Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Interessierte Bürgerinnen und Bürger in Rhade beim Rhader Bürgerforum 2015 Kommunalpolitik Dorsten: Das Problem einer Flächenstadt

Rhader SPD sieht aber auch Chancen

Dorsten ist ein Flickenteppich. Da gibt es einen Stadtkern (Altstadt) und angrenzende große Stadtteile wie Hervest und Holsterhausen. Ein Blick von oben zeigt, dass das eine städtebauliche Einheit ist. Im Zuge der Kommunalen Neuordnung 1975 wurden ehemals selbständige Gemeinden wie Rhade, Lembeck, Wulfen und Altendorf-Ulfkotte eingemeindet. Seit dieser Zeit versuchen die „Außenseiter“ sich im Kernbereich Dorsten Gehör zu verschaffen. Mal mit mehr, häufiger mit weniger Erfolg. Heute, gut 40 Jahre später, kann als Fazit gezogen werden: Rat und Verwaltung sind hoffnungslos (zeitlich) überfordert, allen Stadtteilen gleichermaßen gerecht zu werden. Wenn da nicht immer mehr Bürgerinnen und Bürger mit „anpacken“ würden, wäre unsere Stadt, einschließlich unserer Gemeinde Rhade, deutlich ärmer. Diese Mitwirkung, besser direkte Bürger - Beteiligung, ist die einzige Chance, unseren Lebensmittelpunkt zukunftsfähig zu machen. Parteien, wie z. B. die Rhader SPD, sind wichtige Akteure, die sich in den örtlichen, überparteilichen Bürgerforen hervorragend einbringen können. Und Rat und Verwaltung müssen sich als Partner dieser „Bewegung von unten“ verstehen. Dann hat Dorsten und Rhade Zukunft.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 29.03.2017

 

Kommunalpolitik Offener Brief der SPD Dorsten zum Thema Paul-Gerhardt-Haus

SPD Fraktion im Rat der Stadt Dorsten & SPD Stadtverband Dorsten Halterner Straße 28, 46284 Dorsten
Verteiler:
An Frau Anke Leuning* Herr Michael Laage* Herr Dr. Andreas Deppermann* Herr Matthias Overath* Herr Hans-Jürgen Patro* Herr Erich Lutterbeck*
 
* mit der Bitte um Weiterleitung an die Mitglieder des Presbyteriums
  
Sehr geehrte Dame, sehr geehrte Herren!
 Mit Bestürzung haben wir aus der heutigen Lokalpresse entnehmen müssen, dass die Schließung des Paul-Gerhardt-Hauses (PGH) offensichtlich in maßgeblichen Kreisen des hiesigen Verbandes der evangelischen Kirchengemeinden nicht mehr nur diskutiert, sondern längst beschlossene Sache zu sein scheint.  
 Diese Haltung stößt in der Dorstener SPD auf großes Unverständnis und wir möchten Sie daher mit diesem Offenen Brief auffordern:  
 Stimmen Sie in der Sitzung am 21.03.2017 für den Erhalt des PGH. Lassen Sie sich nicht von vermeintlichen wirtschaftlichen Zwängen dazu verleiten,  sich aus einer der zentralen gesellschaftlichen und christlichen Aufgabenstellungen der Evangelischen Kirche zurückzuziehen. Suchen Sie stattdessen mit den Mitarbeitenden und Nutzern des PGH nach vertretbaren Lösungen im Interesse der Menschen!
 
Die Familienbildungsstätte „Paul-Gerhardt Haus“ macht ein breites Angebot im Bereich der Gesundheits- Lebens- und Familienhilfe. Ein Blick in das Programmheft zeigt das breitgefächerte Kursangebot von Mutter-Kind-Gruppen über Hilfen in schwierigen Lebenslagen, bis hin zu Integrationskursen, Seniorensport und Sprachkursen. Nach unseren Informationen finden jährlich rund 2300 Erwachsene und über 900 Kinder den Weg in Kurse und Angebote des PGH. Es sind Menschen aus Hervest, in großen Teilen aber auch darüber hinaus aus ganz Dorsten. Mit diesen wenigen Zahlen und Fakten bereits wird deutlich, welchen riesigen Gewinn und welchen Mehrwert das PGH für Dorsten und seine Familien darstellt. Umso unverständlicher die  drohende Entscheidung der Verantwortlichen des Verbandes der Ev. Kirchengemeinden.
 Eine ganz wesentliche Aufgabe von „Kirche“ besteht nach meinem christlichen Verständnis darin, für Menschen im Alltag da zu sein, sie anzusprechen und Angebote zu machen, exakt so, wie es das PGH seit nunmehr mehreren Jahrzehnten erfolgreich tut.  
 „Lasst die Kinder zu mir kommen“ (Matthäus 19, 14) Wenn die Kirche nicht mehr als Anwalt und Kümmerer für insbesondere die Menschen wahrgenommen werden würde, die Hilfe und Unterstützung benötigen, wenn der Eindruck entstünde, soziale Aufgaben und Verantwortung werden zukünftig vorrangig nach „Kassenlage“  wahrgenommen, dann - gestatten Sie uns diese persönliche Anmerkung - gerät Kirche unter den Gemeindemitgliedern, wie auch in der Bevölkerung insgesamt, in ein massives Glaubwürdigkeitsproblem.
 Ein Wort an dieser Stelle zur Finanzsituation des PGH: Es gehört zur Ehrlichkeit in der Diskussion, dass nach unserem Verständnis der in der Presse geäußerte Ruf nach finanzieller Unterstützung erst am Ende eines Rettungsprozesses stehen kann. Zunächst einmal ist der Verband in seiner souveränen Verantwortung gefordert, einen tragfähigen Wirtschaftsplan für das PGH unter Ausnutzung aller Einsparmöglichkeiten vorzulegen. Die Frage von etwaigen Zuschüssen stellt sich erst bei Vorliegen belastbarer und transparenter Kalkulationen.
 
Sehr geehrte Damen und Herren! Wir bitten Sie, bei ihrer Entscheidung die genannten Aspekte mit zu bedenken. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie in der Abwägung aller Argumente im Interesse der Ev. Kirche, im Interesse des Verbandes, im Interesse der Gemeindemitglieder und nicht zuletzt im Interesse aller Nutzer des PGH und aller Dorstener Bürger zu einer wohlüberlegten Entscheidung gelangen.
 
 Mit freundlichem Gruß
 
 Michael Baune  & Jennifer Schug

Stellv. Fraktionsvorsitzender SPD & Stadtverbandsvorsitzende SPD

Veröffentlicht am 17.03.2017

 

Ehepaar Hoppe mit Paul Kommunalpolitik Der Fall Paul: Wo ist der Abschlussbericht? Bürgerantrag erinnert Verwaltung an Zusagen

Scheibchenweise wurde öffentlich, dass „Paul“, ein 11jähriger Junge, der scheinbar „aus dem Ruder gelaufen“ war, zur Erziehung nach Ungarn gebracht wurde. Ungläubig verfolgten viele TV-Zuschauer einen MONITOR – Bericht über Unternehmen, die „mit Kindern Kasse machen“. Dass das Dorstener Jugendamt mit “Paul“ direkt beteiligt war, erschütterte nicht wenige Dorstener Bürger. Der Bürgermeister, „wir haben alles richtig gemacht“, beschuldigte Monitor, nicht korrekt berichtet zu haben und „bürstete“ alle Kritiker pauschal ab. Eine Bürgerinitiative um Dr. Hans-Udo Schneider ließ sich aber nicht abwimmeln und stellte Fragen. Indirekte Unterstützung erfuhr diese Gruppe durch einen doppelseitigen Pressebericht in der Dorstener Zeitung. Der Rat reagierte und beauftragte das nicht weisungsgebundene Rechnungsprüfungsamt, den „Fall“ zu untersuchen. Wer aber glaubte, dass dieser Bericht öffentlich im Fachausschuss oder Stadtrat zur Diskussion gestellt wird, sieht sich ge- bzw. enttäuscht. Der verantwortliche Amtsleiter, seit Ende Februar im Ruhestand, verabschiedete sich mit einer Provokation. Angeblich kennt er den Bericht nicht, so seine Positionierung gegenüber der Lokalpresse. Hans-Udo Schneider: „So geht das nicht. Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, was falsch gelaufen ist und wie Fehler in Zukunft vermieden werden können“. Sein Bürgerantrag im Wortlaut:

 

Veröffentlicht am 15.03.2017

 

Wäre ein Ort des Verweilens. Wenn er denn sicher erreichbar wäre: Der Rhader Mühlenteich Kommunalpolitik 4. Rhader Bürgerforum – weiterhin großes Interesse

Gute Ergebnisse, aber auch Enttäuschung über Verwaltung

Beginnen wir mit dem Positiven. Ca. 80 Rhader Bürger waren dabei als Wilhelm Loick das 4. Rhader Bürgerforum eröffnete. „Eine sehr gute Resonanz“, so ein Besucher in der Pause. „Das ist aber auch das Ergebnis hervorragender Vorbereitung und Präsentation der Themen durch das komplette Organisationsteam“, ergänzt ein weiterer Teilnehmer.

Die Ergebnisse:

Veröffentlicht am 10.03.2017

 

Der Treffpunkt: Das Carola Martius Haussor Kommunalpolitik Heute: Bürgerforum Rhade

Mitwirkung von unten ist möglich

Heute, um 19.30 Uhr können alle Rhaderinnen und Rhader mitmachen. Es geht um unseren Lebensmittelpunkt und deren Gestaltung. Information, Diskussion, Beteiligung! Ein Angebot, das Bewegung in unseren Ort bringen kann. Mach mit – heute im Carola Martius-Haus.  

Veröffentlicht am 06.03.2017

 

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