Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt Barbara Hendricks, Bundesministerin u. a. für Umwelt- und Naturschutz: Glyphosat darf nicht länger eingesetzt werden

Im Namen aller SPD-Bundesministerinnen und -minister:

"Glyphosat hat die Bundesregierung und ganz besonders mein Haus in den letzten Tagen und Wochen besonders in Anspruch genommen – zu Recht! Denn Glyphosat ist nicht ein Pflanzenschutzmittel unter vielen. Es ist das am häufigsten eingesetzte Pflanzenschutzmittel überhaupt. Deshalb sind negative Auswirkungen aufgrund der Glyphosat-Anwendung so bedeutsam. Und deshalb wird von mir zu Recht eine besondere Vorsicht erwartet, wenn es darum geht, meine Haltung zur Frage der weiteren Genehmigung von Glyphosat festzulegen.

Glyphosat aus Umweltsicht/Auswirkungen auf die biologische Vielfalt

Das Bundesumweltministerium hatte von Anfang an im Verfahren der Überprüfung von Glyphosat Bedenken, ob ...

Veröffentlicht am 17.07.2017

 

Umwelt Jetzt kommt es an den Tag …

Wilde Müllentsorgung entlang unserer Wirtschaftwege

Die Jahreszeit hilft, über Umweltfrevel der besonderen Art in Rhade und Umgebung fast zu „stolpern“. Bäume und Büsche haben ihr Laub abgeworfen, hohes Gras liegt flach am Boden. Jetzt ist unübersehbar, was  so nebenbei alles in der Landschaft entsorgt wird. Restmüll, Glasflaschen, Gartenabfälle, Sperrmüll, Einkaufstüten mit Essensresten, Zigarettenkippen aus Autoaschenbechern, usw. usw. Vieles wird auch in Jahrzehnten nicht verrottet sein, einiges wird am jährlich stattfindenden Dorstener „Besentag“  von freiwilligen Helfern aufgesammelt. Schade, dass einige Bürger einfach nicht verstehen, dass das Wegwerfen von Müll kein Kavaliersdelikt ist. Und Alternativen der korrekten Müllentsorgung gibt es wahrlich genug.

Erkenntnisse eines Spaziergängers in Rhade

Veröffentlicht am 14.01.2017

 

Umwelt Nitrat: Steter Tropfen … - Wir lernen nur sehr langsam

Vor einem Jahr haben heimische Bauern Heimatkalender boykottiert

Ein Aufsatz über die Verunreinigung des Grundwassers durch Nitrat hat vor einem Jahr die Wellen hoch schlagen lassen. Obwohl nur ein Teil der Land- und Gartenbauwirtschaft für die viel zu hohe Nitratbelastung in unserem Grundwasser mitverantwortlich gemacht wurde, lagen die Nerven blank. Rüde Beschimpfungen, Leugnung des Sachverhalts und falsche Solidarität mit den schwarzen Schafen in den eigenen Reihen, veranlassten insbesondere Lembecker Landwirte, den Heimatkalender zu boykottieren. Heute, 1 Jahr später, dokumentiert der Nitratbericht der Bundesregierung, weiterhin bundesweit viel zu hohe Grenzwertüberschreitungen des Grundwassers! Und NRW gehört zu den negativen Spitzenreitern aller 16 Bundesländer. Die Ursache: Überdüngung des Bodens, auch mit Gülle. Jetzt hat die EU Klage gegen Deutschland eingereicht, jetzt wird es eine neue, wirksame Düngeverordnung geben, so der Landwirtschaftsminister der GroKo. Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. Falsche Kompromisse sind gesundheitsgefährdend!  

Eigener Bericht – Anmerkung: Der von Lembecker Landwirten „beanstandete“ Aufsatz wurde am 2.4.2016 auf www.spd-rhade.de unter der Überschrift: „Unfaire Attacke gegen Heimatkalender“ veröffentlicht und kann nachgelesen werden..

Veröffentlicht am 07.01.2017

 

Das Wetter spielt nicht verrückt. Es ist hausgemacht Umwelt Können wir die Welt retten? Ja, wir müssen! (Teil 4 und Schluss)

Ein Aufsatz im Heimatkalender findet viel Beachtung

Das Weltklima macht nicht vor der Lippestadt und Rhade halt. Das Dorstener Klimaschutzabkommen zeigt auf, was wir tun müssen, um auch unseren Nachfolgern eine lebenswerte Erde zu hinterlassen. In einem Beitrag für den Heimatkalender Dorsten 2017, hat Dirk Hartwich recherchiert und aufgeschrieben, wo der „Schuh drückt“ und welche Schlussfolgerungen jeder Einzelne von uns zu ziehen hat. Wir veröffentlichen den Aufsatz in 4 Teilen.  

Prima Klima? - Was hat Dorsten mit dem Weltklima zu tun? Ein Erklärungsversuch

Heute: Ich habe einen Traum …

2050. Die Weltgemeinschaft hat verstanden. Die 2015 in Paris verabredeten Maßnahmen zeigen die erhoffte Wirkung. Weltweit! Der schädliche Temperaturanstieg wurde nicht nur gestoppt, sondern messbar abgesenkt. Die Wetterkapriolen und Katastrophen sind zurückgegangen. Klimakunde ist seit Jahren ein Pflichtunterrichtsfach in allen Schulen und Kindergärten. In Dorsten gibt es ein leistungsfähiges Fahrradstraßen- und Nahverkehrssystem, das den individuellen motorisierten Verkehr deutlich zurückgedrängt hat. E-Bikes und Elektro-PKW dominieren auf  Radwegen und Straßen. Alle Neubauten tragen integrierte Photovoltaikdächer. Die Stadt strahlt in sattem Grün, die pflegeleichte „Pflasterung“ der Vorgärten, ein Trend der Jahre um 2015, hat sich überlebt. Die „Dorstener Klimawochen“, organisiert vom Klimaschutzmanager  der Verwaltung und seinem leistungsfähigem Team, werden jährlich von tausenden Besuchern, überwiegend aus Deutschland und Europa, angesteuert, um zu lernen und „abzukupfern“. Dorsten hat es geschafft. Dorsten trägt den Titel „Klimastadt“ und profitiert auf allen Gebieten von diesem neuen Standortvorteil. Die Anstrengungen in unserer Stadt, die Identifikation aller Bürgerinnen und Bürger mit dem überlebenswichtigen Zukunftsthema KLIMA, haben zum Erfolg geführt. Ein winziger, aber positiver Mosaikstein auf unserem blauen Planeten. Fazit ...

Veröffentlicht am 30.12.2016

 

Fahrradstraßen motivieren zum Umstieg - Eine Idee, ein Ziel Umwelt Können wir die Welt retten? Ja, wir müssen! (Teil 3)

Ein Aufsatz im Heimatkalender findet viel Beachtung

Das Weltklima macht nicht vor der Lippestadt und Rhade halt. Das Dorstener Klimaschutzabkommen zeigt auf, was wir tun müssen, um auch unseren Nachfolgern eine lebenswerte Erde zu hinterlassen. In einem Beitrag für den Heimatkalender Dorsten 2017, hat Dirk Hartwich recherchiert und aufgeschrieben, wo der „Schuh drückt“ und welche Schlussfolgerungen jeder Einzelne von uns zu ziehen hat. Wir veröffentlichen den Aufsatz in 4 Teilen.  

Prima Klima? - Was hat Dorsten mit dem Weltklima zu tun? Ein Erklärungsversuch

Heute: Sind wir in Dorsten auf dem richtigen Weg?

Die Antwort lautet nach eigener Einschätzung und Interpretation der Lippestadt-Daten eindeutig JA. Dieses JA birgt aber große Gefahren in sich. Auf den richtigen Weg zu sein, heißt nämlich nicht, alles schon erreicht zu haben. Wie bereits zuvor erwähnt, sich jetzt zurückzulehnen und das weitere Szenario mit Gleichgültigkeit zu beobachten, hieße, die Verantwortung auf folgende Generationen zu verlagern. „Das geht gar nicht“, sagen Wissenschaftler, Bürgerinitiativen und verantwortungsvolle Politiker auf allen Ebenen nachdrücklich und übereinstimmend. Es lohnt sich, einen Blick auf die vielfältigen Dorstener Initiativen zu lenken, die bisher dazu geführt haben, dass in unserer Stadt nicht bei Null begonnen werden muss, um die globalen und lokalen Klimaziele im vorgesehenen Zeitraum zu erreichen (ein Auszug): ...

Veröffentlicht am 29.12.2016

 

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