Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Wann stürzt die amerikanische Zivilgesellschaft ihren irrlichtenden Präsidenten?

Das oberste Gericht und demokratische Wahlen müssen Donald Trump stoppen - Jetzt!

Ein amerikanischer Präsident verrät bisherige Partner, macht krumme Geschäfte, Deals genannt. Er beleidigt ständig Andersdenkende und anders Aussehende. Er missachtet das Parlament. Er verfolgt politische Widersacher. Er will auf Augenhöhe mit Diktatoren wie Putin und Xi Jinping international agieren. Er schafft sich eine eigene Welt, um unkontrollierte Macht auszuüben. Unterstützt wird er von Superreichen, die ihm schmeicheln und ihn mit Geschenken überhäufen, um ungestört ihre Monopolstellung auf allen Ebenen zu stabilisieren und auszuweiten. Donald Trump ist für die demokratische Welt eine Gefahr. Donald Trump muss gestoppt werden. JETZT! Entweder durch das oberste Gericht oder durch freie Wahlen. Wann wird Widerstand zur Pflicht? Dann, wenn die eigene Verfassung, die die Freiheit und die Demokratie als oberstes Staatsziel festschreibt, durch systematischen Missbrauch ausgehebelt wird. Diesen Straftatbestand hat Donald Trump erfüllt. Er darf nicht länger Präsident der USA sein. Der Slogan muss lauten: „Stoppt Trump - JETZT!“

Nachdenkzeilen zum Wochenende aus Rhade

Veröffentlicht am 13.12.2025

 

Gesellschaft Der gute und der schlechte Amerikaner

Zwei Zitate, die keinen Kommentar benötigen, um die richtige Zuordnung zu ermöglichen

Zitat 1: „Einmal sagte mir jemand, Du kannst in Deutschland, der Türkei oder Japan leben, aber du wirst nie Deutscher, Türke oder Japaner. Jeder hingegen, aus jedem Winkel der Erde, kann nach Amerika kommen und Amerikaner werden. (…) Ich glaube, genau hierin liegt eine der größten Quellen von Amerikas Stärke: Wir erneuern und bereichern unser Land beständig. Diese Eigenschaft ist entscheidend für unsere Zukunft als Nation. Wenn wir jemals die Tür schließen, verlieren wir auch unsere Führungsrolle in der Welt.“

Zitat 2: "Ihr Land (Somalia) stinkt, und wir wollen sie nicht in unserem Land. Wir gehen in die falsche Richtung, wenn wir weiterhin Müll in unser Land aufnehmen".

Auflösung:
Zitat 1: Ronald Reagan, US-Präsident und Republikaner am 19.01.1989 (Quelle ZEIT 27.11.2025)
Zitat 2: Donald Trump, US-Präsident und Republikaner am 03.12.2025 (Quelle Spiegel Online 03.12.2025)

Veröffentlicht am 08.12.2025

 

Gesellschaft Für Sie gelesen: Erinnerungen an Willy Brandt (Egon Bahr)

Es tut gut, immer mal wieder in Erinnerungen abzutauchen, um nicht völlig den Glauben an Politik und ihre aktuellen Akteure zu verlieren. Das Buch, das Egon Bahr über „seinen Freund“ Willy Brandt 2014 geschrieben hat, begeistert mit seinen sehr persönlichen Geschichten über viele Politiker, die in der Nachkriegszeit Geschichte geschrieben haben. Eine Geschichte die zeigt, dass neben Sachverstand besonders Sympathie und gegenseitiges Vertrauen unabdingbar sind, um etwas zu bewegen. Und Willy Brandt war so eine Persönlichkeit, die zeitlebens für Frieden und Gerechtigkeit eingetreten ist. Egon Bahr, über Jahrzehnte ganz enger Wegbegleiter, schildert einfühlsam auch den Menschen Willy Brandt als verletzlich, häufig in sich gekehrt, manchmal sehr einsam. Egon Bahr kehrt seine Verdienste über die erfolgreichste weltweite Entspannungspolitik unter der Führung von Willy Brandt keineswegs unter den Tisch, rückt sich aber nie in den Vordergrund. So bleibt das Bild des Kanzlers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt bestehen, dass charismatische und unbestechliche Politiker weiter Vorbild für alle Menschen weltweit sein können, um sich gesellschaftspolitisch einzubringen. Schockierend sind übrigens Bahrs ungeschminkte Ausführungen über Herbert Wehner. Er hat, so seine belegbaren Erinnerungen, Willy Brandt bei Erich Honnecker (DDR) nicht nur verraten, sondern maßgeblich seinen Sturz als Bundeskanzlers betrieben. Lesenswert!
Dirk Hartwich

(Das Taschenbuch, 230 Seiten, ist im List-Verlag erschienen)

Veröffentlicht am 05.12.2025

 

Gesellschaft In eigener Sache …

„Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen“

Der Zustand unserer Welt, der der meisten Länder und ihrer Regierungen zeigt, dass wir uns Sorgen machen müssen. Die ungelöste Klimafrage ist lebensbedrohlich. Unerwartet und nicht für möglich gehalten ist auch, dass plötzlich Demokratien ausgehöhlt und von aufgestiegenen Autokraten als Auslaufmodell behandelt werden. Parallel füllen sie sich skrupellos ihre Taschen und glauben, auserwählt und somit im Recht zu sein. Hinzu kommt, dass plötzlich unterschriebene und noch gültige Verträge von ihnen und ihren Vasallen als null und nichtig betrachtet werden. In der Folge werden Grenzen überschritten und Waffen gegen wehrlose Zivilisten eingesetzt. Momentan ratlos, orientierungslos und verzweifelt, suchen wir nach Anhaltspunkten, um eine Kehrtwende zum Besseren einzuleiten. Navid Kermani verdanken wir den Satz, der uns auf allen Ebenen helfen kann, aufeinander zuzugehen: „Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen.“ Eine Aufforderung zum Kompromiss. Dieses Zitat wird uns im Dezember begleiten, siehe rechte Spalte. Es ist passend, Hürden zu überwinden, Vorurteile abzubauen und vertrauensbildende Maßnahmen einzuleiten.

Navid Kermani ist ein hochdekorierter Schriftsteller, der in Köln lebt.

Veröffentlicht am 29.11.2025

 

Gesellschaft Oxfam: Die Reichen werden immer reicher

Internationale Forderung, Superreiche zu besteuern, wird lauter

Es ist eine Entwicklung, die sich weltweit ausbreitet: Persönlicher Reichtum, wie auch immer erworben, wächst anscheinend unaufhaltsam. Parallel steigt weltweit auch die Anzahl der materiell Abgehängten. Ein logischer Zusammenhang. Politische Parteien, die diese Entwicklung als ungerecht geißeln, sind häufig mit ihrem Parteinamen, in dem sich der Begriff SOZIAL findet, zu identifizieren. Erstaunlicherweise verlieren sie fast weltweit an Wählerzustimmung. Das wiederum ermuntert die wirklich kleine Gruppe der Superreichen, ihre finanzielle Macht auch politisch einzusetzen. Erst, indem sie Parteien kapern, dann Wahlsiege kaufen, in der Folge freie Medienunternehmen matt setzen, Richterstellen mit Gefolgsleuten besetzen, die Demokratie abbauen. Zu erkennen nicht nur in den USA sondern auch in Europa. Oxfam, der hoch angesehene internationale Verbund von Hilfs- und Entwicklungsorganisationen hat das Treffen der sogenannten G20-Staaten in Südafrika genutzt, um die zuvor genannte Entwicklung mit Zahlen zu untermauern:

  • Das Vermögen der Milliardäre in den G20-Staaten ist im vergangenen Jahr um 2,2 Billionen Dollar gewachsen
  • Steigerung 16,5% !
  • Damit könnten 3,8 Milliarden Menschen aus der Armut befreit werden

Oxfam fordert von den G20: Bildung eines internationalen Gremiums, um die Ungleichheit abzubauen und die Besteuerung der Superreichen voranzutreiben. SPD-SOZIAL aus Rhade schließt sich der Oxfam-Forderung an.

Quelle: RN, 21.11.2025

Veröffentlicht am 24.11.2025

 

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