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Nachrichten zum Thema Schule und Bildung
Schule und Bildung Kinder sind unser Zukunft - Bildung ist der Schlüssel
Warum sollen dann Eltern für elektronische Lernmittel zahlen?
Der Vorschlag der Dorstener Verwaltung, alle Schulkinder mit modernsten Lernmitteln auszustatten, ist richtig und nachvollziehbar. Es geht um unsere Zukunft. Und die wird nur dann erfolgreich gestaltet, wenn wir den Aspekt Bildung/Weiterbildung immer ganz oben auf der Agenda halten. Dass nun aber Eltern für die Anschaffung von Tablets (I-Pads) dafür zur Kasse gebeten werden sollen, weil der Haushalt Dorstens mal wieder in Schieflage ist, passt überhaupt nicht zu der eingangs erwähnten Erkenntnis. Wer morgen bildungsmäßig in der höchsten Liga mitmischen will, muss heute dafür investieren. Das ist eine Gesellschaftsaufgabe. Sie darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Erstaunlich ist, dass Dorsten jetzt genau auf diesem Feld den Rotstift ansetzen will. Das ist rückwärtsgewandt und kann mit der Zielsetzung, dass Kinder unsere Zukunft sind, überhaupt nicht in Einklang gebracht werden. Der Stadtrat wird aufgefordert, ein klares Zeichen pro Bildung/Weiterbildung zu setzen und die Lernmittelfreiheit nicht auszuhöhlen.
Nachdenkzeilen aus Rhade
Veröffentlicht am 04.03.2026
Schule und Bildung Dorsten: Grundschulstandort wird wiederbelebt - Ein Sieg für Kinder und Bildung
SPD im Stadtrat lobt Kehrtwende, spart Kritik an CDU nicht aus
Vor 11 Jahren hatte die CDU im Dorstener Stadtrat eine Idee, Geld zu sparen. Dazu blickte sie auf den örtlichen Schulentwicklungsplan und begann zu rechnen. Würde man eine Grundschule schließen und andere zusammenlegen, dann wäre das gut für den städtischen Haushalt. In den Fokus rückte sie dazu die Wichernschule im Grenzbereich Hervest/Holsterhausen. Was gut für den Haushalt ist, muss aber für Grundschulkinder eine völlig falsche Entscheidung sein. Die SPD im Stadtrat versuchte mit stichhaltigen Argumenten, die sich anbahnende Fehlentscheidung der CDU aufzuhalten. Unterstützt wurde sie dabei von hochmotivierten Eltern, die mit einer erfolgreichen Unterschriftenkampagne, einen Ratsbürgerentscheid einleiteten. Letztlich erfolglos. Die Dorstener CDU-Kommunalpolitiker setzten sich mit ihrer Mehrheit durch. Nun, 11 Jahre danach, haben Verwaltung und CDU eine Rolle rückwärts eingeleitet. Nun soll der Marienviertel-Grundschulstandtort wiederbelebt werden. Man sei nach dem erneuten Studium der Schulentwicklungszahlen zu neuen Ergebnissen gekommen, heißt es sinngemäß. Dirk Groß, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, lobt zwar die Kehrtwende, spart parallel aber nicht mit Kritik (Auszug aus der Pressemitteilung): … „Schon vor 11 Jahren mahnte die SPD an, dass u.a. die OGS-Entwicklung und Beschulung von Flüchtlingen nicht zu unterschätzen sei. Auch der Schulentwicklungsplan 2012 hielt fest: Um den gegenwärtig und zukünftig noch mehr steigenden Anforderungen pädagogisch, personell und damit letztlich auch investiv gerecht werden zu können, sollten die Grundschulen mit unter die Zweizügigkeit sinkenden Schülerzahlen möglichst nicht geschlossen, sondern mit benachbarten Schulen als Teilstandorte gesichert werden. …. Zu ehemaligen und offensichtlichen Fehlentscheidungen zu stehen, stände der CDU besser zu Gesicht, als sich jetzt hinter Prognosezahlen der Vergangenheit zu verstecken.“
Fazit: Für Grundschulstandorte muss immer gelten: Kurze Beine, kurze Wege
Eigener Bericht auf Grundlage der Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion
Veröffentlicht am 09.02.2026
Schule und Bildung Dorsten: Lokal denken - global handeln
Gymnasium Petrinum punktet mit neuen Fächern
Wer seine Stadt liebt, fühlt sich wohl und zu Hause. Dazu ist es wichtig, so viel wie möglich über seinen Lebensmittelpunkt, nennen wir ihn kurz, knapp und passend Heimat, zu wissen. Dass es in allen Altersgruppen unserer Stadt dazu Defizite gibt, soll nicht unterschlagen werden. Heimatvereine mit ihren Geschichtswerkstätten, kulturelle Angebote und viele Bücher versuchen gegenzusteuern. Um aber diejenigen die unsere Zukunft sind, also unsere Jugend, erreichen die genannten Aktivitäten eher weniger. Daher verdient die Idee des städtischen Gymnasiums Petrinum besonders unterstützt zu werden. Zwei neue Fächer für die Schuljahrgänge Neun und Zehn scheinen sich zu Rennern zu entwickeln. Neben dem neuen Wahlpflichtfach ZUG - Zukunft, Umwelt, Gesellschaft, findet das zweite Angebot ebenfalls besondere Aufmerksamkeit: Dein Dorsten. Und wer genau hinsieht, erkennt täglich Neues in unserer Stadt. Ob z. B. Stadtentwicklung, Kultur, Geschichte, lokale Wirtschaft, örtliche Gesundheitsversorgung, Bildungseinrichtungen und Bevölkerungsstruktur - es wird sicherlich spannend, hinter die Kulissen zu schauen. Die genannte Schule betritt zwar Neuland, erkennt aber bereits, den Nerv der Schülerinnen und Schüler getroffen zu haben. Unterstützung von außen, sei es durch eigene Anregungen oder einfach nur durch interessierte Begleitung, helfen unsere Stadt noch liebens- und lebenswerter machen.
Eigener Bericht auf Grundlage des DZ-Artikels „Gymnasium Petrinum führte zwei >lebensnähere< Fächer ein“ vom 12.12.2025
Veröffentlicht am 15.12.2025
Schule und Bildung Kinder sind unsere Zukunft
Dorstener SPD-Fraktion sieht Lücken und Verbesserunsmöglichkeiten
Halbzeit. Die letzte NRW-Kommunalwahl liegt gut 2 1/2 Jahre zurück, die nächste wird im 2. Halbjahr 2025 stattfinden. Grund genug aus Sicht der Parteien, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die Dorstener Zeitung hat dazu die SPD-Fraktion im Stadtrat gebeten, sich auf das wichtige Themenfeld BILDUNG zu konzentrieren. Dirk Groß, Vorsitzender, zeigt in seinem Beitrag nüchtern auf, dass Anspruch und Wirklichkeit bei der Förderung, allen Kindern gerecht zu werden, gewaltig auseinanderklaffen. Ein Investitionsbedarf von rund 100 Millionen Euro wäre in den nächsten Jahren notwendig, um Schulen, KITAS, VHS und Bibliothek entsprechend aufzurüsten. Die statistische Erwartung, dass zwischen 2014 und 2020 die Kinderzahl zurückgehen würde, ist nicht eingetreten. Jetzt müssen doppelte finanzielle Anstrengungen folgen, um alle Engpässe zu beseitigen und „Puffer“ für mögliche weitere Entwicklungen zu bilden. „Wer soll das bezahlen?“, fragt die SPD nicht nur rhetorisch, sondern gibt die Antwort vor. Gerecht wäre z. B., die Elternbeiträge für KITAS und den Offenen Ganztagsbereich an Schulen (OGS) neu zu staffeln. Breite Schultern müssen mehr tragen als schmale, so der gedankliche Ansatz der SPD. Aber, so Dirk Groß, um dringend nötige Verbesserungen bei der Lehrerzuweisung, kleineren Klassen, der Integration und Inklusion zu erzielen, steht in erster Linie das Land NRW in der Pflicht. Ein sozialdemokratischer Forderungskatalog aus der Lippestadt ist inzwischen auf dem Weg zur Schulministerin in Düsseldorf.
Eigener Beitrag - Wird fortgesetzt.
Veröffentlicht am 14.08.2023
Schule und Bildung Zur Ferienzeit ein kritischer Blick auf die Schulnoten(gläubigkeit)
Ungewöhnliche Sonntagsgedanken aus Rhade
Alle Jahre wieder die gewohnten Fotos in der Lokalzeitung. Zu sehen sind stolze Schülerinnen und Schüler, die das Abitur geschafft haben. Egal ob es sich um das städtische Gymnasium Petrinium, die Gesamtschule Wulfen oder das Ursula-Gymnasium handelt, überall über dem Foto die riesige Titelzeile: Sechsmal ein Einser-Abitur, oder Sieben habe eine 1 auf dem Abschlusszeugnis, oder 9 schließen mit der Abi-Note 1 ab. Was soll uns das sagen? Was macht das mit den übrigen Schülern? Sind sie weniger wert? Ist der Abschluss in einem anderen Schultyp nicht der Rede wert? Warum glauben wir immer noch so ausschließlich an die Schulnoten? Diskriminierend ist besonders, wenn gleiche Schulnoten vom einen Schultyp gegenüber einer anderen Schule als weniger wert eingestuft werden. Wer ein längeres Berufsleben hinter sich hat, wird bestätigen, dass nicht wenige Mitarbeiter mit den besten Zertifikaten und Zeugnissen in der praktischen Arbeit „nur“ Durchschnitt sind. Andere, die in ihrer Schullaufbahn mit ausreichenden oder befriedigenden Noten leben mussten, zeigen plötzlich was in ihnen steckt. „Kinder sind unsere Zukunft“, so ein Slogan der NRW-SPD. Gefolgt von: „Kein Kind zurücklassen“. Unsere Gesellschaft benötigt alle jungen Menschen. Unabhängig von den Schulnoten. Wenn im nächsten Jahr die Zeitungsüberschrift lauten würde, Alle 90, oder alle 120, oder alle 75 Schülerinnen und Schüler beginnen nach ihrer langjährigen Schulzeit nun einen neuen Lebensabschnitt, dann hat der Zeitungsredakteur verstanden, was diese Sonntagsgedanken aus Rhade anregen wollten.
Veröffentlicht am 02.07.2023
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