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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Ein Offener Brief an alle Dorstener Fracking-Gegner
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Mitstreiter im ehemals aktiven Dorstener Arbeitskreis ENERGIE – KLIMA – UMWELT,
obwohl ich mich 2014 aus persönlichen Gründen (Betreuung eines Familienmitglieds) als Moderator des o. a. Arbeitskreises zurückziehen musste, will ich mich heute abschließend noch einmal melden, um allen in unserem Arbeitskreis zu danken, die in jahrelanger Arbeit besonders das Problemthema Fracking öffentlich gemacht haben. Ich erinnere an:
- interessante Informationstreffen
- kreative Veranstaltungen (Tanz auf dem Vulkan)
- erfolgreiche Unterschriftensammlungen (Dorstener Appell)
- konstruktive Gespräche mit Politikern und der Presse
Nun hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, dass das unkonventionelle Fracking untersagt. Ich denke, dass wir, als überparteiliche Bewegung von unten, unseren Anteil daran haben, dass die Sensibilität in den Parlamenten und bei unseren Abgeordneten zum Thema Fracking gestiegen ist.
Ich weiß, dass das Gesetz vielen Aktivisten in der Stopp-Fracking-Bewegung nicht weit genug geht. Aber wir haben doch etwas bewegt, und darauf können wir auch stolz sein.
Noch eine kurze Anmerkung zu den hauptamtlichen Politikern im Land und Bund, den Parteien und zu unserer Dorstener Verwaltung:
Veröffentlicht am 02.07.2016
Umwelt Fracking gestoppt! Dank an Dorstener Unterstützer!
Eine persönliche Stellungnahme
Dorsten: Der überparteiliche Arbeitskreis "Energie - Klima - Umwelt", von der Rhader und Dorstener SPD organisatorisch geleitet, hat mit vielen kreativen Informationsveranstaltungen und beeindruckenden Unterschriftensammlungen vor Ort, sicherlich einen gewissen Anteil an der jetzigen Gesetzeseinbringung. Zur Erinnerung: Es war eine Bewegung von unten, die sich des Themas angenommen hat. Der Umwelt und der Menschen zuliebe. Gegen enorme Widerstände der Industrie, ihrer Lobbyisten und einiger Politiker. Ich verhehle nicht, etwas stolz zu sein, daran aktiv mitgewirkt zu haben. Dank aber in erster Linie an alle Dorstener Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Arbeitskreises und an die Mitbürger, die mit ihrer Unterschrift klare Position bezogen haben. Es waren mehrere Tausend!
Dirk Hartwich, langjähriger Sprecher des Arbeitskreises ENERGIE - KLIMA - UMWELT
Veröffentlicht am 23.06.2016
Umwelt In eigener Sache: Vor 2 Tagen haben wir auf Glyphosat aufmerksam gemacht. Heute Topmeldung auf allen Kanälen
SPD: Glyphosat? Unsere Position ist klar: Nein!
Trotz des jüngsten Berichts, der eine Krebsgefahr durch das weltweit meistgenutzte, umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verneint, bleibt die SPD bei ihrer ablehnenden Haltung. Denn die Risikobewertungen sind widersprüchlich.
Immer mehr Menschen sorgen sich um die gesundheitliche Unbedenklichkeit unserer Lebensmittel. Die Debatte über Glyphosat verunsichert viele Menschen. Die eingesetzte Menge des Herbizids ist in der Landwirtschaft in den letzten Jahren immer weiter angestiegen – trotz Bedenken aus Wissenschaft und Bevölkerung. Die SPD nimmt diese Sorgen ernst.
SPD-Ministerien bleiben beim Nein zu Glyphosat
Die Ministerien unter SPD-Leitung würden weiterhin die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat in der Europäischen Union (EU) ablehnen, sagte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Dienstag.
Im Entwurf eines Glyphosat-Berichts zweier UN-Organisationen heißt es,
Veröffentlicht am 18.05.2016
Umwelt Fracking: Die Betonköpfe der CDU verhindern ein Verbot
Hannelore Kraft bleibt beim NEIN - das ist gut so!
Verkehrte Welt im Bundestag. Anstatt Fracking, so wie in NRW, bundesweit wegen der nicht auszuschließenden Umweltgefahren zu verbieten, wird die dortige SPD-Fraktion zu einem Spagat gezwungen. Ein Antrag der Grünen, von der Linkspartei unterstützt, sollte die Sozialdemokraten vorführen, damit sie gegen die eigene Koalition stimmen. Dass das nicht geht, ohne die GroKo aufzukündigen, versteht sich von selbst. Das Unbehagen der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten war mit den Händen zu greifen. Es sind aber die Betonköpfe der CDU, die Fracking auf der Tagesordnung halten. Ganz anders unsere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „In NRW wird es kein Fracking geben, auch nicht für Forschungsbohrungen“, so Hannelore Kraft unmissverständlich. Da zeigt sich deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur Juniorpartner einer Regierung zu sein (Berlin), sondern Gestalter der eigenen SPD-Politik (Düsseldorf). Hannelore Kraft zeigt, wie das geht. 2017 muss sie wiedergewählt werden. Sonst drohen Berliner Verhältnisse.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 03.05.2016
Umwelt Nebenbei bemerkt: Der Atom-Deal wirft Fragen auf
Ein Geschenk des Himmels für Atomkonzerne?
Wer die TV-Dokumentationen über den SuperGAU und die Folgen in Tschernobyl vor 30 Jahren und Fukushima vor 5 Jahren gesehen hat, versteht, warum es alternativlos war, die Kernkraftwerke bei uns abzustellen. Dass Japan und die Ukraine trotz der Katastrophe weiter auf Atomkraft setzen, ist unverständlich und verantwortungslos.
Zurück nach Deutschland. 2022 wird das letzte Kernkraftwerk vom Netz genommen. Dann beginnen Rückbau und Endlagerung. Zur Erinnerung:
- Ein Endlager für den noch Jahrhunderte lang strahlenden Müll existiert bis heute nicht.
- Nach dem Verursacherprinzip sind die Betreiber der Kraftwerke für den Rückbau, die Entsorgung und Endlagerung des Mülls zuständig
- Die Kosten dafür belaufen sich auf geschätzt zwischen 38 und 80 Milliarden Euro
- Um zu verhindern, dass die Industriegiganten EON, RWE, ENBW und Vattenfall sich aus der Verantwortung stehlen, müssen neue Gesetze und verbindliche Verträge her
- Eine Kommission aus SPD (Platzek), Grüne (Trittin) und CDU (van Beust) hat einstimmig vorgeschlagen, dass die besagten Unternehmen ca. 23 Milliarden in einen staatlichen Fonds einzuzahlen haben. Dann hätten sie die weitere Verantwortung und die immensen Folgekosten auf den Steuerzahler abgewälzt.
Ein teurer Kompromiss. Andere sprechen vom schmutzigen Deal. Was fällt EON und Co. dazu ein? Das können wir nicht, das ist zuviel! Wir sagen: „Der vorgeschlagene Kompromiss ist eher ein „Geschenk des Himmels“ als eine Überforderung der Konzerne“. Und der Regierung rufen wir zu: „Standhaft bleiben“!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 29.04.2016
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