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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Das Rhader Bürgerforum lebt (Teil 2)
Bankhopping - Was ist das denn?
Unaufgeregt, spannend und intensiv, so könnte eine Kurzbeschreibung über das 6. Rhader Bürgerforum lauten. Knapp 100 Besucher folgten der Einladung des Organisationsteams um Sprecher Wilhelm Loick. Sie wurden nicht enttäuscht. Die Tagesordnung, von Bürgern für Bürger, machte nämlich neugierig und motivierte zum Mitdiskutieren.
Hans-Peter Steffens stellte die Ergebnisse des Arbeitskreises Demographie vor. Dabei wurde der Begriff Bankhopping erläutert, der so in Rhade noch unbekannt war. Dabei handelt es sich um Bänke, im Ort aufgestellt, die durch besondere Gestaltung nicht nur zum Ausruhen einladen, sondern mit entsprechender Kennzeichnung auch zum Mitnehmen auffordern. „Wir planen, mit 2 Bänken zu beginnen, eine Erweiterung ist angedacht“, so der Tenor der Arbeitsgruppe. Und diese könnten im Bereicht der Arztpraxis und der Apotheke aufgestellt werden.
Die Gestaltung der Bänke würde von der LAG, der Landesarbeitsgemeinschaft für Kunst und Medien in NRW unterstützt, wenn das Projekt „ans Laufen kommt“. Beeindruckend, frisch und motivierend der Kurzvortrag von Frau Fleur Vogel, die die LAG vorstellte und den Rhadern überzeugend vermittelte, dass Kreativität ein Mehrwert für den Ort sein kann. „Wenn Jugendliche, wie geplant, in das Rhader Projekt eingebunden werden, wird mit Sicherheit auch deren Selbstwertgefühl gestärkt.“
Das vorläufige Fazit des Arbeitskreises: Wir werden versuchen, so Hans-Peter Steffens, der Idee zum Erfolg zu verhelfen.
Wird fortgesetzt
Anmerkung: Die aktiven Arbeitskreise wurden aus der Mitte des Bürgerforums gebildet. Sie sind offen für jede Bürgerin und jeden Bürger. Interessenten können sich beim Team des Bürgerforums zur Mitarbeit melden. Sie sind willkommen! buergerforum@rhade.de
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 10.11.2017
Kommunalpolitik Das Rhader Bürgerforum lebt (Teil 1)
Engagierte Diskussionen, Fragen und Antworten
Unaufgeregt, spannend und intensiv, so könnte eine Kurzbeschreibung über das 6. Rhader Bürgerforum lauten. Knapp 100 Besucher folgten der Einladung des Organisationsteams um Sprecher Wilhelm Loick. Sie wurden nicht enttäuscht. Die Tagesordnung von Bürgern für Bürger machte nämlich neugierig und motivierte zum Mitdiskutieren.
Burkhard Averkamp stellte die Ergebnisse des Arbeitskreises Verkehr und Naturpark Hohe Mark vor. 3 Maßnahmen wurden angestoßen und warten auf Umsetzung.
- Entschleunigung des Durchgangsverkehrs auf der Lembecker Erler Straße durch einen gesicherten Übergang für Fußgänger und Radfahrer im Bereich „Mantra“
- Zentrale sichere Fußgänger- und Fahrradachse entlang des Schlehenweges/Mainstraße, die alle Infrastruktureinrichtungen Rhades mit kurzen Querspangen verbindet
- Eine neue Radwegeverbindung zwischen der 100-Schlösserroute und der Römer-Lippe-Route durch Rhade. Ziel: Radfahrer durch entsprechende „Rundum“-Beschilderung und einen Rastplatz im Bereich Vorwerk zum Aufenthalt in Rhade zu bewegen. Eine Maßnahme, die auch als Wirtschaftsförderung zu verstehen ist.
Das vorläufige Fazit des Arbeitskreises: In enger Zusammenarbeit mit den Verwaltungen in Recklinghausen und Dorsten, sowie dem Naturpark Hohe-Mark-Westmünsterland, sollte es gelingen, Rhade attraktiver und verkehrssicherer zu machen. Wird fortgesetzt
Anmerkung: Die aktiven Arbeitskreise wurden aus der Mitte des Bürgerforums gebildet. Sie sind offen für jede Bürgerin und jeden Bürger. Interessenten können sich beim Team des Bürgerforums zur Mitarbeit melden. Sie sind willkommen! buergerforum@rhade.de
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 08.11.2017
Kommunalpolitik Wulfen-Barkenberg: Ein unterschätztes Kleinod in Dorsten
Eine Liebeserklärung von außen – Dank an Rainer Diebschlag
Dorsten ist eine Flächenstadt. Seit 1975 gehört auch Barkenberg dazu. Ein neuer Stadtteil, auf dem Reißbrett geplant und ursprünglich für mehr als 10.000 Einwohner geplant. Heute, 50 Jahre später, präsentiert sich Wulfen-Barkenberg nach wie vor als Muster für moderne Stadt- und Grünflächenplanung. Leider bekam Barkenberg ein Negativetikett angeheftet, das es weder verdient hat, noch gerechtfertigt war. Nicht selten war es eine undifferenzierte Berichterstattung in den Medien, begleitet von parteipolitischen Abwertungen, die ein Imageproblem schufen. Interessant auch, dass sich die Stadtverwaltung immer mal wieder davon beeinflussen ließ. Anstatt Wulfen-Barkenberg als Modell, fußgängerfreundlich und durchgrünt, für andere Stadtteile oder Bebauungsgebiete zu nutzen, wird versucht, „das Rad“ immer wieder neu zu erfinden. Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung, Kultur vor Ort, eine Muster-Gesamtschule, eine Gemeinschaftshaus, ein Schwimmbad – Wulfen-Barkenberg hat darüber hinaus das Wichtigste, nämlich ein Gemeinschaftsgefühl. Vielleicht sind wir deshalb manchmal so neidisch und ungerecht? Heute begleiten wir gedanklich Rainer Diebschlag, einen engagierten Bürger Barkenbergs der ersten Stunde auf seinem 100. Rundgang durch einen Modellstadtteil, um zu hören und wieder zu lernen, wie modern ein Teil Dorstens ist.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 03.11.2017
Kommunalpolitik Rhade hat Zukunft, wenn …
Eine kurze Positionsbeschreibung
800 Jahre alt, 6000 Einwohner, ein Straßendorf, ländlicher Charakter. So könnte die Kurzbeschreibung Rhades lauten. Sie sagt aber zu wenig über den nördlichen Stadtteil Dorstens aus, der 1975 seine Selbständigkeit „verloren“ hat. Rhade hat nämlich etwas, was fast schon als Alleinstellungsmerkmal in unserer Region bezeichnet werden kann. Rhade liegt mitten im Grünen. Rhade bietet Naherholung pur. Dazu eine Verkehrsanbindung mit eigenem Bahnhof. Das Gastronomieangebot ist breit gefächert. Voraussetzungen, um Rhade eine positive Zukunft vorherzusagen. Nur müssen die Chancen, die „auf dem Tisch“ liegen, auch genutzt werden. Der Rhader Rahmenplan, eine Initiative der örtlichen SPD, vom Rat der Stadt einstimmig verabschiedet, bietet dazu die beste Grundlage. Tatsächlich orientieren sich mehrere überparteiliche Arbeitskreise, die sich aus dem Rhader Bürgerforum gebildet haben, an dem „Entwicklungsplan“ Rhades. Rhade ist also auf dem besten Weg, Modell zu werden. Sich ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten. Gut für unsere Bürgerinnen und Bürger. Am 6. November können sich alle Rhaderinnen und Rhader beim Bürgerforum im CMH um 19.30 Uhr informieren. Sie können mitdiskutieren und sogar mitentscheiden. Mehr direkte Bürgerbeteiligung geht nicht.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 23.10.2017
Kommunalpolitik SPD zeigt Dorstener Bürgermeister Grenzen auf
Neutralitätsgebot gilt auch im Rathaus der Lippestadt
Ein kritischer Leserbrief eines sachkundigen Bürgers der SPD hat den Bürgermeister geärgert. Seine ausführliche Stellungnahme wurde von der Dorstener Zeitung übernommen. Dass er dabei nicht nur den Kritiker glaubte persönlich maßregeln zu müssen, sondern parallel die örtliche SPD ebenfalls, ist ein starkes Stück. Jennifer Schug, Vorsitzende der Sozialdemokraten zeigte in einer Stellungnahme, die von der Dorstener Zeitung nur in Auszügen veröffentlicht wurde, deutlich auf, dass es verbindliche Grenzen gibt, die auch vom 1. Bürger in der Lippestadt einzuhalten sind. Die SPD-Stellungnahme hier im vollen Wortlaut:
Ein Bürgermeister für alle?
Grundsätzlich begrüßen wir, als Dorstener SPD, jede sachliche Diskussion und halten es für wichtig, dass sich Bürger, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Partei oder einer Fraktion, Gedanken über ihre Stadt machen und dabei auch Entscheidungen des Rates in Frage stellen.
Selbstverständlich gilt das auch für Beschlüsse, an denen SPD beteiligt war, insbesondere dann, wenn diese 11 Jahre alt sind. Wir behalten uns sogar selbst vor, solche „alten“ Beschlüsse auch als SPD Dorsten neu zu diskutieren und ggf. zu revidieren. Im Übrigen gilt aber bei uns grds. eine strikte Meinungsfreiheit, so dass auch sachkundige Bürger in einer Fraktion ein Recht auf ihre eigene Meinung haben und diese frei äußern dürfen. So hat der Bürger Günter Pelloth, als sachkundiger Bürger Mitglied im Sportausschuss einen Leserbrief geschrieben, um seine Meinung kund zu tun.
Aber unabhängig von einer sachlichen Diskussion unterliegt das Amt eines Bürgermeisters als staatliches Amt dem parteipolitischen Neutralitätsgebot. Danach hat ein Bürgermeister sich nicht parteipolitisch zu äußern.
Wenn also Herr Stockhoff der Ansicht ist, ...
Veröffentlicht am 14.10.2017
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