Nachrichten zum Thema Gesundheit

Gesundheit Ärztliche Versorgung in Rhade – Eine Fortsetzungsgeschichte

Örtlicher SPD-Antrag ist angekommen

Seit Jahren wird geklagt, gefordert, versprochen. Es geht um die ärztliche Versorgung im ländlichen Bereich. Dass Rhade mit 2 Allgemeinmedizinerinnen im Vergleich zu anderen „Dörfern“ verhältnismäßig gut dasteht, darf nicht davon ablenken, dass 2 für 6000 zu wenig sind. Die Rhader SPD hat auf einer viel beachteten Informationsveranstaltung mit „unseren Ärztinnen“ den Ist-Zustand aufgezeigt. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) sollte danach über die Zukunft diskutiert werden. Dazu ist sie, die KV, grundsätzlich bereit, aber nicht wenn die SPD einlädt, sondern, das müsse schon eine Nummer größer sein - die Dorstener Verwaltung zum Beispiel. Wer glaubt, dass die Rhader Sozialdemokraten sich deswegen in den Schmollwinkel zurückziehen, ist auf dem Holzweg. Es geht nämlich um die Menschen in Rhade und nicht allein um die Zufriedenheit einer Partei. Ein Antrag an die Parteifreunde im Stadtrat wurde dort aufgegriffen und an die Verwaltung weitergeleitet. Nun blicken wir gespannt ins Rathaus und warten auf die Nachricht, wann und wer nach Rhade kommt, um der Fortsetzungsgeschichte „Ärztliche Versorgung auf dem Lande“, ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.

Eigener Bericht – wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 26.03.2018

 

Gesundheit Kassenärztliche Vereinigung hat wenig Zeit für Rhade

SPD-Einladung muss Umweg über Verwaltung nehmen

Spannend war es im November 2017 – und informativ. Die beiden Rhader Allgemeinmedizinerinnen Dr. Marlies Weddeling und Marion Hüttermann folgten einer Einladung der örtlichen SPD, um über die ärztliche Versorgung in unserem Ort öffentlich zu diskutieren. Und dass diese verbesserungswürdig ist, erkennen nicht nur wartende Patienten, sondern auch die Ärztinnen, die mit einer Wochenarbeitszeit von 65 bis 70 Stunden versuchen, die Lage zu entspannen. Letztlich wurde aber eingeräumt, dass eine messbare Entlastung nur durch einen weiteren Arzt oder eine Ärztin zu erreichen sei. Also ein Fall für die Kassenärztliche Vereinigung (KV), die für die Zuweisung zuständig ist. Diese bemüht die Statistik, die auf Durchschnittswerte zurück greift. Und danach muss Rhade weiter „in die Röhre“ blicken. Christoph Kopp, SPD-Vorsitzender in Rhade hatte zugesagt, den direkten Kontakt mit der KV zu suchen, um eine Folgeveranstaltung anzubieten. Nun teilt er mit, dass die KV keine Ressourcen hat, um einer Einladung der SPD zu folgen. Aber, so das Angebot, wenn der Stadtrat „rufen“ würde, sehe das, salopp gesprochen, anders aus. Gesagt, getan. Christoph Kopp hat der Dorstener SPD-Stadtratsfraktion einen Brief geschrieben, einen entsprechenden Antrag im Stadtrat einzubringen. Gespannt warten die Rhader SPD und sicherlich die interessierte Öffentlichkeit, ob es so zu einer weiteren Veranstaltung vor Ort kommen wird. „Vielleicht lassen sich dabei auch ähnlich gelagerte ärztliche Probleme anderer Dorstener Ortsteile klären“, so Christoph Kopp abschließend.

Das Schreiben im Wortlaut:

Veröffentlicht am 13.03.2018

 

Gesundheit Die ärztliche Versorgung auf dem Lande …

Rhader SPD-Veranstaltung löst Reaktionen aus

Fast 14 Tage nach der informativen und spannenden öffentlichen SPD-Veranstaltung mit den beiden Rhader Allgemeinmedizinerinnen, meldet sich die Dorstener CDU zu Wort. Sie bestätigt in einer ausführlichen Stellungnahme (DZ) die vor Ort gewonnenen Diskussionsergebnisse. Im Gegensatz zur Rhader SPD, die den Ist-Zustand ohne Verrenkung als dringend veränderungswürdig bezeichnet, versucht die CDU zu relativieren und damit zu punkten, was sie schon alles unternommen hat, um Veränderungen einzuleiten. Parteipolitik ist hier völlig fehl am Platze. Wenn wir alle das Gleiche wollen, sollten die Parteien in der Lage sein, gemeinsam für Korrekturen der erkannten Fehlentwicklungen zu sorgen. Gefragt ist aber nicht nur die Politik, gefragt ist in erster Linie auch die Kassenärztliche Vereinigung, die u. a. für die Verteilung der Allgemeinmediziner im Kreis RE verantwortlich ist. Solange hier eine statistische Überversorgung (in den Städten) festgestellt wird, wird sich auf dem Land nichts ändern. Fazit: Das Problem ist erkannt, das Ziel formuliert, jetzt sollten wir gemeinsam versuchen, vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen. Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger in Rhade und Dorsten.

Ein Einwurf aus Rhade

Veröffentlicht am 23.11.2017

 

Gesundheit Rhade: Fragen sie ihren Arzt oder …

Informative Veranstaltung mit örtlichen Allgemeinmedizinerinnen

Ist unsere ärztliche Versorgung in Gefahr? Ist Rhade unterversorgt? Sind Hausbesuche machbar? Fragen, die den Teilnehmern der örtlichen SPD-Veranstaltung unter den Nägeln brannten. Und mit der Teilnahme der beiden Ärztinnen Dr. med. Marlies Weddeling und Marion Hüttermann saßen 2 Expertinnen auf dem Podium, um zu antworten. Nach einer Einleitung über die Situation in NRW entwickelte sich ein lebhafter Dialog mit den Anwesenden. Klar wurde, dass unsere 2 Allgemeinmedizinerinnen mit deutlich über 3000 Patienten im Quartal dringend weitere ärztliche Unterstützung wünschen. Die Wochenarbeitszeit ist mit über 65 Stunden fast doppelt so hoch wie die von Industriearbeitern. Ein Zustand, der weder für die Patienten noch für das Praxisteam um Dr. Weddeling dauerhaft vertretbar ist. Die Kassenärztliche Vereinigung, die für die „Verteilung“ der Ärzte in der Region verantwortlich ist, arbeitet mit einer statistischen Größe, die nicht weiter hilft. Demnach ist der Kreis Recklinghausen, Rhade gehört dazu, mit Allgemeinmedizinern deutlich überversorgt. Ein Notstand sei demnach nicht erkennbar. Rhade würde aber eigentlich 3 bis 5 Hausärzte „vertragen“. Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD sagte zu, die aufgezeigte Problematik nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern auf der politischen Schiene nochmals zu versuchen, Abhilfe zu schaffen. Das vorläufige Fazit: „Ein Thema, das nach weiterer Information und Diskussion förmlich schreit.“

Wird mit weiteren Details der Veranstaltung in den nächsten Tagen fortgesetzt.

Veröffentlicht am 11.11.2017

 

Gesundheit Heute - Donnerstag: 18.30 Uhr Gasthaus Pierick - Wie steht’s um unsere ärztliche Versorgung?

Zu Gast: Dr. med. Marlies Weddeling

Öffentliche Veranstaltung der Rhader SPD

Veröffentlicht am 09.11.2017

 

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