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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Tschernobyl und Fukushima – Katastrophen, die zum Umdenken zwingen
Ein Appell an Belgien – NRW muss sich sorgen
Nur noch wenige, unverbesserliche Hardliner wollen weiter in Kernenergie investieren. Wer sagt, dass Technik und Folgekosten beherrschbar seien, belügt sich und sein Umfeld. Gerade wurde für mehrere Milliarden (!) Euro ein Sarkopharg über das total zerstörte und verstrahlte Gelände des ehemaligen AKW Tschernobyl (Ukraine) gezogen, das vor 30 Jahren explodierte. Lebensdauer: Nur 100 Jahre! Es sind aber nicht nur die Kosten, die unbeherrschbar sind, es ist die verstrahlte, weiträumige Umgebung, die ein Leben in dieser Zone unmöglich macht. Und das NRW vor den maroden Atommeilern, die in Belgien, nahe der Grenze noch immer in Betrieb sind, sich sorgt, ist nach den bitteren Erfahrungen Tschernobyl und Fukushima verständlich. Alle Bemühungen der Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Mitglieder der rot-grünen Landesregierung NRW, die auf ein Abschalten drängen, waren bislang erfolglos. Die Entscheidung Deutschlands, aus der Atomkraft auszusteigen, wird dennoch mittelfristig auch andere Länder überzeugen. Meldungen über geplante Neubauten und ein erfolgloser Volksentscheid in der Schweiz über den vorzeitigen Ausstieg der Kernenergie, werden daran nichts ändern.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 01.12.2016
Umwelt Barbara Hendricks: "Wir brauchen eine nachhaltig ausgerichtete Agrarpolitik"
Naturschutz-Offensive 2020 zum Erfolg führen
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat ihre Forderung nach einer Neuorientierung der Landwirtschaftspolitik bekräftigt. "Bei der Art und Weise, wie wir Natur und Landschaft nutzen, müssen wir umdenken und umlenken. Wir brauchen eine nachhaltig ausgerichtete Agrarpolitik", sagte Hendricks heute zur Eröffnung des Deutschen Naturschutztages in Magdeburg. Mit Schutzgebieten und Artenhilfsprogrammen alleine könne der Verlust der biologischen Vielfalt nicht gestoppt werden. Der Deutsche Naturschutztag steht in diesem Jahr unter dem Motto: "Naturschutz und Landnutzung – Analysen, Diskussionen, zeitgemäße Lösungen". Er findet auf Einladung des Deutschen Naturschutzrings zum 33. Mal statt.
Veröffentlicht am 22.09.2016
Umwelt Barbara Hendricks: Konventionelle Landwirtschaft ist nicht zukunftsfähig
SPD-Bundesministerin: Mitsprache der Kommunen und Bürger bei neuen Großställen nötig
Um es klar zu sagen: Die derzeitige Entwicklung der konventionellen Landwirtschaft ist nicht zukunftsfähig. Gerade die Intensivtierhaltung nutzt weder den Konsumenten, die sich abwenden, noch einem Großteil der Landwirte, die das Tempo nicht mitgehen können oder wollen, noch der Umwelt, die immer mehr geschädigt wird. Mein Ziel ist es, den Wandel zu einer nachhaltigen Landwirtschaft voranzutreiben und die Fehlentwicklungen bei der Tierhaltung einzudämmen! Deshalb fordere ich: Mehr Mitsprache für Kommunen und Anwohner beim Bau von großen Tierhaltungsanlagen und mehr Umweltschutz bei bestehenden Betrieben!
Mein vollständiges Statement und mehr Infos zu dem Thema finden Sie auf der Homepage des bmub.bund.de
Veröffentlicht am 28.08.2016
Umwelt Ein Offener Brief an alle Dorstener Fracking-Gegner
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Mitstreiter im ehemals aktiven Dorstener Arbeitskreis ENERGIE – KLIMA – UMWELT,
obwohl ich mich 2014 aus persönlichen Gründen (Betreuung eines Familienmitglieds) als Moderator des o. a. Arbeitskreises zurückziehen musste, will ich mich heute abschließend noch einmal melden, um allen in unserem Arbeitskreis zu danken, die in jahrelanger Arbeit besonders das Problemthema Fracking öffentlich gemacht haben. Ich erinnere an:
- interessante Informationstreffen
- kreative Veranstaltungen (Tanz auf dem Vulkan)
- erfolgreiche Unterschriftensammlungen (Dorstener Appell)
- konstruktive Gespräche mit Politikern und der Presse
Nun hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, dass das unkonventionelle Fracking untersagt. Ich denke, dass wir, als überparteiliche Bewegung von unten, unseren Anteil daran haben, dass die Sensibilität in den Parlamenten und bei unseren Abgeordneten zum Thema Fracking gestiegen ist.
Ich weiß, dass das Gesetz vielen Aktivisten in der Stopp-Fracking-Bewegung nicht weit genug geht. Aber wir haben doch etwas bewegt, und darauf können wir auch stolz sein.
Noch eine kurze Anmerkung zu den hauptamtlichen Politikern im Land und Bund, den Parteien und zu unserer Dorstener Verwaltung:
Veröffentlicht am 02.07.2016
Umwelt Fracking gestoppt! Dank an Dorstener Unterstützer!
Eine persönliche Stellungnahme
Dorsten: Der überparteiliche Arbeitskreis "Energie - Klima - Umwelt", von der Rhader und Dorstener SPD organisatorisch geleitet, hat mit vielen kreativen Informationsveranstaltungen und beeindruckenden Unterschriftensammlungen vor Ort, sicherlich einen gewissen Anteil an der jetzigen Gesetzeseinbringung. Zur Erinnerung: Es war eine Bewegung von unten, die sich des Themas angenommen hat. Der Umwelt und der Menschen zuliebe. Gegen enorme Widerstände der Industrie, ihrer Lobbyisten und einiger Politiker. Ich verhehle nicht, etwas stolz zu sein, daran aktiv mitgewirkt zu haben. Dank aber in erster Linie an alle Dorstener Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Arbeitskreises und an die Mitbürger, die mit ihrer Unterschrift klare Position bezogen haben. Es waren mehrere Tausend!
Dirk Hartwich, langjähriger Sprecher des Arbeitskreises ENERGIE - KLIMA - UMWELT
Veröffentlicht am 23.06.2016
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