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Nachrichten zum Thema Gesundheit
Gesundheit Aktuell: Diese Zahlen lügen nicht …
Drogenbericht der Bundesregierung erschreckt
- Tote im Jahr 2016 durch Rauchen =120.000. Abhängige = 4,84 Mio!
- Tote im Jahr 2016 durch Alkohol =74.000. Abhängige = 7,8 Mio!
- Tote im Jahr 2016 durch Drogen = 1.333. Abhängige = 153.000!
- Stationäre Behandlung (Alkohol) = 28.252
- Ambulante Behandlung (Alkohol) = 10.438
Ein kleiner Auszug aus dem Drogenbericht der Bundesregierung – www.drogenbeauftragte.de
Eigener Bericht auf Grundlage der Süddeutschen Zeitung 19./20.08.2017
Veröffentlicht am 22.08.2017
Gesundheit Die Videosprechstunde kommt
Der digitale Fortschritt ist nicht aufzuhalten
Die Erfolgsgeschichte des Onlineshoppings rüttelt den traditionellen Einzelhandel mit dem Verkauf über die Ladentheke nachhaltig durch. Riesige neue Logistikzentren entstehen in nächster Nähe. Amazon, ein Multi unter den Onlinehändlern, will in Kürze auch frische Lebensmittel am gleichen Tag der Bestellung per Internet zu Hause anliefern.
Jetzt werden sich die Arztpraxen auf eine neue Entwicklung einstellen müssen. Die Videosprechstunde ist im Vormarsch. Statt im übervollen Wartezimmer zu sitzen, wird künftig das Gespräch mit dem Arzt vom „häuslichen Sofa“ per Videoübertragung geführt. Was in der Schweiz und England seit längerem praktiziert wird und auch funktioniert, schwappt nach und nach auch auf Deutschland über. Am Anfang steht aber immer noch der Direktbesuch. Bevor ein Arzt die weitere Betreuung per Videosprechstunde vornimmt, zum Beispiel bei einer Wundbehandlung, muss er sich ein persönliches Bild vom Patienten verschaffen. Seit dem 1. April ist die neue digitale Behandlungsform per Gesetz zulässig und von den Krankenkassen anerkannt. Sicherlich kann der Ärztemangel auf dem „flachen Land“ eventuell so abgemildert werden, der direkte Kontakt zwischen Arzt und Patient wird aber nie überflüssig werden. Dennoch ist der digitale Fortschritt auch in der Arztpraxis nicht aufzuhalten.
Eigener Bericht auf Grundlage eines Artikels der Wochenzeitung DIE ZEIT, „Treffen im virtuellen Sprechzimmer, 24. Mai 2017
Veröffentlicht am 03.06.2017
Gesundheit Gutachtentrickserei bei Glyphosat
Wie Politiker und die Öffentlichkeit hinters Licht geführt werden
Inzwischen hat das Thema Glyphosat, es handelt sich um das weltweit meist verkaufte Unkrautvernichtungsmittel, die Schlagzeilen der Weltpresse erreicht und die Parteien der GroKo entzweit. Die SPD hält sich an die Bewertung der Weltgesundheitsbehörde WHO, die das chemische Mittel als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hat. Die Union vertraut dem Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR, das das Gegenteil behauptet.
Zeit, zu hinterfragen, wie die Urteile/Gutachten zustande kamen
Die WHO hat zu Glyphosat eigene wissenschaftliche, unabhängige Untersuchungen und zusätzlich geforderte Fallstudien an Mäusen angestellt. Das Urteil: „Wahrscheinlich krebserregend“. Das BfR beruft sich auf diverse Studien, die es aber nicht selbst angefertigt oder in Auftrag gegeben hat. Es handelt sich um etliche, nicht öffentlich zugängliche Studien verschiedener Chemiekonzerne (!), die Glyphosat herstellen. Diese wurden vom BfR gesichtet und bewertet. Das Urteil des BfR ist mit dem Herstellerergebnis identisch! „Nicht krebserregend“.
Interessant ist, dass sich die EU-Kommission diesem Urteil anschließt und nicht dem abweichenden der WHO. Das heißt, dass sich die EU bei ihrer Empfehlung, Glyphosat nicht zu verbieten, ausdrücklich auf das deutsche Institut BfR beruft!
Dirk Hartwich
Bericht auf Grundlage eines umfangreichen Recherchebeitrags der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 10. Dezember 2015, Nr. 50. Dossier- Titel: „Was ist da drin?“ von Anke Sparmann - http://www.zeit.de/2015/50/glyphosat-pflanzengift-krebs-gefahr-ernaehrung
Veröffentlicht am 21.05.2016
Gesundheit Zoff in der GroKo
Jetzt geht es um Glyphosat. Glyphosat?
Die Gemeinsamkeiten scheinen aufgebraucht. Die nächste Bundestagswahl (2017) rückt näher. Die Parteien suchen nach unverwechselbarem Profil. Die SPD macht da keine Ausnahme. Obwohl auf vielen Feldern in der Regierung erfolgreich, bleiben die Umfragewerte niedrig. Jetzt wollen die Sozialdemokraten "klarere Kante" zeigen, um sich von der Union abzusetzen. Ausgerechnet ein Unkrautmittel, dessen Zulassungsverlängerung in dieser Woche auf der Tagesordnung der EU steht, birgt gewaltigen Sprengstoff in sich. Bleibt die SPD nämlich bei ihrem NEIN, wird die Union heftig düpiert, die dafür ist. Die Folge wäre ein Koalitionskrach und eine deutsche Enthaltung in Brüssel. Nun aber zum Glyphosat, so der Name des weltweit am meisten eingesetzten Spritzmittels gegen Unkraut. "Krebserregend" sagen die einen, "unbedenklich" die anderen. Seit Jahren tobt darüber ein Gutachterstreit. Boshaft darf man sagen: "Wess' Brot ich ess', dess' Lied ich sing'". Ein Milliardengeschäft steht auf der Kippe. Und nun schlägt sich die SPD auf die Seite der Umweltschützer. Gut so. Leider sehr spät. Aber besser als nie. Die SPD zeigt Profil.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 16.05.2016
Gesundheit Heute: Welt-Aids-Tag
Weltweit leben etwa 35 Millionen Menschen mit HIV. Rund 2,1 Millionen kommen pro Jahr dazu. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung. Heute, am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Er findet zum 27. Mal statt. Seit 1988 wird er jährlich am 1. Dezember begangen. Mit zahlreichen spannenden Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und Aids, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spendengalas mit großem Promi-Engagement. Der Welt-Aids-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft - weltweit wie auch in Europa und Deutschland - daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.
Text: Bundesministerium für Gesundheit
Veröffentlicht am 01.12.2014
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