Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt Umweltfrevel in Rhade – Viel Lärm um nichts?

Die gute Nachricht: Es ist kein Plastikmüll

Eine Information der Rhader SPD an das Umweltamt der Stadt Dorsten und parallel an die Presse, hat für große Aufregung gesorgt. Der Anlass: Eine großflächige Verschmutzung von Ackerflächen westlich von Rhade. Die Sorge: Es könnte sich um Reste von Folien handeln, die in der Landwirtschaft in großem Ausmaß besonders zwischen Rhade und Erle eingesetzt werden. Das Ergebnis: Es sind keine Folienreste der Landwirtschaft, es handelt sich um große Restmengen von Papierflies, illegal entsorgt, von außen aber nicht von Plastik unterscheidbar. Ende gut, alles gut? Das wäre eine fatale Vereinfachung. Unsere Landschaft, unsere Umwelt hat einen unschätzbaren Wert für die Allgemeinheit. Sie verträgt auch keine Bagatellisierung von Verstößen gegen Rechtsvorschriften. Nachsatz: Das Umweltamt hat unsere Nachricht an die Landwirtschaftskammer weitergegeben. Diese hat umgehend die örtliche Landwirtschaft informiert. Der betroffene Landwirt hat dann, wegen der illegalen Verschmutzung, Anzeige gegen unbekannt gestellt. Daraufhin erschien „zum Ortstermin“ auch ein Streifenwagen der Polizei auf dem Acker. Die Telefondrähte glühten. Das zeigt auch, dass die Sensibilisierung für eine gesunde Umwelt, die wir unseren Kindern übergeben müssen, im Kern funktioniert.

Veröffentlicht am 21.03.2016

 

Umwelt Weitere Antwort vom Fachbereich Umwelt, Straßen und Geoinformation eingetroffen

Wanderparkplatzbeschilderung nicht lesbar oder mit Farbe verschmutzt. Die Antwort im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Heinisch,

herzlichen Dank für die übermittelten Informationen zum Zustand der Wanderparkplatzstelen des Naturparkes Hohe Mark Westmünsterland.

Der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland erstellt zur Zeit ein Konzept zur Erneuerung der vorhandenen Kartografie. Hierzu gehört auch, zukünftig flexibler auf Verschmutzung und Vandalismus reagieren zu können.

Dies dauert naturgemäß seine Zeit, da die auf den Karten abgebildeten Informationen  auf Aktualität geprüft werden müssen und die Kartografie an die heutigen Ansprüche angepasst werden muss.

Die Kreise Borken und  Recklinghausen stimmen gerade mit dem Naturpark die technischen Details ab, sodass die entsprechenden Förderanträge bei der Bezirksregierung Münster alsbald eingereicht werden können. Insoweit bitten wir Sie noch um ein wenig Geduld.

Zu Ihren konkreten Fragestellen darf ich Ihnen mitteilen, dass sich im Raum Rhade vier der rund 75 Wanderparkplätze des Kreises Recklinghausen befinden.

Es sind neben den beiden von Ihnen angesprochenen Parkplätze

Nr. 1 – Dahlenkamp (Dillenweg Sportanlage),

Nr. 6 – Große Heide (Wellbrockweg / Hakenweg),

die Wanderparkplätze

Nr. 4 – Endeln ( Rühterweg) und

Nr. 5 – P+R Endeln (Lembecker Str. / A 31).

Die genauen Standorte finden Sie zudem auch auf der Homepage des Kreises Recklinghausen unter der Schlagwortsuche Wanderparkplätze.

Ich hoffe Ihnen ihre Fragen beantwortet zu haben und stehe Ihnen gerne für weitere Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Friedhelm Kahrs-Ude

Fachbereichsleiter
Umwelt, Straßen und Geoinformation

Veröffentlicht am 20.03.2016

 

So geht das nicht - Plastikreste trüben Rhades größten Wert: Unsere grüne Landschaft ringsherum Umwelt Plastikmüll in Rhade West – flächendeckend

Umweltfrevel durch landwirtschaftliche Abdeckfolien?

Es sieht aus wie in der Umgebung von offenen Mülldeponien. Plastikfetzen breiten sich unübersehbar über noch „unbeackerte“ große Felderflächen aus. Kurz hinter Rhade, in Richtung Erle, links und rechts der Kreisstraße, sind sie unübersehbar. Vermutlich zerfledderte Reste von landwirtschaftlichen Abdeckfolien „versauen“ die Landschaft.

„Rhade hat für Dorsten und die Nachbarschaft eine Schlüsselstellung für Naherholung und Freizeit. Jetzt gilt es, den oder die Verursacher zu ermitteln und für eine flächendeckende Säuberung der Landschaft zu sorgen“, so die Rhader SPD, die den Umweltfrevel auch dem Umweltamt der Stadt Dorsten meldete. 

Veröffentlicht am 18.03.2016

 

Umwelt Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland antwortet sofort

Es dauerte nur einen Tag, bis die Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland GmbH auf unseren Hinweis der verschmutzten Hinweisschilder geantwortet hat. Das hört sich gut an, wir werden aber „am Ball“ bleiben. Es geht schließlich um Rhade, also unseren Lebensraum. Wir wollen, dass die Idylle bleibt. 
Jürgen Heinisch

Das Antwortschreiben im Wortlaut:


Guten Morgen Herr Heinisch,

wir sind gerade dabei uns mit dem Thema Wanderparkplatzstelen zu beschäftigen. In den vergangenen Jahren ist dieses Thema leider aus Zeitgründen in den Hintergrund getreten. Da wir die Karteninhalte so nicht mehr nutzen können, werden wir geraume Zeit benötigen, um alle Wanderparkplatzstelen nach und nach mit neuen Kartendarstellungen auszustatten. 

Ich habe Ihre Mail an den Kollegen im Kreis Recklinghausen, Herrn Uhlenbrock weitergeleitet.

Vielen Dank für Ihren Hinweis und wir bitten noch um etwas Geduld.

Freundliche Grüße aus dem Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland

Barbara Kraß

Veröffentlicht am 10.03.2016

 

Umwelt Rhade – eine Idylle mitten im Grünen

Wiesen, Felder, Bäche, Wälder. Wirtschafts- und Wanderwege. Rhade wird von Natur regelrecht umringt. Das hat auch der Verein Naturpark Hohemark-Westmünsterland erkannt und so genannte Wanderparkplätze angelegt.

Jürgen Heinisch, aktives SPD-Mitglied aus Rhade und Naturfreund hat festgestellt: 

„Wir haben in Rhade mehrere Wanderparkplätze, die mit Schildern versehen sind. Sie enthalten eine Karte und eine Beschreibung des Naturparks Hohe Mark – Westmünsterland, sowie vorgeschlagene Wanderrouten. Die Karten sind teilweise nicht mehr lesbar und mit Farbe verschmutzt. Die Verantwortlichen der Wanderparkplätze müssen darüber informiert werden, damit die Karten wieder lesbar gemacht werden. Nur so erfüllen sie ihren Zweck und werten Rhade und die gesamte Region auf. Um alle Informationen zu bündeln, bitte ich um die Beantwortung der Frage: Wieviele Wanderparkplätze haben wir in Rhade? Ich habe die Plätze 1 und 6 inzwischen begutachtet, würde aber auch weitere inspizieren. Informationen darüber werden dann umgehend mit Fotos an den Naturparkverein weitergeleitet."

Jürgen Heinisch

Veröffentlicht am 09.03.2016

 

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