Nachrichten zum Thema Schule und Bildung

Dirk Groß, SPD-Fraktionssprecher und Vorsitzender des Schulausschusses wird Thematik öffentlich behandeln. Schule und Bildung Die Grundschullandschaft ändert sich

Ist Dorsten entsprechend vorbereitet? - SPD-Fraktion stellt Fragen

Ab dem Schuljahr 2026/2027 gilt ein Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter. Die Dorstener Verwaltung hat diese verbindliche Vorgabe zwar auf „dem Schirm“, ob sie aber bis ins letzte Detail wirklich vorbereitet ist, will die SPD im Stadtrat Dorsten wissen. Eine entsprechende Anfrage ist inzwischen im Rathaus angekommen.

  • Stehen nach aktuellem Stand für das kommende Schuljahr an allen Dorstener Grundschulen ausreichend Plätze in der Offenen Ganztagsschule (OGS) sowie in der Übermittagsbetreuung (ÜMI) zur Verfügung?
  • Ist aus Sicht der Verwaltung absehbar, dass Kinder, die bislang einen gesicherten OGS- oder ÜMI-Platz hatten, diesen künftig im Rahmen eines Los- oder Auswahlverfahrens verlieren könnten?
  • Welche konkreten Erkenntnisse hat die Verwaltung nach dem ersten Anmeldelauf, insbesondere mit Blick auf den künftig geltenden Rechtsanspruch, über einen zusätzlichen Handlungsbedarf gewonnen?

Die Sozialdemokraten wollen sich aber nicht mit einer allgemeinen Antwort zufrieden geben, sondern fordern eine „schulscharfe“ Aussage, um allen Eltern mit Kindern im Grundschulalter Planungssicherheit zu geben.

Eigener Bericht auf Grundlage einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Dorstener Stadtrat

Veröffentlicht am 11.05.2026

 

Schule und Bildung Kinder sind unser Zukunft - Bildung ist der Schlüssel

Warum sollen dann Eltern für elektronische Lernmittel zahlen?

Der Vorschlag der Dorstener Verwaltung, alle Schulkinder mit modernsten Lernmitteln auszustatten, ist richtig und nachvollziehbar. Es geht um unsere Zukunft. Und die wird nur dann erfolgreich gestaltet, wenn wir den Aspekt Bildung/Weiterbildung immer ganz oben auf der Agenda halten. Dass nun aber Eltern für die Anschaffung von Tablets (I-Pads) dafür zur Kasse gebeten werden sollen, weil der Haushalt Dorstens mal wieder in Schieflage ist, passt überhaupt nicht zu der eingangs erwähnten Erkenntnis. Wer morgen bildungsmäßig in der höchsten Liga mitmischen will, muss heute dafür investieren. Das ist eine Gesellschaftsaufgabe. Sie darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Erstaunlich ist, dass Dorsten jetzt genau auf diesem Feld den Rotstift ansetzen will. Das ist rückwärtsgewandt und kann mit der Zielsetzung, dass Kinder unsere Zukunft sind, überhaupt nicht in Einklang gebracht werden. Der Stadtrat wird aufgefordert, ein klares Zeichen pro Bildung/Weiterbildung zu setzen und die Lernmittelfreiheit nicht auszuhöhlen.

Nachdenkzeilen aus Rhade

Veröffentlicht am 04.03.2026

 

Dirk Groß, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, findet klare Worte gegenüber CDU und Verwaltung Schule und Bildung Dorsten: Grundschulstandort wird wiederbelebt - Ein Sieg für Kinder und Bildung

SPD im Stadtrat lobt Kehrtwende, spart Kritik an CDU nicht aus

Vor 11 Jahren hatte die CDU im Dorstener Stadtrat eine Idee, Geld zu sparen. Dazu blickte sie auf den örtlichen Schulentwicklungsplan und begann zu rechnen. Würde man eine Grundschule schließen und andere zusammenlegen, dann wäre das gut für den städtischen Haushalt. In den Fokus rückte sie dazu die Wichernschule im Grenzbereich Hervest/Holsterhausen. Was gut für den Haushalt ist, muss aber für Grundschulkinder eine völlig falsche Entscheidung sein. Die SPD im Stadtrat versuchte mit stichhaltigen Argumenten, die sich anbahnende Fehlentscheidung der CDU aufzuhalten. Unterstützt wurde sie dabei von hochmotivierten Eltern, die mit einer erfolgreichen Unterschriftenkampagne, einen Ratsbürgerentscheid einleiteten. Letztlich erfolglos. Die Dorstener CDU-Kommunalpolitiker setzten sich mit ihrer Mehrheit durch. Nun, 11 Jahre danach, haben Verwaltung und CDU eine Rolle rückwärts eingeleitet. Nun soll der Marienviertel-Grundschulstandtort wiederbelebt werden. Man sei nach dem erneuten Studium der Schulentwicklungszahlen zu neuen Ergebnissen gekommen, heißt es sinngemäß. Dirk Groß, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, lobt zwar die Kehrtwende, spart parallel aber nicht mit Kritik (Auszug aus der Pressemitteilung): … „Schon vor 11 Jahren mahnte die SPD an, dass u.a. die OGS-Entwicklung und Beschulung von Flüchtlingen nicht zu unterschätzen sei. Auch der Schulentwicklungsplan 2012 hielt fest: Um den gegenwärtig und zukünftig noch mehr steigenden Anforderungen pädagogisch, personell und damit letztlich auch investiv gerecht werden zu können, sollten die Grundschulen mit unter die Zweizügigkeit sinkenden Schülerzahlen möglichst nicht geschlossen, sondern mit benachbarten Schulen als Teilstandorte gesichert werden. …. Zu ehemaligen und offensichtlichen Fehlentscheidungen zu stehen, stände der CDU besser zu Gesicht, als sich jetzt hinter Prognosezahlen der Vergangenheit zu verstecken.“

Fazit: Für Grundschulstandorte muss immer gelten: Kurze Beine, kurze Wege

Eigener Bericht auf Grundlage der Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion

Veröffentlicht am 09.02.2026

 

Schule und Bildung Dorsten: Lokal denken - global handeln

Gymnasium Petrinum punktet mit neuen Fächern

Wer seine Stadt liebt, fühlt sich wohl und zu Hause. Dazu ist es wichtig, so viel wie möglich über seinen Lebensmittelpunkt, nennen wir ihn kurz, knapp und passend Heimat, zu wissen. Dass es in allen Altersgruppen unserer Stadt dazu Defizite gibt, soll nicht unterschlagen werden. Heimatvereine mit ihren Geschichtswerkstätten, kulturelle Angebote und viele Bücher versuchen gegenzusteuern. Um aber diejenigen die unsere Zukunft sind, also unsere Jugend, erreichen die genannten Aktivitäten eher weniger. Daher verdient die Idee des städtischen Gymnasiums Petrinum besonders unterstützt zu werden. Zwei neue Fächer für die Schuljahrgänge Neun und Zehn scheinen sich zu Rennern zu entwickeln. Neben dem neuen Wahlpflichtfach ZUG - Zukunft, Umwelt, Gesellschaft, findet das zweite Angebot ebenfalls besondere Aufmerksamkeit: Dein Dorsten. Und wer genau hinsieht, erkennt täglich Neues in unserer Stadt. Ob z. B. Stadtentwicklung, Kultur, Geschichte, lokale Wirtschaft, örtliche Gesundheitsversorgung, Bildungseinrichtungen und Bevölkerungsstruktur - es wird sicherlich spannend, hinter die Kulissen zu schauen. Die genannte Schule betritt zwar Neuland, erkennt aber bereits, den Nerv der Schülerinnen und Schüler getroffen zu haben. Unterstützung von außen, sei es durch eigene Anregungen oder einfach nur durch interessierte Begleitung, helfen unsere Stadt noch liebens- und lebenswerter machen.

Eigener Bericht auf Grundlage des DZ-Artikels „Gymnasium Petrinum führte zwei >lebensnähere< Fächer ein“ vom 12.12.2025

Veröffentlicht am 15.12.2025

 

Schule und Bildung Kinder sind unsere Zukunft

Dorstener SPD-Fraktion sieht Lücken und Verbesserunsmöglichkeiten

Halbzeit. Die letzte NRW-Kommunalwahl liegt gut  2 1/2 Jahre zurück, die nächste wird im 2. Halbjahr 2025 stattfinden. Grund genug aus Sicht der Parteien, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die Dorstener Zeitung hat dazu die SPD-Fraktion im Stadtrat gebeten, sich auf das wichtige Themenfeld BILDUNG zu konzentrieren. Dirk Groß, Vorsitzender, zeigt in seinem Beitrag nüchtern auf, dass Anspruch und Wirklichkeit bei der Förderung, allen Kindern gerecht zu werden, gewaltig auseinanderklaffen. Ein Investitionsbedarf von rund 100 Millionen Euro wäre in den nächsten Jahren notwendig, um Schulen, KITAS, VHS und Bibliothek entsprechend aufzurüsten. Die statistische Erwartung, dass zwischen 2014 und 2020 die Kinderzahl zurückgehen würde, ist nicht eingetreten. Jetzt müssen doppelte finanzielle Anstrengungen folgen, um alle Engpässe zu beseitigen und „Puffer“ für mögliche weitere Entwicklungen zu bilden. „Wer soll das bezahlen?“, fragt die SPD nicht nur rhetorisch, sondern gibt die Antwort vor. Gerecht wäre z. B., die Elternbeiträge für KITAS und den Offenen Ganztagsbereich an Schulen (OGS) neu zu staffeln. Breite Schultern müssen mehr tragen als schmale, so der gedankliche Ansatz der SPD. Aber, so Dirk Groß, um dringend nötige Verbesserungen bei der Lehrerzuweisung, kleineren Klassen, der Integration und Inklusion zu erzielen, steht in erster Linie das Land NRW in der Pflicht. Ein sozialdemokratischer Forderungskatalog aus der Lippestadt ist inzwischen auf dem Weg zur Schulministerin in Düsseldorf.

Eigener Beitrag - Wird fortgesetzt.

Veröffentlicht am 14.08.2023

 

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