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Nachrichten zum Thema Gesellschaft
Gesellschaft Beruhigen Spenden nur das Gewissen – oder helfen sie auch?
Eine Obdachlosenhilfe zieht Bilanz
Fiftyfifty – ein ungewöhnlicher Name für ein Straßenmagazin und eine Hilfsorganisation, die seit 21 Jahren den Menschen hilft, ihr Leben zu bewältigen und es in geordnete Bahnen zu lenken. Ihr Standort ist Düsseldorf, ihr Wirkungsbereich die Straße, ihre „Klientel“ die Ärmsten der Armen, ihre Unterstützer Du und ich. Die jetzt vorgelegte (Zwischen)Bilanz nach 21 Jahren zeigt eindrucksvoll: Gezielt zu spenden, hilft! Eine unvollständige Übersicht:
- 11 Millionen Straßenzeitungen verkauft
- 11 Millionen direkte Kontakte zwischen Menschen in Not und einem Käufer
- Mit Hilfe der Ordensgemeinschaft des Heiligen Franziskus konnten 7 Häuser für 200 Obdachlose gekauft werden, die dort 18 – 24 Monate wohnen konnten
- Insgesamt konnten so 5000 (!) Menschen von der Straße geholt werden
- 1000 Obdachlose wurden in Arbeit vermittelt
- Der Gute-Nacht-Bus gehört dazu
- Armutsmigranten werden mit dem Projekt „east west“ unterstützt
- Housing first, ein neues Projekt für Wohnungslose ohne jede Perspektive
- Beeindruckende Verkaufsaktionen namhafter Künstler zugunsten von fiftyfifty
- Und, und, und, …
Eigener Bericht. Mehr Informationen unter www.fiftyfifty-galerie.de
Veröffentlicht am 26.02.2017
Gesellschaft Partei ergreifen – Dorstener Frauenkulturtage mit klarem Profil
Interessantes Programm mit gesellschaftspolitischem Schwerpunkt
Vera Konieczka, Gleichstellungsbeauftragte der Dorstener Stadtverwaltung hat wieder, zum 32. Mal, ein beeindruckendes Kultur- und Informationsprogramm auf die Beine gestellt. Vom 10. bis 26. März werden 20 Veranstaltungen überdeutlich zeigen, was Frauenpower in unserer Stadt bewirkt. „Partei ergreifen“, der Titel ist Programm in diesen beunruhigenden Zeiten. Toleranz, Menschenfreundlichkeit, Solidarität und Soziale Gerechtigkeit können nur gelebt werden, wenn es darüber einen breiten Konsens in unserer Gesellschaft gibt und – noch direkter – wenn wir alle dafür Partei ergreifen. Ein hoher Anspruch der Frauenkulturtage, der jegliche Unterstützung verdient. Wir werden in den nächsten Tagen weiter berichten.
Eigener Bericht – wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 16.02.2017
Gesellschaft Nie wieder – Heute ist Holocaust-Gedenktag
Verschließe nicht die Augen vor unserer Geschichte, höre den wenigen Überlebenden Zeitzeugen zu, weise die Leugner und Hetzer in ihre Schranken, helfe mit, dass der Ausruf „Nie wieder!“ nie verstummt! Heute denken wir an Millionen (!) Menschen, die im Namen Deutschlands vor nur 75 Jahren bestialisch umgebracht wurden. Die Dorstener Zeitung hat gestern 2 längere Berichte, „Ganz ohne Bitterkeit“ und „Todesspritze in der Heilanstalt“ veröffentlicht, die erinnern, aufklären und mahnen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 27.01.2017
Gesellschaft Von Amerika lernen heißt, das Unmögliche zu denken
Privatisierung des Bildungssystems?
Michigan, ein amerikanischer Bundesstaat. Vor 25 Jahren beschloss die Politik, das Schulsystem zu privatisieren. Das heißt, der Staat zahlt zwar, verzichtet aber auf die staatliche Schulaufsicht. Die Annahme: Mehr private Konkurrenz, bessere Leistungen. 2016 ergab ein Test, dass nur 4% der Achtklässler in diesen Schulen auf ihrem altersgerechten Niveau lesen und rechnen konnten. Demokraten und Republikaner erkannten das Desaster und wollten per Gesetz zurück zur staatlichen Schulaufsicht. Eine Milliardärin des Landes forderte von den Republikanern, entweder dem Gesetzentwurf zuzustimmen, dann würden aber keine Parteisspenden mehr fließen, oder sich von der Schulreform zu verabschieden. Die Republikaner knickten ein, die Milliardärin überwies eine Belohnung von 1,45 Millionen Dollar an die Partei. Das Schulsystem in Michigan wird nicht reformiert. Betsy DeVos, so der Name der Milliardärin, wurde soeben von Donald Trump zur Bildungsministerin der USA ernannt.
Eigener Text auf Grundlage einer Reportage, die die Wochenzeitung DIE ZEIT am 19. Januar unter der Überschrift „Amerika schafft sich ab“ veröffentlichte.
Nachsatz: Ungläubig, schockiert, fassungslos, so ...
Veröffentlicht am 24.01.2017
Gesellschaft Gelsenkirchen ist nicht überall – aber es rückt näher (Teil 4 und Schluss)
Mit krimineller Energie an Kohle kommen - oder wie der Staat ausgetrickst wird
Gelsenkirchen hat nicht nur den erfolgreichen S04, sondern auch scheinbar unüberwindbare Probleme. Der Strukturwandel hat hier offene Wunden hinterlassen, die nicht heilen wollen und dazu noch „Glücksritter“ der besonderen Art angezogen. Es sind überwiegend Immobilenfirmen mit türkischen Wurzeln, die leerstehende Mehrfamilienhäuser, sogenannte Schrottimmobilen, „für nen Appel und en Ei“ ersteigern und gerne mit osteuropäischen EU-Bürgern belegen. Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat in einem aufsehenerregenden Dossier aufgezeigt, wie unser Staat systematisch ausgenommen wird und die einheimische Bevölkerung ans Auswandern denkt. Ist Gelsenkirchen ein Einzelfall? Gibt es in Rhade und Dorsten inzwischen ebenfalls erste Anzeichen für eine nicht mehr zu steuernde Entwicklung? Erste Rückmeldungen auf den ZEIT-Artikel, der mehreren Bürgern der Lippestadt empfohlen wurde, deuten darauf hin. In einer kurzen eigenen Zusammenfassung zeigen wir die Erkenntnisse der Stadt Gelsenkirchen auf und schlagen eine konstruktive, nicht diskriminierende Diskussionsform über die offensichtlichen Lücken unsere Sozialgesetze vor: Vorläufiges Fazit:
Veröffentlicht am 09.08.2016
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