Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Der Wochenrückblick - kurz und knapp

  • Europa: geschockt
  • Großbritannien: chaotisch
  • England: ausgeschieden
  • Deutschland: weiter 
  • Italien: arrivederci  
  • Wien: unverständlich
  • Flüchtlingskrise: ungelöst
  • Mittelmeer: Massengrab
  • Berlin/Ankara: sprachlos
  • NRW/Sylvester/Köln: Vorwahlgetöse
  • Mercaden: Schönrederei
  • Wetter: nicht wirklich

Veröffentlicht am 03.07.2016

 

Allgemein Pausenhof der Urbanussschule bietet kein gutes Bild

Spielgerät gesperrt – Verwaltung sagt Überprüfung zu

Das Rhader Bürgerforum bietet die Gelegenheit, Anregungen, Verbesserungsvorschläge, aber auch Kritik gegenüber der Verwaltung loszuwerden. Das letzte Treffen zeigte, dass ein Dialog auf Augenhöhe zwischen „denen“ da vorne und „den Gegenübersitzenden“ funktioniert. (Vielleicht ist durch eine andere Sitzordnung sogar eine noch bessere Kommunikation möglich).

So machte eine Mutter eines Grundschülers darauf aufmerksam, dass das Klettergerüst auf dem Pausenhof seit längerer Zeit nicht genutzt werden kann. Siehe Foto. Der Technische Beigeordnete Holger Lohse sagte zu, sich sofort darum zu kümmern.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 01.07.2016

 

Allgemein Gestern: 2. Rhader Bürgerforum mit weniger Besuchern

Diskussion auf Augenhöhe zwischen Verwaltung und Bürgern

Beim Auftakt vor 6 Monaten war das Carola Martius-Haus bis auf den letzten Platz besetzt. Jetzt blieben viele Stühle leer. Die, die nicht gekommen waren, verpassten eine wichtige Information rund um den Rhader Rahmenplan durch den Technischen Beigeordneten der Stadt Dorsten, Holger Lohse. Er erläuterte die Aufgabe dieses Zukunftspapiers, er stellte die Schwerpunkte vor, er diskutierte mit den 30 Anwesenden auf Augenhöhe. Das alleine kann als wichtigstes Fazit des Bürgerforums gezogen werden: Die Verwaltung hat verstanden! Sie will mit den Bürgern im Dialog das Wissen nutzen, um den und die Dorstener Stadtteile weiter zu entwickeln. Joachim Thiehoff, in der Verwaltung für die Förderung des Bürgerengagements zuständig, kann über die Entwicklung zufrieden sein.

Zu den Inhalten und der Diskussion morgen mehr. Ebenfalls über die Kurzinformation des Arbeitskreises „Rhade trifft sich“, der sich die Organisation der 800-Jahrfeier im nächsten Jahr auf die Fahnen geschrieben hat. Den Schlusspunkt setzte Georg Lammers mit der Vorstellung des Sportvereins SSV Rhade.

Eigener Bericht – wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 21.06.2016

 

Allgemein Nebenbei bemerkt: Das Handy als alleinige Informationsquelle?

Ein knuspriges Brötchen, eine dampfende Tasse Kaffee und die Tageszeitung. Dass was in fast allen Haushalten Standard war, scheint sich zu verflüchtigen. Es sind in erster Linie die jungen Menschen, die mit einem Smartphone aufwachsen und gedrucktes Papier nicht selten ablehnen. Ständig online zu sein und unermüdlich in den sozialen Netzwerken zu surfen, reicht auf Dauer aber nicht aus, um gesellschaftspolitische Hintergründe zu verstehen und längere Informationen zu verarbeiten. Die Folge: Wichtig ist der schnelle K(l)ick, wichtig sind fast ausschließlich die „eigenen Netzwerkfreunde“, wichtig ist die Katastrophenmeldung. Unwichtig ist die Tageszeitung. Diese Individualisierung führt aber auch zur Verarmung. Dem aufmerksamen Zeitgenossen fällt zum Beispiel immer häufiger auf, dass Todesfälle in der Nachbarschaft unbemerkt, weil ungemeldet bleiben. Angehörige, die keine Tageszeitung kennen, schalten auch keine Todesanzeige und verzichten auf das Versenden von Trauerkarten per Post. Keine gute Entwicklung.

Sonntagsgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 19.06.2016

 

Allgemein Die Fusionswelle rollt – Ein Trend mit ungewissem Ausgang

Auch Kirchen, Vereine und Parteien betroffen

Wir werden älter und weniger. Der Demografiewandel schlägt in Deutschland unerbittlich zu. Besonders Vereine, Kirchen und Parteien klagen nicht nur über weniger Mitglieder, sondern auch über eine steigende Distanz, sich dauerhaft zu binden. Die Folge: die Anzahl der Aktiven sinkt, die Aktivitäten müssen eingeschränkt werden, die Attraktivität nimmt ab.

Was tun?

Der Zusammenschluss von lokalen Kirchengemeinden ist in vollem Gange, mehrere Sportvereine treten unter neuen Namen wieder an und auch in den Parteien wird inzwischen über einschneidende Strukturreformen, sprich Zusammenschluss von Ortsverbänden oder Ortsvereinen diskutiert. Dabei schälen sich 2 Denkmuster, pro Fusion : contra Fusion, heraus:

Pro: Wenn in einem politischen Ortsverein die Mitgliederzahl so stark gesunken ist, dass weder die Alltagsarbeit lückenlos durchgeführt, noch Wahlkampagnen erfolgreich organisiert werden können, dann ist der Zeitpunkt für eine Fusion mit einem mitgliederstärkeren Ortsverein anzustreben.

Contra: Jede Fusion bedeutet Verlust der eigenen Identität. Ein politischer Ortsverein muss vor Ort präsent sein. Die Erfahrung zeigt, dass mit einer Fusion sofort die Anzahl der Aktiven nochmals sinkt. Und zwar unwiderruflich.

Ein Lösungsansatz: Fusion von oben angeordnet geht gar nicht. Fusion nur nach intensiver Diskussion, in kleinen Schritten, unter Abwägung aller Argumente, ohne Zeitdruck. Wenn Fusion, dann im ersten Schritt versuchsweise auf Zeit, um Erfahrung zu sammeln. Die Rückkehr zu alten Strukturen muss möglich sein!

Ein Kommentar aus Rhade zur öffentlichen Berichterstattung der Dorstener Zeitung über Fusionen in Kirchen, Vereinen und politischen Parteien 

Veröffentlicht am 18.06.2016

 

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