Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Rhade: Eine kleine (wahre) Alltagsgeschichte

Wenn der Mensch Sklave seines Haustiers wird …

Ein zufälliges Treffen von Nachbarn auf einem breiten Wirtschaftsweg am Waldrand. Eine angeregte Unterhaltung über dies und das wird plötzlich durch ein Rufen aus dem Wald unterbrochen. Eine Frau mit großem Hund fordert, einige Meter weiter zu gehen, damit sie mit ihrem Hund, der vielleicht ängstlich oder gefährlich ist, ungestört vorbei kann. Irritiert und belustigt reagieren die so Angesprochenen, indem sie der Frau mit Hund den Rat geben, vielleicht selbst einen neuen Weg zu suchen. Voller Unverständnis und beleidigt dreht sie ab. Der Hund folgt. Fazit: Wenn Hundehalter zu Sklaven ihres Haustiers werden, geht schnell der Bezug zur Realität verloren. Gelebte und respektierte Nachbarschaft bekommt dann einen erheblichen Knacks.

Veröffentlicht am 25.10.2017

 

Gesellschaft Willy Brandt - Eine Erinnerung zum 25. Todestag

Auch heute noch ein Vorbild, nicht nur für die SPD 

8. Oktober 1992. Trauer in Deutschland und der Welt. Willy Brandt ist gestorben. Ein Politiker und Sozialdemokrat, der eine ganze Generation politisierte. Etwas, was heute schmerzlich vermisst wird. Martin Schulz, amtierender SPD-Vorsitzender erinnert in einer beeindruckenden Rede an „Willy“. Wir veröffentlichen nur die Überschriften seines Vortrags, die für sich sprechen. Die gesamte Rede ist auf www.spd.de eingestellt.

  • Wir leben in einer Zeit, die nach Antworten schreit
  • Willy Brandt war ein Mensch, der früh erkannt hat wie wichtig das Internationale für das Wohle seines eigenen Volkes war
  • „Wo Hunger herrscht, ist auf die Dauer kein Friede“
  • "Ein guter Deutscher kann kein Nationalist sein."
  • "Die SPD muss die herausragende Europa-Partei in Deutschland sein."
  • Wir müssen für unsere Prinzipien kämpfen und nicht für feingeschliffene Positionspapiere
  • Für Werte kämpfen, auch wenn nicht alle sie teilen
  • „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer."

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 19.10.2017

 

Gesellschaft Eine Mail aus Barcelona

Reaktion auf Rhader Internetseite

Vielen Dank für Euer tiefes Mitgefühl. Ja, es ist uns immer noch unverständlich, dass es auch in Barcelona passieren musste!!! Eine Stadt die offen und solidarisch den Menschen aus anderen Ländern entgegenkommt. Ich bin voll und ganz einverstanden mit Eurem Text, den ihr auf eure web-Seite gesetzt habt. Hoffen wir alle auf eine bessere Welt!!!!

Elke aus Barcelona per E-Mail zu unserem Text vom 19.08.2017:

Barcelona weint – Ein Appell aus Rhade

Hört das denn nie auf? Das sinnlose Morden aus Hass und religiöser Verblendung. Nach Paris, Berlin, jetzt Barcelona. Und immer wieder die Frage nach dem WARUM. Unser Appell, der des kleinen SPD-Ortsvereins Dorsten-Rhade lautet: „Wer mit unserer Lebensführung, mit unserer Freiheit, mit unserer Großzügigkeit überhaupt nichts anzufangen weiß, sollte bitte in den Kulturkreis wechseln, der seiner ideologischen Vorstellung nahe kommt. Alle anderen Menschen, egal welcher Nationalität, Religion, Hautfarbe, … sind weiter willkommen!

Veröffentlicht am 13.09.2017

 

Gesellschaft 1. September 2017 - DGB-Aufruf zum Antikriegstag

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Deutschland und Europa müssen "friedenspolitisch Verantwortung übernehmen", heißt es im diesjährigen Aufruf des DGB zum Antikriegstag. Die "Verteidigungsausgaben massiv zu erhöhen", sei der falsche Weg. Die Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag, 1. September 2017, im Wortlaut:

Veröffentlicht am 01.09.2017

 

Gesellschaft AUSHÖHLEN – VERWALTEN – EINLULLEN – ABSCHOTTEN

Ein Philosophieprofessor klagt an und macht Mut

Jetzt reicht’s! Unter dieser Überschrift hat die Wochenzeitung DIE ZEIT eine politische Abrechnung veröffentlicht, die bereits in den 4 Worten, aushöhlen, verwalten, einlullen und abschotten zusammenfasst, was politisch schief läuft. Es ist aber auch eine Aufforderung an die gesamte Gesellschaft, politischer zu denken und zu handeln. Nur so werden wir der Verantwortung gerecht, auch den folgenden Generationen eine Welt zu übergeben, die das Prädikat „lebenswert“ verdient. Die Thesen des Dieter Thomä, Professor an der Universität St. Gallen, stark verkürzt:

  • Aushöhlen: Eine Seite setzt Regeln, die andere Seite versucht sie zu unterlaufen. 2 Beispiele: Finanztricks der Banken und Abgasmanipulationen der Automobilindustrie. Das ist kriminelle Energie.
  • Verwalten: Die größte Sorge der Gastgeberin (Angela Merkel) des letzten G20Gipfels war, keine gemeinsame Abschlusserklärung präsentieren zu können. Und das ist dabei herausgekommen: „Wir werden in unseren Ländern auf die Schaffung angemessener politischer Rahmenwerke wie nationale Aktionspläne für Wirtschaft und Menschenrechte hinarbeiten“. Dafür dieser Aufwand?
  • Einlullen: Die Suche nach friedlichen Nischen in dieser gewalttätigen Welt, findet seltsame Räume. Das kommerzielle Unternehmen Facebook, Marktwert 500 Milliarden Dollar!, wirbt mit den Zauberworten „Freundschaft, Gemeinschaft, Frieden, Verständigung“. Und weiter: „Facebook steht dafür, uns alle näher zusammenzubringen und eine globale Gemeinschaft zu errichten“. Ist das der Ersatz für politisches Engagement? Hier wird keine Gerechtigkeit produziert, sondern Selbstgerechtigkeit.
  • Abschotten: Amerika first! Amerika schottet sich ab. Es ist aber nicht nur Amerika. Es geht dabei auch nicht nur um wirtschaftliche Abschottung. Ein Blick nach Europa und Asien zeigt, die Abschottung gegenüber den Habenichtsen der Welt funktioniert auch hier. Öffnung nur dann, wenn es „mir“ nützt.
  • Fazit: Politisches Engagement ist lebenswichtig. Auf der Straße ebenso wie in den Parteien, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen, Kirchen … Heute mehr denn je.

Sonntagsgedanken aus Rhade. Grundlage "Jetzt reicht's " , DIE ZEIT 10.08.2017

Veröffentlicht am 27.08.2017

 

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