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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Grund- und Trinkwasserschutz ist alternativlos
Positive Beispiele konkurrieren mit schwarzen Schafen
Dass die Überdüngung auf vielen landwirtschaftlichen Flächen mitverantwortlich für die negative Belastung unseres Grundwassers ist, wird nur noch von ganz wenigen Unverbesserlichen bezweifelt. Dass es aber auch positive Beispiele der Landwirtschaft gibt, wird nicht selten von der kritischen Öffentlichkeit nur beiläufig zur Kenntnis genommen. Dass die „guten Landwirte“ darüber sauer sind, ist verständlich. Wird es doch nur mit ihrem positiven Engagement gelingen, eine flächendeckende Verbesserung der Boden- und Wasserqualität zu erreichen. In Lembeck wurde jetzt öffentlich von einem Landwirt präsentiert, wie das gelingen kann. Die örtliche Presse zeigte sich beeindruckt, die objektiven Leser sicherlich auch. In der gleichen Zeitung wird nur Tage danach berichtet, welche katastrophalen Umweltauswirkungen die schwarzen Schafe unter der erwähnten Berufsgruppe nach wie vor verursachen. „In unseren Flüssen ist der Sauerstoffgehalt weiter gesunken und der Stickstoffeintrag gestiegen. Folgen von Überdüngung, vor allem durch die Landwirtschaft …“, heißt es unmissverständlich in dem Presseartikel. Fazit: Landwirte, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind, müssen mehr als bisher gewürdigt werden, parallel gehören die Unverbesserlichen an den öffentlichen Pranger.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 27.02.2016
Umwelt Dank 1: Stadtverwaltung reagiert sofort
Umweltsauerei in Rhade
Der Begriff Sauerei ist hart, aber zutreffend. Obwohl ein, in der Regel kostenloses und funktionierendes Abfallsystem für alle Bürger zur Verfügung steht, nutzen immer wieder Unverbesserliche den Schutz der Dunkelheit, um ihren Mist in freier Natur zu entsorgen. So jetzt wieder mal in Rhade. Am Hakenweg, nahe der Bahnlinie wurde Bauschutt in blauen Säcken einfach in den Wald geworfen. Per BürgerApp, siehe www.dorsten.de wurde das Vergehen gemeldet. 2 Tage später die Rückmeldung: „Die Müllablagerung ist heute beseitigt worden.“ Das ist Bürgerdienstleistung auf hohem Niveau. DANKE!
Veröffentlicht am 14.01.2016
Umwelt Dank 2: Sofortmaßnahme der Stadt nach SPD-Hinweis
Ungeleerte Mülltonnen verursachen Hygieneprobleme
Übervolle, nicht geleerte Mülltonnen sorgten direkt vor dem städtischen Kindergarten in Rhade für Ärger. Weiterer Müll breitete sich drumherum und in der Umgebung aus. Die Rhader SPD nahm nach einem Bürgerhinweis umgehend mit der Verwaltung Kontakt auf. Die Überprüfung löste eine sofortige Leerung und Reinigung vor Ort aus. Hans-Willi Niemeyer bedankt sich auch auf diesem Weg für die „offenen Ohren“ und die Hilfsbereitschaft der Stadtverwaltung.
Veröffentlicht am 14.01.2016
Umwelt Gefahr aus dem Westen - Atomkraft nein danke
Schrottmeiler an deutscher Grenze
Lange haben wir an die billige und sichere Kernkraft geglaubt. Heute wissen wir, dass es ein Irrglaube war.
Billig? Von wegen. Die Endlagerkosten, eine Lagerstätte dafür gibt's weltweit noch immer nicht, sind für die Betreiber inzwischen existenzbedrohend.
Sicher? Von wegen. Nicht erst seit Fukushima wissen wir, dass Atomkraftwerke selbst in High-Tec-Ländern ein Hochsicherheitsrisiko für die Menschen sind.
Wir wissen aber auch, dass die bei einem Super-GAU (größter anzunehmender Unfall) austretende tödliche Radioaktivität nicht an den Ländergrenzen halt macht. Deutschland wird zur Zeit massiv aus dem Westen bedroht. Nämlich aus der Schweiz, Frankreich und Belgien. Atomkraftwerke, die alle um die 40 Jahre Betriebszeit auf dem Buckel haben, werden, trotz klarer Abschalt-Zusagen, weiter betrieben. Die Störfälle häufen sich. Noch funktioniert die automatische Schnellabschaltung. Übrigens in immer kürzeren Zeitabständen. Noch! Ein Super-GAU an unseren westlichen Grenzen hätte fatale Folgen auch für unsere Bevölkerung. Der Bundesregierung ist dringend zu raten, nicht nur die aktuellen Krisenschauplätze in aller Welt im Blick zu haben, sondern auch die latente Gefahr, die uns durch die Schrott-Atommeiler von unseren befreundeten Nachbarn im Westen droht.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 05.01.2016
Umwelt Dorsten - Dezember 2015 - Prima Klima?
Wetterkapriolen sind hausgemacht - von dir, dir und mir!
Dienstagmittag. Ich sitze auf der Terrasse in der Sonne und lese Zeitung. Es ist mild und warm. Kurz: Urgemütlich. Der Kalender (15. Dezember) zeigt aber an, dass wir Winter haben. Eigentlich. Was soll ich mich grämen? Ich spare an der Heizung, ich genieße die warmen Sonnenstrahlen, ich bin zufrieden. Es ist aber eine keine ehrliche Zufriedenheit. Ich weiß, dass das warme Wetter, meteorologisch betrachtet, eine Katastrophe ist. Und diese Katastrophe wird auch mich erreichen, oder meine Kinder, oder meine Enkelkinder. Gletscher und Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt, gigantische Stürme nehmen zu. Wir haben unseren relativen Wohlstand wohl doch zu teuer erkauft. Zuviel CO2, zuviel Feinstaub, zuviel Verbrennung. Deswegen haben jetzt alle Staaten der Welt in Paris zusammengesessen, um die fatale Erderwärmung zu stoppen. Eine Zukunftsaufgabe von ungeheurer Tragweite. Paris -> Berlin -> Düsseldorf -> Dorsten -> Rhade. Die Handlungskette beginnt ganz oben und endet bei uns. Wir alle müssen etwas tun. Plötzlich wird mir klar, dass das Sonnenbaden am 15. Dezember völlig irrational ist. Ich werde mich mehr mit dem Klimawandel beschäftigen müssen. Was ist mit dir?
Eigener Beitrag - Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 16.12.2015
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