Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt In eigener Sache: Vor 2 Tagen haben wir auf Glyphosat aufmerksam gemacht. Heute Topmeldung auf allen Kanälen

SPD: Glyphosat? Unsere Position ist klar: Nein!

Trotz des jüngsten Berichts, der eine Krebsgefahr durch das weltweit meistgenutzte, umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verneint, bleibt die SPD bei ihrer ablehnenden Haltung. Denn die Risikobewertungen sind widersprüchlich. 
Immer mehr Menschen sorgen sich um die gesundheitliche Unbedenklichkeit unserer Lebensmittel. Die Debatte über Glyphosat verunsichert viele Menschen. Die eingesetzte Menge des Herbizids ist in der Landwirtschaft in den letzten Jahren immer weiter angestiegen – trotz Bedenken aus Wissenschaft und Bevölkerung. Die SPD nimmt diese Sorgen ernst. 

SPD-Ministerien bleiben beim Nein zu Glyphosat

Die Ministerien unter SPD-Leitung würden weiterhin die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat in der Europäischen Union (EU) ablehnen, sagte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Dienstag. 
Im Entwurf eines Glyphosat-Berichts zweier UN-Organisationen heißt es,

Veröffentlicht am 18.05.2016

 

Hans-Willi Niemeyer: Wenn Fracking dauerhaft verhindert wird, hat die Rhader SPD einen gewissen Anteil daran. Umwelt Fracking: Die Betonköpfe der CDU verhindern ein Verbot

Hannelore Kraft bleibt beim NEIN - das ist gut so!

Verkehrte Welt im Bundestag. Anstatt Fracking, so wie in NRW, bundesweit wegen der nicht auszuschließenden Umweltgefahren zu verbieten, wird die dortige SPD-Fraktion zu einem Spagat gezwungen. Ein Antrag der Grünen, von der Linkspartei unterstützt, sollte die Sozialdemokraten vorführen, damit sie gegen die eigene Koalition stimmen. Dass das nicht geht, ohne die GroKo aufzukündigen, versteht sich von selbst. Das Unbehagen der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten war mit den Händen zu greifen. Es sind aber die Betonköpfe der CDU, die Fracking auf der Tagesordnung halten. Ganz anders unsere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „In NRW wird es kein Fracking geben, auch nicht für Forschungsbohrungen“, so Hannelore Kraft unmissverständlich. Da zeigt sich deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur Juniorpartner einer Regierung zu sein (Berlin), sondern Gestalter der eigenen SPD-Politik (Düsseldorf). Hannelore Kraft zeigt, wie das geht. 2017 muss sie wiedergewählt werden. Sonst drohen Berliner Verhältnisse.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 03.05.2016

 

Umwelt Nebenbei bemerkt: Der Atom-Deal wirft Fragen auf

Ein Geschenk des Himmels für Atomkonzerne?

Wer die TV-Dokumentationen über den SuperGAU und die Folgen in Tschernobyl vor 30 Jahren und Fukushima vor 5 Jahren gesehen hat, versteht, warum es alternativlos war, die Kernkraftwerke bei uns abzustellen. Dass Japan und die Ukraine trotz der Katastrophe weiter auf Atomkraft setzen, ist unverständlich und verantwortungslos.

Zurück nach Deutschland. 2022 wird das letzte Kernkraftwerk vom Netz genommen. Dann beginnen Rückbau und Endlagerung. Zur Erinnerung:

  • Ein Endlager für den noch Jahrhunderte lang strahlenden Müll existiert bis heute nicht.
  • Nach dem Verursacherprinzip sind die Betreiber der Kraftwerke für den Rückbau, die Entsorgung und Endlagerung des Mülls zuständig
  • Die Kosten dafür belaufen sich auf geschätzt zwischen 38 und 80 Milliarden Euro
  • Um zu verhindern, dass die Industriegiganten EON, RWE, ENBW und Vattenfall sich aus der Verantwortung stehlen, müssen neue Gesetze und verbindliche Verträge her
  • Eine Kommission aus SPD (Platzek), Grüne (Trittin) und CDU (van Beust) hat einstimmig vorgeschlagen, dass die besagten Unternehmen ca. 23 Milliarden in einen staatlichen Fonds einzuzahlen haben. Dann hätten sie die weitere Verantwortung und die immensen Folgekosten auf den Steuerzahler abgewälzt.

Ein teurer Kompromiss. Andere sprechen vom schmutzigen Deal. Was fällt EON und Co. dazu ein? Das können wir nicht, das ist zuviel! Wir sagen: „Der vorgeschlagene Kompromiss ist eher ein „Geschenk des Himmels“ als eine Überforderung der Konzerne“. Und der Regierung rufen wir zu: „Standhaft bleiben“!

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 29.04.2016

 

Nicht vergessen: SPD und Grüne haben den Atomausstieg eingeleitet. Umwelt 30 Jahre nach Tschernobyl - Was noch zu tun ist

Barbara Hendricks, Umweltministerin der SPD: Atomkraft ist ein Irrweg

30 Jahre nach dem Atom-Gau von Tschernobyl geht es darum, den deutschen Atomausstieg verantwortungsvoll und sicher zu vollenden. Ein Namensbeitrag von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD):

Vor einigen Wochen habe ich Tschernobyl besucht. Verlassene Landstriche, der menschenleere Ort Pripyat und das Kraftwerksgelände selbst sind für lange Zeit Mahnmal für einen verheerenden Unfall. Hunderttausende Menschen leiden bis heute an den Folgen, sie sind krank oder haben kranke Angehörige. Ihre Heimat wurde zu einer verbotenen Zone. Manche mussten mit ihrem Leben bezahlen, Feuerwehrleute, Soldaten und Kraftwerksmitarbeiter. Um die Katastrophe zu begrenzen, sahen sie oftmals dem Tod ins Auge. Die Geschichte der friedlichen Nutzung der Atomkraft war zu Beginn – in den 1950er Jahren - eine Geschichte großer Euphorie. Die enormen Risiken wurden ...

Veröffentlicht am 26.04.2016

 

Umwelt Hendricks unterzeichnet Weltklimavertrag „Die Welt hat verstanden“

Die Weltgemeinschaft nimmt die Bedrohung durch den Klimawandel ernst: Vertreter von 165 Staaten unterzeichnen am Freitag den Pariser Klimavertrag bei den Vereinten Nationen in New York. Erstmals verpflichten sich alle Staaten der Welt, die gesetzten Klimaziele zu erfüllen. „Die ganze Welt macht sich auf diesen Weg. Ich will mithelfen, dass Deutschland dabei Vorreiter bleibt“, sagte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in New York.

Hendricks unterzeichnet am Freitag im Rahmen einer Zeremonie der Vereinten Nationen in New York das Pariser Klimaschutzabkommen. Deutschland gehört damit zu den Erstunterzeichnern des Klimavertrags, der erstmals alle Staaten der Welt in die Pflicht nimmt.

Klimaschutz-Abkommen


Darum geht es im Klimaschutz-Abkommen:   

Veröffentlicht am 23.04.2016

 

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