Welt können Mieter an Dimker Allee und Himmelsberg jetzt hautnah erleben. Mit einem Schreiben aus November 2017 werden sie aufgefordert, einer „saftigen“ Mietpreiserhöhung von 15 Prozent zuzustimmen. Begründet wird die Maßnahme mit allgemeinen Kostensteigerungen in den letzten Jahren und mit Bezug auf den Mietenspiegel der Stadt Dorsten. Beide Argumente stehen auf sehr schwachen Füßen: Altro Mondo hat als Immobilienmanagement die Wohnungen erst vor zwei Jahren übernommen. Die Inflationsraten haben sich in den beiden Jahren in engen Grenzen bewegt. Noch entscheidender ist aber die Tatsache, dass die Mieterhöhung durch den Mietspiegel nicht abgedeckt ist. Die Mieter werden also bewusst getäuscht. Schlimmer noch: die Mieterinnen und Mieter haben in der Altro Mondo keinen Ansprechpartner. Reparaturen werden – wenn überhaupt – erst nach Monaten durchgeführt. Einen Hausmeister gibt es schon lange nicht mehr. Die Pflege der Außenanlagen unterbleibt, einen Winterdienst gibt es nicht. Das Volumen für die Müllentsorgung wurde um 60 Prozent gekürzt. Zu allem Überdruss kündigen die RWW den Mietern nunmehr die Wassersperrung für den 02.Jan. 2018 an, da der Vertragspartner – Altro Mondo – seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Schöne „Andere Welt“. Der Privatisierungswahn zeigt seine hässliche Fratze.

Der SPD Ortsverein Wulfen wird mit den betroffenen Mietern in einer Veranstaltung am 10.Jan. 2018 um 18.30 Uhr im Gemeinschaftshaus diskutieren. Eingeladen sind ein Vertreter von Altro Mondo und ein in Mietfragen erfahrener Jurist. Ziel ist es, mit den Mieterinnen und Mieter eine gemeinsame Vorgehensweise zu erarbeiten.

Veröffentlicht am 22.12.2017

 

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