Nachrichten zum Thema Veranstaltungen

Einer der Kandidaten für den SPD-Vorsitz: Norbert Walter-Borjans, hier in Dorsten Veranstaltungen Eine Partei sucht ihre Identität - und neue Vorsitzende

In erster Kandidatenrunde keine Favoriten erkennbar

 

Phönix übertrug live fast 3 Stunden aus Saarbrücken, um die erste Vorstellungsrunde der 17 Kandidatinnen und Kandidaten zu begleiten. 8 Teams und ein Einzelbewerber versuchten in kurzen Statements die 700 anwesenden Mitglieder zu überzeugen. Obwohl nicht abgestimmt wurde, werden im späteren Wahlverfahren wohl nur 2 bis 3 Teams eine reelle Chance haben, um auf dem Parteitag im Dezember endgültig zu bestehen. Das Team Simone Lange und Alexander Ahrens verzichtete überraschend nach ihrer Vorstellung, um Norbert Walter-Borjans mit Saskia Eskens zu unterstützen. Einen sehr lebendigen und bestens vorbereiteten und aufeinander abgestimmten Eindruck hinterließ das Team Christina Kampmann und Michael Roth. In anderen Teams dominierte und überzeugte meist nur einer der beiden Bewerber. Gesine Schwan, mit Ralf Stegner „am Start“, erhielt viel Zustimmung für ihre Zielsetzung, dass es auch um die „geistige“, sprich inhaltliche Erneuerung der Partei gehen müsse Noch in weiteren über 20 Regionalkonferenzen haben die Mitglieder Gelegenheit, sich selbst ein Bild von den Kandidaten zu machen. In NRW am 28.9. in Kamen, am 29.09. in Troisdorf und am 6.10. in Duisburg, jeweils von 10.30-13 Uhr.

 

Eigener Beitrag

Weitere Informationen auf www.spd.de

Veröffentlicht am 06.09.2019

 

Veranstaltungen Wo bleibe ich im Alter, oder wo möchte ich gerne alt werden?

Eine vorbildliche Wulfener Initiative feiert ihr 10jähriges Bestehen

 

90% aller befragten Menschen antworten auf die in der Überschrift gestellte Frage mit einem klaren „zu Hause natürlich“. Die Wirklichkeit sieht aber in der Regel (noch) anders aus. Das hat einige engagierte Wulfener Bürgerinnen und Bürger vor 10 Jahren motiviert, eine Nachbarschaftshilfe zu organisieren. Das Ziel, den Menschen dabei zu helfen, auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können. Mit einer öffentlichen Veranstaltung wollen die Initiatoren aufzeigen, was möglich ist, was sich ändern müsste und wie das „Wulfener Modell“ auch in anderen Stadtteilen und Quartieren aufgebaut werden könnte.

Evangelisches Gemeindezentrum, Talaue 70, Dienstag, 10.Sept. 2019, 16.00 Uhr -  18.30 Uhr. Programm:

  • Begrüßung und Einführung in die Thematik, Dr. Hans Udo Schneider
  • Zur Arbeit der Nachbarschaftshilfe Wulfen und Barkenberg, Sigrid Gläser
  • Das Modell „Buurtzorg“ – Pflege geht auch anders, Johannes Technau, Buurtzorg Deutschland, Münster
  • Nachfragen und Diskussion, Moderation Dr. Hans Udo Schneider

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Interessierte der Nachbarschaftshilfe, an pflegende Angehörige, Pflegekräfte, Pflege – und Sozialdienste, Wohlfahrtsverbände, Seniorenbeirat der Stadt und die Sozialpolitiker der Parteien.

 

Eigener Beitrag

 

Veröffentlicht am 04.09.2019

 

Veranstaltungen Ferienspaß in Rhade

Kasperle kommt ins Carola Martius-Haus

 

Alle Jahre wieder – tri tra trullala, der Kasper, der ist wieder da. Erstmals unter der Regie von Nicole Triptrap und Mechthild Hartwich besucht die Hohnsteiner Puppenbühne Rhade und das Carola Martius-Haus. Mit dem Stück „Kasper und der König“ wird der diesjährige Ferienspaß, von der Stadt Dorsten ins Leben gerufen und überwiegend von Ehrenamtlichen umgesetzt, in Rhade gastieren. Neben den Kindern haben auch die begleitenden Erwachsenen immer wieder Spaß an dem spannenden Figurenspiel der Original Hohnsteiner Puppenbühne. Am Mittwoch, 21. August heißt es um 15 Uhr: Vorhang auf für Kasperle und seine spannende Geschichte. Als Unterstützer der genannten Organisatorinnen müssen die Volksbank Lembeck/Rhade sowie Achim Schrecklein genannt werden, die die Veranstaltung finanziell tragen. Mitglieder der Rhader SPD zeichnen u. a. für die jetzt aufgestellten Plakate verantwortlich. Um allen Kindern den Besuch zu ermöglichen, wird traditionell auf ein Eintrittsgeld verzichtet.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 13.08.2019

 

Veranstaltungen Bürgerforum Rhade: Da ist Diskussionsbedarf vorhanden

Ein kurzer Einstieg in gestrige Versammlung (Fortsetzung folgt)

 

Willi Loick, Sprecher des Bürgerforums blickte in einen vollbesetzten Saal des Carola Martius-Hauses. Die Tagesordnung versprach wichtige Informationen für Rhade und die einzelnen Quartiere. Während der Spielplatzbedarfsplan, die neuen Fahrradwanderwege durch Rhade und die Mitnahmebänke fast unstrittig zur Kenntnis genommen wurden, war das bei der überregional beschlossenen Hochdruckgasleitung, genannt HeiDo, die nahe der Wohnbebauung Hünengrab verlegt werden soll, ganz anders. Hartnäckig und gut begründet trugen Bürgerinnen und Bürger ihre Bedenken vor und forderten alle Teilnehmer am Bürgerforum und darüber hinaus auf, beim Protest dagegen mitzuhelfen. Auch die Glasfaser-Leitungsverlegung in Rhade hatte im Vorfeld viele Fragen aufgeworfen. Die anfängliche Euphorie, so Willi Loick, ist in Teilen der Rhader Bevölkerung einer unübersehbaren Skepsis gewichen. Seine vorbereitenden Besprechungen hatten Erfolg. Der Projektleiter der Deutschen Glasfaser, Robert Hrenek, verstand es, alle Bedenken zu zerstreuen. Souverän und glaubwürdig seine Statements. Tobias Stockhoff, Bürgermeister, ergänzte ihn dabei als Kooperationspartner der Stadt Dorsten. Das Fazit zur Glasfaser-Verlegung lautet verkürzt: Da wo zurzeit mit Hochdruck gebuddelt wird, ist der Anschluss im September verfügbar. Die Verlegung in der  Siedlung Kalter Bach und Stuvenberg dagegen beginnt erst im Oktober. Wahrscheinlich wird dann aber ganz Rhade bis zum Ende des Jahres über schnelles Internet verfügen.

Eigener Beitrag, wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 16.07.2019

 

Veranstaltungen Starke Frauen – Gestern und heute

Dorstener SPD erinnert an erkämpftes Frauenwahlrecht vor 100 Jahren

 

Der erste Eindruck beim Betreten des Gemeinschaftshauses am Sonntagnachmittag ließ die Vorfreude auf das Kommende sprunghaft wachsen. Die Akteure der Veranstaltung begrüßten die 100 Besucher, bekleidet in der Mode um 1919, um sie so in die Geschichte des Kampfes um Gleichberechtigung mit eintauchen zu lassen. Obwohl das hartnäckige Ringen der Frauen deutlich länger als 100 Jahre andauerte, konnte der entscheidende Sieg erst 1919 errungen werden. Erstmals konnten alle Bürgerinnen, über 20 Jahre alt, an der Wahl zur Nationalversammlung teilnehmen. Aktiv und passiv. Grund für die Dorstener SPD mit ihrer Vorsitzenden Jennifer Schug an das revolutionäre Ereignis in besonderer Form zu erinnern. Und es waren Frauen an diesem Tag, die nachhaltig in ihren beeindruckenden Wortbeiträgen aufzeigten, dass das Gerede vom schwachen Geschlecht zu keinem Zeitpunkt gerechtfertigt war.

Ulrike Westkamp, seit 2004 Bürgermeisterin in Wesel, ließ die Geschichte Revue passieren und erinnerte an die starken sozialdemokratischen Frauen der damaligen Zeit, die ihre zugewiesen Rolle, nur als Mutter und Hausfrau wahrgenommen zu werden, endlich abstreifen wollten, um mitzubestimmen. Ein wahrlich revolutionärer Akt. In einer kurzen Schauspielsequenz wurde aber deutlich, dass der Mann und alleiniger Geldverdiener zu dieser Zeit, daraus seine Vorrangstellung autoritär ableitete.

Es war Edelgard Moers, unter anderem Vorsitzende des Heimatvereins der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten, die danach nicht nur an die starken Dorstener Frauen der damaligen Zeit erinnerte, sondern beeindruckend aufzeigte, dass es sie bis heute gibt. In der Politik, im Beruf, in der Familie. Aber, so ihre Analyse, das vor 100 Jahren errungene Wahlrecht ist noch nicht gleichbedeutend mit gelebter Gleichberechtigung verbunden. Wenn  nur 18 Prozent der Dorstener Ratsmitglieder Frauen sind, dann ist das ein eigentlich nicht zu verstehendes Missverhältnis.

Mit einer weiteren Schauspieleinlage wurde das eben Gehörte nachhaltig bestätigt. Gleiche Rechte bedeuten auch gleiche Pflichten. Den im Publikum sitzenden Männern, darunter auch einige der Dorstener Parteien, werden die Ohren geklingelt haben.

Beate Pliete war aus Haltern gekommen, um vorzutragen, dass der Kampf um die Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frau noch lange nicht abgeschlossen ist. Selbst Fraktionsvorsitzende der Halterner SPD, verstand sie es hervorragend, den Bogen der Geschichte bis in die Echtzeit zu spannen. Gleiche Arbeit, gleicher Lohn? 50% Bevölkerungsanteil aber nur wenige Führungspositionen in der Wirtschaft? „Es gibt noch viel zu tun, packen wir es an“, so ist ihr deutlicher Appell zu interpretieren.

Jennifer Schug zeigte sich abschließend zufrieden, dass es mit der Veranstaltung gelungen ist, die Geschichte der Frauenbewegung in Worten und Schauspiel zu verdeutlichen. Aber, so ihr Fazit, es ist kein abgeschlossenes Kapitel. Die am 26.Mai bevorstehende Europawahl  muss genutzt werden, um dem stärker gewordenen Nationalismus etwas entgegenzusetzen und insbesondere die Ewiggestrigen, die auch heute noch gegen die Gleichberechtigung agieren, in ihre Schranken zu verweisen. Eine gelungene Veranstaltung der Dorstener SPD in einem besonderen Format.

Veröffentlicht am 08.05.2019

 

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Christoph Kopp
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Termine

Jeden 2. Donnerstag im Monat, in der Gäststätte Pierick 18:30 Uhr.

 

Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
fraktion@spd-dorsten.de

Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
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