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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt 30 Jahre nach Tschernobyl - Was noch zu tun ist
Barbara Hendricks, Umweltministerin der SPD: Atomkraft ist ein Irrweg
30 Jahre nach dem Atom-Gau von Tschernobyl geht es darum, den deutschen Atomausstieg verantwortungsvoll und sicher zu vollenden. Ein Namensbeitrag von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD):
„Vor einigen Wochen habe ich Tschernobyl besucht. Verlassene Landstriche, der menschenleere Ort Pripyat und das Kraftwerksgelände selbst sind für lange Zeit Mahnmal für einen verheerenden Unfall. Hunderttausende Menschen leiden bis heute an den Folgen, sie sind krank oder haben kranke Angehörige. Ihre Heimat wurde zu einer verbotenen Zone. Manche mussten mit ihrem Leben bezahlen, Feuerwehrleute, Soldaten und Kraftwerksmitarbeiter. Um die Katastrophe zu begrenzen, sahen sie oftmals dem Tod ins Auge. Die Geschichte der friedlichen Nutzung der Atomkraft war zu Beginn – in den 1950er Jahren - eine Geschichte großer Euphorie. Die enormen Risiken wurden ...
Veröffentlicht am 26.04.2016
Umwelt Hendricks unterzeichnet Weltklimavertrag „Die Welt hat verstanden“
Die Weltgemeinschaft nimmt die Bedrohung durch den Klimawandel ernst: Vertreter von 165 Staaten unterzeichnen am Freitag den Pariser Klimavertrag bei den Vereinten Nationen in New York. Erstmals verpflichten sich alle Staaten der Welt, die gesetzten Klimaziele zu erfüllen. „Die ganze Welt macht sich auf diesen Weg. Ich will mithelfen, dass Deutschland dabei Vorreiter bleibt“, sagte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in New York.
Hendricks unterzeichnet am Freitag im Rahmen einer Zeremonie der Vereinten Nationen in New York das Pariser Klimaschutzabkommen. Deutschland gehört damit zu den Erstunterzeichnern des Klimavertrags, der erstmals alle Staaten der Welt in die Pflicht nimmt.
Klimaschutz-Abkommen
Darum geht es im Klimaschutz-Abkommen:
Veröffentlicht am 23.04.2016
Umwelt Umweltfrevel in Rhade – Viel Lärm um nichts?
Die gute Nachricht: Es ist kein Plastikmüll
Eine Information der Rhader SPD an das Umweltamt der Stadt Dorsten und parallel an die Presse, hat für große Aufregung gesorgt. Der Anlass: Eine großflächige Verschmutzung von Ackerflächen westlich von Rhade. Die Sorge: Es könnte sich um Reste von Folien handeln, die in der Landwirtschaft in großem Ausmaß besonders zwischen Rhade und Erle eingesetzt werden. Das Ergebnis: Es sind keine Folienreste der Landwirtschaft, es handelt sich um große Restmengen von Papierflies, illegal entsorgt, von außen aber nicht von Plastik unterscheidbar. Ende gut, alles gut? Das wäre eine fatale Vereinfachung. Unsere Landschaft, unsere Umwelt hat einen unschätzbaren Wert für die Allgemeinheit. Sie verträgt auch keine Bagatellisierung von Verstößen gegen Rechtsvorschriften. Nachsatz: Das Umweltamt hat unsere Nachricht an die Landwirtschaftskammer weitergegeben. Diese hat umgehend die örtliche Landwirtschaft informiert. Der betroffene Landwirt hat dann, wegen der illegalen Verschmutzung, Anzeige gegen unbekannt gestellt. Daraufhin erschien „zum Ortstermin“ auch ein Streifenwagen der Polizei auf dem Acker. Die Telefondrähte glühten. Das zeigt auch, dass die Sensibilisierung für eine gesunde Umwelt, die wir unseren Kindern übergeben müssen, im Kern funktioniert.
Veröffentlicht am 21.03.2016
Umwelt Weitere Antwort vom Fachbereich Umwelt, Straßen und Geoinformation eingetroffen
Wanderparkplatzbeschilderung nicht lesbar oder mit Farbe verschmutzt. Die Antwort im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Heinisch,
herzlichen Dank für die übermittelten Informationen zum Zustand der Wanderparkplatzstelen des Naturparkes Hohe Mark Westmünsterland.
Der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland erstellt zur Zeit ein Konzept zur Erneuerung der vorhandenen Kartografie. Hierzu gehört auch, zukünftig flexibler auf Verschmutzung und Vandalismus reagieren zu können.
Dies dauert naturgemäß seine Zeit, da die auf den Karten abgebildeten Informationen auf Aktualität geprüft werden müssen und die Kartografie an die heutigen Ansprüche angepasst werden muss.
Die Kreise Borken und Recklinghausen stimmen gerade mit dem Naturpark die technischen Details ab, sodass die entsprechenden Förderanträge bei der Bezirksregierung Münster alsbald eingereicht werden können. Insoweit bitten wir Sie noch um ein wenig Geduld.
Zu Ihren konkreten Fragestellen darf ich Ihnen mitteilen, dass sich im Raum Rhade vier der rund 75 Wanderparkplätze des Kreises Recklinghausen befinden.
Es sind neben den beiden von Ihnen angesprochenen Parkplätze
Nr. 1 – Dahlenkamp (Dillenweg Sportanlage),
Nr. 6 – Große Heide (Wellbrockweg / Hakenweg),
die Wanderparkplätze
Nr. 4 – Endeln ( Rühterweg) und
Nr. 5 – P+R Endeln (Lembecker Str. / A 31).
Die genauen Standorte finden Sie zudem auch auf der Homepage des Kreises Recklinghausen unter der Schlagwortsuche Wanderparkplätze.
Ich hoffe Ihnen ihre Fragen beantwortet zu haben und stehe Ihnen gerne für weitere Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Friedhelm Kahrs-Ude
Fachbereichsleiter
Umwelt, Straßen und Geoinformation
Veröffentlicht am 20.03.2016
Umwelt Plastikmüll in Rhade West – flächendeckend
Umweltfrevel durch landwirtschaftliche Abdeckfolien?
Es sieht aus wie in der Umgebung von offenen Mülldeponien. Plastikfetzen breiten sich unübersehbar über noch „unbeackerte“ große Felderflächen aus. Kurz hinter Rhade, in Richtung Erle, links und rechts der Kreisstraße, sind sie unübersehbar. Vermutlich zerfledderte Reste von landwirtschaftlichen Abdeckfolien „versauen“ die Landschaft.
„Rhade hat für Dorsten und die Nachbarschaft eine Schlüsselstellung für Naherholung und Freizeit. Jetzt gilt es, den oder die Verursacher zu ermitteln und für eine flächendeckende Säuberung der Landschaft zu sorgen“, so die Rhader SPD, die den Umweltfrevel auch dem Umweltamt der Stadt Dorsten meldete.
Veröffentlicht am 18.03.2016
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